Im Papierprospekt KW 26 ab 28. Juni bietet Netto "Akku-Batterien" an,
die per USB aufladbar sind. Diese gibt es sowohl als AA als auch AAA,
beworben mit 1600 mAh.
Hat sich jemand diese mal näher angeschaut? Eine LiIon 14500 (AA)
seriöser Anbieter erreicht 750 mAh, wie erlügen die sich die angeblichen
1600 mAh?
Manfred schrieb:> Eine LiIon 14500 (AA) seriöser Anbieter erreicht 750 mAh
... bei einer für LiIon Akkus typischer Spannung von 3,6 Volt.
> wie erlügen die sich die angeblichen 1600 mAh?
in der Akku-Batterie ist ein Wandler drin, der die Spannung auf 1,5 Volt
herunter "transformiert".
( 3,6 / 1,5 ) x 750 = 1800. 90% Wirkungsgrad des Wandlers angenommen,
sind wir bei 1620 mAh (bei 1.5 Volt).
Passt.
Passt eben nicht!
Es steht eben nicht der gesamte Platz für eine LiIon Zelle zur
Verfügung, da man den USB Stecker und den Wandler ja noch unterbringen
muss. Also ist überschlagsmäßig nur Platz für eine halbe AA Zelle mit
800mAh.
Armin X. schrieb:> Ich würde mal eher die 90% Wirkungsgrad als sehr optimistisch ansehen...
StepDown? Wieso? bis 93% doch ganz Durchschnittlich bei der kleinen
Leistung?
Leistung die angegeben ist gilt für die AA ;-)
Die AAA haben deutlich weniger :-D
Merke immer das "Kleingedruckte" auf der Rückseite der Packung beachten
:-D
Achsoooo die sieht man ja auf der Werbung nicht ...GRINS....
Das sind die Art von Zellen, die dann in der Entsorgung mit normalen
Zk-Batterien und NiMH-Akkus vermischt werden und nicht ganz
unproblematisch deshalb sind.
Ich sehe dann keinen Vorteil mehr in diesen Wunder-Akkus oder übersehe
ich etwas? Ne klein wenig geringere Selbstentladung vielleicht? Bin hier
aber mit den Eneloops diesbezüglich schon sehr zufrieden.
EDIT: 1,5 V statt 1,2 V bei NiMH fällt mir als Unterschied noch ein.
Wenn's denn darauf ankäme.
Armin X. schrieb:> Ich würde mal eher die 90% Wirkungsgrad als sehr optimistisch> ansehen...
Mit einem synchronen Step-Down überhaupt kein Problem. Also bei
Nennstrom, versteht sich.
Die bekommt man inzwischen für <20Cent vom Chinesischen Hersteller. Wir
reden hier von <5V, was die Sache sogar NOCH billiger macht.
Sehe da kein Hindernis.
Rainer Z. schrieb:> EDIT: 1,5 V statt 1,2 V bei NiMH fällt mir als Unterschied noch ein.> Wenn's denn darauf ankäme.
Der Kandidat hat 100 Punkte.
Manche meiner Geräte saugen die Akkus auch komplett leer. Bei mehreren
in Serie wird auch oft einmal einer umgepolt was beides der Lebensdauer
nicht zuträglich ist. Da sind diese Akkus durch die integrierte
Abschaltung wahrscheinlich auch im Vorteil.
Andre schrieb:> Nicht wirklich mehr Info vom Hersteller.
Welche Informationen brauchst Du noch?
"Leistung: 2 x AAA-Batterien, 1,5 V Li ion Polymer Batterie (Kapazität:
555 mWh / 370 mAh)"
Rainer Z. schrieb:> 1,5 V statt 1,2 V bei NiMH fällt mir als Unterschied noch ein.
Das ist mir nicht ganz klar: wieso nicht 1,5 V wenn da sowieso ein
Wandler drin ist? 1,5 V steht ja auch dort (o.k. 'Papier ist geduldig').
Armin X. schrieb:> als sehr optimistisch
Bisher ist mir noch schleierhaft wieviel Selbstentladung stattfindet
durch den Wandler. In einem Jahr sind dann noch 0 mAh vorhanden?
Manfred schrieb:> Im Papierprospekt KW 26 ab 28. Juni bietet Netto "Akku-Batterien" an,> die per USB aufladbar sind. Diese gibt es sowohl als AA als auch AAA,> beworben mit 1600 mAh.
Das ist wenig, NiMh in AA gehen bis 2,6Ah.
Interessant sind diese Akkus daher nur für Geräte, die 1,5V benötigen.
Percy N. schrieb:> Was passiert eigentlich, wenn man so ein Gerät versehentlich in einen> Akkulader steckt?
Das Gleiche, wenn man das mit Absicht tut.
SCNR
Unabhängig von diesem konkreten Fall: Wenn nicht nur der Strom
mitspielt, sondern auch völlig verschiedene Spannung, dann wird das
Leben leichter, wenn man mit Wh statt Ah rechnet.
Percy N. schrieb:> Was passiert eigentlich, wenn man so ein Gerät versehentlich in einen> Akkulader steckt?
Vermutlich: Nichts. (Falls doch: Echter Murks, da die
Schutz-Funktion (siehe in [] weiter unten) ganz leicht
integrierbar sein sollte.)
Ich denke, die sind so aufgebaut wie manche LiPo Packs:
Positiver "Haupt"-Kontakt nur für Entladung, Spannung >=
interne dort angelegt sorgt für Abschaltung / -trennung
via Fet.
[Der bei Entladung logischerweise im Strompfad liegen
bzw. leider liegen müssen (aber wohl sowieso Teil des
synchrongleichgerichteten - das denke ich auch, alleine
schon um Bidirektionalität zu ermöglichen, aber eben
auch diese Funktion "mit" - 5V-zu-Ladestrom-Wandlers
sein) dürfte.]
Kann man das Gewurschtel entziffern?
Falls ja: Andere Meinungen?
Lesen tut wohl keiner was . Wo steht das was LiIon ?
Das sind wohl normale NiMH -Akkus. Mit 'überladenen' 1,5V. Geht doch.
(statt 1,2V) Kein Problem . Sollen ja auch bald hin werden .
Ich bin auch sehr zufrieden mit den eneloops, hab zwei Packungen vor 6-8
Jahren gekauft, 1e noch immer originalverpackt, die andere im
Fotoapparat.
Ein Vorteil kann auch der interne Tiefentladeschutz sein.
Geräte für 1,5V Primärzellen töten oft normale Akkus, da sie bei
Unterspannung nicht abschalten. Z.B. der Motor des Spielzeugs bleibt
einfach stehen, wodurch er noch mehr Strom zieht (keine Gegen-EMK).
Rudi Ratlos schrieb:> Lesen tut wohl keiner was . Wo steht das was LiIon ?> Das sind wohl normale NiMH -Akkus. Mit 'überladenen' 1,5V. Geht doch.> (statt 1,2V) Kein Problem . Sollen ja auch bald hin werden .
So viel Quatsch in nur 3 Zeilen... nichts davon stimmt.
https://www.netto-online.de/maxxmee-batterien-wiederaufladbar-2er-set-5v-weiss-gruen-typ-aa/p-2218633000
Clickst Du links runter, bis das letzte Bildchen kommt.
Das ist eine Prospektseite, und dort steht alles dazu.
(Via "Doppelclick" groß, noch mal (+) ---> noch größer.)
Lesen solltest Du folglich besser selbst mal genauer,
bevor Du anderen vor wirfst, es nicht getan zu haben.
Rainer Z. schrieb:> Bin hier> aber mit den Eneloops diesbezüglich schon sehr zufrieden.
+1
> EDIT: 1,5 V statt 1,2 V bei NiMH fällt mir als Unterschied noch ein.> Wenn's denn darauf ankäme.
aber zu viele Geräte laufen dann nicht mehr, das finde ich doof, Uhren
z.B.
aber die Frage bleibt ob die Spannung LÄNGER gehalten wird wenn der
integrierte Wandler stetig saugt ohne das Strom gebraucht wird.
Bei meinem Fototimer wo die CPU meistens im sheep war saugte der Wandler
ständig die Akkus leer, ein echter Designfehler meinerseits.
Hmm, wie viel von denen darf man in Reihe schalten?
Wenn ein BMS öffnet und die Last niederohmig ist, hat das geöffnete BMS
(n-1) * -1,5V zu ertragen..
prisoner schrieb:> Lesen solltest Du folglich besser selbst mal genauer,> bevor Du anderen vor wirfst, es nicht getan zu haben.
Ich beziehe mich auf das Eingangspost-Bildchen.
Kostenlos geschaltete nettoWERBUNG für Firmen kann ich nicht verzupfen .
Bedaure, kann mit w2k nicht mehr googeln (nur bingen).
Rudi Ratlos schrieb:> Ich beziehe mich auf das Eingangspost-Bildchen.> [...]> Bedaure, kann mit w2k nicht mehr googeln (nur bingen).
Ja, wenn das so ist, brauchst Du die anderen Beiträge hier im Thread
natürlich nicht zu lesen, denn das könnte Dein Vorurteil beeinträchtigen
...
Percy N. schrieb:> Ja, wenn das so ist, brauchst Du die anderen Beiträge hier im Thread> natürlich nicht zu lesen, denn das könnte Dein Vorurteil beeinträchtigen
Hab ich eh gelesen. Ich lese immer (fast) alle.
Welche Vorurteile? Zerleg mal diese Batterien ...
Was soll der Schwachsinn mit USB-Lader? Da baut man einen
Spannungsregler rein in eine Mini-Batterie rein , bestenfalls noch einen
Laderegler und fertig ist das Glump. Ich habe selbst eine zeitlang mit
einem simplen Konstantspannungsregler NiMH-Akkus mit 1,2V geladen.
Kannst sehr gut beobachten ...
wie LADEN genau funktioniert.
Manfred schrieb:> Hat sich jemand diese mal näher angeschaut? Eine LiIon 14500 (AA)> seriöser Anbieter erreicht 750 mAh, wie erlügen die sich die angeblichen> 1600 mAh?
Joachim B. schrieb:> aber zu viele Geräte laufen dann nicht mehr, das finde ich doof, Uhren> z.B.
Ja, aber wie lange hält so eine Batterie in einer Uhr? Ewig!
Ich kauf doch keinen Akku für 10 Euro um damit eine Uhr zu betreiben.
Wie man sehen kann, auf Wesentliches kann ich auch ungehindert
zugreifen, diese leistet 2600 mWh - und nicht 2600 mAh .
Soll (angeblich) ein (kleiner) Unterschied hier drin sein.
lohnt sich doch nicht schrieb:> Es wäre gut zu wissen wie dieser Akku im Inneren aussieht.
findet man leicht wenn man nach 'teardown ...' sucht, gibt kaum was was
noch nicht öffentlich dokumentiert zerlegt wurde.
https://www.youtube.com/watch?v=L62tCyOP06wRudi Ratlos schrieb:> diese leistet 2600 mWh - und nicht 2600 mAh .
das wäre wundersame Energievermehrung.
Edit:
ist doch ok, 3,7 * 0,75 passt auch.
Ich muss zugeben, dass ich keinen wirklichen Nutzen für diese Akkus
sehe.
Zumal man bei 4 Stück auch 4 USB-C Kabel bräuchte.
Eine Einzelzelle ist vielleicht fürs Camping/Trekking interessant für
die Taschenlampe oder Fahrradleuchte, man kann dann über KfZ-Adapter die
Dinger aufladen wenn man schläft.
Bei mir bekommt alles, was wenig Strom braucht (Uhren, FBs,
Taschenrechner) normale Alkaline-Zellen spendiert, so teuer sind die
auch nicht.
Für Radio, LED Lampe um mit dem Hund zu gehen (ab 22Uhr ist hier im Dorf
die Beleuchtung aus) oder Werkzeug nehme ich NiMH oder sogar noch NiCD
Akkus.
Die o.g. USB-Akkus gibt es übrigens ganzjährig bei meinem lokalen
Supermarkt. Und das Regalfach sieht auch seit über einem Jahr gleich
aus. Die Teile kauft keiner. Ok, die Größe AA ist mit 600mAh
beschriftet, das klingt ehrlich.
Grüße, Serge
Serge W. schrieb:> Ich muss zugeben, dass ich keinen wirklichen Nutzen für diese Akkus> sehe.> Zumal man bei 4 Stück auch 4 USB-C Kabel bräuchte.
Zum Glück nicht ganz, derxHerstelkerxust so großzügig, immer eun Kabel
mit Anschlüssen für zwei Akkus mitzuliefern, wenn ich das Angebot
richtug verstanden habe.
Serge W. schrieb:> Zumal man bei 4 Stück auch 4 USB-C Kabel bräuchte.
Ja, aber wenn Du's genau ansiehst, ist da im Eingangsbeitrag ein
Ladekabel mit zwei USB-C-Steckern dran, im Beitrag von Rudi Ratlos sogar
ein Kabel mit vier USB-C-Steckern. Pfiffig. Der Ladeanschluss in den
Akkus selber ist interessant, aber das alleine wäre mir der höhere Preis
gegen Eneloops nicht wert.
Serge W. schrieb:> Zumal man bei 4 Stück auch 4 USB-C Kabel bräuchte.
Da ist sogar ein 1 zu 4-Kabel dabei!
Klar, in der Küchenuhr oder Fernbedienung machen solche Energiespeicher
keinen Sinn.
Aber gerade das abgebildete Beispiel ist schon repräsentativ:
Kinderspielzeug.
Wenns vernünftig konstruiert ist braucht man die Zellen nicht mal
rausnehmen, sondern kann sie direkt in der Lok laden.
Setzt natürlich voraus, dass das interne BMS die Anschlüsse enkoppelt,
sonst hat man einen Kurzschluss. Ich gehe davon aus, dass der Hersteller
das berücksichtigt hat, wenn er auch gleich so ein Kabel mitliefert.
Percy N. schrieb:> Zum Glück nicht ganz, derxHerstelkerxust so großzügig, immer eun Kabel> mit Anschlüssen für zwei Akkus mitzuliefern, wenn ich das Angebot> richtug verstanden habe.
Sorry, übersehen :)
Boahhhh, sovieele Beiträge -
und natürlich endet es wieder in bekannter Weise, schade.
Wegstaben V. schrieb:> in der Akku-Batterie ist ein Wandler drin, der die Spannung auf 1,5 Volt> herunter "transformiert".>> ( 3,6 / 1,5 ) x 750 = 1800. 90% Wirkungsgrad des Wandlers angenommen,> sind wir bei 1620 mAh (bei 1.5 Volt).
Eine ähnliche Rechnung hatte ich auch aufgemacht, bei 90% Wirkungsgrad
käme das gerade so hin.
Grobi schrieb:> Passt eben nicht!> Es steht eben nicht der gesamte Platz für eine LiIon Zelle zur> Verfügung, da man den USB Stecker und den Wandler ja noch unterbringen> muss.
So ist das, aus diesem Grunde hege ich Zweifel an der Kapazität.
Patrick L. schrieb:> Merke immer das "Kleingedruckte" auf der Rückseite der Packung beachten> :-D
Ich hab's nur im Wochenend-Papierprospekt gesehen, nicht im Laden.
Andre schrieb:> https://www.maxx-world.de/maxxmee-batterien-wiederaufladbar-aaa-2er-set> https://www.maxx-world.de/maxxmee-batterien-wiederaufladbar-aa-2er-set> Nicht wirklich mehr Info vom Hersteller.
Danke, dass Du die Anbietrseite gesucht hast. Da steht zumindest für die
AAA ein deutlich geringerer Kapazitätswert drin.
Jan H. schrieb:>> EDIT: 1,5 V statt 1,2 V bei NiMH fällt mir als Unterschied noch ein.>> Wenn's denn darauf ankäme.> Der Kandidat hat 100 Punkte.
Es gibt etliche Geräte, die mit Akkus herumzicken und erheblich zu früh
"Batt. leer" melden.
oszi40 schrieb:> Bisher ist mir noch schleierhaft wieviel Selbstentladung stattfindet> durch den Wandler. In einem Jahr sind dann noch 0 mAh vorhanden?
Diese Art Li mit Wandler drin habe ich schon vor längerer Zeit beim Ali
angeschaut. Zur Selbstentladung habe ich nirgendwo Zahlen oder
Erfahrungswerte gefunden, ich denke, die wird nennenswert hoch sein.
Peter D. schrieb:>> beworben mit 1600 mAh.> Das ist wenig, NiMh in AA gehen bis 2,6Ah.
Wenn man mit 1,2V zurechtkommt. NiMH ist nach wie vor mein Feind, mit
dem Zeug habe ich jede Menge Ärger.
Rudi Ratlos schrieb:> Lesen tut wohl keiner was . Wo steht das was LiIon ?
Im Werbetext nicht, trotzdem ist es Lithium.
Joachim B. schrieb:>> EDIT: 1,5 V statt 1,2 V bei NiMH fällt mir als Unterschied noch ein.>> Wenn's denn darauf ankäme.> aber zu viele Geräte laufen dann nicht mehr, das finde ich doof, Uhren> z.B.> aber die Frage bleibt ob die Spannung LÄNGER gehalten wird wenn der> integrierte Wandler stetig saugt ohne das Strom gebraucht wird.
Kann ich mir nicht vorstellen.
Meine analoge DCF-Problemuhr versorge ich mit einem Längsregler hinter
einer LiIon, weil ich einen vergleichbar stromarmen Schaltwandler nicht
bekomme.
Ich habe eine China-Powerbank mit 18650, die treibt meinen Akku
unbenutzt in die Tiefentladung.
> Bei meinem Fototimer wo die CPU meistens im sheep war saugte der Wandler> ständig die Akkus leer, ein echter Designfehler meinerseits.
Lerneffekt, sollte Dir eigentlich nicht unterlaufen.
Rudi Ratlos schrieb:> Ich beziehe mich auf das Eingangspost-Bildchen.> Kostenlos geschaltete nettoWERBUNG für Firmen kann ich nicht verzupfen .
Bis hier hin war es friedlich, und dann kam Rudi :-( :-(
Johannes S. schrieb:> findet man leicht wenn man nach 'teardown ...' sucht, gibt kaum was was> noch nicht öffentlich dokumentiert zerlegt wurde.> https://www.youtube.com/watch?v=L62tCyOP06w
Passt leider nicht, die Zellen im Filmchen haben keine USB-Buchse.
Interessieren würde mich der Schaltplan der Platine, wie sie StepDown
und Laden über den selben Anschluß realisiert bekommen haben.
Manfred schrieb:> Interessieren würde mich der Schaltplan der Platine, wie sie StepDown> und Laden über den selben Anschluß realisiert bekommen haben.
das nennt sich Bidirektionaler DC/DC Wandler ;-) da gibt glaub von TI
fertige IC's, müsste mal suchen.
Aber ich meinte habe das schon mal bei TI Rechner gesehen, die
normalerweise mit 9V Blockbatterien betrieben wurden und dann ein 3,6V
Accu pack als Option hatten.
Liese sich aber sicher aufbauen.
Rudi Ratlos schrieb:> Lesen tut wohl keiner was .
Meine Fresse, kann den Idioten hier mal jemand sperren, das ist ja
grausamer als Mobys Gesülze, es ist einfach immer alles (vorsätzlich,
man achte auf den Nachnamen, aus Versehen kann man eigentlich nicht so
dumm sein, selbst mit 5 Promille nicht) grundfalsch was von Rudi kommt.
Manfred schrieb:> Boahhhh, sovieele Beiträge -> und natürlich endet es wieder in bekannter Weise, schade.
Da könntest du möglicherweise recht haben, leider.
Immerhin: Mir hat dieser Faden heute etwas gebracht, ansonsten hätte ich
[werberesistenter] "Kunde" einfach weiter gewartet und Batterien
benutzt. Heute gekauft: sechs AAA. Facepalm: Zuwenige (Messgerät frisst
vier anstattt erinnerten drei), hoffentlich bekomme ich morgen noch die
(vorhin gesehenen) letzten zwei Zellen in meiner Filiale um einen
Ersatzpack (2*4) zu haben.
Erster Eindruck: Funzt mit POWER (Blutdurst rennt wie Sau!!!), musste
(nicht musste; -habe) allerdings erst einmal geladen werden. Zwei Zellen
am beigefügten Kabel, wohlgemerkt AAA, ladeten an USB2 erstmal etwa 1h.
Herstellerangabe 2h; ergibt Sinn bei leergelutschten Zellen. Alle
minimal >1,5V, ein Ausreisser wenige Millivolt weniger.
Entgegen der Herstellerangabe leuchten die LEDS bei Vollladung auch
nicht gn, sondern red ohne blinken, null Problemo, billig will ich!
Fortsetzung folgt, wird aber dauern! Umzugsstress, lieber hier babbeln
als Messtechnik herauskramen und im Möbelwagen messen. Trotzdewm
:"Fortsetzung folgt". Soweit/sobald es mir möglich ist weitere Infos zu
droppen.
@Manfred: Danke für den Tipp :D
Seltsam.
Wenn man sich im Online-Shop die AA + AAA Teile ansieht, stehen bei
BEIDEN die selben Werte.
Hier die verdächtigen AAA.
https://www.netto-online.de/maxxmee-batterien-wiederaufladbar-2er-set-1-5v-weiss-gruen-typ-aaa/p-2218632000
Das kann nicht wirklich stimmen. Weil bei 750 mA ist bei den meisten
AAA (mini-Mignons) Schluss.
Und für richtige Mignons ist das etwas wenig. Wobei ich in den Falle das
wegen der Ladeelektronik noch glauben will.
Ich werde sie nicht kaufen, sondern lieber die Tronic's vom LIDL. Und
die lade ich in meiner MC-Gesteuerten Ladeeinheit aus China mit
Einzelschacht-Steuerung und feinen Display (für 40 Euro ca.).
2aggressive schrieb:> musste (nicht musste; -habe)> ladeten
(nicht ladeten; -luden (jup, genau wie die Zuhaltungen
oder wie die feigen Flitzpiepen gleich wieder hießen,
die mich schon jahrzehntelang am Ausbruch hindern))
MaWin schrieb:> kann den Idioten hier mal jemand sperren
Keine Chance:
Es fehlt nämlich jeglicher unterstellbarer Schadvorsatz.
Er glaubt, "es gut zu meinen", ganz genau wie er auch
am Ergebnis "nichts auszusetzen findet". Reibungspunkte
mit anderen Usern hier sieht er ebenfalls als "deren
Problem" - er ist über alle Kritik erhaben, wie Gott.
(Nun, diese Beschreibung ist äußerst unvollständig...
weist aber deutlich auf eine pot. Adaptionsquelle hin.)
2aggressive schrieb:> Immerhin: Mir hat dieser Faden heute etwas gebracht, ansonsten hätte ich> [werberesistenter] "Kunde"
Reklame nervt weil im Übermaß serviert. Hier geht alles direkt ins
Altpapier, außer den Werbeblättern der Lebensmittelhändler in der
Sonntagszeitung.
> einfach weiter gewartet und Batterien benutzt.
Was nicht wirklich falsch sein muß, wenn da nicht der Ärger mit
sabbernden Primärzellen in selten benutzen Geräten wäre.
> Heute gekauft: sechs AAA. Facepalm: Zuwenige (Messgerät frisst> vier anstattt erinnerten drei), hoffentlich bekomme ich morgen noch die> (vorhin gesehenen) letzten zwei Zellen in meiner Filiale um einen> Ersatzpack (2*4) zu haben.
Das bekannte Ärgernis: Ein Teil kaufen, testen, am Folgetag wieder hin
und ätsche bätsche, ausverkauft.
> Erster Eindruck: Funzt mit POWER (Blutdurst rennt wie Sau!!!), musste> (nicht musste; -habe) allerdings erst einmal geladen werden. Zwei Zellen> am beigefügten Kabel, wohlgemerkt AAA, ladeten an USB2 erstmal etwa 1h.> Herstellerangabe 2h; ergibt Sinn bei leergelutschten Zellen. Alle> minimal >1,5V, ein Ausreisser wenige Millivolt weniger.
Die haben also USB-C an der Batterie, aber am anderen Ende Standard
USB-A - komisch, aber sinnvoll, USB-C hätte ich nicht verfügbar.
> Entgegen der Herstellerangabe leuchten die LEDS bei Vollladung auch> nicht gn, sondern red ohne blinken, null Problemo, billig will ich!
Billig finde ich die Dinger nicht, für 4,99 € hätte ich ein Paar
mitgenommen.
> Fortsetzung folgt, wird aber dauern! Umzugsstress, lieber hier babbeln> als Messtechnik herauskramen und im Möbelwagen messen. Trotzdewm> :"Fortsetzung folgt". Soweit/sobald es mir möglich ist weitere Infos zu> droppen.
Meine diversen Meßgeräte laufen überwiegend mit 9V-Blöcken, da habe ich
LiIon-Blöcke vom Aliexpress drin. Ich hätte zwei Anwendungen für AAA,
die aber nur Sinn geben würden, wenn die Wunderbatterien zwei Jahre
Leerlauf verkraften - und das kann ich mir nicht vorstellen.
Hoffe ich mal, dass Du Dich nach längerer Zeit erinnerst und Deine
Erfahrung berichtest.
> @Manfred: Danke für den Tipp :D
Wenn es Dir hilft, gerne - ich hatte eher zweifelnde Reaktionen
erwartet.
Schlaumaier schrieb:> Seltsam.> Wenn man sich im Online-Shop die AA + AAA Teile ansieht, stehen bei> BEIDEN die selben Werte.> Hier die verdächtigen AAA.> https://www.netto-online.de/maxxmee-batterien-wiederaufladbar-2er-set-1-5v-weiss-gruen-typ-aaa/p-2218632000> Das kann nicht wirklich stimmen.
Diesen Kommentar hättest Du uns ersparen dürfen, vorher mal den Thread
vollständig lesen?
Die Werbung von Netto ist tatsächlich irreführend, aber schon 02.07.2021
07:02 hat Andre die Herstellerseiten gesucht und verlinkt, die das
eindeutig klären - die AAA sind mit 550mAh benannt.
Manfred schrieb:> außer den Werbeblättern der Lebensmittelhändler in der> Sonntagszeitung.
Jo, die sind auch die einzigen die ich aus den ca. 3 KG Werbematerial
jede Woche lese. Weil Futtern muss ich halt, und wieso nicht was sparen.
Was diese Teile angeht.
Gut das ich altmodisch bin. ;)
Ich würde die NIE kaufen. Aus 2 Gründen.
1. Sind normale Akkus VIEL Preiswerter und haben mehr mA. z.b. 4 x 2600
mA Mignon (AA) für 4 Euro.
2. Ich habe nur eine Mehrfach-USB-Power-Gerät. Und da hängen die
unterschiedlichen Kabel für "die üblichen Verdächtigen" dran. Und am PC.
Ne Danke ein zerschossener USB-Port reicht mir.
Habe ein China-Mini-Helli direkt geladen. Resultat 2 USB-Ports am Lappi
put.
Wegstaben V. schrieb:> ... bei einer für LiIon Akkus typischer Spannung von 3,6 Volt.
Diese Spannung ist ja nicht in Stein gemeisselt.
Vielleicht hat man es mittlerweile geschafft das System Li - FeS2 oder
ein Ähnliches aufladbar herzustellen.
Dann könnte man sich jegliche Spannungswandelei schenken:
https://de.wikipedia.org/wiki/Lithium-Eisensulfid-Batterie
Manfred schrieb:> 2aggressive schrieb:>> Heute gekauft: sechs AAA. Facepalm: Zuwenige [...]> Das bekannte Ärgernis: Ein Teil kaufen, testen, am Folgetag wieder hin> und ätsche bätsche, ausverkauft.
Kenne ich prinzipiell...Aber mir scheint die Sonne aus dem Arsch... Auch
hier habe ich Suff gehabt, das letzte (beim ersten Einkauf als letztes
erkennbare) Teil lag noch griffbereit dort!
> Billig finde ich die Dinger nicht, für 4,99 € hätte ich ein Paar> mitgenommen.
Ist verstanden und kapiert... Kommt auf die laufenden Kosten und
Wegekosten an: Am Ende muss ich nicht andauernd fehlende Batterien
ranschleppen, soweit meine Hoffnung.
>> Fortsetzung folgt,....weitere Infos......> Meine diversen Meßgeräte laufen überwiegend mit 9V-Blöcken, da habe ich> LiIon-Blöcke vom Aliexpress drin.
Ist wohl eine völlig andere Baustelle.
> Ich hätte zwei Anwendungen für AAA,> die aber nur Sinn geben würden, wenn die Wunderbatterien zwei Jahre> Leerlauf verkraften - und das kann ich mir nicht vorstellen.
Ich kann mir das auch nicht vorstellen (zwei Jahre Leerlauf). Da sind
wohl
Nickel-Metallhydrid, heutzutage hochgezüchtet aur niedrige
Selbstentladung, die bessere Wahl.
!Aber nicht für 9V!!!
> Hoffe ich mal, dass Du Dich nach längerer Zeit erinnerst und Deine> Erfahrung berichtest.
Jo!
SCNR
In etwa "Stromversorgung von Selbstbauprojekten" hatte ich ja schon
einnmal als eigene Forumskategorie vorgeschlagen, die Idee wurde leider
nicht angenommen.
/SCNR
>> @Manfred: Danke für den Tipp :D>> Wenn es Dir hilft, gerne - ich hatte eher zweifelnde Reaktionen> erwartet.
Zweifelnd am Produkt, nicht an deinem Post, bin (war) ich auch. Wir
werden sehen.
Erwartungshaltung_ _So sehe ich das
Jeder neue Faden und jedes neue Produkt bringt Überraschungen. Auch
negative Überraschungen dienen als lehrreiches Beispiel.
Nachtrag, die Zahlen scheinen auch zu nicht stimmig zu sein: meine AAA
laut Verpackung mit 370 mAh benamst. Um das späääääter nachzuvollziehen
müssen die Dinger erst einmal:
-nach Lagerung vor dem Kauf vollgeladen (-Selbstabschaltung)
-entladen (-Selbstabschaltung)
-vollgeladen (-Selbstabschaltung)
werden. Dann sehen wir mal weiter. Hoffentlich klappt das mit der
Selbstabschaltung, bis jetzt behandle ich die Dinger wie
Feuerwerkskörper.
Manfred schrieb:> Diesen Kommentar hättest Du uns ersparen dürfen, vorher mal den Thread> vollständig lesen?>> Die Werbung von Netto ist tatsächlich irreführend, aber schon 02.07.2021> 07:02 hat Andre die Herstellerseiten gesucht und verlinkt, die das> eindeutig klären - die AAA sind mit 550mAh benannt.
Nö hab ich nicht, gebe ich zu.
Aber ich habe auch kein Werbblättchen gelesen, sondern nur die Links im
Online-Shop. Und DA hätte Netto die Fehler korrigieren können. Was sie
aber wie üblich nicht machen.
Aber ich weiß aus bitterer Erfahrung das die Netto-Werbblättchen sehr
Fehlerhaft und teilweise reine Lockmittel sind.
Einige Male zu Netto gefahren und gehört "Das haben wir nicht bekommen"
o. "Bei den 2.5 Kg Paket haben wir vergessen KG vor den Preis zu
schreiben" und ähnliche Aussagen.
Ich habe oben Geschrieben das ich die Werbeblättchen der Discounter
lese.
Ich habe allerdings vergessen zu erwähnen das das NICHT für Netto gilt.
Ich habe viele Liter Sprit um sonst verfahren wegen der Obigen Ausreden.
Also schmeiße ich das Werbeblättchen ungelesen in den Müll. Fehler
machen alle mal, aber das grenzt rein für mich an verarsche.
Da fahre ich lieber zu Lidl + Kaufland. Da ist zwar auch schon mal was
ausverkauft, aber meist ist es da. Und wenn es nicht da ist, bekomme ich
wenigstens bei Lidl ein Versandkosten-Gutschein für den Online-Shop, wo
das Produkt fast immer noch zu haben ist. Und Tippfehler bei den
Preisangaben, habe ich noch NIE gehabt.
2aggressive schrieb:> bis jetzt behandle ich die Dinger wie Feuerwerkskörper.
Eine SEHR GUTE Entscheidung.
Deshalb bleibe ich bei "normalen" Akkus und vertraue meinen 40 Euro
MC-Gesteuerten Ladegerät mit Display. Und meine Akkus haben für weniger
Geld mehr Power (mA).
Netto hatte vor ein paar Monaten schon einmal (andere) Akkus im
Programm, wo die Kapazitätsangaben vorne bis hinten nicht stimmen
konnten. Ich habe da per Mail nachgefragt und bekam als Antwort, dass
sie von einer Korrektur absehen, weil der Artikel bereits ausverkauft
sei und im Online Shop nicht mehr angeboten wird.
Ob die das mit Absicht machen?
MaWin schrieb:> Meine Fresse, kann ... sperren,
Das geht ganz einfach, aber dann bist Du automatisch auch hier raus.
Dreimal darfst Du raten.
Weil bei der Entsorgung diese nicht zuverlässig von Einweg-Zk und NiMH
getrennt werden können (Brandgefahr im Aufbereitungsbetrieb) würde ich
empfehlen den Akku vorher zu zerlegen und die Li-Folienzelle, die darin
steckt, zu entnehmen und alles getrennt zu entsorgen.
Bei Gelegenheit werde ich mal schauen, ob unser Netto noch eine Packung
haben sollte. Dann kann ich für eine Digicam mit Mignonzellen eine
solche mit dazu packen. Um die Li-Abhängigkeit zu fördern wurden die
Schwellen für die Unterspannungsabschaltung bei allen solchen Modellen
zu hoch angesetzt, um das Geschäft mit teuren Li-Zweitakkus mitzunehmen
und nach einigen Jahren den Neukauf zu forcieren, weil keine Ersatzakkus
günstig mehr zu bekommen sind. Aus dem Grunde werden auch laufend die
Postionen der Anschlüsse verändert.
Dieter D. schrieb:> Weil bei der Entsorgung diese nicht zuverlässig von Einweg-Zk und NiMH> getrennt werden können (Brandgefahr im Aufbereitungsbetrieb) würde ich> empfehlen den Akku vorher zu zerlegen und die Li-Folienzelle, die darin> steckt, zu entnehmen und alles getrennt zu entsorgen.
Klingt gut.
Glaubst du irgend einer macht das für diese Schwachsinnigen Dinger. ???
Das wird wieder mehr Sondermüll. Und ich hoffe das der Unsinn schnell
von Markt wieder verschwindet.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Ob die das mit Absicht machen?
Nein, glaube ich nicht. Da sitzen Kaufleute und Werbegrafiker die solche
Prospekte machen, die können nicht Wh von Ah unterscheiden und 1,5 V
sind bei denen 'Stromspannung'. Die bekommen ein paar Eckdaten und
gestalten daraus einen Prospekt. Hauptsache schön bunt und Hochglanz -
das erwarten die Käufer und das verkauft sich gut.
Mohandes H. schrieb:> Die Idee einen Li-Akku mit einem Step-Down-Wandler für 1,5V zu versehen,> und das dann im AA oder AAA-Gehäuse, finde ich grundsätzlich gut.
OK. Aber nenne mir mal ein sinnvollen Grund. Der Reale Akku ist kleiner
+ hat weniger Leistung, weil die Technik muss ja auch Platz haben.
Unterwegs ladet keiner mit Verstand mit USB. Und wenn dann nehme ich ein
USB-Ladegerät mit bzw. eher was anständiges.
Ich habe sehr viel Phantasie aber da setzt sie echt aus. Vom
Kostenfaktor + Risikofaktor mal abgesehen.
Johannes S. schrieb:> Es wurde doch schon geschrieben: die liefern 1,5 V statt 1,2 V und es> gibt Geräte denen reichen diese 1,2 V nicht.
Der Fehler liegt dann aber nicht an den 1,2 V Akkus sondern am Gerät -
wenn es 4 Plätze für AA Zellen hat dann muss es auch mindestens bis 4 V
noch funktionieren. Eine Spannungserhöhung/Stabilisierung hat im Gerät
zu erfolgen, nicht im Akku.
Ich halte es für eine dumme Idee, in AA Zellen Elektronik zu verbauen.
Ich habe "intelligente" Ladegeräte, die bei etwas tiefer entladenen aber
noch funktionierenden Akkus diese nicht erkennen und dann auch nicht
laden! Erst wenn ich mit dem Labornetzteil für ein paar Sekunden 2V und
2A reinlade kann ich sie mit dem Ladegerät laden. Das ist großer Mist!
Was macht jemand, der kein Labornetzteil parat hat?
Wenn die Elektronik in der AA Zelle ähnliche oder andere
Unzulänglichkeiten hat, dann kommt man an den rohen Akku gar nicht mehr
ran.
Mögliche Leckströme bei wenig Stromentnahme oder wenn die Dinger nur
liegen wurde ja schon genannt.
Meint ihr die Dinger haben eine Elektronik die weder Probleme mit
Tiefentladung hat noch an Standbyströmen leidet? Ich glaube das erst
wenn ich es sehe.
Bernhard S. schrieb:> Der Fehler liegt dann aber nicht an den 1,2 V Akkus sondern am Gerät -> wenn es 4 Plätze für AA Zellen hat dann muss es auch mindestens bis 4 V> noch funktionieren. Eine Spannungserhöhung/Stabilisierung hat im Gerät> zu erfolgen, nicht im Akku.
Ich bin da ganz deiner Meinung, aber wenn ein Hersteller das nicht so
vorgesehen hat, dann nützt auch alles meckern nichts. Dann muss man das
Gerät irgendwie ans Laufen bringen.
Bei den Handfunkgeräten meiner Kids hatte ich einen vierten
Batterie-Halter außen ans Gehäuse geklebt, um die Spannung zu erhöhen.
Diese Geräte liefen mit 3 Alkalines Größe AAA nur 15 Minuten und mit 3
Akkus nur 10 Minuten. Die reinste Fehlkonstruktion. Nach dem Umbau
laufen sie mit beiden Batterie-Arten mehr als 2 Stunden. So gehört sich
das.
Vielleicht wurde es schon genannt und ich habs übersehen.
Aber was passiert eigentlich wenn ich so ein Teil in mein "schlaues"
Ladegerät lege. Und was wenn ich es in mein "Dummes" lege.
Dummes = Akku rein, in die Steckdose und warten bis voll ist. 1 LED als
Anzeige.
Schlau = MC-Gesteuert mit Display
Bernhard S. schrieb:> Ich halte es für eine dumme Idee, in AA Zellen Elektronik zu verbauen.> Ich habe "intelligente" Ladegeräte, die bei etwas tiefer entladenen aber> noch funktionierenden Akkus diese nicht erkennen und dann auch nicht> laden! Erst wenn ich mit dem Labornetzteil für ein paar Sekunden 2V und> 2A reinlade kann ich sie mit dem Ladegerät laden. Das ist großer Mist!> Meint ihr die Dinger haben eine Elektronik die weder Probleme mit> Tiefentladung hat noch an Standbyströmen leidet?
Die Elektronik ist das Haupt-Problem. Kannst an jedem Akku-Pack
nachprüfen, die nackten Akkkus gehen aber es tut sich nix. Für mich ist
das nix weiter als ein neuer Schmäh- die Fortsetzung der alten Politik:
NiCd, NiMH, LiIon, LiPo, Ladegeräte über Ladegeräte, nun gar mit
eingebauter Elektronik ... bald induktive Schnell-Ladung, später mit
eingebauten Hochleistungs-Solarzellen ... Neues Motto:
Kaufen Sie keine teuren Ladegeräte mehr
kaufen sie nur noch teure Batterien !
> Was macht jemand, der kein Labornetzteil parat hat?
Irgendein Netzteil nehmen. Scheißegal was da reingeladen wird,
zumindesdt bei NiMH. Es ladet zuerst mit hohem Strom der sofort in
Steilsinkflug übergeht, irgendwann ist ~Null-ladung. Ich lade so
Akkuschrauber (hasse dieses Glump) vom Sperrmüll, schließe einfach ein
24V-Netzteil an, 20 Minuten reichen, schraubt schon wieder, geht schon
einige Jahre so. Manchmal vergißt man 'drauf' und dann sinds (unnütz)
randvoll.
2aggressive schrieb:>> Billig finde ich die Dinger nicht, für 4,99 € hätte ich ein Paar>> mitgenommen.> Ist verstanden und kapiert... Kommt auf die laufenden Kosten und> Wegekosten an: Am Ende muss ich nicht andauernd fehlende Batterien> ranschleppen, soweit meine Hoffnung.
Falsch verstanden: WENN ich den Teilen trauen würde, hätte ich ein Paar
AAA gekauft. Als Spielerei, nur mal auf Verdacht zum Testen, bin ich
geizig.
Suche mal beim Aliexpress, vergleichbare Akkus gibt es dort seit Jahren.
Alkali-Primärzellen habe ich immer ein paar im Vorrat, hoffentlich
bringt Edeka bald wieder Viererpacks Varta für einen Euro. Zwei Jahre in
der Schublade tut den Dingern nichts.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Netto hatte vor ein paar Monaten schon einmal (andere) Akkus im> Programm, wo die Kapazitätsangaben vorne bis hinten nicht stimmen> konnten. Ich habe da per Mail nachgefragt und bekam als Antwort, dass> sie von einer Korrektur absehen, weil der Artikel bereits ausverkauft> sei und im Online Shop nicht mehr angeboten wird.
In der Hinsicht ist auch Pollin ein guter Kandidat:
Ich bestelle ein Euro-Netzkabel mit geradem Schukostecker, gewinkelte
habe ich jede Menge im Regal. Was liefert er, natürlich abgewinkelt, ich
habe reklamiert "Die Ware kann nur in dieser Form geliefert werden, wir
schreiben ihnen den Betrag gut" - der Artikel bleibt natürlich
fehlerhaft im Angebot.
Eine 12V-LED-Lampe mit offensichtlich fehlerhaften Daten: "Die Ware kann
nur in dieser Form geliefert werden, wir schreiben ihnen den Betrag
gut", den Rest darfst' Dir denken.
Es sind einfach zu wenig Kunden, die den Mist nachmessen und
reklamieren, da bleibt Angebotspfusch lukrativ.
Johannes S. schrieb:> Es wurde doch schon geschrieben: die liefern 1,5 V statt 1,2 V und es> gibt Geräte denen reichen diese 1,2 V nicht.
Heute mittag fiel mir eine meiner DCF-Analoguhren auf, der
Sekundenzeiger hängt. Die AA hatte noch 1,2 Volt, also nicht wirklich
leer. Anders betrachtet, war sie 15 Monate drin - das ist ein Zeitraum,
den der Kunde akzeptiert.
Stefan ⛄ F. schrieb:>> Der Fehler liegt dann aber nicht an den 1,2 V Akkus sondern am Gerät ->> wenn es 4 Plätze für AA Zellen hat dann muss es auch mindestens bis 4 V>> noch funktionieren. Eine Spannungserhöhung/Stabilisierung hat im Gerät>> zu erfolgen, nicht im Akku.>> Ich bin da ganz deiner Meinung, aber wenn ein Hersteller das nicht so> vorgesehen hat, dann nützt auch alles meckern nichts. Dann muss man das> Gerät irgendwie ans Laufen bringen.
Genau so ist die böse Welt. Ich betreibe zwei analoge DCF-Wanduhren mit
NiMH-LSD-Akku über ein Jahr lang, andere zicken schon bei 1,25 Volt. Die
Heizkörperthermostate Q3 gehen auch klaglos mit Akkus - aber das weiß
man erst, wenn man es selbst ausgemessen hat.
Das gleiche Spiel habe ich mit 9V-Blöcken in Meßgeräten, die mit zwei
LiIon (8,4..6,6V) zurecht kommen oder eben auch nicht.
Rudi Ratlos schrieb:> Kaufen Sie keine teuren Ladegeräte mehr> kaufen sie nur noch teure Batterien !
Besser ist das, es werden jede Menge schlechter Ladegeräte verkauft und
man kann einige Überraschungen erleben. Wer es kann, nimmt die
Ladetechnik selbst in die Hand.
Bernhard S. schrieb:> Der Fehler liegt dann aber nicht an den 1,2 V Akkus sondern am Gerät -> wenn es 4 Plätze für AA Zellen hat dann muss es auch mindestens bis 4 V> noch funktionieren. Eine Spannungserhöhung/Stabilisierung hat im Gerät> zu erfolgen, nicht im Akku.
Ja, das ist richtig böse vom Hersteller, wenn Kofferradios von 1965 mit
einem 4×AA Batterieschacht unter 5 V nicht laufen mag.
Fast so schlimm wie der C 64, der 5 V haben will, wo andere Systeme mit
3,3 V oder weniger auskommen ...
Für den Grundig Satellit gab es immerhin Blindzellen, um Primärzellen
statt Akkus einsetzen zu können. Das war aber später ...
Die Idee mit dem USB-Anschluß direkt an der Zelle ist schon recht
clever.
Die bisherigen Hersteller von 1,5V-Akkus konnten sich nämlich nicht auf
einen Ladestandard einigen, d.h. jeder Zellentyp braucht ein spezielles
Ladegerät.
Auch kann man eine USB-Zelle gefahrlos in normale Ladegeräte einlegen.
Es passiert nichts, da eine Rückspeisung (Ladung) nicht vorgesehen ist.
Percy N. schrieb:> Ja, das ist richtig böse vom Hersteller, wenn Kofferradios von 1965 mit> einem 4×AA Batterieschacht unter 5 V nicht laufen mag.
Wenn ich mich dunkel erinnere... Eigentlich gabs damals doch die
Ub2/3-Regel (jedenfalls in der DDR), die Dinger sollten also auch noch
bis runter zu zwei Dritteln der nominellen Betriebsspannung laufen.
Percy N. schrieb:> Fast so schlimm wie der C 64, der 5 V haben will, wo andere Systeme mit> 3,3 V oder weniger auskommen ...
Werde mal nicht albern, das ist etwas ganz anderes.
Peter D. schrieb:> Die Idee mit dem USB-Anschluß direkt an der Zelle ist schon recht> clever.
Wirklich? Wie lade ich denn 4 solcher Zellen gleichzeitig auf?
Ich müsste erstmal so viele Netzteile/Kabel zusammen suchen.
Normalerweise habe ich genau 2 in der Schublade (ein 2A Netzteil für
Mikro-USB und ein stärkeres mit USB-C). Diese beiden Netzteile benutzt
die ganze Familie im Wechsel.
MeierKurt schrieb:> Wenn ich mich dunkel erinnere... Eigentlich gabs damals doch die> Ub2/3-Regel (jedenfalls in der DDR), die Dinger sollten also auch noch> bis runter zu zwei Dritteln der nominellen Betriebsspannung laufen.
Genau.
Ich lass mich ja gerne davon überzeugen, dass 0,9V pro Zelle zu viel
verlangt sind, aber mit 1,1V sollter jedes Gerät tadellos laufen. Sonst
ist es eine Umweltsau.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Peter D. schrieb:>> Die Idee mit dem USB-Anschluß direkt an der Zelle ist schon recht>> clever.>> Wirklich? Wie lade ich denn 4 solcher Zellen gleichzeitig auf?
Man kann sich auch Probleme machen, wo keine sind.
Die Zweierpacks haben ein Doppelladekabel dabei, Viererpacks zumindest
teilweise dann eben ein USB-Kabel mit Viererweiche, wie z.B. hier:
https://www.amazon.de/Wiederaufladbare-Batterien-LR06-HR06-Li-Po/dp/B08268F6XN/> Ich müsste erstmal so viele Netzteile/Kabel zusammen suchen.> Normalerweise habe ich genau 2 in der Schublade (ein 2A Netzteil für> Mikro-USB und ein stärkeres mit USB-C). Diese beiden Netzteile benutzt> die ganze Familie im Wechsel.
Ganz schön sparsamer Haushalt. :-)
Ralf X. schrieb:> Ganz schön sparsamer Haushalt. :-)
Es geht eher darum, dass ich die Gerätschaften im Blick behalten will.
Sonst stecken und fließen die überall herum. Ich habe keinen Bock, immer
wieder "neue" aus der Vorratskiste zu holen und später welche kaufen zu
müssen, nur weil Töchterchen mal wieder alle verschludert hat und die
Schuld auf den Bruder schied, der sie wiederum auf die mama schiebt.
Wenn wir genau 2 Ladegeräte haben (vor kurzem war es noch eins) an einem
wohl definierten Platz, geht nichts verloren. Die anderen sind unter
Verschluss.
Ralf X. schrieb:> Man kann sich auch Probleme machen, wo keine sind.> Die Zweierpacks haben ein Doppelladekabel dabei, Viererpacks zumindest> teilweise dann eben ein USB-Kabel mit Viererweiche, wie z.B. hier:> https://www.amazon.de/Wiederaufladbare-Batterien-LR06-HR06-Li-Po/dp/B08268F6XN/
Dazu noch ein Zusatz:
Man sollte dazu natürlich auch mal testen, inwieweit die USB-Ladebuchsen
dieser Zellen von deren "Arbeitskontakten" galvatisch entkoppelt sind,
falls man mal auf die Idee kommt, diese Zellen im eingelegten Zustand zu
laden, was bei vielen Geräten ja durchaus möglich wäre.
Ich lade immer wieder mal LiIOn-Akkupacks in fester Serienschaltung mit
einer entsprechner Anzahl von TP4056 Modulen und USB-Stecker-NT auf.
Zumindest da wäre die Nutzung von Y- oder mehr Weichen fatal.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Peter D. schrieb:>> Die Idee mit dem USB-Anschluß direkt an der Zelle ist schon recht>> clever.
Hat auch mir gefallen, hätte ich noch ein "Spezialladegerät" kaufen
müssen, wäre ich bei Primärzellen geblieben.
> Wirklich? Wie lade ich denn 4 solcher Zellen gleichzeitig auf?> Ich müsste erstmal so viele Netzteile/Kabel zusammen suchen.> Normalerweise habe ich genau 2 in der Schublade (ein 2A Netzteil für> Mikro-USB und ein stärkeres mit USB-C). Diese beiden Netzteile benutzt> die ganze Familie im Wechsel.
Das wiederum war/ist bei zumindest bei mir kein Problem: Jedem der
zweierpacks lag ein Y-Kabel bei. An dem wird beimladen weniger als 500mA
genuckelt (getestet an einem USB2-PC, Wert nicht ausgelesen, aber dieser
PC nimmt die Specs afaik recht ernst, sollte also bei Überlast
abschalten).
Bis jetzt mithilfe von zwei Ports vier Akkus parallel geladen,
eigentlich (dieser PC rennt soda "sowieso da") reicht mir das sogar.
Trotzdem vorher (vor dem Kauf der erst 6, dann 8 Akkus) hatte ich mir
aber schon Gedanken gemacht:
Hier liegt "irgendwo" ein aktiver USB2-vierfach-HUB, also mit Netzteil
5V/2A nutzlos herum; bedeutet konform nach Specs pro USB2-Port 500mA
lieferbar; laden von acht dieser Akkupillen also kein Problem. Eine
dedizierte Ladestation sozusagen.
Netzteile 5V/1A gabs bei Pollin mal spottbillig, in der Bauform eines
etwas fetteren Eurosteckers, allerdings ohne USB-Steckverbindung. Mit
Frickelei (anlöten der Kabellage) ebenfalls als "4*Ladestation" denkbar.
Ralf X. schrieb:> Man sollte dazu natürlich auch mal testen, inwieweit die USB-Ladebuchsen> dieser Zellen von deren "Arbeitskontakten" galvatisch entkoppelt sind,> falls man mal auf die Idee kommt, diese Zellen im eingelegten Zustand zu> laden, was bei vielen Geräten ja durchaus möglich wäre.
Käme zumindest bei mir nicht in Frage, die Frage finde ich trotzdem sehr
gut; wird spätestens bis zum Jahresende*** durch Messen geklärt,
versprochen. Im Moment hab ich nichtmal eine Eieruhr griffbereit, nagut,
dann gibts halt Käsebrot.
***
SCNR
Umziehen müssen nervt noch mehr als Arbeiten und Corona zusammen, kann
also auch Jahresende 2022 oder 2043 werden, da hab ich mich nicht
versprochen :D
/SCNR
Bleibt gesund!
Bei dem bissl Ladestrom, was die Miniteile wollen, sollte ein 2A
Ladegerät an nem ganz primitiven 4fach-Hub langen. Die ganz simplen, die
wahrscheinlich fast jeder jeder noch irgendwo liegen hat, kann man,
wegen der niedrigen Geschwindigkeit heute eh fast nicht mehr benutzen.
Eventuell gibts die Dinger ja noch, solcher Kram liegt bei uns eher wie
Blei im Regal, dafür ist alles was DIY. Garteln betrifft, 2 Stunden nach
Ladenöffnung weg. Ich hab 2 solcher
Verbraucher, die genau diese 3A Zellen wollen, einmal die Funkmaus und
die FB. Die brauchen alle paar Monate neue Batterien. Nachgemessen
steigen die bei weniger als 1,1V aus. Ich hatte mir mal die stärksten
rausgemessen, das lief aber leider nur Minuten, dann waren die wieder
drunten. Der Versuch mit MH-Akkus lief bloss wenige Wochen. Man bracut
also schon irgendwas über 1,2V.
Ich habe so eine "Super-USB-Lade-Box". Da sind 6 Ports mit je 2.400 mA
dran. Aber wenn ich mir die Fummelei mit den 4 Kabel's anschaue, die
dann alle daran als Kabelknäul dran hängen, dreht sich mir der Magen
rum.
Da ist mein dummes 5 Euro Steckerladegerät für AA-Akkus mir 100 x
lieber, und das taugt nur für Notfälle (Hotel).
Wie gesagt, weniger Power, viel Technischen Aufwand und Umwelt
schädlicher Elektroschrott. Die verbieten Wattestäbchen mit Plastik und
diese Mist NOCH Nicht. Weil ich kann mir nicht vorstellen, das die
dafür eine eigenen Entsorgungsline aufbauen, die Elektronik von der
Chemie trennt.
Einfach gesagt. Dinge die die Welt nicht braucht
Billo schrieb:> Hier was anderes, nämlich räumlich größere Zelle
Gemeint ist die Lithium Zelle innen, dieser Akku hat keine Platz
beanspruchende USB Buchse
Schlaumaier schrieb:> Aber wenn ich mir die Fummelei mit den 4 Kabel's anschaue, die> dann alle daran als Kabelknäul dran hängen, dreht sich mir der Magen> rum.
Kotz Dich ruhig aus.
> Da ist mein dummes 5 Euro Steckerladegerät für AA-Akkus mir 100 x> lieber, und das taugt nur für Notfälle (Hotel).
Die Lösung mit dem Mehrfach-USB-Kabel ist praxisgerecht, USB hat man
eher zur Hand als andere Technik. Und "Notfälle (Hotel)" hätte ich
lieber ein kleines und leichtes Kabel in der Tasche als ein Ladegerät
mitnehmen zu müssen. Anstatt USB-C hätte ich natürlich lieber Micro-USB,
eine passende Strippe hat man eher zur Hand.
Ich habe hier einen 9V-Block (in Wahrheit 7,2 / 8,4V) mit USB, das ist
handlicher, als das zugehörige Ladegerät zu suchen.
> Einfach gesagt. Dinge die die Welt nicht braucht
Die Du nicht brauchst.
Hier sieht jemand eine Verwendung:
2aggressive schrieb:> Heute gekauft: sechs AAA.
==============
Billo schrieb:> Hier was anderes, nämlich räumlich größere Zelle, Lithium Kentli AA,> alter Blogeintrag. Ganz interessant, mit Schaltungsdetails (Xysemi> XM5232 2.5 A, 1.5 MHz synchronous buck converter, Xysemi XB6366A> protection circuit) Entladedaten(max Strom, Entladekurve),> Selbstentladekurve> https://ripitapart.com/2014/12/06/teardown-of-kentli-ph5-1-5-v-li-ion-aa-battery/
Sehr schön, vor allem sein Rohrschneiderchen
https://ripitapart.files.wordpress.com/2014/12/2014-12-06-03-03-32.jpg?w=300
Seine Messung der Selbstentladung, knappe 3 Jahre, lässt hoffen - danke
für den link.
Abdul K. schrieb:> Der Rest ist auch eher durchwachsen, wenn man das Fazit liest:
Ja, hier mal ein paar Aussagen rauskopiert, Aspekte des Kozepts, die
wohl alle berücksichtigt werden sollte beim Einsatz. Quelle ist
https://ripitapart.com/2015/06/17/performance-analysisreview-of-kentli-ph5-li-ion-1-5v-aa-battery/
Another issue with having such a flat discharge curve is that any device
that performs fuel gauging using voltage alone will report 100%
capacity, until it suddenly shuts down
--------------
"Another problem is efficiency. At 1 amp, the DC-DC converter is about
75%(...)"
--------------
One issue is the amount of heat the battery gives off at high loads. At
2.1 amps, I had to use a fan to blow cool air onto the DC-DC converter
just to prevent it from entering its over-temperature shutdown mode
--------------
Low capacity – provides a mere 1200 mAh (1800 mWh) @ 2 amps, and up to
1700 mAh (2550 mWh) @ 250 mA (even alkaline batteries can do better than
this)
--------------
Abrupt shutdown when the battery is overloaded, overheated, or
over-discharged
--------------
1.5 MHz converter and unshielded inductor can cause excessive EMI
(electromagnetic interference) in sensitive devices
**************meine lipo 1,5V************
Wie bereits angedroht, ein Erfahrungsbericht. Ersparnis von Zeit, auf
die Ergebnisse von Messgeräten warte ich ungeduldig, deren Zweck ist
erfüllt :D
Später:
Alle hier angegebenen Messwerte sind als Hausnummer zu betrachten, habe
gerade nur billige DMMs in Baumarktqualität zur Verfügung. Ist aber
egal, wen interessiert
schon das letzte Prozent.
Baustellenartiger Messaufbau, da ging einiges schief, nix schlimmes
passiert, kein Messgerät und kein Akku musste sterben. Freude
vorprogrammiert, alles gut :D
Geschrieben in einem externen Texteditor, ich bitte um Entschuldigung
für aufkommende unleserlichkeiten.
Zurück zum Anfang:
Inbetriebnahme der neuen Zellen: erstmal geladen, dauer etwa 1h.
Entladung Nummer 1:
Chinesisches Blutdruckmessgerät rennt bei 6V wie ein Eichhörnchenon dope
:D
Anstatt mit müden (wenige Tage alten) Batterien schier ewig rumzupumpen,
meine Freizeit fressend, wird das Teil nun sehr schnell fertig.
Irgendwann hat es dann, ohne Vorwarnung, beim Aufpumpen gestreikt:
LOWBATT.
Später gemessen: alle Zellen lieferten wieder etwa 1,5V am DMM mit 10
MOhm.
Eine beliebige Zelle herausgepickt zur weiteren, "vollständigen"
Entladung. (((Info für mich, war #4)))
Deren Kontaktierung:
Im Schraubstock mit hölzernen Schonbacken und zwei Streifen mehrfach
gefalteter Alufulie, die Not macht erfinderisch.
Spannungsmessgerät per Krokoklemmen an der Alufolie angeklemmt...am Ende
Entspricht der Aufbau in etwa einem billigen Batteriefach.
Gleichzeitig Entladestrom gemessen (10A-Messbereich mangels Sicherung
recht niederohmig, der Vorteil von billigen DMMs) und dazu in Reihe 3
Widerstände je 10 Ohm (Kohle 5%) parallel,
Dessen Krokostrippen an eine andere Stelle der Alufolie.
In der Endphase der Entladung fällt die Spannung nach xxx mAh auf xxx V
ab. Details siehe und rechne unten für meinen zufällig gewählten #4.
EDIT- fällt in der Tat einstufig ab.
Danach auf null Volt. Ach? In diesem Aufbau natürlich klar, mehr dazu
später weiter unten.***
Nach Lastabwurf erholt sich die Zelle langsam wieder, DMM mit etwa 4,5
Messungen/s tobt gerade zwischen 1,104 und 1,109 rauf und runter. (aus
Paranoia getestet: an einer Primärzelle zeigt es keine Macken). Eine
Hysterese für den Leerzustand (dh weiteres Entladen erst nach einem
Laden möglich) zeigt das Teil also nicht.
***Bei weiterer Entladung, Erzwungen durch drei weitere mehr oder
weniger leere Alkaline-Batterien in Reihe: bei 350mA Entladestrom zeigt
das Teil etwa -0,7V, bei 400mA etwa -1V, es scheint also eine
Verpolschutzschaltung drin zu sein. Am Strang (vier Stück, also 6V
Nennspannung) würde also die Ausgangsspannung bei einem leerwerdenden
Akku in kurzer Zeit von 6V auf 3,8V absinken, bei 350mA Laststrom.
Laden:
Weil es so schön zugänglich ist: Im Batterieschacht, wie ein Mitposter
angemerkt hatte, scheint mir keine gute Idee: zwei Zellen am (den
Dingern beigelegten) Y-Kabel, und ich kann volle 1,5Volt
Spannungsdifferenz --Minuspol Zelle1 gegen Pluspol Zelle2-- messen. Das
Kontaktiere ich besser nicht niederohmig in Reihe, so wie im
Batteriefach zum Entladen üblich.
ALSO: Zum Laden aus dem Batteriefach herausnehmen, derem Gehäuse
getrennt, also nicht einander berührend, auf eine (feuerfeste) Isolation
ablegen. Sicher ist sicher :D
Und los gehts, ermm noch nicht gleich. Handy war gerade eben fertig
geladen, warum also nicht (weils eben gerade am Netz hängt) das
Handyladerät testweise verwenden?
Nach kurzer Fummelei schnell geklärt: anscheinend gibt es einen
unterschied zwischen Mini- und Mikro-USB :-(
Endlich: Laden nach der ersten (praktisch vollständigen) Entladung.
Zum Messen von Spannung und Strom bin ich viel zu faul, sehe zuwenig
praktischen Sinn in den Ergebnissen. Das Teil kommt jetzt einfach
mithilfe des Y-Kabels an eine "normale" USB-2-Buchse am Rechner. Blinkt
rot, Uhr liegt daneben, Kamera läuft.
1
# Standesgemässe Kamera muss natürlich eine USB-Webcam sein :D
# Ein Scrennshot mit Tastatur "s", eine Serie Scrennshots im Sekundentakt mit Tastatur "S"
4
# Uhr muss trotzdem im Bild sein, ich traue dieser ungetesteten Improvisation nicht.
EDIT: erweitert um "-nosound", die Bilderserie ist nicht bis zum Ende
durchgelaufen :-(
Edit2: klappt, aber wie lange?.
Am Ende interessiert mich nur die zum Laden benötigte Zeit. Und auch die
nur grob. Ob dann eine, oder zwei Zellen zum Laden am Y-Kabel hängen
sollte egal sein. Bei der Erstladung --out of the Box-- hats Strommässig
ja auch ohne Portabschaltung gereicht, und: 5V sind 5V. An einem 10
Meter langem Verlängerungskabel, dahinter ein Vierfachhub zum Laden von
acht Zellen gleichzeitig mag das Probleme (die 5V werden ordentlich
einbrechen) geben, Im Normalfall, also kurze Strippen und nur zwei
Zellen pro USB-Quelle, eher nicht.
Ladezeit: 15:28 - letztes Bild 16:52, wir schreiben 17:35... NOCHMAL!
xxx Minuten.
EDIT hoffentlich klappts beim dritten Aufladevorgang xxx
Danach, also fertig geladen, leuchtet die LED rot im dauerbetrieb.
Ladezeit (wer will die eigentlich wissen?) muss ich wohl nachliefern.
Das ging irreparabel schief.
Entladen, auf die Kapazitätsmessung warten wohl einige sehr gespannt:
Aufbau wie oben, zwei DMMs (die Strommessung brauche ich, man könnte
über den bekannten R=10/3 Ohm zwar den Strom berechnen, aber ich traue
meiner abenteuerlichen Kontaktierung nicht wirklich über den Weg) plus
Uhr plus Kamera.
EDIT das hat jetzt erst nach der dritten (geplant war nach der zweiten
Ladung) geklappt. Siehe oben: Messtechnik und Erfassung der Messwerte
(des mplayers Kamerabilder) ging schief.
Anfang der Entladung:
15,14V ohne fette Last.
Mit Last praktisch Digitstabile 1,492V, 0,42A, wer mag darf sich den
Innenwiderstand und den Anschlusswiderstand meines Aufbaus berechnen.
Zeit: 2956s.
Leistung, also Spannung multipliziert mit Strom, ergibt 0,62664 Watt.
Nachkommastellen am Rechner halt, so genau isses hier nicht gemessen.
Egal, weiter...
0,62664 Watt multipliziert mit 2956s:
=1852 Wattsekunden.
Weiter geht es mit reduzierter Ausgangsspannung, und in meinem Fall
(fetter Ohmscher Lastwiderstand) reduziertem Strom:
Weiterhin digitstabile 1,086V und 0,30A
Zeit: 261s.
Leistung 0,3258 Watt
=85 Ws
xxx
Erster "Totalausfall", 0V um 18:38:38, das Teil erholt sich, und gibt
etwa Zehn Sekunden später wieder 1,086V bei 0,30A raus. Wie erwähnt,
keine (störende) Hysterese.:
+Null Wattstunden, ab hier ist eigentlich schluss.
INSGESAMT würde ich nach Belasung dieser Messung ansagen:
1937 Ws.
Rückrechnung auf "Nennwert" 1,5V:
1291 As = 0,3587 Ah.
Also etwa 359 mAh.
!!!
Gemessen mit Verlusten (Aluminiumfolie, Anschluss), recht fetten
Strömen, und Messunsicherheit, ohne Erholzeit(!): 359 mAh.
Angabe laut Hersteller: 370mAh. Aufdruck auf der Zelle, und auf der
Verpackung.
Passt :D
Spannungslage meiner Zellen, Abgelesener (tobender) Tiefstwert bei Last
10 MOhm, Last 10/3 Ohm+DMM und Strippen zeigt etwa 0,41A (wie auch oben:
gemessen am Alufolienstreifen "Batteriefach simuliert"):
#1 1,500V, 1,460V
#2 1,506V, 1,488V
#3 1,513V, 1,497V
#4 1,514V, 1,492V
#5 1,516V, 1,495V
#6 1,514V, 1,487V
#7 1,509 tobt aussergewöhnlich bis 1,523- normal wäre die Hälfte der
(Differenz-)Spannung am toben. Ausgangskondensator kaputt? , 1,481V
Laststabil.
#8 1,517V Bückstabiel, 1,483V
Einer (#7???) ist in der Anfangsspannug angekommen schon Auffällig
gewesen??? Ich hätte die Dinger gleich sofort "on arrival"
durchnummerieren sollen. Afair war einer im Bereich 1,35v. Beobachten!
Unter Last zeigt die Spannungsanzeige keine Sprünge, ist also fast (naja
eins ist keins) Digitgleich.
Womöglich folgt hier später noch eine Fortsetzung meiner Erfahrungen,
mal sehen was die Zukunft bringt. Bis jetzt scheint mein Ziel erreicht:
volle Power incl. Zeitersparnis, keine (auslaufenden) Batterien
schleppen, und hoffentlich etwas Geld sparen. Dazu müssen die Teile
(Investitionskosten immerhin 40 Euro, Ladestromkosten irrelevant,
Peanuts rechne ich nicht mit) allerdings auch einige Jahre halten.
Meinerseits sind Fragen, Anregungen, und Wünsche willkommen, sofern
diese nicht vollkommen realitätsfremd sind. Negativbeispiel: den
Kurzschlussstrom
werde ich nicht Messen!!!
Zumindest nicht absichtlich :-( Grrrblfxxxxsackra!
In meiner Blindheit habe ich vorhin beim umklemmen der Krokostrippen GND
vom Spannungs- und Strommessgerät vertauscht. Stromseitig war dort der
10/3R eingeschleift. Das Spannungsmessgerät hat weiterhin 0V angezeigt.
Hmmm. Hmmmmm, ahhh. Ohhhhh!
Kamerabilder: Am Strommessgerät waren kurz staun knapp 3A abzulesen,
nächstes Bild 1A. Und sowas passiert mir, Facepalm!
Diese versehentliche Messung muss keine Strombegrenzung des Probanden
gewesen sein, ausserdem war das nicht bei null Volt, also kein echter
Kurzschlussstrom, siehe Kontaktierung. Plus Strippen des DMM, und
Burdenspannung des DMM, hier also 30mV, plus dessen Steckverbinder
etcpp. Immerhin: Glück gehabt: alles funzt noch, Akku scheint also einen
ordentlichen Klaps zu vertragen. Pffft :D
Einwände/Anregungen kamen zu der Preisfindung (auch das wurde dankend
gelesen) und der schon längeren Verfügbarkeit: Bestellen wollte ich
solche Zellen allerdings nicht, lieber vor Ort einen Händler dem man die
Teile bei nichtfunktion sofort um die Ohren hauen kann.
Verlässliche Datenblätter gibts wohl --so oder so-- nicht. Und wenn dann
mal einer irgendetwas nachgemessen und veröffentlicht hat gibts
dieselben Teile nicht mehr zu kaufen. Damit komme auch ich jetzt zu spät
.-(
In meinem Sinne nochmal ein herzliches Dankeschön an den TO Manfred für
diesen Tipp.
2aggressive schrieb:> **************meine lipo 1,5V************
Der Kurs "Wie schreibe ich einen Text/Roman, wenn ich nach Zeichen
bezahlt werde und mir egal ist, ob jemand das Machwerk liest" ist
erfolgreich abgeschlossen worden.
Abdul K. schrieb:> Es gab noch nichtmal einen Spannungsbogen...
Gab es unter Androhung!!! Und es gab sogar mehr als nur einen einzigen
Spannungsbogen; es gab mehrere Spannungsmessungen!
Ich geh dann mal heulen, ihr mögt mich nicht.
Fortsetzung folgt. Dies sei hiermit schon angedroht :D
Erstmal danke für deine Mühe, das alles so detailliert aufzuschreiben.
Allerdings ist der Text für meinen Geschmack etwas zu detailliert. Die
vielen halben Sätze erschweren die Lesbarkeit.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Die vielen halben Sätze erschweren die Lesbarkeit.
Das ist bei Weitem der höflichste Euphemismus, den ich jemals in diesem
Forum gelesen habe.
In welcher Ecke dieser Republik hält man es für richtig, nahezu in jedem
Satz das Subjekt wegzulassen, am Besten auch gleich noch Teile des
Prädikats?
2aggressive schrieb:> ihr mögt mich nicht
Quark. Es ist nur:
Gib das obige mal jemandem aus Deinem Bekanntenkreis zu lesen
(jemandem, dem Du nicht schon wiederholt geschrieben hast...).
Ausgedruckt meine ich, und nicht lang, für so 5 Minuten.
Und dann nimm es ihm weg, und frag' ihn aus, was er kapiert hat
davon... :-)