Es geht um die Frage - wie man ein Notebook am besten am Bordnetz eines Autos betreiben kann;:
will ein Notebook ( ein ASUS K54 L ) mit in den Urlaub nehmen. Kann ich das an dem, 12 V. Bordnetz betreiben - also an einem modifizierten Adapter - über das Zigarettenanzünder-Netz!?
Btw: welche Adapter würdet ihr hier noch empfehlen!?
will ein Notebook ( ein ASUS K54 L ) mit in den Urlaub nehmen. Kann ich
das an dem, 12 V. Bordnetz betreiben - also an einem modifizierten
Adapter - über das Zigarettenanzünder-Netz!?
Ja, z.B.
Man nehme einen Adapter-Inverter 12V= -->220V~
vielen Dank für die rasche Antwort und den Tipp zum Konverter. Das ist natürlich immer moeglich.
Dachte lediglich dass das NB ja auch mit einer Speisespng. von (kanns nicht sicher sagen) ca 12 Volt ggf. läuft. DAs muss ich noch genauer herauskriegen.
Denn dann hätt ich ja nen Adapter modifizieren koennen, oder eben abwandeln.
VG
ps Das muss ich noch genauer herauskriegen, mit welcher Speisespannung deas ASUS K 54 läuft.
Die Frage ist, was dein Laptop für eine Ladespannung hat. Wenn die auch 12 Volt ist, kannst du es ohne Probleme anschließen. Hast du allerdings 19 Volt, kann es passieren, dass der Laptop nicht anspringt. Wenn du einen Hund mit hast, kann er dich vielleicht vor Freude anspringen.
Die Frage ist, was dein Laptop für eine Ladespannung hat. Wenn die auch
12 Volt ist, kannst du es ohne Probleme anschließen. Hast du allerdings
19 Volt, kann es passieren, dass der Laptop nicht anspringt. Wenn du
einen Hund mit hast, kann er dich vielleicht vor Freude anspringen.
Die Frage ist, was dein Laptop für eine Ladespannung hat. Wenn die auch
12 Volt ist, kannst du es ohne Probleme anschließen.
Auch bei Geräten, die explizit für Bordnetzanschluss vorgesehen sind, steht oft drauf, dass sie nur bei abgeschaltetem Motor angeschlossen sein dürfen. Wenn sie nicht darauf ausgelegt sind, die möglichen Spannungspeaks im Bordnetz zu verdauen. Ein Laptop, der am Anschluss nur sein Netzteil erwartet, ist das recht wahrscheinlich auch nicht. Irgendwann passiert es dann vielleicht, und das Bordnetz schiesst den Laptop ins Nirvana.
Auch bei Bordnetz zu Laptop Adaptern sollte man auf solche Einschränkungen achten.
Ja, z.B.
Man nehme einen Adapter-Inverter 12V= -->220V~
naja, es ist günstiger, einen Aufwärtswandler von 12V auf die nötige Spannung zu nehmen. Ich habe mir so was mal gebaut, gibt's aber auch zu kaufen, mit einstellbare Sekundärspannung und verschiedenen Stecker-Adaptern.
Das spart halt eine Auf- und dann wieder Abwärtswandlung.
Da die Nutzungslebensdauer von Notebooks relativ gering ist und die Netzteile Gerätespezifisch sind ist die Nuzung eines 230Volt Konverters die Langlebigste Lösung. Es reich ein 100 bis 150Watt Konverter für den Zigattenanzünder.
es ist günstiger, einen Aufwärtswandler von 12V auf die nötige
Spannung zu nehmen
Technisch ja, finanziell: nein.
Einen kleinen 230V Inverter bekommt man nämlich schon für 40 Euro, und der wird mehrere Laptops überleben. Zudem kann man damit auch andere Geräte aufladen, wenn es mal sein muss.
naja, es ist günstiger, einen Aufwärtswandler von 12V auf die nötige
Spannung zu nehmen.
aber wenn das Netzteil eh mitgenommen wird weil es auch im Hotel den Laptop laden soll wäre ein Wandler auf 230V~ sinnvoller und der Laptop bekommt seinen Strom über den richtigen Steckeranschluß mit dem richtigen Kabelquerschnitt, man hat auch noch die Möglichkeit andere 230V Geräte zu nutzen.
Der Wandler auf Laptop 19V mit x Adapter birgt immer das Risiko nicht den passenden Stecker zu bekommen und man kann mangels Netzteil nicht an 230V Steckdosen laden.
Ja, z.B.
Man nehme einen Adapter-Inverter 12V= -->220V~
naja, es ist günstiger, einen Aufwärtswandler von 12V auf die nötige
Spannung zu nehmen. Ich habe mir so was mal gebaut, gibt's aber auch zu
kaufen, mit einstellbare Sekundärspannung und verschiedenen
Stecker-Adaptern.
Das spart halt eine Auf- und dann wieder Abwärtswandlung.
Selber machen geht nur wenn man weis wieviel Ampere das Notbook zieht. Dann das umsetzen, da sind gleich 8-16h verbraten, ohne viel erreicht zu haben.
Dann kommt auch noch der Akku des PKW`s dazu. Die sind nur Starterbatterien, die nur Kurzzeitig hohe Ströme liefern um dann wieder geladen zu werden. Neben den Aufwärtswandler bräuchte man noch eine Low-Bat Funktion um die "start"fähigkeit zu erhalten. Alle Auto-Adapter-Inverter 12V= -->220V~ haben diese Funktion als Alarm!
Wer länger das Notebook im Auto im Stand nutzen will sollte eine einfach Konstruktion aus PV-Modul + Autobat. Solarladeregler nutzen. Ich hab mir sowas aus einen 40W-Panel und Solarladeregler gebaut. Das Panel lege ich aufs Autodach, Zig-Stecker in die Kfz.-Doppel-Buchse und die Batterie wird geladen. Als Erhaltungsladung lege ich das Panel einfach hinter die Windschutzscheibe und halte so die Autobat. startklar!
es ist günstiger, einen Aufwärtswandler von 12V auf die nötige
Spannung zu nehmen
Technisch ja, finanziell: nein.
Der Umweg über 230V multipliziert die Verluste zweier Wandler, also nicht erste Wahl.
Einen kleinen 230V Inverter bekommt man nämlich schon für 40 Euro, und
der wird mehrere Laptops überleben. Zudem kann man damit auch andere
Geräte aufladen, wenn es mal sein muss.
Mein Laptopnetzteil für 12V-Betrieb hat eher die Hälfte gekostet.
Der Umweg über 230V multipliziert die Verluste zweier Wandler, also
nicht erste Wahl.
und jede Menge Geld rauswerfen weil der Wandler nicht den passenden Stecker hat ist auch nicht erste Wahl. Ich hatte sogar schon Stress mit original Netzteilen von Asus weil für jeden Modell sich der Stecker-Aussen und -Innenduchmesser ändert. Den Universalwandler der genau den richtigen Stecker verpolungssicher mitbringt muss man erst finden und natürlich mit den richtigen Daten.
Einfacher scheint mir die Verluste zu vergessen und das Originalnetzteil zu nutzen wenn man es eh mitnehmen will für Hotel oder Pension, der Nebeneffekt ein 230V Inverter für den PKW ist auch noch für Anderes nutzbar.
Der in dem Link in der Antwort von Cha-woma. M. gezeigte Wandler ist NICHT WIRKLICH geeignet, um ein Laptop-Netzteil zu betreiben.
Der Wandler ist "Fake", weil: in der Überschrift heißt es zwar "500W Reiner Sinus Spannungswandler", aber in der Gerätebeschreibung lässt der Verkäufer dann die Hosen runter und schreibt: "modifizierter Sinus".
Wer sich mit der Materie ein wenig beschäftigt hat, weiß: Für EUR 30,00 gibt es keinen 500W-Wandler, der reinen Sinus liefert.
(Und einem 500W-Gerät mit modifiziertem Sinus für EUR 30,00 würde ich auch nicht trauen...)
Selbstverständlich könnte es Laptop-Netzteile geben, die mit einem modifizierten Sinus zurechtkommen, aber: ich habe dazu bisher keine Angaben gefunden, welche das können.
Und leider ist "modifizierter Sinus" keine genormte Aussage - man weiß einfach nicht, was da rauskommt.
Selbstverständlich könnte es Laptop-Netzteile geben, die mit einem
modifizierten Sinus zurechtkommen
Ein Weitbereichsschaltnetzteil (Canon Akkulader) habe ich schom mit 120V= betrieben weil Schaltnetzteile eh vor dem zerhacken gleichrichten.
Das muss aber nicht jedem Netzteil gefallen.
Ein Weitbereichsschaltnetzteil (Canon Akkulader) habe ich schom mit
120V= betrieben weil Schaltnetzteile eh vor dem zerhacken gleichrichten.
Das muss aber nicht jedem Netzteil gefallen.
Das funktioniert eigentlich immer bei Netzteilen ohne Leistungsfaktorkorrektur (PFC). Die haben am Eingang einen Gleichrichter, der einen Elko lädt. Ob der nun einen Sinus sieht, ein Rechteck oder DC, ist egal.
Eine PFC lässt den Eingangsstrom der Netzspannung folgen. Damit ist der Leistungsfaktor =1, Strom und Spannung sind in Phase. Wenn diese Schaltung nun mit Rechteckpulsen versorgt wird ("modifizierter Sinus" ist ein Rechteck mit Lücken), dann fließen in den Umschaltmomenten sehr hohe Ströme. Das geht schonmal schief und kann das Netzteil beschädigen.
Das ist völlig richtig und da gibt es nichts zu überlegen. Um irgendwelche Zahlen zu haben, nehmen wir an, die Wandlungen laufen jeweilsit 90% Wirkungsgrad. Weiter nehmen wir an, wir stecken am Anfang 1000W rein. Nach der ersten Wandlung sind dann noch 900W übrig, nach der zweiten Wandlung noch 810W.
Und wenn man nun 0.9×0.9 rechnet, kommt da, oh Wunder, 0.81 raus, was witzigerweise exakt der Multiplikation der Wirkungsgrade entspricht.
Eine PFC lässt den Eingangsstrom der Netzspannung folgen. Damit ist der
Leistungsfaktor =1, Strom und Spannung sind in Phase. Wenn diese
Schaltung nun mit Rechteckpulsen versorgt wird ("modifizierter Sinus"
ist ein Rechteck mit Lücken), dann fließen in den Umschaltmomenten sehr
hohe Ströme. Das geht schonmal schief und kann das Netzteil beschädigen.
Wenn diese Schaltung nun mit Rechteckpulsen versorgt wird
("modifizierter Sinus" ist ein Rechteck mit Lücken), dann fließen in den
Umschaltmomenten sehr hohe Ströme. Das geht schonmal schief und kann das
Netzteil beschädigen.
Kann ich bestätigen. Ich habe das mal mit einem billigen China Inverter und einem Meanwell PSU mit aktiver PFC probiert. Es ging, aber beide knurrten vernehmlich und es flossen hohe pulsförmige Ströme.
Das ist völlig richtig und da gibt es nichts zu überlegen. Um
irgendwelche Zahlen zu haben, nehmen wir an, die Wandlungen laufen
jeweilsit 90% Wirkungsgrad. Weiter nehmen wir an, wir stecken am Anfang
1000W rein. Nach der ersten Wandlung sind dann noch 900W übrig, nach der
zweiten Wandlung noch 810W.
Um die Daten deines Beispiels zu nehmen. 100 W Verlust x 90 W Verlust wären dann wohl 9000 W², was offensichtlich falsch ist.
Richtig ist eben 190 Watt Verluste, da diese addiert werden.
Und wenn man nun 0.9×0.9 rechnet, kommt da, oh Wunder, 0.81 raus, was
witzigerweise exakt der Multiplikation der Wirkungsgrade entspricht.
Du hast Wirkungsgrade multipliziert. In der falschen Aussage wurden
Verluste multipliziert
Ach daran hatte er sich aufgehängt.... Wobei die Verluste ja irgendwie in den Wirkungsgrad eingehen, vermutlich hab ich daher den gedanklichen Sprung von Verlust zu Wirkungsgrad gemacht.
Um die Daten deines Beispiels zu nehmen. 100 W Verlust x 90 W Verlust
wären dann wohl 9000 W², was offensichtlich falsch ist.
Richtig ist eben 190 Watt Verluste, da diese addiert werden.
Ja du hast Recht, siehe mein Beitrag vorher. Wobei Quadratwatt, watt auch immer sie sein mögen, eine schöne Einheit sind :D
Ich hab im Urlaub (Camper) meinen Läppi und das LTE-Modem an einem Wechselrichter 600W (Rechteck daher günstig) betrieben mit Mehrfachsteckdose und kein Problem, auch beim Fahren nicht. Der WR kann mit den Eigenheiten des KFZ Netzes umgehen ;)
Alles ohne Probleme, selbst Fernsehen, SAT-Receiver usw. waren kein Problem. Ich stand immer "illegal" also ohne 230V Anschluss...
Ich hab im Urlaub (Camper) meinen Läppi und das LTE-Modem an einem
Wechselrichter 600W (Rechteck daher günstig) betrieben mit
Mehrfachsteckdose und kein Problem, auch beim Fahren nicht. Der WR kann
mit den Eigenheiten des KFZ Netzes umgehen ;)
Hier wäre noch die Frage zu klären wie der wirksame Personenschutz bei "elektrischen Schlag" verwirklich wird!