Marcel schrieb:
Zudem ist mir unklar ob ich die Schaltung aufgrund eines
Rechtecksignales anders auslegen muss.
ne, grundsätzlich nicht. Auch wenn ein abgeleiteter Sinus natürlich "gutmütiger" zu messen ist als ein abgeleitetes Rechteck.
Aber was soll bei dir die dritte Verstärkerstufe? In der TI-Applikation dient sie als Levelshifter, aber das hast du ja allem Anschein nach nicht vor.
Marcel schrieb:
Dabei ist ein Wert von 150 mV / kA von der Rogowskispule vorgegeben.
Die Angabe bezieht sich üblicherweise auf einen Sinusstrom einer bestimmten Frequenz (typsich 50 Hz). Bei 1 kHz hast du eine entsprechend höhere Ausgangsspannung.
Marcel schrieb:
Ich habe teilweise bedenken ob der Integrator nicht die Rogowskispule zu
stark belastet.
59kOhm ist schon "einigermaßen hochohmig, wahrscheinlich kann deine Rogowskispule das halbwegs gut treiben". Aber das ist nur eine allgmeine Schwurbelaussage. Um sicher zu sein wäre es wichtig zu wissen, welche Rogowskispule du konkret einsetzt und was deren Datenblatt sagt.
Marcel schrieb:
Bei der Auswahl vom Op Amp habe ich darauf geachtet, dass dieser Unity
Gain Stable ist, da der Integrator Op Amp bei einer Frequenz von 1 kHz
ein Gain von eins hat.
Wäre bei dieser Schaltung nicht wirklich nötig gewesen. Und für die Stabilität der Schaltung gegenüber Schwingneigung ist egal, ob das Eingangssignal eine Frequenz von 1kHz hat oder irgend einen anderen Wert.
Allerdings hat deine Integratostufe bei 1kHz schon eine erkennbare Abweichung vom idealen Integratorverhalten. Bei DC verstärkt deine erste Stufe ja nur einen Faktor 5 - das ist nicht so richtig weit entfernt von der Verstärkung 1, die du bei deiner Signalfrequenz 1kHz anstrebst.