Hallo nochmal an alle,
anbei eine Schutzschaltung gegen Tiefentladung beim Bleiakku.
Funktioniert soweit in der Simulation, nur bitte ich euch, vielleicht
noch einmal über die Schaltung drüberzusehen und mich zu berichtigen,
sollte sie so Fehler bereiten. Da habe ich leider nicht den nötigen
fachmännischen Blick :)
Anbei die Zeichnung ^
Da fehlt die Hysterese, sonst fängt der Mosfet an, linear zu arbeiten,
da der Bleiakku/Zuleitungen auch einen Innenwiderstand haben.
Edit: Und ist die Hysterese falsch gewählt, hast Du 'nen netten
Oszillator
Okay, Update:
Wenn ich für die Rückkopplung 2 Megaohm einsetze, bekomme ich eine
saubere Hysterese: Einschaltschwelle ca. 12.5V, Abschaltschwelle ca.
11.5V.
Jeromyo2 schrieb:> Okay, Update:> Wenn ich für die Rückkopplung 2 Megaohm einsetze, bekomme ich eine> saubere Hysterese: Einschaltschwelle ca. 12.5V, Abschaltschwelle ca.> 11.5V.
Ein Tipp zum Schaltplan zeichnen:
Mach bitte an alle elektrischen Verbindungen einen Punkt. Dann mußt du
auch nicht bei einer Leitungskreuzung so einen "Bogen" zeichnen (links
Seite vom 2M-Widerstand), der verdeutlichen soll, daß diese Stelle keine
elektrische Verbindung darstellt.
Leitungskreuzung oder Abzweig mit Punkt -> verbunden
Leitungskreuzung oder Abzweig ohne Punkt -> nicht verbunden
Okay? :-))
@npn
Wie man vieleicht erkennt, habe ich das beim '+-Eingang' gemacht, dann
hat aber wohl die Faulheit Überhand gewonnen :) Ich bitte den kruden
Schaltplan zu entschuldigen.
Jeromyo2 schrieb:> @npn> Wie man vieleicht erkennt, habe ich das beim '+-Eingang' gemacht, dann> hat aber wohl die Faulheit Überhand gewonnen :) Ich bitte den kruden> Schaltplan zu entschuldigen.
Ja, das hab ich schon gesehen. Aber in deiner ersten Schaltung ist kein
einziger Punkt. Und die Punkte setzt man ja nicht nur dort, wo es
vielleicht Mißverständnisse geben kann, sondern generell, wo zwei
Leitungen elektrisch verbunden sind. Also zum Beispiel auch dort, wo die
Widerstände an die (+)Leitung oder (-)Leitung angeschlossen sind. Immer
dann, wenn mehr als zwei Leitungen elektrisch verbunden sind. :-)
Ich bin mir auch ganz sicher, dass es fast immer nicht sinnvoll
bzw. unmöglich ist, im KFZ einem Gerät die Masse zu shiften.
Ich würde hier entweder einen P-Kanal-MOSFET empfehlen oder gleich einen
passenden HighSide-Treiber.
Jeromyo2 schrieb:> anbei eine Schutzschaltung gegen Tiefentladung beim Bleiakku.
Nicht wirklich. 5mA für die Zener und 5mA für den LM358 saugen den Akku
auch danach noch leer.
ICL7665 wäre passender und hat beides eingebaut.
@vorderwäldler
Danke!
@MaWin
Vielleicht ist das jetzt Blödsinn, aber vor der Zenerdiode ist doch noch
ein 50k-Widerstand, 5mA können da doch garnicht fließen...oder täusche
ich mich?
Jeromyo2 schrieb:> Vielleicht ist das jetzt Blödsinn, aber vor der Zenerdiode ist doch noch> ein 50k-Widerstand, 5mA können da doch garnicht fließen...oder täusche> ich mich?
Deine Z-Diode hat die 5.6V aber nur wenn 5mA fliessen, bei 50k nicht
mehr, vielleicht 4V oder 3.5 oder 4.8...
Ein paar Hinweise zu der Schaltung:
1. Ich würde eine Spannungsreferenz (z.B. LM385) statt der Z-Diode
nehmen. Das ist genauer (weniger Abhängig von Temperatur und Strom) und
man hat schon bei 20 µA (und nicht erst bei 5mA) die spezifizierte
Spannung.
2. Exemplarstreuung gibt es immer. Da ist es hilfreich, wenn man die
Schaltschwelle mit einem Poti einstellen kann. Man kann auch Poti und
Festwiderstände so in Serie schalten, dass man mit dem Poti nur die
Feineinstellung macht.
3. Ohne Hysterese geht es nicht (Linearer Betrieb => Durchbrennen des
Mosfets). Wenn die Hysterese klein ist, dann kann es zu einem
Oszillieren kommen, weil die Akkuspannung sich nach Abschalten der Last
wieder erholt. Eventuell ist ein manuelles Einschalten mit einem Taster
die bessere Wahl.
4. Für hohe Last sollte man einen Mosfet-Treiber verwenden.
http://www.mikrocontroller.net/articles/MOSFET-%C3%9Cbersicht#MOSFET-Treiber
Abgesehen davon, dass die Schaltung für kleinere Akkus
zuviel Strom frisst und eine Z-Diode mit 0,1..0,2 mA
recht ungenau ist...
Schaun wir mal auf restliche das Konzept:
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Die Schaltschwelle von 12,1, oder 11,5 V für einen Bleiakku
ist Quatsch: Nennspannung eines auf 90% und auch eines auf 1%
entleerten unbelasteten Bleiakkus ist "ungefähr genau" 12 V.
Tiefentladung geht bei 12 V Bleiakkus unterhalb von 11 V
(kleiner Strom), oder unterhalb von 10,0 V (hoher Strom) los.
Wichtig ist dann, dass eine automatische Wiedereinschaltung
erst ab >= 12,5 V möglich sein darf.
Warum:
Ein leicht-, oder stark-, oder auch ein fast tief-
entladener Akku zeigt ohne Last schnell wieder 12 V.
Sonst hast du einen für alle Beteiligten (AKKU und Last)
eher schädlichen Oszillator, der so lange klappert, bis
(mindestens) der Akku so richtig mausetot ist...
Tiefentladesicher -> Sonnenschein. In den letzten Jahren ist mir ein
tiefentladener Sonnenschein noch nie untergekommen, und wir verbauen
extrem häufig Akkus (ca. 60St./We). Entladetiefe Applikationen bereiten
keine Probleme.
MaWin schrieb:> Z-Diode hat die 5.6V aber nur wenn 5mA fliessen, bei 50k nicht> mehr, vielleicht 4V oder 3.5 oder 4.8...
Eine Z-Diode die bei niedrigerem Strom eine geringere Z-Spannung hat,
ist mir noch nie begegnet.
Und so wahnsinnig schlecht sind die auch bei geringen Strömen nicht...
Hi Sear
I need schematic circuit diagram of I/P control board (3372 Samson,
based on LMC6062IM), with their parts actual value.
Thanking you in advance,
for your kindnesses.
Best Regards; Satrap
Satrap66@Yahoo.Com