Hi,
ich bin gerade dabei ein kleineres Projekt zu starten, da mir aber noch etwas die Kompetenzen im Bereich Elektronik fehlen hätte ich da mal gerne euren Input.
Projekt Beschreibung:
Ich bin gerade dabei mein Wohnmobil umzubauen und nach langen Recherchen im Internet konnte ich keine käufliche Lösung finden, die es mir ermöglicht mein Wohnmobil zu automatisieren und ein paar Sensordaten zu erfassen. Ohne mindestens vier verschiedene Bluetooth App von drei Herstellen verwenden zu müssen, bei denen ich dann die Daten nicht exportieren kann. Daher bin ich zur Erkenntnis gekommen, dass ich mir selber etwas bauen muss.
Meine aktuellen Überlegungen für die Haupt Hard- und Software gehen in die Richtung “Orange Pi Zero2” mit einem Debian als OS. Zur Automatisierung, Darstellung und Auswertung Home Assistant. Um Sensoren anzuschließen und kleine Schaltverteiler an verschiedenen Orten im Camper bereitzustellen, plante ich keine Module, die per RJ45 verbunden werden (für den Datenaustausch).
Zum Steuern würde ich in der ersten Version nur auf die Home Assistant App setzen und erst später LCD Panels hinzufügen, auf denen man die wichtigsten Funktionen sehen kann.
Um das ganze dann auch von außerhalb erreichbar zu machen, ist meine aktuelle Idee 4G und WireGuard VPN. Dadurch kann man von überall auf der Welt sicher mit dem Camper sprechen.
Aktuelle Modul Ideen:
Wenn dein 'Camper' stationär immer an 230V~ angeschlossen rumsteht, kann man das so machen.
Ansonsten weiss man, dass jeder Stromverbraucher tödlich ist, und damit monostabile Relais genau so ausscheiden wie dauerbetromte Sensoren. Zumal ein HCSR04 im Wassertank vielleicht 3 Monate überlebt.
Wenn dein 'Camper' stationär immer an 230V~ angeschlossen rumsteht, kann
man das so machen.
Sorry aber das sehe ich nicht so, wir sind nicht mehr im Jahr 1980, für Strom gibt es sinnvolle Lösungen. In meinem Fall habe ich aktuell 400A 12v LiFePo4 Akkukapazität und 900w solar auf dem Dach. Aber auch bei nur 50A würde ich behaupten, dass eine intelligente Energiesteuerung immer Sinn macht. Ob es nun gleich ein OrangePi Zero2 sein muss, kann ich nur schwierig abschätzen. Ich habe ihn gewählt, da er hallt, meiner Meinung nach viel Leistungsreserven für mein Vorhaben zu haben scheint und ich eigentlich keine Lust habe, die komplette Software selber zu schreiben (Stichwort Home-Assistent). Mit angegebenen 2w bis 6w ist er mir auch recht sparsam vorgekommen.
Den Verbrauch von Sensoren sollte man meiner Meinung nach auch in den Griff bekommen. Man möchte ja keine live Daten im millisekundentakt, bei den Temperatursensoren reicht eine Messung alle 10-15 Minuten, Wassertank alle 30-60 Minuten, die Daten vom MPPT entweder per Button Manuel abfragen oder eben alle 60 Minuten automatisch.
Ansonsten weiss man, dass jeder Stromverbraucher tödlich ist, und damit
monostabile Relais genau so ausscheiden wie dauerbetromte Sensoren.
Okay. Was verbraucht den so ein monostabiles Relai, ich konnte dazu nichts finden, und da auch alle anderen Lösungen auf dem Markt auf entsprechende Relais setzen, dachte ich eigentlich nicht, dass das ein Problem ist. Was für stromsparenden Alternativen gibt es den?
Das sieht sehr interessant aus. Es ist mir nur etwas zu unmodular. Es ist halt wider nur ein Bord, an das alles angeschlossen wird und das man nicht erweitern kann. Der Ansatz sieht aber der gut aus.
Ja schon, ich denke aber auch daran, die Dachfenster gegen elektrische auszutauschen. Dann kann man die Fenster im Sommer oben offen lassen und wenn es dann anfängt zu regnen, werden sie geschlossen.
Vor allem ist hier ja dann der Sensor extrem sparsam, eine Platine mit ein paar offenen Leiterbannen, sobald Wasser drauf liegt, wird der Kreislauf geschlossen und fertig.
Camper bedeutet Ruhe und Entschleunigung. Du bist der Temperatursensor
und stellst die Heizungstemperatur nach den aktuellen Empfindungen ein.
Das ist nicht mein Ziel, ich plane mehre Monate lange Touren, während den ich im Camper arbeite und lebe. Bei diesem Szenario ist auch der kleinste Komfortgewinn Gold wert (zb. Es regnet, Mann kommt vom Wander wider, der Camper ist vorgeheizt und das Wasser zum Duschen ist auch schon aufgeheizt)
Früher ist man mim Käfer über die alte Brenner-Route zum Gardasee gefahren. Da gehörte die Anreise noch zum Urlaub dazu, war für Jung & Alt gleichermaßen ein Erlebnis.
Heut braucht's einen Kampfstern Galaktika mit Drohnen aufm Dach um das gleiche Ziel zu erreichen. Und einen Tender, voll mit Strom.
Wie man diesen ökologischen Fußabdruck wieder verwischen will bleibt ein Rätsel; das ist kein Fall mehr für den Spurensucher, das sind Furchen wie mit der Pflugschar gezogen. Tief, und breit.
Nr., Beschreibung, Hardware
01, RS232 TTL Konverter, Auslesen Lade Booster
02, RS232 TTL Konverter, Auslesen MPPT
03, Batterie Monitor
04, Temperatur innen (Fahrerkabine), BME280
05, Temperatur innen (Vorne Wohnkabine), BME280
06, Temperatur innen (Hinten Wohnkabine), BME280
07, Temperatur Außen, BME280
08, Temperatur Batterie, DS18B20
09, Temperatur Abwassertank, DS18B20
10, Füllstand Frischwasser, HC-SR04 oder KUS NMEA2000
11, Füllstand Abwasser, HC-SR04 oder KUS NMEA2000
12, Wasserwege, GY-521 MPU-6050
13, Zündung +
14, Wasser Warnmelder (zb. Wassertank läuft aus)
15, Niederschlags Sensor Dach
16, Wasserzähler (Filter Eingang), Durchflusssensor (Hall-Sensor)
17, Wasserzähler (Aktivkohlefilter Trinkwasser), Durchflusssensor
(Hall-Sensor)
Ähhh??????
Ist ja schön wenn man einen Camper hat, aber was soll die Sensorik bringen?
Ist es mehr der Drang zur "Automatisierung um der Automatisierung"?
Was bringt ein "Niederschlags Sensor Dach"? Wozu?
Willst dann einen Log-bucheintrag über die Niederschlagsmenge wärend deiner Camper-Tour?
M.M.:
Machen kannste alles was dir gefällt, zuschauen tu ich dir gerne.
Aber selber würde ich nicht auf die Idee kommen!
Weil ich eben weis (richtige Sensoren), die im Camper stand halten sollten, kosten einfach! Die müssen wie in Industrieanlagen Hitze, Kälte, Staub, Feuchtigkeit, Fibrationen, Stöße...... usw. abkönnen.
Alles andere wird einfach nur "was messen" ohne groß auch "richtig" zu sein!
Lasst ihn doch seinen Camper "Hypersmart" machen. senkt schon das Gewicht der zusätzlichen Zuladung. Dann kann er halt 10 - 20 kg weniger zuladen.
....
Mittlerweile werden zig Camper auf die Ladung kontrolliert ....
Viel Spaß bei der Wartung und dauernder Reparatur.
Aber du hast ja im Urlaub nichts besseres zu tun.
Über die Sinnhafitgkeit haben sich meine Vorredner ja schon ausgemehrt....
Zur Technik:
Orange PI mit Home-Assistant ist durchaus sinnvoll. Würde ich auch so machen.
Bei den Sensoren würde ich auf ESP32 gehen. Anbindung über Funk ist wesentlich einfacher als zu jedem Sensor Strippen zu ziehen. Auch schon wegen dem zusätzlichen Gewicht.
Die ESp32 gibt es als alle möglichen Module. Als Betriebssystem gehe auf Tasmota oder ähnliche. Sensoren lassen sich hier recht einfach integrieren.
Das Messen von verschiedenen Werten wie z.B. Batteriespannung macht ja durchaus Sinn. Aber wozu braucht man die Temperatur im Abwassertank?
Ich bin gerade dabei mein Wohnmobil umzubauen und nach langen Recherchen
im Internet konnte ich keine käufliche Lösung finden, die es mir
ermöglicht mein Wohnmobil zu automatisieren und ein paar Sensordaten zu
erfassen.
Soso - du hast dir also 'n Camper geholt, so'n Ding von der Stange halt - also kein Airstream, Road Bear oder Winnebago - und findest das nun absolut uncool? Und das schlägt dir jetzt auf's Gemüt?
Mach dir nicht's draus: Auch 100m Klingeldraht werden daran nichts ändern! Aber als Beruhigungspille: Für mich bist Du bist auch so schon der Held vom Erdbeerfeld ...
Wenn einem beim Campen der Krach des heimischen Serverschrankes
fehlen sollte, kaeme statt eines
Orange Pi Zero2
und einiger
ESP32 gehen. Anbindung über Funk
ein 1 HE Server mit VMWare ESX und natuerlich ein 48 Port POE-Switch
in Betracht. Damit kann dann jeder Sensor ganz einfach ueber seinen
Netzwerkanschluss versorgt werden. :)
Auch multiple Debianinstallationen sind damit ueberhaupt kein Problem.
Zum "Daddeln" sollte man noch einige 100 m Lichtwelle dabei haben.
Damit kann man sich dann ans oertliche Internetz anschliessen.