Moin. Ich möchte auf einer Bestehenden „HF”-Leitung eine Gleichspannung zur Überwachung übertragen.
Bei der HF-Leitung handelt es sich um eine 2-Drahtleitung mit einer Impedanz zwischen 100 und 135 Ohm bei 1MHz. Übertragen wird ein Signal zwischen 26kHz und 2,2MHz bzw. zwischen 138kHz und 35MHz. (Für alle die es interessiert es ist eine ADSL2+ Annex J bzw. VDSL2 AnnexB, Bandplan 35 - Strecke, bzw. auch mehrere)
Diese Strecke soll aus Gründen die hier nichts zur Sache tun mit einer Gleichspannung überwacht werden (Überwachung des Widerstands). Die Stromquelle sitzt auf der Senderseite (Gemeint ist hier der DSLAM), die Überwachungseinrichtung auf der Empfangsseite (also das DSL-Modem im Zielstandort).
Nun zur Frage: Wie bekomme die Gleichspannung auf der einen Seite gefahrlos auf die Leitung und am anderen Ende wieder runter, ohne das
- die Impedanz zu sehr leidet (n. bissl is wohl OK)
- die Leitung unsymmetrisch wird ?
Problem, die DSL-Endstücke sind nicht so in meinem Zugriff, dass ich irgendwas an die Ein-/Ausgangsübertrager anlöten könnte. Ich müsste also eine Ein- bzw. Auskopplung haben, die ich so in die Leitung einschleifen kann.
Meine bisherigen Überlegungen gehen in die Richtung, dass ich die Stromquelle über 2 Drosseln in die Leitung einschleifen (die DSL-Ports selbst sind m.A.n. Spannungsfest - ich könnte dort aber auch Kondensatoren einbauen)
Am anderen Ende sieht es schon schlechter aus, ich könnte zwar das Vorhanden sein der Spannung mit einem Hochohmigen Voltmeter (DAC oder ähnlich) überwachen, da ich aber den Leitungswiderstand überwachen möchte, sollte die Auskopplung für Gleichströme möglichst Niederohmig sein.
Habt ihr Ideen?
Raph


