Ich habe vor ca. einem halben Jahr die Lichtmaschine (LM) auf einem Toyota Avensis T27 gewechselt, weil sie einen Lagerschaden hatte (nach knapp 100k km). Die Ersatz-LM ist kein Original, nur kompatibel. Die Batterie wird problemlos geladen und der Motor spring auch im Winter einwandfrei an. Die Batterie hat bei laufendem Motor ca. 13.8V. Ich glaube, die Spannung war bei der Original-LM etwas über 14V.
Nun leuchtet die Batterie-Kontrolleuchte seit dem Wechsel ständig. Ich vermute, das liegt entweder an der leicht geringeren Spannung oder der Ersatz-LM fehlen intern irgendwelche ICs und Sensoren, so dass der Bordcomputer sie nicht auslesen kann. Im dämlichsten Fall fehlt da ein ID-Chip, mit dem der Hersteller den Verkauf seiner teuren Ersatzprodukte fördern möchte.
Mich stört die Kontrolleuchte an sich nicht, aber ich frage mich, ob ich so durch den TÜV komme. Hat da jemand Erfahrung? Ansonsten müsste ich entweder die Original-LM aufschrauben und ev. die Elektronik ausbauen oder die Lager wechseln. Möchte mir die Arbeit aber nicht machen, wenn nicht unbedingt nötig.
Ich vermute, das liegt entweder an der leicht geringeren Spannung oder
der Ersatz-LM fehlen intern irgendwelche ICs und Sensoren, so dass der
Bordcomputer sie nicht auslesen kann
Warum wendest du dich nicht an den Verkäufer, der dir das Ding angedreht hat ?
Wenn es nicht 'kompatibel' ist, geht sie halt zurück.
Die Lager der alten kannst du inzwischen ja tauschen (lassen), dann sparst du auch noch Geld.
Oder hast du Angst, dass du doch was falsch gemacht hast beim Einbau, Kabel nicht angeschlossen, über Bordelektronik nicht auf Akkutyp parametrisiert, ... ?
Dein 13.8V statt über 14V klingt ein bisschen so, und das killt natürlich deinen Alku wenn der nie voll witd.
Nun leuchtet die Batterie-Kontrolleuchte seit dem Wechsel ständig. Ich
vermute, das liegt entweder an der leicht geringeren Spannung oder der
Ersatz-LM fehlen intern irgendwelche ICs und Sensoren, so dass der
Bordcomputer sie nicht auslesen kann. Im dämlichsten Fall fehlt da ein
ID-Chip, mit dem der Hersteller den Verkauf seiner teuren Ersatzprodukte
fördern möchte.
4-poliger Stecker am Original? Dann spricht das Motorsteuergerät mit der Lichtmaschine.
Mich stört die Kontrolleuchte an sich nicht, aber ich frage mich, ob
ich so durch den TÜV komme. Hat da jemand Erfahrung? Ansonsten müsste
ich entweder die Original-LM aufschrauben und ev. die Elektronik
ausbauen oder die Lager wechseln. Möchte mir die Arbeit aber nicht
machen, wenn nicht unbedingt nötig.
Mein früheres Auto fiel deshalb bei der Dekra in Ungnaden, erhielt zunächst keine neue Plakette.
Es gibt auch intelligente Lichtmaschinen! Da kommt ein Datensignal anstatt nur "Batterie voll". Der Unterschied ist der Regler, mechanisch sind die identisch. Was braucht dein Auto?
Habe die Original-Lima auseinandergenommen. Als Halbleiter sind da nur die Dioden zu finden. Ansonsten keine ICs. Es führen nur 4 Leitungen aus der Lima raus.
Selbst bei 5000U/min leuchtet die Batterieanzeige. Ich vermute, die haben da einfach ein paar Wicklunge gespart ...
Oder da ist wirklich kein Regler verbaut gewesen und der sitzt irgendwo im Auto. Dann bekämpfen sich mit der anderen Lichtmaschine gerade die zwei Regler ;-)
Ist es auch nicht mit 14V oder mehr sorgen die nur dafür das der Akku
nicht zu lange lebt.
Das ist falsch. Dein Wissenstand ist ca. 40 Jahre veraltet und stimmt für offene Blei-Antimon Starterakkus. Die gibts nur noch für Oldtimer.
Moderne KFZ Starter Akkus sind Blei Calzium Akkus, bei einer Ladespannung von nur 13,8V werden die nur teilgeladen und sulfatieren immer mehr.
Folge: in 2 Jahren sind sie am Ende.
Been there done that. Ford Galaxy BJ 2006, der hatte eine Sicherungen in der Lima-Zuleitung und einen "Stromverteiler", bei vielen elektrischen Verbrauchern eingeschaltet kam an der Batterie nur noch ca. 13,7V an.
Die Karre hat Batterien gefressen wie kein Auto vor oder nach ihm.
Habe nochmal nachgemessen: Die neue Lima schafft gerade einmal 13,7V (sowohl im Leerlauf als auch bei 4000U/min). Mit Fernlicht fällt die Spannung auf 13,3V. Das Ding wird reklamiert. Ich bestelle eine Lima von Denso (die Original-Lima ist ebenfalls von Denso).
Ich habe die Lima reklamiert. Im Reklamationsformular musste man ein Foto hochladen inkl. einem Bericht von einer Werkstatt, der die Fehlfunktion bestätigt. Ohne so ein Foto hätte man die Reklamation gar nicht absenden können. Ich habe da stupide die Rechnung hochgeladen, um das zu umgehen.
Falls der Verkäufer nun darauf bestehen sollte, einen Bericht von einer Werkstatt zu bekommen, wie soll ich dann vorgehen? Kann er darauf bestehen? Kann ich ihm einen Werkstattbesuch in Rechnung stellen?
PS: Die Lima wurde vor 5 Monaten bestellt, es handelt sich also noch um einen Gewährleistungsfall.
PS: Die Lima wurde vor 5 Monaten bestellt, es handelt sich also noch um
einen Gewährleistungsfall.
Und Du bist "Verbraucher" und nicht Kaufmann? Dann hat der Verkäufer die Beweislast dafür, dass die Ware beim Kauf mangelfrei war. Dass der Fehler erst später auftrat, spielt zunächst keine Rolle, weil gesetzlich vermutet wird, dass der Fehler bereits bei Gefahrübergang vorhanden/im Keim angelegt war, wenn er binnen eines Jahres auftritt.
Kosten für Prüfung dürfen Dir nicht entstehen, ist auch irrelevant: Als Verbraucher hast DU das Wahlrecht auf Reparatur oder Ersatzlieferung.
Darauf fällt der Gutachter vom TÜV aber nicht rein.
Na toll, 330 Mb Video, um eine abgeklebte Kontrolleuchte zu zeigen?
Eher erstaunlich, dass einer der Autopruckler das überhaupt geschafft hat, ohne das Instrument komplett zu demolieren.
Dilettantisch, da fragt man doch im µC-net nach "12V abfallverzögert", um nicht sofort aufzufallen.
Ich war die Tage mit meinem PKW zur HU, da ich TÜV nicht mag, zur DEKRA. Die Statistik hat nun eine HU mit einem erheblichen Mangel "M+S Geschwindigkeitsschild fehlt". Ja, mein Auto kann laut Kfz-Schein 220 km/h, die Winterreifen aber nur 210 km/h.
Das ist laut StVZO Anlage VIIIa tatsächlich ein Grund, die Plakette zu versagen - aber der freundliche Prüfer hat rein zufällig passende Aufkleber parat "Der Mangel wurde während der Prüfung behoben".
Das ist laut StVZO Anlage VIIIa tatsächlich ein Grund, die Plakette zu
versagen - aber der freundliche Prüfer hat rein zufällig passende
Aufkleber parat "Der Mangel wurde während der Prüfung behoben".
Komisch, mir hat er damals keinen neuen Verbandkasten angeboten!
Falls der Verkäufer nun darauf bestehen sollte, einen Bericht von einer
Werkstatt zu bekommen, wie soll ich dann vorgehen? Kann er darauf
bestehen? Kann ich ihm einen Werkstattbesuch in Rechnung stellen?
PS: Die Lima wurde vor 5 Monaten bestellt, es handelt sich also noch um
einen Gewährleistungsfall.
Es gilt die Beweislastumkehr und die beträgt mittlerweile 12 Monate in denen dir der Händler beweisen muss, dass das Produkt nicht mangelhaft ist.
Du musst also gar keinen Beweis führen wie Werkstatt Bericht etc, denn er muss den Beweis erbringen dass die Lichtmaschine nicht mangelhaft ist. Und das ist kaum möglich, außer er hatte exakt das Ding bei sich auf dem Prüfstand und selbst dann könnte noch immer ein Transportschaden bestehen.
Hört sich nach Autodoc an... Die wollen das ganze dann noch 5x haben und lehnen trotzdem ab.
Ich hab meine Kohle erst wieberbekommen nachdem ich bei PayPal einen Fall eröffnet habe. Das Teil wollten die dann nichtmehr zurück.
Bei Reklamation sind die echt Frech und ich würde da nurnoch per PayPal zahlen aus genau diesem Grund und vermeide Sie insgesamt bei Bestellungen wenn es anders geht.
Ich war die Tage mit meinem PKW zur HU, da ich TÜV nicht mag, zur DEKRA.
Die Statistik hat nun eine HU mit einem erheblichen Mangel "M+S
Geschwindigkeitsschild fehlt". Ja, mein Auto kann laut Kfz-Schein 220
km/h, die Winterreifen aber nur 210 km/h.
Das ist laut StVZO Anlage VIIIa tatsächlich ein Grund, die Plakette zu
versagen - aber der freundliche Prüfer hat rein zufällig passende
Aufkleber parat "Der Mangel wurde während der Prüfung behoben".
Ältere Autos MÜSSEN durchschnittlich 2 schwere Mängel haben, sonst wird der Prüfer verstärkt kontrolliert und getestet!!
Ich war die Tage mit meinem PKW zur HU, da ich TÜV nicht mag, zur DEKRA.
Die Statistik hat nun eine HU mit einem erheblichen Mangel "M+S
Geschwindigkeitsschild fehlt". Ja, mein Auto kann laut Kfz-Schein 220
km/h, die Winterreifen aber nur 210 km/h.
Das ist laut StVZO Anlage VIIIa tatsächlich ein Grund, die Plakette zu
versagen - aber der freundliche Prüfer hat rein zufällig passende
Aufkleber parat "Der Mangel wurde während der Prüfung behoben".
Bei mir steht das alle 2 Jahre als geringer Mangel drin. Ich habe den Punkt bei kurzem Überfliegen auch nicht in der Anlage gefunden.
Ältere Autos MÜSSEN durchschnittlich 2 schwere Mängel haben, sonst wird
der Prüfer verstärkt kontrolliert und getestet!!
Außerdem kann der TÜV dann nicht ständig in den Medien warnen, dass der deutsche Fuhrpark immer älter wird, mit GRAVIERENDEN Folgen für die Sicherheit!!!!
Außerdem kann der TÜV dann nicht ständig in den Medien warnen, dass der
deutsche Fuhrpark immer älter wird, mit GRAVIERENDEN Folgen für die
Sicherheit!!!!
Von 'immer älter' ist mein Auto weit weg. Diesen Mangel zu dokumentieren, wirft für mich ein gewisses Licht auf den Wert der Prüfstatistiken. Wir reden hier um knapp 5% (210 <-> 220) möglicher Überschreitung, das ist albern.
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Wir sollten das jetzt besser beenden und abwarten, wie Maxim seine Gewährleistung durchgesetzt bekommt oder doch etwas falsch gemacht hat oder ein anderer Fehler in seiner Elektrik vorliegt.