Plattenglocken

OP #6732804
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Für meine Turmuhr suche ich 3 Glocken.
Wenn das nicht nur unangenehmes Gebimmel werden soll, wird es
unbezahlbar.

Aber, da gibt es doch was:
https://de.wikipedia.org/wiki/Plattenglocken
Das lässt sich natürlich leicht selbstbauen.

Heute habe ich einen Test gemacht. 3 mm Messingplatte
ca. 20 x 30 cm. Das hört sich schon mal richtig gut an.

Ein Problem taucht auf: Wo sollen die Aufhängelöcher hin.
Dazu habe ich die Platte waagerecht in eine Schraubzwinge
geklemmt. Festpunkt geschätzt nach dem Bild bei Wikipedia.

Nun etwas feinen Sand aufgestreut. Nach mehrmaligem Anschlagen
sammelt sich der Sand in größeren Punkten, die eigentlich
die Aufhängelöcher sein sollten.
Das passt auch sehr gut mit dem Bild.

Nun frage ich mich, ist das die richtige Vorgehensweise, oder
lässt sich das berechnen?
Oder wie könnte man die Knotenpunkte feststellen?

Grüße Bernd
Gast #6732965
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Ich hatte die Platten eines Glockenspiels in einer eigenen Konstruktion 
verbaut. Hatte auch die Position des Schwingungsknotens ausgemessen, und 
am Ende dann doch ein Filzteil auf der Kante drunter gelegt und nochmals 
den Klang kontrolliert. Das geht eigentlich recht gut. In Deinem Fall 
müssten es dann 2 Auflagepunkte sein. Du kannst ja einen 3. auf dem 
anderen Schwingungsknoten nehmen. So ne Art "überdimensionale, 
umgedrehte Reißzwecke".
Ich hab die Punkte dann bei mir auch mal verschoben, um zu sehen, ab wo 
ich eine Verschlechterung des Klangs höre.
Gast #6733109
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Ich frage, weil mein Instrumentenbauer im Ort viel mit Messingblech 
gemacht hat und bei unversteiftem Messingblech bei mehr Lautstärke 
schnell so "plopp-schepper" Oberschwingungen dazukamen. Bei AlSi und 
harten Bronzen trat das nicht auf, und bei Messing ließ sich das durch 
Sicken beseitigen. Der klang ist reiner.

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