ich bin auf der Suche nach einer Spannungsgesteuerten Spannungsquelle, die auch etwas mehr Strom liefern kann. Also ich möchte mit 0-3V eine Ausgangsspannung von 0-10V erzeugen und diese mit ca. 100mA belasten.
Ich habe im Internet schon etwas gefunden, aber irgendwie bekomme ich das so nicht hin, Schaltung ist im Anhang. Der Op müsste doch andersherum angeschlossen werden, als + und - getauscht,oder?
Der Operationsverstärker muss etwa 1/3 der Ausgangsspannung mit dem Sollwert (der Eingangsspannung) vergleichen. Du brauchst also eine Gegenkoppelung und einen Spannungsteiler. Beides kann ich im gezeigten Schaltplan wieder finden.
Der Op müsste doch andersherum angeschlossen werden,
als + und - getauscht,oder?
Nein.
Wenn die Ist-Spannung (über den Sollwert) steigt, soll der Ausgang des Operationsverstärkers sinken, denn dann sinkt auch die Ausgangsspannung der Transistorschaltung.
Nimm einen OpAmp der die 100mA schon kann, wie L272, versorge ihn mit deutlich mehr als 10V, z.B. +15V, denn Verluste (an Spannung) gibt es immer und mit deutlich weniger als 0V, z.B. -5V, damit er auch genau auf 0 kommen kann, und nutze die simple nichtinvertierende Analogverstarkerschaltung
1
+15V
2
|
3
0-3V---|+\ L272
4
| >--+--0-10V/100mA
5
+--|-/ |
6
| | 7k
7
| | |
8
+---(----+
9
| |
10
-5V 3k
11
|
12
GND
Ja, es geht auch mit mehr Bauteilen.
Abblockkondensatoren nicht vergessen.
ja, ich wollte jetzt nichts neues bestellen und einen single supply OP und N-Kanal Mosfets habe ich hier. Ist auch ein langes Wochenende und schlechtes Wetter.
Ich bin immer noch der Meinung, das + und - getauscht werden muss.
Q2 arbeitet doch in "Kollektorschaltung".
ja, ich wollte jetzt nichts neues bestellen und einen single supply OP
und N-Kanal Mosfets habe ich hier. Ist auch ein langes Wochenende und
schlechtes Wetter.
Wenn man nur einen Hammer hat, dann sieht jedes Problem wie ein Nagel aus.
Ich bin immer noch der Meinung, das + und - getauscht werden muss.
Q2 arbeitet doch in "Kollektorschaltung".
Die Schaltung ist nicht nur fehlerhaft, sie ist schlicht ungeeignet.
Dass die zusätzliche unlineare Spannungs-Verstärkung der Ausgangsstufe
nicht kompensiert wurde, ist da nur noch ein Tropfen mehr.
Das doofe an dieser Art von Schaltplan ist leider, daß man nicht sofort sieht, daß getrennt erscheinende Netze aufgrund der "Belabelung" eben doch zusammengehören. Soll heißen, die hier gezeigten Schaltungen haben eben doch eine Rückkopplung.
Ich frage mich, wo man diesen Schwachsinn so lernt, ohne Not zusammengehörende Schaltungsteile auf diese Art aufzusplitten.
warum ist die Schaltung Instabil? Durch die Drehung der Spannung durch Q1 und R4?
Ja die Bauteile habe ich noch nicht entsprechend ausgelegt. Ich habe auch nur 12V anstatt 20V. Das hatt ich nur für die Simulation salop eingetragen. Leider habe ich keinen OP der 15V an der Versorgung kann, sonder nur 6V.
Also ich versuche hier nur ein Problem zu lösen und etwas zu verstehen.
Es wäre hilfreich sachlich zu bleiben oder besser gar nichts schreiben.