Michael W. schrieb:
Ich hoffe, dass jemand von euch kann mir helfen.
Tja - aber wie ist dir am besten geholfen? Etwa dadurch, daß hier jemand die Aufgabe an deiner statt löst und du nix dazulernst?
Eines hast du ja schon entdeckt: daß der OpV invertierend betrieben wird. Und dazu, daß die Spannung am E- ja gleich der Spannung am E+ ist, Also der R1 zwischen der Eingangsspannung und eier virtuellen Masse ist.
Und nun betrachte mal das Bild auf der rechten Seite. Insbesondere die rote Kurve. Fällt dir da nicht etwas auf? Oder anders gesagt, fällt da nicht sogleich der berühmte Groschen?
Und wenn das noch nicht hilft, dann schau dir die Tabelle an. Da stehen die geforderten Ausgangsspannungen drin, die sich bei den danebenstehenden Eingangsspannungen einstellen sollen. Schau dir die Spannungen an und verstehe, was es bedeutet, wenn der Ausgang von 0 über 2.5V und 4V bist 5V geht, wenn die Eingangsspannung den Bereich von 0V über 10mV über 100mV bis 1000mV überstreicht.
Wie nennt man es in der Mathematik, wenn eine Eingangsgröße von 1 über 10 und 100 bis 1000 geht und dabei eine Ausgangsgröße von 1 über 2 und 3 bis 4 verursacht? OK, hier ist das nicht ganz dasselbe und obendrein symmetrisch, aber du kennst gewiß den Unterschied zwischen einem linearen Kurvenverlauf und einem gekrümmten? Oder du hast dir mal angeschaut, wie man aus einer Auf- und Entladung eines Kondensators mit einem Konstantstrom, die ja einen dreieckförmigen Verlauf ergibt, einen angenäherten Sinus erzeugen kann. Sowas können seit langem die analogen Funktionsgeneratoren wie ICL8038 - obwohl ich jetzt nicht weiß, wie genau dieser Chip die Sinusformung intern erledigt.
Also denke mal drüber nach, damit du etwas dabei lernst.
W.S.