Also note that the logical disk /dev/sda2 (which was created
automatically) is not mounted anywhere and intersects with /dev/sda5.
Perhaps this is a bug in the automatic creation of partitions and we
will just remove it.
Ist das nicht 'normales' MBR Layout. Die müssen sich überschneiden. Ersten vier Einträge mit Primary/Extended Partitions, ab 5 die 'Volumes' in der Extended Partition.
Warum Debian die Swap in eine Extended Partition legt, bleibt wohl ein Geheimnis. (Vllt. dafür gedacht falls im Setup mal mehr Volumes angelegt werden sollen.)
Grundsätzlich lasse ich Swap weg. Ind er Praxis führt das lediglich zum Trashing und das System steht für Minuten (Stunden). Ohne Swap schlägt der OOM Killer sofort zu. Ich würde sda2/5 einfach weglassen und aus der fstab nehmen.
Was mich stutzig macht und zögern lässt ist die Aussage, die sich auf
den Start von sda2 und 5 und deren Länge bezieht
Das ist ein Beispiel. Und dazu noch IMHO ein schlechtes.
Basierend auf einer Annahme einfach etwas zu entfernen erscheint mir
riskant.
Wenn keiner mehr die Daten in Swap braucht, ist es doch egal, ob sie weg sind. Schreibt er ja aich irgendwo. Wäre sda5 eine Partiton mit Daten, hätte man sich ins Knie geschossen.
sda1, sda5, sda2 löschen und auf keinen Fall abspeichern
sda1 anlegen, Start auf 2048 und Länge 2G kleiner als die "Platte"
sda2 als extended Partition anlegen, die hinter sda1 beginnt
(ohnehin default im fdisk)
sda5 als swap-Partition in der extended partition anlegen. sda5 darf
die extended partition gerne voll belegen und sollte 2G haben wenn
sda1 richtig dimensioniert war.
"p"rint partitions und nochmal kontrollieren,
im Zweifel mit q oder ^C abbrechen
wenn wirklich alles passt, mit "w" abspeichern.
Danach mault linux, dass die in-memory-Tabelle verwendet wird, weil
aktive Partitions auf der Disk waren.
swap in /etc/fstab auskommentieren
Reboot
Mit fdisk -l /dev/sda kontrollieren, ob nun alles so aussieht, wie
gedacht.
Swap-Partition formatieren: mkswap /dev/sda2
swap in /etc/fstab wieder einkommentieren
Swap wieder einschalten: swapon -a
Das Filesystem auf sda1 weiß noch nicht, daß seine Partition mehr
Platz hat. Daher: resize2fs /dev/sda1
Kontrolle: df /dev/sda1
Freuen.
All das geschieht als root. Für root gilt: Unix gives you enough rope to hang yourself. Du solltest also alle diese Schritte verstehen und ggf. anpassen können. Backupempfehlung gilt als selbstverständlich.
Grundsätzlich lasse ich Swap weg. Ind er Praxis führt das lediglich zum
Trashing und das System steht für Minuten (Stunden). Ohne Swap schlägt
Dem kann ich so nicht zustimmen. Wenn das vorhandene Memory zu klein für das working set ist, dann kommt's zum trashing wie beschrieben, das stimmt schon. Dann gibt es aber auch ohne swap keinen stabilen Betrieb.
Auf der Haben-Seite steht, daß swap möglich macht, allozierte langfristig nicht benötigte Pages auszulagern und stattdessen mehr Platz für z.B. Buffers zur Verfügung zu stellen. Das hilft dem Betrieb und erlaubt auch, mal eine absurd große Datei in den vi zu laden.
Mit den heutzutage üblichen, peinlich überbordenden Memory-Ausstattungen kommen allerdings viele Systeme tatsächlich blendend ohne swap aus. O tempora, o memores!
sda1, sda5, sda2 löschen und auf keinen Fall abspeichern
sda1 zu löschen, ergibt keinen Sinn, schon gar nicht, wenn da womöglich Daten drin sind. Die kann man nach Anlegen einer neuen Swap-Partition bequem vergrößern.
sda2 als extended Partition anlegen, die hinter sda1 beginnt
Wozu eine extended Partition anlegen? Es geht in dem vom TE zitierten Bsp. doch auch gerade darum, die loszuwerden. Die ist so unnötig wie ein Kropf.
sda1 zu löschen, ergibt keinen Sinn, schon gar nicht, wenn da womöglich
Daten drin sind. Die kann man nach Anlegen einer neuen Swap-Partition
bequem vergrößern.
Es ist der einfachste Weg, mit fdisk eine Partition zu vergrößern.
Davon, dass man erstmal den Eintrag für sda1 löscht, gehen die Daten noch nicht verloren.
Wenn dann eine neue, größere Partition mit gleichem Start-Sektor angelegt wird, ist im Ergebnis die Partition hinterher größer und hat immer noch die gleichen Daten drin. Da das Filesystem nicht verändert wurde, kann es problemlos booten oder gemountet werden.
Es ist der einfachste Weg, mit fdisk eine Partition zu vergrößern.
Bloss weil man die Möglichkeit hat, Dinge zu Fuss auf fdisk-Ebene zu regeln, und die Sicherheit, es in VMs ohne nachhaltigen Schaden tun zu können, muss es nicht der einfachste Weg sein.
Ich finde es einfacher, einem u.A. genau dafür gebauten Tool mitzuteilen, man wolle eine Partition vergrössern oder verschieben, und es das dann tun zu lassen. Dafür gibt es beispielsweise gparted.