ATX-Netzteil: Y-Abzweigung löten oder crimpen

Gast #7336472
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Ich möchte von einem ATX-Netzteil die +5 VSB (Pin 9) zum Dauerbetrieb eines Raspberry PI 3 abgreifen, das Netzteil (PRIME FANLESS PX, 450 Watt) liefert bis zu 3 Ampere. Zwei Kabel in ein Terminal crimpen geht nicht, also muss ich eine Y-Abzweigung machen.

Doch was wäre hier Stand der Technik? Wäre Löten in Ordnung? Am liebsten wäre mir natürlich Crimpen, aber da wüsste ich nicht, wie. Eine temperaturgeregelte Lötstation und Schrumpfschläuche habe ich.

Zu +5 VSB noch eine Frage: Welchen Pin nehme ich am besten für die Masse?

Gast #7336499
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Glücklicherweise! Anbei ein Screenshot.

Was meinst Du mit folgendem?

[...] Mainboardstecker auch als Verlängerungen mit 2 oder 30 cm.

Die +5 VSB muss ich von Pin 9 (ATX-Stecker) abgreifen, wo genau das auf dem Netzteil ist, müsste ich natürlich prüfen. Ich bin nur grade nicht sicher, welchen Masse-Pin ich verwenden muss.

Das mit dem Stromdieb wäre übrigens eine interessante Idee. Der RPI 3 hat ein Netzteil mit 2,5 Ampere, der RPI 4 eines mit 3 Ampere. Beide würden also funktionieren, es sei denn, Mainboard und Raspberry kommen zusammen über diese Grenze, aber dann würde das Netzteil vermutlich einfach abschalten, z. B. mit einer selbstrückstellenden Sicherung, oder wie auch immer Seasonic das macht.

Dass das Netzteil so viel Ampere über die Standby-Leitung anbietet, hat bestimmt zwei Gründe: Einerseits Gaming-Mainboards, die auch im ausgeschaltet Zustand leuchten und dann vermutlich die etlichen neuen USB-Standards, über die Smartphones etc. geladen werden können. Nur 1 A wäre hier heutzutage wohl deutlich zu wenig.

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Gast #7336796
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Dauerbetrieb eines Raspberry PI 3

waere bei mir jedenfalls nicht

Stand der Technik

Da habe ich ja schon x86 Rechner gesehen die weniger brauchen... Und im Dauerbetrieb deutlich zuverlaessiger sind.

Ein (Rechner-)NT was im Standby 5 V @ 3 A liefern kann, nur weil ein Dummbeutel damit sein Wischfon laden kann, kaeme mir auch nicht ins Haus.

Gast #7337733
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Jakob L. schrieb:

Wie wäre es mit einer Wago-Klemme (221er Reihe)?

Wie wäre es, sich selbst den Po abzuwischen, ähmm, nicht jeden Kack im Internet hinterfragen zu müssen?

Das Problem ungenügender Anschlüsse und unzuverlässiger Y-Abzweige hatte ich vor Jahren in einem Big-Tower. Ich habe einen Lötkolben, ich habe Schrumpfschlauch und kann selbsstätig denken.

Frei nach der Spülmittelwerbung: Während Tobias noch im Internet spielt, hat Manfred den Kram schon längst in Betrieb.

Gast #7337806
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Manfred schrieb:

Frei nach der Spülmittelwerbung: Während Tobias noch im Internet spielt, hat Manfred den Kram schon längst in Betrieb.

Anders als ein unqualifizierter Stammtischdampfplauderer und Pfuscher - wie Du einer bist - trage ich die entsprechende Verantwortung, mir über alles, was ich tue, Wissen zu verschaffen; und sei es mehr als notwendig. Dazu gehört übrigens auch, vorgefestigtes (Vor)wissen regelmäßig aufzufrischen. Es ist mir völlig egal, ob man das Kabel löten kann, insbesondere vor dem Hintergrund, dass ich nicht jede Woche Kabel verbinden muss, wenn es mitunter bessere Lösungen gibt. Daher ist es eine Selbstverständlichkeit, zu recherchieren und die Ansicht Dritter einzuholen.

Jakob L. schrieb:

Wie wäre es mit einer Wago-Klemme (221er Reihe)? Und noch eine zweite für die Masse, gibt ja genug Masseleitungen im ATX-Stecker.

Wenn man bedenkt, wie einfach und robust diese Lösung wäre, wäre das vermutlich wirklich das Beste. Ich würde allerdings Aderendhülsen verpressen, denn bei den dünnen Litzen hackt es die ein oder andere schon einmal ab.

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