Sind die GU 5.3 Leuchtmittel in LED-Ausführung (Ersatz für 35W Halogen) generell mit AC und DC betreibbar? Oder muss man da aufpassen: gibt es welche, die unbedingt AC haben wollen?
Generell sind aber diese LED-Leuchtmittel ja für den direkten Ersatz von Halogenleuchtmitteln gedacht, die zumindest früher mit einem herkömmlichen AC-Trafo betrieben wurden.
Sind die GU 5.3 Leuchtmittel in LED-Ausführung (Ersatz für 35W Halogen)
generell mit AC und DC betreibbar? Oder muss man da aufpassen: gibt es
welche, die unbedingt AC haben wollen?
Alle mir bekannten LED-Leuchtmittel als Halogen-Ersatz haben eine Gleichrichterbrücke im Eingang und einen Schaltwandler drin. Ich betreibe den Kram sowohl an echten 12V-AC per Trafo als auch per 12V-Schaltnetzteil.
Jetzt gibt es Netzteile (Beispiel:
xttps://www.reich...
Diesen überteuerten Plunder willst Du nicht wirklich kaufen?
Schön wäre es, wenn Du irgendwo einen echten 12V-Trafo hast. Bei eigenen Messungen mit EI-Kern-Trafos hatte ich gesehen, dass es Sinn gibt, den Trafo größer auszulegen - VA = doppelte LED-Leistung.
In eine Deckenleuchte (3 LED-Strahler) habe ich ein Steckernetzteil aus der Pförringer Resteecke eingebaut.
Wenn es elektronisch sein soll, 12V-2,5A finden sich beim Bastelhöker unter 3 Euro, da muß nicht "LED" draufstehen.
Diesen überteuerten Plunder willst Du nicht wirklich kaufen?
Danke erst mal.
War ein Beispiel, aber auch in Pförring habe ich nur das hier gefunden, das passen könnte (Bauraum, Anschluss, Leistungsdaten) - für 15€. Also nicht viel billiger.
Die LED Substitute mögen gerne 11,5V 50Hz, also keinen elektronischen Trafo. Ich hab welche im Einsatz, aber da ist noch der normale Ringkerntrafo verbaut.
Durch den Gleichrichter erhalten die Leuchtmittel dann die 1,41 fache Spannung und sind dafür ausgelegt.
Mit elektronischen Halogentrafos geht das nicht so ohne Weiteres.
Die LED Substitute mögen gerne 11,5V 50Hz, also keinen elektronischen
Trafo. Ich hab welche im Einsatz, aber da ist noch der normale
Ringkerntrafo verbaut.
Hier auch. Leider auch eine Leuchte, wo der Ringkerntrafo mangels Last hörbar brummt. Der läuft recht nahe an der Sättigung, Chinamann Kupfer gespart.
Durch den Gleichrichter erhalten die Leuchtmittel dann die 1,41 fache
Spannung und sind dafür ausgelegt.
Stimmt, meine Flurbeleuchtung speise ich mit etwa 15V-DC. Das sind Schaltnetzteilplatinen vom Bastelladen, die ich in eine AP-Abzweigdose gestopft habe.
Dennoch laufen auch meine zwei Deckenleuchten mit 12V-DC-SNT problemlos.
Mit elektronischen Halogentrafos geht das nicht so ohne Weiteres.
Du hast Bedenken, dass die Gleichrichtung im Eingang zu langsam ist?
Egal, für mich gibt es keinen Grund, diese "elektronischen Trafos", die in Wirklichkeit schlechte Schaltnetzteile sind, teuer zu kaufen.
Ach ja: Ich habe im Bad ein Seilsystem mit 60VA-Trafo, die drei Halogens durch LEDs benachfolgert. Wenn ich gegen 22:00 Uhr mal Bier ablassen muß, sehe ich die flackern, Rundsteuersignale. Im Flur oder Schlafzimmer flackert nichts, die 12V-DC-Schaltnetzteile fangen das sauber weg.
15V-DC, eine gute Lösung, ich habe keine Einwände. Im Gegenteil, mit 15V-DC bist Du auf etwa der Spannung, die der 12V-Trafo am Ladeelko erzeugen würde.
Von welcher Leistung ist denn die Rede, braucht 4-flammig-LED wirklich 36 Watt?
E34 L. schrieb:
Die LED Substitute mögen gerne 11,5V 50Hz, also keinen elektronischen
Trafo.
Gerne? Gehen sie auch mit 12V DC oder doch nicht? Der Kern meiner Frage
...
Von welcher Leistung ist denn die Rede, braucht 4-flammig-LED wirklich
36 Watt?
Bisher waren m.W. 35W Halogen drin. Jetzt sind 4 * 5W LED vorgesehen.
So fein gestuft sind die Stromversorgungen nicht und dann das nächst größere Leuchtmittel gewünscht werden sollt, dann hat man noch etwas Speilraum.
Naja, die gibt es schon noch - es muss auch ein elektronischer gehen, der AC abliefert. Und wenn schon jemand auf LED umrüsten will, dann nicht wegen des 'bessern' Lichts, sondern um Energie zu sparen - da sind die magnetischen Trafos eher hinten an.
Ich habe meinem Bekannten jetzt geraten, nach DC-fähigen Leuchtmitteln Ausschau zu halten.
Und wenn schon jemand auf LED umrüsten will, dann
nicht wegen des 'bessern' Lichts, sondern um Energie zu sparen - da sind
die magnetischen Trafos eher hinten an.
Das bestreite ich. Gute Ringkerntrafos können mit, aber ob oder nicht, weißt Du erst, wenn Du nachgemessen hast. Schade, dass Block keinen Einzelverkauf hat, die können sowas.
Ich habe meinem Bekannten jetzt geraten, nach DC-fähigen Leuchtmitteln
Ausschau zu halten.
Ich gehe noch immer davon aus, dass die Masse dieser DC kann. Irgendwas NoNamiges vom Amazon-Chinesen kaufen, am besten doppelte Menge als Ausfallreserve. Es sieht unschön aus, wenn eine (Ersatz-)Lampe eine andere Lichtfarbe hat.
Gerne? Gehen sie auch mit 12V DC oder doch nicht? Der Kern meiner Frage
Manche ja, manche nein. Aber hast Du ja bereits herausgefunden.
Da sie als /Ersatz/ für GU 5.3 Halogenlampen gedacht sind, erwarten sie eine Wechselpannung am Eingang. Idealerweise 50Hz, manche kommen auch mit den 40kHz eines elektronischen Trafos zurecht.
12V DC mögen die nicht. DA kommt nur Schummerlicht raus, oder man versorgt sie -wie bei Manfred- eben gleich mit >15V dann geht es auch.
Hat sich erledigt. Danke, dass du an mich gedacht hast! :-)
Mein Bekannter hat etwas zu zügig den 12VDC Meanwell gekauft und die Philips Leuchtmittel schon gehabt, die explizit im Datenblatt für 12V AC spezifiziert sind.
Ein Versuch mit diesem Netzteil war erfolgreich und im Vergleich zu einem gewöhnlichen 12V Trafo ergab sich kein wahrnehmbarer Funktions- oder Helligkeitsunterschied.
Es könnte noch ein Problem mit der Lebensdauer aufkommen, das wird die Zeit zeigen. Falls ja: es gibt auch Leuchtmittel mit DC Spezifikation, die man dann besorgen wird.