Dazu habe ich bisher einen BC547C in der Emitterschaltung mit einem Basiswiderstand von 1 kOhm verwendet.
Am Kollektor liegen 24 V an, am Emitter 0 V (gemeinsamer GND mit dem Arduino) und an der Basis die 5 V des Arduinopins.
Allerdings schaltet der Transistor nicht durch, von den 24 V ohne Basisstrom liegen immer noch 21 V mit Basisstrom an.
Ist der Basiswiderstand falsch berechnet?
Ist der Transistor defekt?
Auf die 1 kOhm kam ich übrigens, weil ich den Strom vom Arduinopin auf unter 5 mA begrenzen wollte (U=R*I) und weil ich der Meinung war, daß der BC547C bei diesen 5 mA vollständig schalten sollte... tut er aber nicht.
Am Kollektor liegen 24 V an, am Emitter 0 V (gemeinsamer GND mit dem
Arduino) und an der Basis die 5 V des Arduinopins.
Allerdings schaltet der Transistor nicht durch
Wahrscheinlich tat er das mal, und dann war er kaputt.
Wenn er mit dem Kollektor an 24V und dem Emitter an 0V eingeschaltet wird, versucht er, dein 24V Netzteil kurzzuschliessen.
Das wird er nicht ganz schaffen und aufgeben.
Ich würde zwischen Kollektor und 24V noch deine LED bauen.
Da du GND des Arduino mit GND der 24V verbunden hast, an der Basis eben NICHT 5V, sondern einen 1k Vorwiderstand was ca. 4mA Basisstrom ergibt, sollte er 80mA LED Strom schalten können - und die LED braucht 0.45W also 18mA.
Sorry, habe vergessen zu erwähnen, daß zwischen Emitter und GND natürlich noch diese 24-V-LED geklemmt ist. Sowohl die LED als auch das Netzteil funktionieren noch.
Spielt es eigentlich eine relevante Rolle, ob die LED vorm Kollektor oder hinter dem Emitter angeschlossen wird?
Der BC547C ist richtig herum eingebaut, C und E sind definitiv nicht vertauscht.
Spielt es eigentlich eine relevante Rolle, ob die LED vorm Kollektor
oder hinter dem Emitter angeschlossen wird?
Nein, die Led sollte "über" dem Kollektor angeschlossen werden.
Merkst du was?
Prosa eignet sich absolut nicht für eine eindeutige Schaltungsbeschreibung.
Deshalb mach eine Schaltplanskizze wie du das verschaltet hast.
Spielt es eigentlich eine relevante Rolle, ob die LED vorm Kollektor
oder hinter dem Emitter angeschlossen wird?
Ja klar. Denn ob der T ein/ausschaltet, bestimmt schließlich die Ube, also Spannung zw. B und E, und nicht zw. B und Masse. Und wenn die LED zw. E und Masse hängt, dann kann Ue nicht höher gehen als Ub, da ja dann Ube zu klein werden würde, um den T zum ausreichenden Leiten zu bewegen.
Und da die LED in der E-Leitung hängt, ist Deine Aussage, es sei eine Emitterschaltung, falsch.
Und dann mußt Du uns noch erklären, wie Du auf die 21V gekommen bist. Doch nicht etwas Uce gemessen?
Also, die LED gehört in die C-Leitung. Schließlich ist der T kein Relais, bei dem das eher egal wäre ...
Spielt es eigentlich eine relevante Rolle, ob die LED vorm Kollektor
oder hinter dem Emitter angeschlossen wird?
Ja natürlich. Denn die Spannung an der Basis muss um die 0,7V höher sein als am Emitter.
Wenn du die Basis mit 5V ansteuerst kommen am Emitter höchstens 4,3V an.
Das stimmt mit deinen gemessenen 21V etwa überein (falls du die Spannung zwischen Emitter und Kollektoer gemessen hast).
Guckst du vorher nie nach, wie man es richtig macht ?
Nein, ich wurschtele einfach mit irgendwelchen Leitungen herum und hämmere blind auf die Tastatur in der Hoffnung, daß schon irgendso ein Laberkopp seinen Senf dazugibt.
Allen anderen vielen Dank für die Hilfe :)
Nächstes Mal dann mit Schaltbild - auch wenn es bloß drei Bauteile sind.
Diese LED ist so ein Industriestandard, habe ich (noch) nicht aufgebohrt, weiß nicht, wie die ihren Bereich von 12-30 V schafft. Es gibt auch die 230-V-Version, die von 85 bis 300 V zufrieden ist.
Nächstes Mal dann mit Schaltbild - auch wenn es bloß drei Bauteile sind.
Da Du trotz nur drei Bauteilen es nicht schaffst, die Schaltung sauber in Prosa zu beschreiben, ist ein Schaltplan erst recht Pflicht.
Diese LED ist so ein Industriestandard, habe ich (noch) nicht
aufgebohrt, weiß nicht, wie die ihren Bereich von 12-30 V schafft. Es
gibt auch die 230-V-Version, die von 85 bis 300 V zufrieden ist.
Da Du trotz nur drei Bauteilen es nicht schaffst, die Schaltung sauber
in Prosa zu beschreiben, ist ein Schaltplan erst recht Pflicht.
Entschuldigung, auf der Arbeit habe ich kein KiCad und mit MS-Paint wollte ich Euch nicht belästigen, daher der prosaische Ansatz.
Meine nächste Prosa wird ausführlicher ;-)
Dieser Aufbau funktioniert nun. R1 steckt in der Blackbox "M22-LED", scheint aber ~2,3 kOhm zu sein.
Jo. Und um zu wissen, was richtig ist, darf man hier Fragen stellen.
So ein Brückengleichrichter (noch gar mit Kondensator?) kostet eben ein paar Pfennige mehr - und mit 50/60 Hz betrieben, merkt sowieso kein menschliches Auge ein Flackern. Also wird die Low-cost-Variante gewählt.
Der Nächste malt dann, wie gefordert, seinen Schaltplan mit dem Bleistift, Nimmt das mit dem Handy auf, streamt es als Video zu TickTock, und wir kriegen dann einen Link dazu hingeworfen...
woher soll denn die benötigte 24V Spannung kommen?
Na von einer Steuerung (SPS / PLC) natürlich, bzw. von einem Ausgangsmodul, das an einer Steuerung hängt. Jedenfalls im Automatisierungsumfeld.
Da sind 24V genauso Standard wie 230V an Steckdosen.
Geht natürlich auch, ist für Anfänger aber noch verwirrender...
Was hier schon an Schaltungen aufgetaucht sind, wo nur das Gate am IO war ("ist ja Spannungsgesteuert"), und Arduino-GND -> FET Source nur über den Umweg der Entstörkondensatoren in Wandwarzen verbunden war...
Und so ein FET mag halt 100V AC nicht so gerne am Gate, auch wenn's nicht stark belastbar ist.
Dieser Aufbau funktioniert nun. R1 steckt in der Blackbox "M22-LED",
scheint aber ~2,3 kOhm zu sein.
Verbesserung:
Wenn du beim Arduino Strom sparen willst, solltest du R2 deutlich größer machen.
Um die 12mA der LED zu schalten, reichen als Basisstrom 1mA oder noch weniger. Das gilt besonders deswegen, weil der Transistor nicht stark in der Sättigung betrieben werden muss. Ob da jetzt 1V als Kollektor-Emitterspannung verloren geht ist bei 24V völlig unwichtig.
Nächstes Mal dann mit Schaltbild - auch wenn es bloß drei Bauteile sind.
Nein, es sind mehr: der Arduino, die Versorgung des Arduino, der Basiswiderstand, der Transistor, die LEDs, die LED-Versorgung, und nicht zuletzt die Potentialverbindung (Masse) zwischen all diesen Bauteilen.
mit MS-Paint wollte ich Euch nicht belästigen, daher der prosaische Ansatz.
Besser Paint statt Prosa.
R1 steckt in der Blackbox "M22-LED", scheint aber ~2,3 kOhm zu sein.
Wie hast du das gemessen?`
Laut Datenblatt hat das Ding bei 12V einen Strom von 5mA und bei 30V einen Strom von 14mA. Der Innenwiderstand ist also (30V-12V)/(14mA-5mA) = 18V/9mA = 2 kOhm. An 2kOhm fallen bei 5mA dann 10V ab, bei 14mA sind es 28V. Damit bleiben in beiden Fällen für die LED (und einen Gleichrichter) noch 2V über. Das erscheint mir in allen Fällen eher knapp.
Nächstes Mal dann mit Schaltbild - auch wenn es bloß drei Bauteile sind.
Nein, es sind mehr: der Arduino, die Versorgung des Arduino, der
Basiswiderstand, der Transistor, die LEDs, die LED-Versorgung, und nicht
zuletzt die Potentialverbindung (Masse) zwischen all diesen Bauteilen.
Drei für die Frage relevante Bauteile: Basiswiderstand, Transistor, Blackbox-LED.
Aber gut, nächstes Mal dann Paint oder besser daheim KiCad.
R1 steckt in der Blackbox "M22-LED", scheint aber ~2,3 kOhm zu sein.
Wie hast du das gemessen?
Habe ich nicht gemessen, das war die Schätzung von Sebastian W. (wangnick) 14.02.2023 17:31
Vielleicht komme ich heute dazu, so eine LED an einem regelbaren Netzteil anzuschließen. Vielleicht kann ich auch irgendwann mal eine aufbohren und reingucken.
An 2kOhm fallen bei 5mA dann 10V ab, bei 14mA sind
es 28V. Damit bleiben in beiden Fällen für die LED (und einen
Gleichrichter) noch 2V über. Das erscheint mir in allen Fällen eher
knapp.
Wenn man ein paar Zehntel-mA Abweichung zulässt, geht das auch mit 2,6 Volt für eine weiße LED. Das ist Industrieelektrik, der Elektriker hat schon mit mA seine liebe Not.
Eigentlich muß da noch ein Brückengleichrichter drin sein, weil laut Webseite DC/AC zulässig sind. Da müsste ich dann Uf=4V annehmen, aber da komme ich nicht auf den genannten Bereich.
Vielleicht sind ja auch zwei LED antiparallel drin?
Egal, das wird den elektronenknecht eh überfordern.
Hast Du die Möglichkeit, am Labornetzteil den Strom an ein paar Spannungen zwischen 12 und 30 V zu messen? Das hat keine Praxisrelevanz, es geht ums Prinzip bzw. den Forschertrieb.
Hast Du die Möglichkeit, am Labornetzteil den Strom an ein paar
Spannungen zwischen 12 und 30 V zu messen? Das hat keine Praxisrelevanz,
es geht ums Prinzip bzw. den Forschertrieb.
Klaro, gerne.
Gemessen wurde mit einem simplen Handmultimeter lediglich auf mA genau:
1
12 V --> 3 mA
2
15 V --> 5 mA
3
18 V --> 7 mA
4
21 V --> 8 mA
5
24 V --> 10 mA
6
27 V --> 11 mA
7
30 V --> 12 mA
[Mod: pre-Tags eingefügt, damit auch Handy/Tablet-User eine Tabelle erkennen]
Der Farbcode des MELF mit dem unterbrochenen Ring hat mich überfordert.
Den unterbrochenen Ring habe ich einfach mal ignoriert, weil Ringe im echtem Leben nicht unterbrochen sind.
Ach wirklich? Die Brücke mit etwa 1,4V hattest Du in Deiner Rechnung
nicht drin.
So ein Offset macht nichts aus, weil der ja in beiden Fällen drin ist: nehmen wir mal exemplarisch irgendeinen Offset (z.B. 100V) mit in meine Rechnung, dann ist der (dynamische) Innenwiderstand jetzt also ((30V+100V)-(12V+100V))/(14mA-5mA) = 18V/9mA = 2 kOhm. Der Offset kompensiert sich weg, weil er in beiden Fällen vorhanden ist.
Wie ich schon schrieb, damit würde der angegebene Strom nicht passen.
Der passt ja auch nicht: er ist kleiner, wie der TO
Die 2,2k begrenzen die Spannung auf <50V, falls die LED ausfällt.
Dann ist das Bauteil völlig unnötig, denn wenn die LED ausfällt, ist der Schaden nicht wesentlich größer, wenn hinterher zusätzlich auch die Dioden ausfallen.
Die 2,2k begrenzen die Spannung auf <50V, falls die LED ausfällt.
Dann ist das Bauteil völlig unnötig, denn wenn die LED ausfällt, ist der
Schaden nicht wesentlich größer, wenn hinterher zusätzlich auch die
Dioden ausfallen.
Welche Funktion der Widerstand hat, weiß wohl nur der Entwickler...
Vielleicht dafür, dass die LED unterhalb einer Spannung gar nicht leuchtet. Sozusagen als Schwelle, wenn Einstreuungen auf der Leitung sind oder die Signalquelle Restströme hat.