Frage zu Deutsche Glasfaser und eigener Router

(Firma: myself) #7385131
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Hallo, vieleicht kann mir jemand helfen. Es geht um Deutsche Glasfaser Also ich habe am Freitag meinen Glasfaser Anschluss bei der Deutschen Glasfaser (DG) aktiviert bekommen. (Jemand war bei mir vor Ort)

Nun habe ich im Vertag einen "einfachen Classic Router" mitbestellt (2€/nonat). Der ist aber noch nicht da. Laut Hotline ist der Router unterwegs zu mir.

Nun habe ich meine private Fritzbox (7530) angschlossen. Die Verbindet sich mit dem Imternet (Bild) Aber Internet geht nicht. DNS ist anpingbar aber es kommt nichts zurück. DNS 8.8.8.8 nicht.

Nun sagt DG-Hotline das das nur mit dem bestellten Router geht. Also mit dem "fremden" Router ginge das nicht. Stimmt das? Ich habe eigentlich auch keine Zugangsdaten etc. ? Was sich so im Internet lese sollte jeder Router gehen.

Kann sich jemand mit dem "DG-Verein" aus?

Sonst muss ich mir bei denen den Fritzbox Router für 10€/monat nehmen. ( Schitt!)

Danke Roger

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#7385140
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Roger P. schrieb:

Ich habe eigentlich auch keine Zugangsdaten etc. ? Was sich so im Internet lese sollte jeder Router gehen.

Man hat einen Anspruch auf Zugangsdaten, die man bei einem technisch geeigneten Router eingeben kann. Allerdings sind nicht alle Glaser davon begeistert, sondern wollen das gerne selbst erledigen, indem sie einen vorkonfigurierten Router zusenden. Schon weil das denen einigen Aufwand erspart, wenn der Kunde sich dabei nicht auskennt. Wie hier.

Ohne passende WAN-Konfiguration des Routers erhältst du wie oben gezeigt eine IP-Adresse in einem nicht zum Internet gehörenden Bereich (hier 172.16.0.0/12). Das ist keine Internet-Verbindung, sondern nur eine Verbindung zum Netz des Anbieters. Diese dient lediglich dazu, über ein weiteres Protokoll wie beispielsweise PPPoE die eigentliche Internet-Verbindung herzustellen. Und dafür benötigst du die erwähnten Zugangsdaten, ggf nebst Anleitung.

(Firma: myself) #7385151
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Hallo

Danke für die Antworten.

Damals vor 2,5 Jahren - so lange haben die Anschlussarbeiten gedauert - hatte ich beim Vertrag das Kreuzschen bei Classic Router gemacht. Die DG hatte im Dorf ein "Anmeldebüro" eingerichtet wo ein DG Hansel saß. Der erzählte natürlich nicht soweis.

Also man hat ein Anrecht auf die Zugangsdaten? Was ist wenn jemand einen andern Router als die DG anbietet einsetzten will?

Mittleiweile kostet der 1000er auch 130€/monat + Router ( 2€ oder Fritzbox 10€). Beim Anbschluss nur 90€

(Aber der 400er nur 50€)

mfg Roger

#7385155
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Sie erzählen gerne, dass es nur mit dem eigenen router geht, und vermieten den jahrelang, immer wieder. Es ist mit dem system-router in der Tat einfacher (einstöpseln, läuft), aber es gibt Alternativen. Die Billigdinger vom Anbieter selbst verbrauchen i.a. auch sehr viel mehr Strom als ne passende Fritzbox, das sind dann leicht 50€+ mehr im Jahr. Jedes Jahr wieder.

(Firma: myself) #7385158
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Hallo,

ich habe bei der DG kja angerufen. Der sagte weil ich den Classic Router mitbestellt habe funktioniert der Anschluss nur an diese Router. Nicht an meiner Privaten 7530-

Ich habe das ja nach Anleitungen probiert. der DNS geht ja nicht!! Also muss ja was gesperrt sein oder im diesem DG Router sind Daten drin ? keine Anhnung!

#7385167
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Für den reinen Inet-Zugang braucht man keine weiteren Zugangsdaten. Der Router bekommt einfach eine Adresse per DHCP - aber eben auch nur genau eine! Deshalb muß der Router NAT können und passend konfiguriert werden.

Zugangsdaten braucht man erst zur Einrichtung der Telefonie via SIP.

#7385170
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Bei Deutsche Glasfaser war es immer so:

Router mitbestellt: Dann geht auch nur dieser. Bei Bestellung "Eigener Router" angekreuzt: Dann kannste jeden dran hängen.

Das kann man aber über die Hotline ändern lassen.

Zugangsdaten für den Internetzugang brauchste nicht. Nur für die SIP Telefonie.

#7385172
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Harry L. schrieb:

Für den reinen Inet-Zugang braucht man keine weiteren Zugangsdaten. Der Router bekommt einfach eine Adresse per DHCP - aber eben auch nur genau eine!

Vielleicht, vielleicht auch nicht, je nach Anbieter und Verfahren. Hier als Beispiel bei einem anderen Glas-Anbieter. Bei dem geht es definitiv nicht ohne Zugangsdaten.

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#7385183
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M. P. schrieb:

Ja hier gehts aber nicht um andere sondern um Deutsche Glasfaser. Dort braucht man keine.

Wenn wir annehmen, dass diese Aussage stimmt...

Roger P. schrieb:

Aber Internet geht nicht. DNS ist anpingbar aber es kommt nichts zurück. DNS 8.8.8.8 nicht.

...dann ist möglicherweise etwas dran an dieser Aussage von DG...

Roger P. schrieb:

Der sagte weil ich den Classic Router mitbestellt habe funktioniert der Anschluss nur an diese Router. Nicht an meiner Privaten 7530

...und der Anschluss arbeitet in dieser Variante anders.

Beitrag #7385189 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7385191 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7385194
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Die MAC wird bei DG nicht ausgewertet. Umgestellt werden bei den zwei Varianten nur die VLAN IDs.

Roger müsste in diesem Fall bei seiner Fritzbox die VLAN ID 360 beim Internetzugang mit angeben.

Mal aus einem anderer Quelle:

Untagged: ACS Server, wo der DHCP Server die URL für die automatische Provision der Router mitteilt. Die Unterscheidung zwischen AVM und DG Router erfolgt dabei anhand des im DHCP-Discover mitgesendeten User Agents.

VLAN 360: Internet.

VLAN 330: Telefonie (ohne Internetzugriff). SIP Zugangsdaten erhält man über TR-069. Kommunikation ist unverschlüsselt :).

VLAN 342: TR-069 Kommunikation mit dem Konfiguationsserver der Deutschen Glasfaser. Ermöglicht Monitoring und Fernkonfiguration.

#7385195
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(prx) A. K. schrieb:

Ohne passende WAN-Konfiguration des Routers erhältst du wie oben gezeigt eine IP-Adresse in einem nicht zum Internet gehörenden Bereich (hier 172.16.0.0/12). Das ist keine Internet-Verbindung, sondern nur eine Verbindung zum Netz des Anbieters.

Es kann gut sein, dass er keine öffentliche IP bekommt, weil sein Anbieter Carrier-grade NAT macht.

Als ich 2019 Kupfer-DSL von htp bekam, habe ich die mitgelieferte Fritz! konfiguriert und ins Regal gepackt, weil noch die Anschlußdose fehlte. Ein paar Tage später angeklemmt, habe ich eine öffentliche IP bekommen und sowohl DNS als auch Ping haben funktioniert, es ging aber kein http oder sonstiges.

Der Hotliner sagte mir dann, dass ich keine Authentifizierung liefere.

Mag sein, dass die DG es ähnlich macht.

Von Telekom kannte ich das anders, ohne Authentifizierung ging garnichts und nach zehn falschen Authentifizierungen sperrte der Radius.

#7385196
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Manfred P. schrieb:

Es kann gut sein, dass er keine öffentliche IP bekommt, weil sein Anbieter Carrier-grade NAT macht.

Klar. Aber dann müsste es funktionieren, besonders auch der DNS Server. Tut es seiner Aussage zufolge aber nicht.

Die Sache mit den VLANs klingt besser.

Der Hotliner sagte mir dann, dass ich keine Authentifizierung liefere.

Das wird mitunter im Rahmen des erwähnten PPPoE erledigt. Geht aber auch anders. Manchmal wohl auch einfach per Leitung, d.h. wo sie im grauen Kasten drinsteckt. Und im TV-Kabel per MAC. Viele Methoden...

#7385430
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Also Zugangsdaten braucht man bei DG nicht. Ich habe nur meinen privaten Router angesteckt und es lief.

Aber irgendeine Art der Mac Auswertung o.ä. scheint es zu geben. Ich hatte mal testweise einen anderen Router dran. Der bekam keine IP. Alter Router dran, lief sofort wieder.

#7385455
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Jan B. schrieb:

Aber irgendeine Art der Mac Auswertung o.ä. scheint es zu geben. Ich hatte mal testweise einen anderen Router dran. Der bekam keine IP. Alter Router dran, lief sofort wieder.

Ja. Es dauert etwas bis DG einen anderen Router akzeptiert.

  • Alten Router ab
  • 1-2 Stunden warten
  • Neuen dran

Läuft. Die scheinen die MAC Adressen einige Zeit zu speichern. Sind aber nicht fest wie z.B. bei Vodafone.

(Firma: myself) #7406669
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Hallo Leute

Es läuft nun seit einiger Zeit mit eigenen Router. Habe nun "Dampf" auf der Leitung. Erstmal nur provisorisch mit ca. 30m CAT5e Kabel und 2-TP Verbindern dazwischen. Lege aber noch ein CAT7 Installationkabel :-)

Schwankt bis 900-980 MBit. Upload ist immer über 500 MBit Oft muss ich bei Kleinen Sachen nachschauen ob er überhaupt was runtergeladen hat - so ratz fatz geht das.

Es gibt wie gesagt worden ist seit 2016/17 Routerfreiheit. Nur der Anschluss ist nicht dafür aktiert. Das eigene Router Modell nennt sich dort "Fibre Twist".

Die wollen Ihre eigenen teuer vermieteten Router anschließen (lassen). Das hat auch bei mir in der Nachbarschaft gut geklappt. Plug & Play - Aber die bezahlen den Router nun in den nächsten Jahren x fach.

mfg Roger

PS: Die Hotline bei der Deuschen Glasfaser ist grauenhaft Am besten um 3 Uhr in der Nacht anrufen. Da gehts besser.

#7406701
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Der Glasfasermodem hat ja ein Ethernet port. Ohne einen Router de VLAN Tagging kann wird das wohl nix. Notfalls kann man das auch mit einem Rasperrby PI machen. Man muss VLAN Tagging aktivieren und PPPoE machen. Dazu braucht man natürlich die Zugangsdaten (Ist irgendwie komisch formuliert, es gibt 3 zahlen, und daraus kann man irgendwie den login und password ermitteln). Lässt sich alles googeln, mal muss man aber bisschen schon raten.

Ich habe mal auch per Raspberry PI es versucht, weil mir nicht klar war, dass ich einen speziellen Router brauche, und den habe ich natürlich nicht bestellt. Danach ist mein Router angekommen und habe lieber den genommen.

Windows kann in der Regel keine VLAN Tagging :( Sonst währe das ja trivial.

Also man kann den Router sparen, aber um ehrlich, mit dem Router ist doch viel einfacher alles.

#7406750
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Tagging geht in Windows schon, wobei das eine Treiber-Eigenschaft ist, nicht von Windows. Ob man aber mehrere VLANs mit einem einzelnen Adapter nutzen kann, ist eine andere Frage. Linux ist da besser aufgestellt, kann aber ein Zusatzpaket erfordern, das nicht immer dabei ist.

Windows und VLANs sind aber ein Thema für sich, nicht zuletzt weil eben die Treiber dabei eine wesentliche Rolle spielen. Und was für Treiber #1 gilt, muss für Treiber #2 noch lange nicht gelten - auch nicht wenn beide von Intel sind. Intel hatte die Fähigkeit, mehrere Sub-Interfaces auf verschiedene VLANs einer Karte für Desktop-PCs laufen zu lassen, aus dem Treiber einer älteren sehr beliebten Karte eines Tages explizit rausgeworfen (stand auch im README, wg Konflikt mit einer anderen Feature).

#7406771
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(prx) A. K. schrieb:

Tagging geht in Windows schon, wobei das eine Treiber-Eigenschaft ist,

Auch. Eigentlich ist es eine Eigenschaft der Hardware. Der Treiber ist dafür zuständig, ob und in welchem Umfang die Fähigkeiten der Hardware dann auch bereitgestellt werden.

Wenn beides vorhanden ist, also sowohl eine entsprechende Hardware als auch ein entsprechender Treiber, dann kann Windows dieses Feature nutzen. Windows selber kann also (natürlich) alles Nötige!

Linux ist da besser aufgestellt,

Nicht wirklich. Ist da im Prinzip ganz genauso wie bei Windows. Wenn's die Hardware nicht kann, geht's grundsätzlich nicht. Wenn's der Treiber nicht kann (oder kein wirklich zur konkreten Hardware passender verfügbar ist, was viel häufiger das Problem ist), geht's auch nicht. Also letztlich exakt dieselbe Soße wie bei Windows. Niemand, der wirklich versteht, was da passiert, wundert sich ernsthaft darüber. Oder fühlt sich sogar dazu genötigt, diesbezüglich Windows-Bashing zu betreiben...

Das ist vielmehr ein deutliches Zeichen massiver Inkompetenz und dramatischer ideologischer Verblendung.

#7406795
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Stefan F. schrieb:

C-hater schrieb:

Wenn's die Hardware nicht kann, geht's grundsätzlich nicht.

Mir war nicht bewusst, dass irgendein LAN Interface nicht mehrere VLANs unterstützt. Ich dachte, das sei selbstverständlich, zumindest unter Linux.

Nur mit einem Trick. Man benutzt eben nicht die Hardware, sondern handelt das (vergleichsweise extrem teuer) in Software ab. Für dein Arduino-Gebastel mag sowas reichen, für ernsthaft Anwendungen ist es vollkommen indiskutabel.

Gast #7406802
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C-hater schrieb:

Für dein Arduino-Gebastel mag sowas reichen, für ernsthaft Anwendungen ist es vollkommen indiskutabel.

Kannst du mal bitte dein dämliche Arduino Bashing lassen?

Es geht hier nicht um Arduino.

Es funktioniert prima für ernsthafte Anwendungen, zum Beispiel Desktop-Rechner und Laptops, an denen gearbeitet wird.

Im übrigen beschränkt sich mein Arduino-Gebastel auf einen einzigen Mikrocontroller, dem ESP8266. Alle anderen programmiere ich ohne dieses Framework. Du kannst dir diese Sticheleien gerne woanders rein stecken, wo niemand hin schaut.

Gast #7406810
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C-hater schrieb:

Wofür braucht man hier mehrere VLANs?

Ich werde dir jetzt nicht erklären, warum das Netzwerk auf der Arbeit so gestaltet ist. Denn das habe ich nicht gemacht, kann ich nicht begründen und will ich auch nicht diskutieren. Schon gar nicht mit dir. Du willst ja doch nur daran herum mäkeln.

#7406821
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C-hater schrieb:

Wofür braucht man hier mehrere VLANs? Für Rechner von Softwareentwicklern kann ich das in Teilen noch nachvollziehen, aber keinesfalls für normale Anwender-Desktops oder -Notebooks.

Wobei wir es in diesem Thread gerade nicht mit der inneren Seite von Heimnetzwerken zu tun haben, also den Anwender-Desktops oder -Notebooks, sondern mit der äusseren dem Anbieter zugewandten Seite. WAN-Anschlüsse könnten auf der gleichen physikalischen Kommunikation mehrere VLANs für unterschiedliche Funktionen einschliessen, etwa Telefonie und Daten trennen, oder Wassweissich.

Diese Kommunikation bleibt normalerweise unsichtbar, weil der Edge-Router das im Verborgenen erledigt. Baut man daran aber selbst herum, kann so etwas je nach Methode der Anbindung sichtbar werden.

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