Josef schrieb:
Zu meiner Überraschung war das aktivieren der Grafikkarte alles andere
als trivial :D
Aus eigener mitunter leidvoller Erfahrung kann ich Dir sagen, daß die Installation von Tensorflow, CUDA, cuDNN etc. aufgrund der inhärenten Versionsabhängigkeiten auch unter Linux kein großes Vergnügen ist -- insbesondere auch, weil die Dokumentation von NVidia leider kein sehr übersichtliches Machwerk ist.
Darüber hinaus habe ich gesehen, daß Du die Python-Distribution Anaconda verwendest. Das ist unter Windows zweifellos keine schlechte Wahl. Aber: bitte achte dann darauf, nur mit "conda" zu installieren. Eine Mischung zwischen "conda" und "pip" führt leider häufig zu Problemen.
Josef schrieb:
So die gute Nachricht ist ich habe mittlerweile einen Prototypen der
einigermaßen funktioniert.
Darf ich fragen, was für ein Modell Du verwendest, woher Du Deine Trainingsdaten hast und wie umfangreich diese sind?
Ich haber allerdings auf dem Weg dahin sehr
sehr viele Fehler gemacht und extrem viel Zeit mit Tensorflow.js
verschwendet.
Alles gut, ML- und DL-Anwendungen sind ausgesprochen komplex und besonders der Einstieg ist nicht ganz einfach und die Dokumentation bisweilen sowohl unübersichtlich als auch manchmal nicht ganz vollständig. Viele Dinge sind daher leider nur per Trial&Error herauszufinden.
Würde zukünftig nur noch die Python Version benutzen.
Das ist sicherlich die bessere Wahl. Wenn man solche komplexen Dinge macht kann man darauf verzichten daß einem auf noch die Syntax, die Designfehler und die Limitierungen der Programmiersprache im Weg stehen. Ganz abgesehen von der Performance, versteht sich.
Viel Spaß und Erfolg bei Deinem Projekt -- und ich freue mich schon darauf weitere Dokumentationen von Dir zu lesen! :-)