ich suche schon länger und in mehreren Duchläufen bei etlichen Anbietern:
Elko (Elektrolytkondensator) axial bipolar glatt für Tonfrequenzanwendung in Frequenzweichen für passive Lautsprecherboxen, am besten in der 5% Toleranz. Wechselspannungsfestigkeit würden 23V AC bis 35 V AC genügen.
Leider habe ich nirgends wirklich das Passende finden können, denn entweder haben sie nur "Elko rauh" oder kleine Billigdinger oder Restbestände, die abverkauft werden, aber nicht mehr alle Werte bieten, oder nicht mehr lieferbar...
Vielleicht habe ich unter den vielen Anbietern noch welche übersehen.
TME.eu war meine erste Anlaufstelle, die haben "glatt" nicht. Intertechnik hat keinen Versand, gibt aber Preise an. Visaton hat welche, aber nicht mehr "glatt". Vielelicht hat da jemand den Durchblick und kann mir mit einem Tipp oder Link weiter helfen.
Gewünschte Werte:
10µF, 22µF, 33µF, 68µF, 100µF extreme Apothekenpreise >30€/Stück strebe ich nicht an.
Und wieso müssen das glatte Elkos sein? Was soll das im praktischen Einsatz für einen Unterschied zu den rauhen machen?
Reichelt hat übrigens auch welche für eins fuffzig, aber eben wohl auch nur rauh.
Bisher war zu lesen, daß die "glatten" die besseren seien. Aber wenn der Unterschied minimal und nicht relevant ist, nungut. Die Weiche auf dem Foto ist etwa von 1987.
hat mich auch interessiert. google "elko rau oder glatt"
zB. https://radio-bastler.de/forum/archive/index.php?thread-20196.html
also mit heutigen Elkos aus aktueller Fertigung völlig Wurscht. Zwei LOW-ESR mit doppelter Kapazität in Reihe, Minus an Minus und gut.
Also: würde ich, nach meinen Recherchen, als ausreichend erachten.
hat mich auch interessiert. google "elko rau oder glatt"
zB. https://radio-bastler.de/forum/archive/index.php?thread-20196.html
also mit heutigen Elkos aus aktueller Fertigung völlig Wurscht. Zwei
LOW-ESR mit doppelter Kapazität in Reihe, Minus an Minus und gut.
Also: würde ich, nach meinen Recherchen, als ausreichend erachten.
Wechselspannungsfestigkeit würden 23V AC bis 35 V AC genügen.
Entscheide dich, brauchst du 23 Volt, oder 35 Volt Spannungsfestigkeit?
Kondensatoren für 23 bis 35 Volt gibt es nicht. Es gibt auch keine für
andere von-bis Bereiche.
Die Ton Elko bei Angelika liegen bei 63 Volt oder höher
ist auch sinvoll, unter 35 Volt ist zuwenig.
Ein 20 Watt-Verstärker hat ungefähr 28 Vss am Ausgang
Ein 30 Watt-Verstärker hat ungefähr 36 Vss am Ausgang
Hört niemand...
Von den Eklos kann man sich n paar mehr bestellen. Soo teuer sind die ja nun auch wieder nicht. Dann misst Du Dir jeweils zwei gleiche aus. Der eigentliche Wert - ob nun 18µF oder 20µF - ist total nebensächlich bei der Art Weiche, die dort im Foto zu sehen ist. Braucht man sich nur ein entspr. Berechnungsprogramm für Lautsprecherboxen ansehen und dort die Werte eintragen. Nicht nur, dass der Wert mit der Wurzel in ie Trennfrequenz eingeht. Auch die LautsprecherParameter spielen da gewaltig mit rein. Die kannst Du eh nicht messen oder deren Veränderung über die lange Standzeit irgendwie korrigieren. Probiers einfach aus. einmal mit 3x33µF in (anti)reihe und einmal mit 2x39µF und zum Vergleich gönnst Du Dir einen Bipolar-Elko und stellst einen Hör- Vergleich an. Wir haben damals einfach diese doppelten Becher-Elkos mit 2x50µF aus alt-Beständen verwendet mit dieser M18-Schraube. Allerding war auch die maximale Betriebsspannung nicht mit 35V, sndern mit 250V oderso angegeben.
Bei Reichelt gibts sowas heute noch..
https://www.reichelt.de/becher-elko-radial-2x-47-f-350-v-85-c-f-t-sz4703502504-p229544.html?&trstct=pos_4&nbc=1
Entscheide dich, brauchst du 23 Volt, oder 35 Volt Spannungsfestigkeit?
Ich bitte um weniger Strenge. Die Weiche ist in einer 4 Ohm-Box drin, die mit 140W Sinus und 160W Musikleistung angegeben ist, also müßte 23 V AC genügen, wie bei den alten Cs und etwas mehr Spannungsfestigkeit hätte ich nicht abgelehnt. Ich brauche als nur das, was genügt. Platz ist eigentlich genug da, und das Volumen wird nicht nennenswert verringert durch größere Bauformen.
Nunja, die 5% wünscht man sich, aber letztendlich wird man da kaum Unterschiede bemerken bei höherer Toleranz.
Was ich aber unbedingt weg bekommen möchte, ist die Überhöhung um 2,4 kHz um etwa 2 dB, die die Mitteltöner so laut werden lassen, daß es keine Freude macht. Das habe ich elektrisch ausgemessen. Da spielen die 33µF und 10µF ernsthaft mit.
Von den alten habe ich einige ausgemessen, die haben tatsächlich an Kapazität zu genommen. Hatten wir es nicht vor einiger Zeit davon?
Nimm einen Tonfrequenzelko, die sind bipolar für Frequenzweichen, bei Reichelt TON xx/vv genannt, und freu dich, wenn er heute etwas mehr Spannung aushält ohne grösser zu sein.
Ich hab die Elkos rausgeworfen und durch Folienkondensatoren ersetzt.
(Ja, gibt es auch in diesen Kapazitäten, bzw. kann man durch Parallelschaltung erreichen.)
Passen natürlich nicht auf die LP, aber daneben geklebt und mit Drähten angeschlossen ist ok.
Im direkten Hörvergleich zwischen originaler linker und umgebauter rechter Box ein Unterschied wie Tag und Nacht. Nicht mehr dumpf, sondern mit einer Brillianz, die die Box wohl vor 30 Jahren hatte.
Nicht mehr dumpf, sondern mit einer Brillianz, die die Box wohl vor 30
Jahren hatte.
Schlimm.
Wenn die Höhen nun deutlicher werden, sind die Bässe abgesackt, haben die Kondensatoren niedrigere Kapazitätswerte als draufgestempelt.
Oder auch zu Gunsten: wenn ein Elko den Hochtöner abtrennte, hat der neue Folienkondensator vielleicht einen niedrigeren ESR, so dass der Hochtöner mehr Pegel abbekommt.