Sebastian M. schrieb:
Wenn allerdings eine Zelle kaputt ist und somit weniger Spannung hat
welche Modulspannung habe ich dann.
Bei einer Parallelschaltung haben alle Zellen dieselbe Spannung, das ist halt so.
Warum hätte die eine Zelle denn eine geringere Spannung ?
Es kann ja keine Batterie aus z.B. 6 Zellen sein von denen eine intern kurzgeschlossen und daher 0V hat, denn du redest von 1 Zelle.
Wenn diese Zelle eine geringere Spannung hat, ist sie entladen, hat also eine geringere Kapazität.
Bei der Parallelschaltung trägt sie somit nur weniger zur Gesamtkapazität bei, wird langsamer entladen.
Klemme man eine einzelne Zelle geringerer Spannung parallel an andere höherer Spannung wird umgeladen (mit durchaus hohem Strom) bis alle prozentual denselben Ladezustand haben, die vollen laden also die leerere.
Wenn eine Batterie eine geringere Spanning hat als andere obwohl sie nicht weiter entladen hat, hat sie emtweder eine andere Zellchemie (LiFePo4 statt LiIon oder Calcium-Blei statt Antomon-Blei) und sollte sowieso nicht oarallel verbunden werden, sie wird geschädigt.
Oder sie ist fast leer, hat aber eine deutlich höhere Selbstentladung, dann entlädt sie in Zukunft also auch ihre parallelen Geschwister. Auch blöd.
Merke: in einer Oarallelschaltung haben alle Zellen dieselbe Spannung.
Schaltet man ganze Batterieen parallel z.B. 12V von denen einer nur 10V hat weil eine Zelle in ihm defekt intern kurzgeschlossen ist: dann laden die parallelgeschalteten 6 die übrigen 5 auf über 2.4V/Zelle auf, überladen sie also, kochen sie tot, mit Glück ist dann die defekte Batterie hinterher leer (Stromkreis offen, nicht vorhanden), mit Pech wird es heiss und schmilzt.