Ich versuche zu ergründen, ob der "human presence sensor LD2410" dazu geeignet ist, den absoluten Wassergehalt eines direkt vor ihm befindlichen Volumens zu bestimmen bzw, wenigstens in mehrere unterscheidbare "Klassen" oder Bereiche zu unterteilen.
Primär ist das Ding dazu gedacht, die Anwesenheit von Menschen in einem Raum festzustellen. Es arbeitet m.W. nach dem Prinzip "frequenznoduliertes Dauerstrich-Radar" im 24-GHz-Bereich. Da es in dieser Rolle recht gute Erkennungsraten leistet, gehe ich mal davon aus, dass die 24 GHz besonders gut mit dem Wassergehalt des menschlichen Körpers interagieren.
Der Sensor verfügt über 8 "Entfernungs-Slots", zu je 75cm, die vermutlich über die reine Laufzeit unterschieden werden. Darüber hinaus liefert er Erkenntnisse zu "statischen Targets" (wohl über die reine Rückstrahl-Energie) und zu "dynamischen Targets" (wohl über den Dopplereffekt/Frequenzverschiebung bei Bewegung).
Mich interessiert nun besonders die empfangene Energie im Bereich des ersten Slot, 0-75cm, von statischen Objekten.
Hier würde ich gerne die Enpfindlichkeit des Sensors auf ein Maximum stellen. Die Werte aller anderen Entfernungs-Slots, sowohl statisch als auch dynamisch, sollen auf ein Minimum reduziert werden ... aber da habe ich Verständnisprobleme mit der Doku.
Was mir inzwischen gelingt: Das Versetzen des Chip in den "engineering mode" und das Empfangen und Anzeigen der Werte (siehe Bild) ...
Hat jemand Lust und Zeit, sich die Doku mal anzusehen? Ich brauche keinen fertigen Code, sondern nur einige Tips ... Ich kapiere einfach nicht, wie ich die Empfindlichkeiten für die einzelnen Bereiche setzen kann - kann an der Doku liegen oder an mir ... Danke.
Doku übersetzt: qualidat.com/material/LD2410_serial_protocol_de.pdf
Doku original: qualidat.com/material/LD2410_serial_protocol_en.pdf



