SD-RAM aus PC für AT91RM9200 (ARM9)

OP (Firma: dl1bg) #573167
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Hallo ihr alle,

ich bin gerade dabei, ein Board nach dem Vorbild des AT91RM9200-EK von 
Atmel nachzubauen.

Dabei möchte ich erstens wegen des horrenden Preises und zweitens wegen 
des komplizierten Layouts auf die getrennten SDRAM-Bausteine verzichten.

Ist es möglich, einfach einen SD-Riegel aus einem PC zu zerlegen und 
daraus einen Baustein zu nehmen?
In den Beschreibungen bei Reichelt steht immer "XXMBx64", haben die 
Bausteine dann 64 bit Datenbusbreite? Ich dachte, die älteren 
Prozessoren hätten nur 32 bit?

Wäre klasse, wenn mir jemand von euch weiterhelfen könnte.

Viele Grüße,
Bernhard
Angehängte Dateien:
#573172
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Hallo!

Versuche selbst gerade SDRAM mit nem FPGA zum laufen zu bekommen. Soweit 
kann ich Dir bestätigen das selbst die SDR-SDRAM Riegel (vor DDR) 64 Bit 
Datenbreite haben.

Man sollte eigentlich problemlos in der Lage sein nur 32 Bit zu benützen 
falls die Hostseite diese Bandbreite benötigt. Hier brauch man dann halt 
die richtigen DQM Leitungen.

Gruß,

  Manuel
OP (Firma: dl1bg) #573223
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Vielen Dank schon mal für eure Hilfe.
Es fällt ja auf, dass auf jedem Speicherriegel immer genau 16 Chips 
sitzen und, zumindest bei dem DIMM-Beispiel von Ulrich Radig, alle 
DQM-Leitungen herausgeführt sind. Heißt das, dass jeder Speicherbaustein 
eine Datenbreite von 8 bit hat (soweit ich weiß werden ja zwei Hälften 
abwechselnd parallel betrieben, um die Erholzeit für den Speicher zu 
verdoppeln)? In diesem Fall wäre es ja wirklich sehr einfach, ein paar 
aus- und auf der eigenen Platine einzulöten.

Hat jemand von euch ein Datenblatt eines Speicherchips mit ca. 32 bis 64 
Mbyte, der in SD-RAMs verbaut wird? Leider habe ich die Bezeichnungen 
meiner Chips nirgends wiedergefunden, da sie offensichtlich OEM-Ware 
sind.

Viele Grüße,
Bernhard

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