vorab, ich habe wirklich keinerlei Erfahrung in dieser Materie und möchte mich dennoch mal dran versuchen.
Ich weiß nur nicht, wie ich am besten mit den Löten anfangen soll. Vor allem weiß ich nicht, welche Lötstation ich mir zulegen soll. Ich habe (aufgrund meiner Finanziellen Mittel) nicht das Geld für eine Weller oder Ersa. Deswegen frage ich hier nach möglichen Preis/Leistungstipps.
kaufe dir einen normalen Lötkolben mit 30 Watt um ca. 15 Euro und übe damit.
Der wird dir zunächst jahrelang genügen.
Mit so einem habe ich lange Jahre gelötet, an Röhrenradios, Bausätzen bis zur elektronischen Orgel mit 65.000 Lötstellen.
Vielleicht könnt ihr mir mehr dazu sagen. Auch dazu, wie ihr angefangen
habt zu Löten :).
Das Teil vom Amazon ist ein Schmerz im Arsch. Ich habe den Vorgaenger davon
vor ein paar Jahren mal gekauft damit ich bei Problemen an Auto/Motorrad
nicht immer meine richtige Station in die Werkstatt schaffen.
Ich wollte also im Prinzip nur 2x im Jahr ein Kabel loeten und hatte
da auch sonst nur geringe Ansprueche. Die "Station" hat sie unterboten.
Braucht elend lange zum aufheizen, das Kabel zum Loetkolben war maximal
unbiegbar und das ganze Haendling macht keinen Spass.
Das Teil von Atten kenn ich nicht, macht aber so erstmal einen brauchbaren
eindruck.
Schraubenzieher, Zange, Pinzette und diverses anderes Werkzeug sowie elektronische Teile kosten auch noch einiges an Geld, von daher sollte man nicht das ganze Budget in ein Lötkolben stecken.
Ich habe mir zur Angewohnheit gemacht, immer wenn ich bei einem Elektronik Versand was bestelle, dass ich da immer noch ein Werkzeug mit dazu bestelle. So gibt es mit der Zeit eine gute Ausstattung der Werkstatt.
Bei www.Reichelt.de in der Suche "Lötkolben" eingeben und die Suche auf "Preis Aufsteigend" einstellen, der günstigste fängt hier bei unter 10€ an.
Beispiel Reichelt Artikel-Nr.: KOLBEN ZD-708
Temperaturgeregelt 30W 200..450°C für unter 10 €
Kaufe jedoch keine "Pistole", wie z.B. Artikel-Nr.: CFH 52210, damit kann man nichts anfangen wenn man mit Elektronik basteln will.
30W Lötkolben sind eher für „feine“ Elektronik geeignet. Wenn große Masseflächen auf Platinen u.a., etwas dickere Kabel u.ä. hinzukommen, sollten es wenigstens einstellbare 60W Lötkolben sein, besser noch 80W sein. Alles mit 900M Lötspitzen ist für den Anfang gut geeignet, egal ob mit Lötstation oder Temperatureinstellung-/Reglung im Kolben integriert. Eigentlich reicht ein 60/80W Lötkolben mit ca. 350 Grad festeingestellter und geregelter Löttemperatur, wenn man übliche Lote verwendet, egal ob bleifreie oder noch bleihaltige.
Okay vielen Dank schonmal für die ganzen Antworten :).
Bezüglich des Artikels bei Amazon: habe ich mir fast gedacht :). Aber gut das nochmal zu hören.
Den TS100 bzw. den TS101 habe ich mir auch angesehen, liegt aber dann Incl. Netzteil etc. und ggf. Spitzen. über meinen Budget. Ist er denn vergleichbar mit einer Station? Oder anders gefragt, wo liegen hier die Vor- und Nachteile gegenüber eine Station ?
Hauptsächlich benötige ich die Station/Kolben dann um anfangs erstmal ein Gefühl dafür zu bekommen. Bauteile von Platinen entlöten und wieder einlöten.
Also beschränkt sich das ganze erstmal auf PCB Loch bzw. Streifenraster. Später dann kleinere Bausätze um jedes Teil erstmal zu verstehen.
Tipps für Anfänger nehme ich übrigens gerne am.
Wie habt ihr angefangen?
Haben Sie Links zu Lötstationen, die mit einer 900M Lötspitze betrieben werden können? Oder betrifft das meistens nur China Modelle?
bei mir ging es mit einem Lötkolben von Völkner los, war so ein Plastikbomber für 9,99 DM, muss man sich heutzutage nicht mehr antun. Hat 2 Minuten gedauert bis er auf Temperatur war, aber außer die Spitze zu ruinieren, taugt er nichts, man bekam nicht mal Lötzinn auf die Verzunderte Lötspitze.
Danach ging es mit einem Ersa Multitip 920BD 25W allerdings mit recht hoher 450°C Lötspitzentemp im Leerlauf, dadurch wurden die Spitzen wurden auch schnell dunkel, war aber ein richtiges Arbeitstier wenn man z.B. mal 100 LEDs am Stück gelötet hat das hat. Im Nachhinein hätte es auch der mit 15W/350°C getan, da bei eine PTC Charakteristik haben, heizen Sie stärker auf da täuscht die Angabe mit 15 bzw. 25W.
Danach kam eine Ersa Analog 60 diese war dann temperaturgeregelt, danach gabs noch eine China Heißluftstation mit Lötkolben Yihua 995D+ und da war dann auch ein 70W Lötkolben dabei, war vergleichbar mit der Ersa. Mit der Zeit mag man aber stärkere Lötkolben deswegen wurde ein JBC-Klon Aixun T3A angeschafft was nochmal einen Hausnummer besser ist.
Es ist so, dass das Werkzeug den Unterschied macht. Kauf dir bitte nicht die Amazonstation, die dürfte nicht temperaturgeregelt sein, da stellst man zwar an der Skala 300°C ein aber je nachdem was man lötet kann da auch mal 200°C anliegen und man wundert sich warum das nicht geht.
Die Atten die du bei Reichelt gesehen hast ist mit 60W noch etwas schwach, gibts aber auch als 100W Ausführung.
Bei 70€ gehts auch schon mit den JBC-Klons aus China los.
Mir tut es fast um die Fa. JBC leid, dass ihr Patent abgelaufen ist und die tolle Technik nun in China kopiert wird. Aber: C'est la vie. Ich habe noch eine alte Original-JBC-Lötstation, seinerzeit gebraucht gekauft zum doppelten Preis.
Keine Ahnung, wie die Qualität der chinesischen Nachbauten ist, aber das Prinzip der JBC-Lötstationen ist klasse.
Den TS100 bzw. den TS101 habe ich mir auch angesehen, liegt aber dann
Incl. Netzteil etc. und ggf. Spitzen. über meinen Budget. Ist er denn
vergleichbar mit einer Station? Oder anders gefragt, wo liegen hier die
Vor- und Nachteile gegenüber eine Station ?
Das ist erstmal ein geregelter Loetkolben. Damit ist das Teil
einer Loetstation gleichwertig. Die Unterschiede liegen dann eher so
in der allgemeinen Verarbeitung, Haptik, der Frage wo man nach dem Loeten das Teil abstellen soll oder wie wacklig der Staender ist, ausserdem so Dinge wie Haltbarkeit, Verfuegbarkeit der Loetspitzen, wie einfach kann man die wechseln.
Man hat dir oben teilweise ungeregelte Braeter ohne Regelung empfohlen. Lass von diesem Abfall die Finger! Das war in den 80ern im Kinderzimmer okay als wir arm und verzweifelt waren. Oder vielleicht in der DDR oder so als man nix hatte.
Wichtig ist das du eine Temperatur am Loetkolben einstellen kannst und der Kolben die nachregelt! Ob das jetzt 320, 350 oder 370 Grad sind ist erstmal egal, wichtig ist das die immer gleich ist. Davon haengt naemlich die Zeit ab die du den Loetkolben an eine Loetstelle halten musst, oder auch die Geschwindigkeit mit der du Loetzinn nachfuehren kannst. All diese Werte hat man irgendwann im Gefuehl und dann fluppt es. Ist wie beim Fahrrad fahren das umfallen zu vermeiden.
Bei den ungeregelten Teilen ist die Temperatur aber nicht immer gleich. Das macht es damit schwieriger zu loeten. Zumal du heutzutage wohl kaum dicke Draehte an Roehrensockel dranklamueserst!
Ausserdem ueberhitzen diese ungeregelten wenn sie eine Weile angeschaltet auf dem Tisch liegen, dann geht ihre Spitze kaputt und bei der ersten Loetstelle verbrennt das Flussmittel im Loetzinn zu schnell. Andererseits loetest du was groesseres, kuehlen sie zu schnell aus weil sie zu wenig Leistung haben. Der Hersteller kann da nicht mehr wie 25-30W einbauen weil die sonst zwischen den Loetungen gluehen wuerde.
Noch ein Tip, kauf nicht zu billiges Loetzinn. Also nicht bei Alieexpress. Da sollte ein bekannter Firmenname drauf stehen. (z.B Felder)
Das ist ein erheblicher Unterschied beim loeten. An der Stelle zu sparen macht es dir echt schwer das ganze zu lernen.
Aus China gibt es für kleines Geld Lötkolben, Lötstationen und Lötzinn in durchaus brauchbarer Qualität. In den vergangenen 20 Jahren hat sich da eine Menge verändert. Schlechte Qualität ist (im Gegensatz zu Lötwerkzeug aus dem Baumarkt) inzwischen selten geworden.
Viel Leistung (> 50 Watt) mit einstellbarer Temperatur ist hilfreich.
In der Hobbywerkstatt ist eine Lötstation allerdings praktischer. Besorge dir gleich ein paar passende Spitzen, denn die mitgelieferten sind zum Löten von SMD IC's oft zu dünn.
Haben Sie Links zu Lötstationen, die mit einer 900M Lötspitze betrieben
werden können? Oder betrifft das meistens nur China Modelle?
LG
Die von dir bei Reichelt ausgesuchte Station, der von mir bei Amazon verlinkte zweite Lötkolben, die empfohlene Xytronic bei Reichelt usw.
Die Lötkolben für 900M Spitzen erkennt man (meist) an der Hülse, die mit einer Überwurf-Rändelmutter am Lötkolben über die Lötspitzen angeschraubt wird.
Aus China gibt es für kleines Geld Lötkolben, Lötstationen und Lötzinn
in durchaus brauchbarer Qualität.
Das Problem aber gerade bei Loetzinn das man Qualitaet und Murks da nicht
auseinanderhalten kann. Gerade als Anfaenger ist das echt bloed weil
man dann bizarre Kunstwerke zusammenschmilzt und keine ordentliche Loetstelle
und den Fehler bei sich sucht.
Also wenigstens einmal 100g in gut kaufen. Danach kann man dann beim naechsten Kauf beurteilen/vergleichen...
Aber ja gelegentlich wird man in China auch mal positiv ueberrascht und in Deutschland negativ. Ein gutes Beispiel weil es fuer einen Anfaenger interessant ist, ich hab mir vor >20Jahren einen Seitenschneider von Knipex gekauft. Also den hier, oder eher seinen damaligen Vorgaenger:
Der hat 20Jahre gehalten, hat dann aber doch über die Jahrzehnte ein paar Zahnluecken bekommen. Aber nach der langen Zeit voll in Ordnung. Also hab ich den wieder gekauft und der neue sieht nach einem Jahr schon so aus wie der andere nach 20Jahren!
Also hab ich mir aus Spass mal den in China bestellt:
Ich hab den zwar erst eine Woche, bin aber schwer von der Verarbeitung,
Schaerfe und Genauigkeit begeistert. Fuer den Preis ein Geschenk!
Wobei es den vor ein paar Wochen noch fuer 4Euro gab...
Also Equipment von Aliexpress und allgemein Chinazeugs und nachbauten wollte ich mir nicht anschaffen :). Da hatte ich schon damals meine Erfahrungen gesammelt. Wenn dann wollte ich gern eine Lötstation, dessen Namen man zumindest häufiger liest oder zumindest schon jemand Erfahrung damit hat.
Ich würde dann eher direkt eine Station dem traditionellen Lötkolben vorziehen, da ich dann zumindest eine Ablage, Schwamm etc. schon dabei habe und diese ganz gut in meiner Werkstatt unterbringen kann, wobei ich von dem TS100 bzw. dem TS101 auch nicht abgeneigt bin und überlege, noch etwas zu sparen damit ich einen passenden Halter und ein Netzteil dazu erwerbe.
Wenn ich das also nun richtig verstanden habe würden also aufgrund der Leistungsaufnahme diese hier für meine Ansprüche passen:
Also Equipment von Aliexpress und allgemein Chinazeugs und nachbauten
wollte ich mir nicht anschaffen. Wenn dann wollte ich gern eine
Lötstation, dessen Namen man zumindest häufiger liest
Auch wenn du China nicht magst, es gibt dort für unter nem Fuffi einen Akkubetriebenen Lötkolben der mit den JBC Lötspitzen C210 arbeitet. Die Dinger haben zwar grade mal 20Watt Dauerleistung, heizen aber mit höherer Leistung auf und sind in 2 sekunden auf einer Temperatur, bei der das Zinn schmilzt.
Klar ist aber leider auch, dass diese Leistung bei Akkubetrieb nur für wenige Minuten zur Verfügung steht. Ob jetzt 15, 25 oder wieviel auch immer, weiss ich leider nicht. Danach heissts ne Stunde oder so warten, bis wieder aufgeladen ist. https://de.aliexpress.com/item/1005005237444291.html
Klar ist aber leider auch, dass diese Leistung bei Akkubetrieb nur für
wenige Minuten zur Verfügung steht.
Das sollte wegen der notwendigen Energie klar sein. Allerdings frage
ich mich auch wer sowas braucht. Ich musste bisher selten einsam
in Wald und Flur was loeten. Bei arbeiten an Auto/Motorrad kann man
ja notfalls immer noch auf das 12V Bordnetz zurueckgreifen wenn man
keine Steckdose hat.
Das ist umgelaebeltes/nachgebautes SN100C wuerde ich denken. Das kommt urspruenglich von einer japanischen Firma. Laesst sich ziemlich gut loeten. Mich stoert aber etwas der Nickelanteil. Der ist notwendig wegen der guten Fliesswirkung, aber wenn ich das eine Stunde in der Hand hatte dann schmeckt die danach dein Butterbrot nicht mehr weil man so einen metallischen Geschmack im Mund bekommt und nein ist lutsche das nicht ab. .-)
Bloed ist allerdings das die nicht angeben welches Flussmittel da drin ist.
In der Lehre, mit einem Ersa 30. Der wurde sowohl für das Löten in Telefonverteilerkästen als auch zur Bestückung von Platinen benutzt. Ich habe mir dann noch einen 16 Watt Ersa-Kolben gekauft. Das hat jahrelang gereicht.
Irgend wann habe ich mir dann das Exemplar gekauft, das du bei Pearl gefunden hast. Die habe ich immer noch, sie steht im Keller und wird nur noch benutzt wenn ich da mal was löten muss.
Vor ein paar Jahren habe ich mir dann eine JBC-Station gekauft, seitdem löte ich praktisch nur noch damit. Die kann ich dir zwar empfehlen, ist aber weit, weit oberhalb deines Budget und ehrlicherweise für den Hobbyisten unnötig.
Klar ist aber leider auch, dass diese Leistung bei Akkubetrieb nur für
wenige Minuten zur Verfügung steht.
Und damit für einen Anfänger absolut ungeeignet. Der will nicht nach ein paar ersten Lötstellen stundenlang warten bis seine Akkustation wieder aufgeladen ist.
Diese veraltete Bauform würde ich mir nicht mehr freiwillig antun. Schwer, lang, steifes Kabel, Lötspitze mit schlechter Wärmeleitung. Die Temperatur-Regelung scheint zu fehlen.
Der Grund, warum ich grade diesen Akkukolben genannt hab, lag ganz einfach am zu geringen Budget. Leider kostet eine Lötstation die mit den JBC-Kartuschen arbeitet, selbst wenn mans in China kauft über den genannten 70€.
Mit T12-Kartuschen ists nur wenige € billiger. Ich finde verglichen mit den Vorteilen die JBC hat, sollte man die paar € mehr nicht scheuen.
Es gibt zwar auch einige Selbstbauprojekte für die Regelung, aber dafür ist halt ein schon vorhandener Lötkolben und Löterfahrung nötig. Und billiger wirds höchstens dann, wenn man den Grossteil der benötigten Teile eh schon auf Lager hat.
BTW, man könnte ja auch einen Akku der z.B. 10 18650 Zellen parallel enthält mit nem Kabel mit dem Kolben verbinden. Dann reicht das für vielleicht 3 Stunden.
Die in deinem ersten Post verlinkte von Reichelt macht einen guten Eindruck (hat große Ähnlichkeit mit meiner geliebten LS60 von ELV/Ersa), aber ich würde die mit 90 oder 100W kaufen.
Bin nur etwas verunsichert, weil gesagt wurde, dass die Leistung etwas
"schwach" sei und man besser auf 80 Watt gehen sollte.
Solange man halbwegs normale Sachen loeten will reichen 50W aus. Also z.B
fuer obigen Bausatz kein Problem. Darunter wuerde ich nicht mehr gehen
weil du ja Bleifrei anfangen willst/wirst.
Macht man mit Multilayer mit viel Masse rum dann will man gerne mehr.
Halte ich aber bei dir fuer unnoetig. Erstmal nicht uebertreiben.
Zumal es auch viele professionelle Platinen gibt wo auch die JBC Anbeter nicht weiter kommen und eine Vorheitzplatte brauchen. :)
Solange man halbwegs normale Sachen loeten will reichen 50W aus.
Absolut richtig. Ich würde sogar sagen für fast alles im
Elektronikbereich reichen 50 Watt.
Auch nur 40W werden fürs Löten an Lochrasterplatinen reichen, denke ich. Aber es schadet ja nicht bei einem temperaturgeregelten Lötkolben, wenn die max. Heizleistung höher ist. Irgendwann wird man höchstwahrscheinlich mal mehr Leistung brauchen und wenn es nur mal dickere Anschluss-Drähte/-Litzen sind.
Man hat dir oben teilweise ungeregelte Braeter ohne Regelung empfohlen.
Lass von diesem Abfall die Finger! Das war in den 80ern im Kinderzimmer
okay als wir arm und verzweifelt waren. Oder vielleicht in der DDR oder
so als man nix hatte.
Das war von mir keine Empfehlung, wollte nur den Werdegang von völligem Schrott zu etwas besseren Beschreiben, wobei ich trotzdem denke da die ungeregelten (eigentlich falsch da Sie zumindestens eine PTC Kurve haben) trotzdem besser wie manche Station sind.
Die China Clone gehen bei 70€ inkl. Versand los. Wobei ich diese mit einer original JBC-Spitzen verwende. Aber wieso sollte einem JBC leid tun, sie haben zwar eine gute Technik entwickelt aber ein Patent ist nicht der Freund eines Endverbrauchers.
aber ein Patent ist nicht der Freund eines Endverbrauchers.
Das ist wahr. Ohne Patentschutz hätte JBC die Entwicklung allerdings gar nicht erst beginnen zu brauchen, weil es sofort von den Chinesen kopiert und konkurrenzlos günstig verscherbelt worden wäre.
Allerdings ist JBC wirklich teuer, auch jetzt noch.
Thomas O; 70€, wo, bei wem solls denn das geben? Ich hab für meine A9 kurz vor Weihnachten in so ner Sonderaktion bloss 90€ bezahlt, sogar mit dem teuren 115er Kolben. Mit einem der anderen wärs noch um ein paar € drunter gelegen.
Jetzt kosten die Teile aber alle wieder ca 110€. Mit Ausnahme des oben genannten Akkuteils der bei rd 50€ liegt.
Aber es schadet ja nicht bei einem temperaturgeregelten Lötkolben, wenn
die max. Heizleistung höher ist.
Völlig richtig, zuviel gibt es da nicht. Ich wollte damit auch nur sagen das eben auch weniger Leistung in der überwiegenden Anzahl der Fälle ausreicht (zumindest wenn man es kann).
Das verlinkte Bild von Welle ist ja super ;) Ich hoffe, das meine ersten Versuche nicht auch so aussehen ;P.
Ich werde mir dann erstmal für den Anfang morgen Abend die von Reichelt bestellen "STATION ST-60 ".Dazu noch ein paar 900M Spitzen und den Bausatz von Pollin, welcher ebenfalls oben verlinkt wurde. Wobei mir wie gesagt der TS100 auch zusagt. Aber ich denke mir bringt aktuell eine Station mehr.
Daran kann ich mich dann erstmal versuchen und schauen, ob mir das Löten liegt und das beste draus machen^^.
Ich bedanke mich nochmals bei allen für die tollen Ratschläge :).
Auch nur 40W werden fürs Löten an Lochrasterplatinen reichen, denke ich.
Die reichen für weitaus mehr! Ein Lötkolben hat das gleiche Problem wie eine elektrische Lampe: Ist das Kabel zu dünn oder Schalter taugt nichts, kommt wenig Licht.
Im klassischen Lötkolben ist etwas Keramik mit einem Heizdraht. In der Keramik steckt die Lötspitze, da fehlt erstmal der perfekte Kontakt zum Draht. Die Lötspitze muß dann noch die Wärme der Länge nach nach vorne bringen - da sind in Summe deutliche Übergangswiderstände vorhanden. Würde man es messen könnnen, hätte man im Heizelement 500°C, während die Spitze auf unter 300°C absackt.
Bei den 'Edelgeräten' JBC oder Weller-RT-Spitzen sitzt die Heizung direkt vorne, maximal wenige Millimeter vom Lötpunkt entfernt - da kommen die 40 Watt tatsächlich im Lot an.
Aus praktischer Spielerei: Zwei leere Konservendosen aufeinander, vorher anschleifen, und dann mit der Weller RT-2-Nadel dran. Da bekomme ich einen sauberen Lötpunkt gesetzt, während der TCP (Magnastat) mit gleicher Nennleistung verhungert.
Eigentlich muß ich mich noch heute ärgern, mir diese 'moderne' Technik nicht schon 10 Jahre früher auf den Basteltisch geholt zu haben.
Vielleicht könnt ihr mir mehr dazu sagen. Auch dazu, wie ihr angefangen
habt zu Löten :)
ganz früh mit Noname ab 12, dann mit Ersa ab 16, später ab 29 mit Weller
Der Lötkolben ist fast egal, es zählt nur Leistung & Übung.
Platinen zum Üben gibts ja nun in jedem Elektroschrottgerät, irgendwas findet sich immer, wer es schafft Bauteile auszulöten und das Kupfer auf der Platine zu belassen ist schon mal nicht mehr völlig ungeübt.
Bunsenbrenner und Lötlampen sollte man aber meiden.