ich habe ein Netzteil von 50V und 15A und möchte den über einen AVR (Atmeg328) schalten, damit ich den Motor ein und ausschalten kann.
Der AVR dient dazu die Spannung und den Strom (Strommesser ACS712 (30A))
zu messen und gegebenfalls den Motor bei Überstrom abzuschalten.
Ich denke mit einen N oder P Mosfet geht es am besten. Natürlich mit extra Kühlkörper.
Aber könnt ihr mir helfen was da besser wäre? Ist ein Mosfet dafür geeignet oder wird der viel zu warm?
Ein MOSFET geht, und wenn es keine sonstigen Anforderungen hat ein NMOSFET, bei 15A und einem Typen der auf 4mOhm (0.04Ohm) durchschaltet entstehen gerade mal 0.9W, das verheizt ein TO220 noch ohne Kühlblech.
ABER: Es soll ein Motor sein. Ein Motor der wohl 15A unter Nennlast verträgt. So ein Motor braucht aber erheblich mehr Strom kurzzeitig beim Anlaufen, nämlich so viel eie wenn er blockiert wird, leicht 150A. Und darauf muss deine Elektronik zumindest kurzzeitig ausgelegt sein, wenn man nicht mit Übertromerkennung ind -abschaltung arbeitet.
Schau also erst mal, was die maximale Stromaufnahme des Motors ist (oder messe seinen Innenwiderstand und rechne 50/Innenwiderstand) und suche dir dann Transistoren, die das auch aushalten. Für geschätzte 150A braucht man da eher 2 parallel oder dicke TO247.
Das ist ein Schrittmotor der eine interne Elektronik hat, zum ansteuern normal hat der 7A und im Höchstfall 15A und mit den 15A sollte das passen. Der muss eh langsam anlaufen.
Ist jetzt nur die Frage ob ein P Mosfet oder ein N Mosfet. Habe mal irgendwo gelesen das P Mosfets schlechtere Werte haben als N Mosfet.
Ist jetzt nur die Frage ob ein P Mosfet oder ein N Mosfet. Habe mal
irgendwo gelesen das P Mosfets schlechtere Werte haben als N Mosfet.
Das stimmt. Kommt daher, dass die Beweglichkeit der Löcher beim P-Kanal niedriger ist als die der Elektronen beim N-Kanal.
Also sind N-Mosfets wenn möglich zu bevorzugen.
Der IRL3803 wäre z.B. geeignet: 9 mOhm @ 4,5 V Ugs, also 135 mW Verlustleistung bei 15 A (ohne Schaltverluste). Wenn du kein PWM machst, brauchst du also keinen Kühlkörper.
https://www.reichelt.de/mosfet-n-ch-30v-140a-200w-to-220ab-irl-3803-p41757.html
Das ist ein Schrittmotor der eine interne Elektronik hat
Ist diese Elektronik denn dafür geeignet, dass man ihr einfach die Stromversorgung weg schaltet? Ich hoffe, du willst damit nicht PWM machen.
Mir ist auch unklar, welchen Sinn deine Überstrom-Erkennung haben soll. Das ist doch eigentlich Aufgabe der bestehenden Elektronik, die den Motor ansteuert.
Normal macht der Motor das auch aber am AVR kommt noch ein OLED dran und ich möchte da alle Werte ablesen können.PWM kommt da nicht dran, nur am Steppermotor.
Die elektronik ist dafür geeignet. Ein Notausschalter würde eigentlich nichts anderes machen.
Nenne wenigstens deinen richtigen Namen, damit man weiss, wohin man den Hilfekonvoi schicken muss.
Bei dermassen eklatanten Wissenslücken bezüglich Gleichstrom und Relaiskontakten, wirst du schon mehr als bloss 1 Hilfeperson brauchen.
Jemand der vor Dunning-Krüger schützt, jemand der die Psyche untersucht ob du ein Troll oder von Geburt an so bist, jemand der guckt ob das Gehirn nicht schon unter zu vielen Drogen gelitten hat, und jemand der dir fachliche Erklärung liefert.
Ohne Frage schöne Relais. Aber halt ganz schön groß. Und teurer als ein FET. Und mehr Stromverbrauch. Und DC-Lebensdauer-Angaben von 80 bis 100 Tausend.
Ist grad irgendwie Mechanik-Januar oder habe ich was verpasst? Es gibt schon gute Gründe, warum man inzwischen Elektromechanik weitestgehend vermeidet, wenn es Halbleiter-Alternativen gibt.
Relaiskennerkenner schrieb im Beitrag #7309700:
...........
Nenne wenigstens deinen richtigen Namen, damit man weiss, wohin man den
Hilfekonvoi schicken muss.
Bei dermassen eklatanten Wissenslücken bezüglich Gleichstrom und
Relaiskontakten, wirst du schon mehr als bloss 1 Hilfeperson brauchen.
Jemand der vor Dunning-Krüger schützt, jemand der die Psyche untersucht
ob du ein Troll oder von Geburt an so bist, jemand der guckt ob das
Gehirn nicht schon unter zu vielen Drogen gelitten hat, und jemand der
dir fachliche Erklärung liefert.
verstehe..:-))
Damit Du nicht gänzlich erkenntnislos aus diesem kleinen Diskurs heraus gehst, erlaube ich mir den Hinweis daß der von Dir unterstellte Effekt den Namen "Dunning-Kruger" trägt! Nicht Krüger, sondern Kruger.
Bitte berücksichtigen, dann wirken die wüste Beschimpfungen nicht mehr ganz so peinlich lächerlich.
trennt z.B. bei 50V Gleichstrom noch 3A, darüber bleibt der Abreissfunke..
Ohoh, gemeint ist doch sicher:
"trennt z.B. bei 50V Gleichspannung noch 3A..." nicht wahr? Nur für die Mitlesenden.
Ich erkenne natürlich trotz deiner laienhaften Formulierung was gemeint ist...;-)
(Und dann natürlich die Datenblätter derer mit normalem
TO-220 Gehäuse, nicht etwa "FP" (Kühlfahne isoliert), zu
näherer Betrachtung heranzieht.)
Aber auch Reichelt hat was Passendes, mit max. 2,8mR@4,5V
weit genug unter den "magischen" 4mR @ 15A, die Betrieb
von TO-220 ganz ohne zusätzl. Kühlmaßnahmen zuließen (da
1W @ TO-220 auch so ausreichend gut entwärmt werden kann -
man sollte das Kühlfähnchen aber nicht /länger/ anfassen):
Wobei ich zwar selbst ein Riesenfan so niederohmiger Fets
bin, ihnen allerdings auch in solchen Fällen äußerst gern
einen Streifen Alu- oder auch Kupfer-Blech spendiere, was
ja dann als "Kühlkörper" locker ausreicht.
Ergibt thermisch gesehen eine "positive Rückkopplung" ...
weil Mosfets um so verlustärmer leiten, je kühler sie sind
immerhin steigt der R_ON ja bei Erwärmung m.o.w. an.
Daher sollte man sogar von den 4mR @ 25°C Abstand halten
(unter 2mR @ 25°C wären zu empfehlen), wenn man denn so
vorgehen, auch bedenkenlos die Kühlfahne "küssen können"
wollte. WILL man genau DAS, empfehle ich (alternativlos?):
Bei U_GS 4,5V spezifizierte Fets findet man nur, wenn man
in den Suchparametern die U_GS(th) <= 1,5V setzt.
Wobei ich zwar selbst ein Riesenfan so niederohmiger Fets
bin, ihnen allerdings auch in solchen Fällen äußerst gern
einen Streifen Alu- oder auch Kupfer-Blech spendiere, was
ja dann als "Kühlkörper" locker ausreicht.
Ergibt thermisch gesehen eine "positive Rückkopplung" ...
weil Mosfets um so verlustärmer leiten, je kühler sie sind
immerhin steigt der R_ON ja bei Erwärmung m.o.w. an.
Daher sollte man sogar von den 4mR @ 25°C Abstand halten
(unter 2mR @ 25°C wären zu empfehlen), wenn man denn so
vorgehen, auch bedenkenlos die Kühlfahne "küssen können"
wollte. WILL man genau DAS, empfehle ich (alternativlos?):
ich hätte mich jetzt für den entschieden.Muss ja nicht unbedingt ein TO220 gehäuse sein, bei mir geht auch SMD und preislich auch gut
Müsste auch gehen, erwärmt sich um 43 K bei 0,86 W @ Ugs = 4,5 V.
Musst aber darauf achten, dass der FET auf große Kupferflächen gelötet wird, damit die ausreichende Entwärmung gewährleistet ist.
Der würde im worst case knapp 3 Watt umsetzen, das ist zu viel für ein SMD-Gehäuse – würde sich um 146 K erwärmen, also bei Raumtemperatur die max. 150 °C überschreiten.
Der würde im worst case knapp 3 Watt umsetzen, das ist zu viel für ein
SMD-Gehäuse – würde sich um 146 K erwärmen, also bei Raumtemperatur die
max. 150 °C überschreiten.
Kannst du mir bitte erklären an welchen daten man das sieht? Da bin ich noch nicht so fit drin mit den ganzen Wärmekram.
Auf was muss man da im Datenblatt mit den bezeichnungen aufpassen.
Der würde im worst case knapp 3 Watt umsetzen, das ist zu viel für ein
SMD-Gehäuse – würde sich um 146 K erwärmen, also bei Raumtemperatur die
max. 150 °C überschreiten.
Kannst du mir bitte erklären an welchen daten man das sieht? Da bin ich
noch nicht so fit drin mit den ganzen Wärmekram.
Auf was muss man da im Datenblatt mit den bezeichnungen aufpassen.
Ausschlaggebend ist der thermische Widerstand zwischen Halbleiter und Umgebung (Thermal Resistance Junction to Ambient, Steady-State) R_{θJA}, im Datenblatt auf Seite 1 unter Maximum Ratings angegeben mit 50 °C/W (=K/W), in Verbindung mit der maximal auftretenden Verlustleistung P_D.
Ausschlaggebend ist der thermische Widerstand zwischen Halbleiter und
Umgebung (Thermal Resistance Junction to Ambient, Steady-State) R_{θJA},
im Datenblatt auf Seite 1 unter Maximum Ratings angegeben mit 50 °C/W
(=K/W), in Verbindung mit der maximal auftretenden Verlustleistung P_D.
Wieso? Formeln stehen doch schon da. Jetzt einfach deine Grenzen berechnen und dann den schlechtesten Wert ermitteln. Und dann nach FETs mit maximal den ermittelten wenn recherchieren... Zur Not über einen Distributor und seine Parameterliste. Dauert weniger als fünf Minuten 🤪
Wieso? Formeln stehen doch schon da. Jetzt einfach deine Grenzen
berechnen und dann den schlechtesten Wert ermitteln. Und dann nach FETs
mit maximal den ermittelten wenn recherchieren... Zur Not über einen
Distributor und seine Parameterliste. Dauert weniger als fünf Minuten 🤪
Für geübte schon. Wenn man die Formeln jetzt hat geht es auch. Das Hauptproblem ist im Datenblatt die richtigen Werte zu finden wenn man nicht auswendig die Abkürzungen weiss.
Musst aber darauf achten, dass der FET auf große Kupferflächen gelötet
wird, damit die ausreichende Entwärmung gewährleistet ist.
Was Du vorgerechnet hast, will 6,5 Quadratzentimeter 70µm-Kupfer*) haben, kann Stefan das gewährleisten?
Wenn er den NTMFS002N10MCL voll aufgesteuert bekommt und 3 Milliohm erreicht, würden ja 'nur' 0,7 Watt anfallen, für einen SMD im Dauerbetrieb immer noch recht viel. Da hier nur langsamer Schaltbetrieb erfolgt, kann man auch über eine Parallelschaltung von FETs nachdenken.
*) Aus Quadratinch und oz nach metrisch umgerechnet