Solaranlage privat, Rentabilität nach welcher Zeit erreichbar?

(Firma: Papier & Knalltüten Manufaktur) #7461586
Lesenswert?

Hi, kann hier jemand glaubhaft erklären ab wann sich so eine Anlage wirtschaftlich rechnet?

Ich gehe von einer Fläche von ca. 20 Quadratmetern aus in Südlage mitten in Germany.

Ich schätze aus dem Bauch heraus eine Zeit von midestens 20 Jahren aus. Was völlig unwirtschaftlich ist. Kann man es in 4-5 Jahren schaffen? So rechnet die Industrie.

Gast #7461622
Lesenswert?

Esmeralda P. schrieb:

Ich gehe von einer Fläche von ca. 20 Quadratmetern aus in Südlage mitten in Germany.

Ammortisation von 0J bis niemals. Hängt davon ab wie teuer, wieviel Eigenleistung, ob Speicher oder nicht, welcher Eigenverbrauch, welcher Strompreis. Bei geschenktem Material und alles in Eigenleistung aufgebaut: 0J Vom Solateur mit großem Akku Speicher + alles vom Feinsten, ohne Eigenleistung: Niemals

Komm schon, mehr als die Grundrechenarten und ein Minimum an Verstand braucht es nicht um DEINE Rechnung durchzuführen.

#7461623
Lesenswert?

Esmeralda P. schrieb:

Kann man es in 4-5 Jahren schaffen?

Schwer, aber mit Eigenleistung, günstig eingekaufter Komponenten, dem Risiko dass etwas kaputt geht odr nicht wie bestellt und versprochen taugt, eventuell in Deutschland nicht zulässigen Bauteilen geht das vielleicht gerade so.

Das wird dir Troll aber nicht genügen, du willst alles machen lassen mit 25 Jahren Garantie.

So rechnet die Industrie.

Nein. Die rechnet ohne Steuern, weder Mehrwertsteuer noch Einkommensteuer und Sozialabgaben, das macht für die Anschaffungen von Fuhrpark über Gebäude bis Photovoltaik nur halb so teuer, und reduziert die Amortisation auf die Hälfte. Trotzdem rechnen die eher mit 10 Jahren.

(Firma: Torrox.de) #7461632
Lesenswert?

Michael schrieb:

Komm schon, mehr als die Grundrechenarten und ein Minimum an Verstand braucht es nicht um DEINE Rechnung durchzuführen.

Das dieses "Amortisieren" ja nur ein anderer Ausdruck für die Rendite p ist und den Zeitraum angibt, zu dem (1 + p/100)^n * K dem doppelten, des eingesetzten Kapital K entspricht, braucht es hier schon den Logarithmus:

1
(1 + p/100)^n * K = 2*K
2
(1 + p/100)^n = 2
3
n * log(1 + p/100) = log 2
4
n = log 2 / log(1 + p/100)
#7461640
Lesenswert?

Torsten R. schrieb:

Das dieses "Amortisieren" ja nur ein anderer Ausdruck für die Rendite p ist und den Zeitraum angibt, zu dem (1 + p/100)^n * K dem doppelten, des eingesetzten Kapital K entspricht, braucht es hier schon den Logarithmus:

Wenn man annimmt dass Esmeralda das Geld sonst binnen einiger Jahre an der Börse verspekuliert hätte amortisiert sich die Anlage noch schneller. SCNR

Gast #7461647
Lesenswert?

Torsten R. schrieb:

Das dieses "Amortisieren" ja nur ein anderer Ausdruck für die Rendite p ist und den Zeitraum angibt, zu dem (1 + p/100)^n * K dem doppelten, des eingesetzten Kapital K entspricht,

'Amortisation ist allgemein in der Wirtschaft ein Prozess, in welchem ein angefallener Aufwand oder vorhandene Verbindlichkeiten durch Erträge oder Tilgungen ausgeglichen oder gedeckt werden.' [Wikipedia]

Also ganz klassisch: Wann hat der Ertrag die Kosten gedeckt? Beliebig kompliziert mit Zinsausfall der ansonsten investerten Summe auf den halben Cent und 12Jahre, 34 Tage, 52 Minuten und 28 Sekunden genau, oder eben hemdsärmeliger nach ca. 12 Jahren.

Wenn schon Klugscheissen, dann richtig.

#7461708
Lesenswert?

Volkswirtschaftlich gerechnet: niemals.

Außer der ungenutzten Dachfläche hat eine private Anlage keinerlei Vorsprung. Abrechnung, hoher Aufwand bei Installation von Kleinanlagen, schlechte Einkaufspreise, ... Kann sich allenfalls durch die fehlgeleiteten Subventionen rechnen, auf Kosten der kleinen Bürger. Irgendwer muss die Subventionen bezahlen also steigt der Strompreis. Dann dürfen die kleinen Bürger wieder aufs Amt und ein Erwerbsleben wird noch sinnloser. Vielleicht nochmal ne sinnlose Umschulung oder nen Therapeuten obendrauf ... Aber is ja alles für die Umwelt.

Und wer sagt Solarstrom ist nicht subventioniert: Ich hab vor ca. 2 Wochen mal den bislang eingespeisten Solarstrom 2023 und die Börsenpreise zusammengerechnet. Durchschnittlicher Wert: 7,2ct/kWh Einspeisevergütung bei Volleinspeisung: 13ct/kWh Sind schon mal fast 5ct/kWh geschenkt ... Und da ist noch gar nicht dabei, dass zeitweise Solar- und Windanlagen abgeregelt werden und alle Bürger dafür Schadensersatz zahlen müssen. Da sind wir dann schon bei 100% Zuschuss durch den Staat / die Allgemeinheit.

Und an die Umwelt mag ich da noch gar nicht denken. Wenn ich mir ansehe wie Rohstoffe in der 2./3. Welt abgebaut werden. Insbesondere wie da auch mit den Menschen umgegangen wird. Das sind alles Faktoren, die in keiner Billanz vorkommen. Es geht der Politik nur darum irgendwie - auf dem Papier - die Klimaziele zu erreichen.

#7461766
Lesenswert?

Stephan schrieb:

Wenn ich mir ansehe wie Rohstoffe in der 2./3. Welt abgebaut werden.

So wie in Deutschland ?

Braunkohlebagger reissen ganz Dorfer nieder, nur damit die CO2 Schleuder 1 Woche länger laufen kann.

Von Wismut wollen wir gar nicht reden, bundesdeutsche Erzförderung war auch nicht besser, im Harz liegen noch ganze Abraumhalden offen rum.

Oder meinst du die saubere Erdöl und Erdgasförderung die auch vor dem Wattenmeer nicht Halt macht ?

Oder doch den Quartzsandabbau in Uhry für die Siliziumherstellung. Sieht schick aus, so ganze Gruben voller strahlend weissem Sand, aber das ehemalige Biotop dort ist weg.

#7461772
Lesenswert?

Torsten R. schrieb:

Esmeralda P. schrieb:

Hi, kann hier jemand glaubhaft erklären ab wann sich so eine Anlage wirtschaftlich rechnet?

Sobald Du mit der Anlage eine Rendite erwirtschaftest, die höher ist, als andere Kapital-Anlagen mit ähnlichem Risiko.

Allerdings muss man die Solaranlage dabei jährlich Abschreiben (Wertverlust). Bei einer Geldanlage hat man nur die Inflation als Wertverlust, und die hat die PV Anlage noch obendrauf.

#7461796
Lesenswert?

Letzlich rechnet sich nur eine Solaranlage die so genau wie möglich an den eigenen Grundverbrauch angepasst ist. Denn wenn ich dort den Ertrag nutzen kann, statt Strom kaufen zu müssen, habe ich 30-40 cent/kWh Erlös. Was auch immer man grade für einen Vertrag hat. In dem Moment in dem ich darüber hinaus Einspeise habe ich lächerliche 8 cent. Und das rechnet sich nicht mit den Kosten für die größere Anlage. Speichern lohnt sich wegen der Anschaffung auch nicht. Deshalb Anlage nur auf den eigenen Grundverbrauch dimensionieren und alles selber nutzen.

#7461878
Lesenswert?

Kommt wie bereits von anderen gesagt darauf was man selber macht

SO eine 10kWp-Anlage vom Solarteur für 30.000€ - wird sich vermutlich nie rechnen

Aber bei Angeboten wie hier:

https://solarscouts.de/36x-JA-Solar-385W-Palette-Black-Frame-JAM60S20-385-MR-BF

dazu kommt dann noch WR, Montagematerial - setzen wir noch mal 3000€ an Wären dann 6000€ Invest

Wir verbrauchen hier sehr viel Strom selber ( E-Auto, WP, Klimaanlagen) trotzdem mussten wir mit einer 10 kWp-Anlage dieses Jahr schon 2700 kWh einspeisen - was immerhin auch schon ca. 200€ sind

Erzeugt wurden knapp 6000 kWh - somit ca. 3000 kWh Eigenverbrauch - sind - mal grob mit 28 Cent gerechnet - auch 800€

Summe wäre dann 1000€ - bis Jahresende dann pessimistisch 1500€

Somit sind 4 Jahre bis zum ROI durchaus machbar

#7461910
Lesenswert?

Ich habe 2kWpeak und ca 90% Eigenverbrauch. Als jetzt Rentner könnte ich die Anlage vergrössern da ich Tagsüber mehr brauche. Aber ob die 10 Jahre alte Anlage erweitert nach den neuen Bedingungen mehr erwirtschaftet weiss ich nicht. 20 qm bei 20% Wirkungsgrad guter module macht 4 kWpeak, also so etwa 4000 kWh im Jahr. bei 13 Cent sind das ca 500 Euro. bei 3000kWh und 6 Cent und 1000 kWh zu 35 Cent sind das auch ca 500 Euro. bei 4 * 1500 Euro Investition sind das ca 8% Rendite, also voll OK. Was deine Anlage kostet und wie hoch dein Eigenverbrauch ist kann ich nicht sagen.

#7461965
Lesenswert?

Cyblord -. schrieb:

Letzlich rechnet sich nur eine Solaranlage die so genau wie möglich an den eigenen Grundverbrauch angepasst ist.

Das ist falsch. Je größer die Fläche (bis 25/30 kWp) desto schneller rentiert sichs da durch mehr Material-> weniger Kosten pro kWp. Die sonstigen Kosten sind fast immer gleich hoch, egal ob 5 kW oder 25.

Meine Anlage(n) mit kompletten Selbstbau 31 kWp (eingekauft 62 kWp zus. für anderes Haus) armortisiert sich innerhalb 6-7 Jahre. 21 kWp Volleinspeisung und 12 Überschusseinspeisung. Die 12 sparen einen großen Teil beim Eigenverbrauch, der Rest bezahlt zusammen mit der Volleinspeisung (Vergütung 13 ct/kWh) die Anlagen ab. Keinen Speicher. Bei mir passt kein Modul mehr aufs Hausdach oder Garage, maximale Ausnutzung. Nur Nordseitig wäre noch Platz, da sitzt im Moment die (alte) Balkonanlage mit 1,5 kWp. Diese liefert bei bewölktem Himmel mit 23 Grad Dachneigung genausoviel wie Süd..

Rechnen kann man am besten mit dem Faktor Preis/kWp. Elektriker nehmen ab 1500-2500 €/kWp, Selbstbau mit günstigem Einkauf ist mit unter 1000 €/kWp möglich. Ich bin auf 700 €/kWp gekommen, aber mit teuren bifacialen Glas-Glas Modulen.

#7461992
Lesenswert?

Michael B. schrieb:

Stephan schrieb:

Wenn ich mir ansehe wie Rohstoffe in der 2./3. Welt abgebaut werden.

So wie in Deutschland ? Braunkohlebagger reissen ganz Dorfer nieder, nur damit die CO2 Schleuder 1 Woche länger laufen kann. Von Wismut wollen wir gar nicht reden, bundesdeutsche Erzförderung war auch nicht besser, im Harz liegen noch ganze Abraumhalden offen rum. Oder meinst du die saubere Erdöl und Erdgasförderung die auch vor dem Wattenmeer nicht Halt macht ? Oder doch den Quartzsandabbau in Uhry für die Siliziumherstellung. Sieht schick aus, so ganze Gruben voller strahlend weissem Sand, aber das ehemalige Biotop dort ist weg.

Da is nix davon zu befürworten. Ich finds nur schrecklich, dass Solar überall als DIE Lösung verkauft wird, das ganze aber inzwischen kaum nich was für die Energiewende bringt. Und egal wo man hinschaut sind erhebliche externalisierte Kosten, die in keiner Bilanz auftauchen.

Die Daten sind der Politik doch sicher bekannt. Aber sagen will es keiner. Warum verdammt nochmal nicht endlich realistische Preise für alles?? Wenn der Sprit dann 5€/l kostet und der Strom 1€/kWh is das heftig. Dann halt Mindestlohn von 20€+ wie in der Schweiz. Oder fixer Zuschuss pro Kopf. 100 kleine „Preiskorrekturen“ werden nie zu nem Umdenken führen. Die helfen nur bei der Statistik.

#7461998
Lesenswert?

Stefan B. schrieb:

Meine Anlage(n) mit kompletten Selbstbau 31 kWp

so ein großes Dach hätte ich auch gerne - ich würde es sofort voll machen

Stefan B. schrieb:

Nur Nordseitig wäre noch Platz, da sitzt im Moment die (alte) Balkonanlage mit 1,5 kWp. Diese liefert bei bewölktem Himmel mit 23 Grad Dachneigung genausoviel wie Süd..

Das würde mich auch mal genauer ineressieren - ich habe hier ein unbelegtes NO-Dach

Die meiste Energie brauche ich für die Wärmepumpe, wenn die läuft ist meist bewölkt Ich glaube bei den aktuellen Preisen für PV-Module würde es bald Sinn machen auch diese Seite zu belegen Dumm nur das diese Hausseite so hoch ist, da braucht es dann wohl ein Gerüst....

Persönliche Seite #7462205
Lesenswert?

Michael B. schrieb:

Joe G. schrieb:

Reche einfach selber [1] mit deinen Bedingungen. [1] https://www.akkudoktor.net/pvtool-rechner/

Der überschätzt (wie ich an eigenen Messwerten sehe) den selbst nutzbaren Strom um 100%.

Das Programm nutzt das Standardlastprofil H0 des BDEW. H0 Haushalt, Privatverbrauch, ggf. geringfügig gewerblicher Bedarf.

Eine ausführliche Diskussion über das Für und Wieder findest du hier [1]. Weiterhin kannst du dir den Code ja selbst für dich anpassen.

[1] https://github.com/nick81nrw/PVTools/issues

#7462212
Lesenswert?

Kommt darauf an, ob man finanzielle oder energetische Amortisation im Sinn hat. Das ist ein feiner Unterschied, wann man die Kaufsumme über den Strompreis eingespielt hat, oder die Energiemenge, die in Produktion, Transport und Montage aller Komponenten gesteckt wurde, da Industriestrom, der zur Produktion verwendet wurde, über Mengenrabatt billiger ist, als der Endkundentrarif, mit dem die Solaranlage bei dir "spart".

Gast #7462251
Lesenswert?

Michael B. schrieb:

Braunkohlebagger reissen ganz Dorfer nieder,

etc. pp.

Ja, es wäre toll wenn wir wechselwarme Wesen wären die von Fotosynthese leben können und keine Bedürfnisse haben die über Sonne und Wasser hinausgehen. Nun brauchen wir aber Energie und eine Kohlgrube sieht nicht nur hier übel aus, sondern auch überall sonst auf der Welt. Statt dessen könnten wir Öl, Gas Atom nehmen, aber das möchtest Du auch nicht. Das Wattenmeer ist tabu, aber verflüssigtes Frackinggas per Schiff aus USA mit all den brachialen Umweltschäden ist okay?

Elektronik findest Du gut, leistungsfähige Chips noch besser, aber den Sand dafür möchtest Du lieber in 'weit weit weg' abbauen lassen, weil deren Biotope weniger schützenswert sind?

Das ist reichlich inkonsequent. Du kannst davon ausgehen das Abbau und Verarbeitung in DE zwar die Umwelt nicht jubeln lässt, aber erheblich umweltschonender von statten geht als in den meisten anderen Teilen der Welt.

Du findest doch Erneuerbare super und damit zwangsläufig auch LiION Akkus. Mal die Umwelt in den Lithium Abbaugebieten gesehen, was das mit dem Grundwasser macht und wie nachhaltig dort alles verseucht wird?

Der Schmied hat es mal auf den Punkt gebracht: Es gibt keine Grüne Energie! Jeden Handschlag den wir tun geht mit Umweltzerstörung einher. Einige der schönsten Naturgebiete mit dem reichhaltigsten Tierleben hier in der Gegend sind die aufgegebenen Kiesgruben. Vorher war da Wald.

#7462281
Lesenswert?

Stefan B. schrieb:

Das ist falsch. Je größer die Fläche (bis 25/30 kWp) desto schneller rentiert sichs da durch mehr Material-> weniger Kosten pro kWp.

Jaja in der Theorie vielleicht. In der Praxis musst du aber eine große Anlage eher vom Handwerker installieren lassen der dich abzockt. Eine kleine Anlage für die Grundlast kannst du aber selber aus günstigen Komponenten installieren. DAS macht den Unterschied aus.

Die sonstigen Kosten sind fast immer gleich hoch, egal ob 5 kW oder 25.

Ein WR für 600W, 5KW oder 25KW macht preislich einen deutlichen Unterschied. Diese Aussage ist schon mal Unsinn.

#7462287
Lesenswert?

Udo S. schrieb:

Michael schrieb:

Mal die Umwelt in den Lithium Abbaugebieten gesehen, was das mit dem Grundwasser macht und wie nachhaltig dort alles verseucht wird?

Mal die Ölsandabbaugebiete gesehen? Mal die maroden Öl und Gasförderstätten der ehemaligen Sowjetunion?

Was lernen wir daraus? Es ist am Ende egal wie mans macht. Darum ist der E und PV Hype Unsinn. Durch Elektro können wir nur noch besser den Dreck ins Ausland auslagern. Das zeigt auch schon die moralische Überlegenheit der E-Fraktion. Wobei die, nach eigenem Bekunden, sowieso Großteils Menschenfeinde sind. Darum wohl auch wieder logisch.

#7462291
Lesenswert?

Cyblord -. schrieb:

Letzlich rechnet sich nur eine Solaranlage die so genau wie möglich an den eigenen Grundverbrauch angepasst ist. Denn wenn ich dort den Ertrag nutzen kann, statt Strom kaufen zu müssen, habe ich 30-40 cent/kWh Erlös.

Nur sind das dann halt die aktuell beliebten Mini-PVs aka Balkonkraftwerke. Bringt kaum was, und ist trotzdem zu teuer.

Idealerweise hat man einen Stromverbrauch, dessen Lastprofil der Sonnenkurve folgt, und eine Anlage, die Strom für weniger als den Einkaufspreis produziert. Das hat nur niemand.

Also muß man doch mit einberechnen, daß man auch Strom verkaufen kann, oder einen Speichern dazunehmen, oder beides. Das alles verlängert eine mögliche Amortisation.

Oliver

#7462293
Lesenswert?

Oliver S. schrieb:

Cyblord -. schrieb:

Letzlich rechnet sich nur eine Solaranlage die so genau wie möglich an den eigenen Grundverbrauch angepasst ist. Denn wenn ich dort den Ertrag nutzen kann, statt Strom kaufen zu müssen, habe ich 30-40 cent/kWh Erlös.

Nur sind das dann halt die aktuell beliebten Mini-PVs aka Balkonkraftwerke. Bringt kaum was, und ist trotzdem zu teuer.

Ja? Schon mal ausgerechnet? Der Aufwand liegt da gerne mal unter 1000 EUR. Wie gesagt, die Ertragsstunden kannst du mit deinem Strompreis multiplizieren. Selten liegt die Amortisierung über 2 Jahren.

Idealerweise hat man einen Stromverbrauch, dessen Lastprofil der Sonnenkurve folgt, und eine Anlage, die Strom für weniger als den Einkaufspreis produziert. Das hat nur niemand.

Eben. Utopische Anforderungen bringen niemanden weiter.

Also muß man doch mit einberechnen, daß man auch Strom verkaufen kann, oder einen Speichern dazunehmen, oder beides. Das alles verlängert eine mögliche Amortisation.

Bin hin zur wirtschaftlichen Unsinnigkeit.

#7462306
Lesenswert?

Cyblord -. schrieb:

Nur sind das dann halt die aktuell beliebten Mini-PVs aka Balkonkraftwerke. Bringt kaum was, und ist trotzdem zu teuer.

Ja? Schon mal ausgerechnet? Der Aufwand liegt da gerne mal unter 1000 EUR. Wie gesagt, die Ertragsstunden kannst du mit deinem Strompreis multiplizieren. Selten liegt die Amortisierung über 2 Jahren.

?!?

Phantasiezahlen eines Ahnungslosen ?

Blöd halt, dass man den Strom nicht braucht im Moment wo er produziert wird

Ja, es gibt ein paar Verkaufsrechner, wie PVTool und Unabhängigkeitsrechner, die aber den Ertrag um 100% übertreiben.

(Firma: Papier & Knalltüten Manufaktur) #7462386
Lesenswert?

Cyblord -. schrieb:

Michael B. schrieb:

Blöd halt, dass man den Strom nicht braucht im Moment wo er produziert wird

Blöd halt wenn man den Zusammenhang nicht gelesen oder verstanden hat. Es geht darum die GRUNDLAST abzudecken. Die fällt immer an. Daher der Name.

Nein, falsch!!!

Ich benötige Strom, morgens zum duschen und Kaffee kochen, mittags zum Kochen, sonst fast nichts. Im Winter abends zur Beleuchtung, Dank LED-Lampen wird auch fast nichts benötigt. Tagsüber arbeite ich, bin also nicht zu Hause.

(Firma: Papier & Knalltüten Manufaktur) #7462389
Lesenswert?

Michael B. schrieb:

Cyblord -. schrieb:

Nur sind das dann halt die aktuell beliebten Mini-PVs aka Balkonkraftwerke. Bringt kaum was, und ist trotzdem zu teuer.

Ja? Schon mal ausgerechnet? Der Aufwand liegt da gerne mal unter 1000 EUR. Wie gesagt, die Ertragsstunden kannst du mit deinem Strompreis multiplizieren. Selten liegt die Amortisierung über 2 Jahren.

Phantasiezahlen eines Ahnungslosen ?

Blöd halt, dass man den Strom nicht braucht im Moment wo er produziert wird

Ja, es gibt ein paar Verkaufsrechner, wie PVTool und Unabhängigkeitsrechner, die aber den Ertrag um 100% übertreiben.

Ich schätze viel mehr als nur 100 Prozent.

#7462391
Lesenswert?

Cyblord -. schrieb:

Ja? Schon mal ausgerechnet? Der Aufwand liegt da gerne mal unter 1000 EUR.

Dann rechnen wir doch mal kurz:

Mit den gerundeten 1000kWh/kWp und Jahr liefert solch eine Mini-Pv optimistisch geschätzte 800kWh. Die dabei maximal gelieferten 600W sind aber schon mehr als der Grundverbrauch, daher schafft man es nicht, den ganzen Strom selber zu verbrauchen.

Ergo spart man optimistisch 200 Euro im Jahr, real eher weniger, bei aktuellen 30ct pro kWh.

Ja, das amortisiert sich in einem nicht zu langem Zeitraum, aber niemals in 2 Jahren. (außer mit E-Auto, Pool, geheiztem Keller, und anderem, was den Grundverbrauch in unübliche Höhen schiebt).

Oliver

#7462407
Lesenswert?

Michael B. schrieb:

Cyblord -. schrieb:

Blöd halt wenn man den Zusammenhang nicht gelesen oder verstanden hat. Es geht darum die GRUNDLAST abzudecken. Die fällt immer an. Daher der Name.

blöd halt, wenn man die nie gemessen hat.

Sie liegt bei mir bei 40W.

(ja, keine Zirkulationspumpen, keine Ventilatoren, keine vor-2000 Standby-Verbraucher).

Es ist ja eine Binse dass du wenig sparen kannst, wenn du gar keinen Stromverbrauch hast.

Meine Grundlast ist hoch. Heizungspumpen, Kühlschrank, Gefriertruhe, Serverschrank mit NAS, diverse Switche, POE, einige IP Kameras, Shellys usw. usw.

#7462420
Lesenswert?

Michael B. schrieb:

Cyblord -. schrieb:

Meine Grundlast ist hoch. Heizungspumpen, Kühlschrank, Gefriertruhe, Serverschrank mit NAS, diverse Switche, POE, einige IP Kameras, Shellys usw. usw.

Jeder weiss, dass es billiger und klüger ist, sparsam mit Energie umzugehen, als sie im Nachhinein teuer zu produzieren.

Jaja. Wie gesagt, als Strom-Eremit geht dich das Thema ja sowieso nichts an.

#7462438
Lesenswert?

Michael B. schrieb:

Jeder weiss, dass es billiger und klüger ist, sparsam mit Energie umzugehen, als sie im Nachhinein teuer zu produzieren.

Trotzdem kannst du deine Lebenssituation nicht auf alle anderen übertragen. Deshalb weniger glauben, erst mal konkrete Zahlen beschaffen.

Esmeralda braucht "fast nichts" Esmeralda P. schrieb im Beitrag #7462386:

sonst fast nichts

also lohnt es sich für sie fast nicht. Wenn er/sie/es es genauer wissen will, muss er/sie/es Zahlen beibringen statt Vermutungen.

(Firma: Papier & Knalltüten Manufaktur) #7462560
Lesenswert?

Lothar J. schrieb:

Esmeralda P. schrieb:

Ich benötige Strom, morgens zum duschen und Kaffee kochen, mittags zum Kochen, sonst fast nichts. Im Winter abends zur Beleuchtung, Dank LED-Lampen wird auch fast nichts benötigt. Tagsüber arbeite ich, bin also nicht zu Hause.

... mittags zum Kochen ... tagsüber ... bin ich nicht zu Hause.

Wie jetzt?

Blackbird

Mußt du selber kochen? Koch niemand für dich? Bist Du allein zu Haus und heißt Kevin?

#7462601
Lesenswert?

Heinz R. schrieb:

Michael B. schrieb:

Deutschland hat halt mässiges Klima, freu dich, dass du offenbar am Mittelmeer lebst.

so weit im Süden auch wieder nicht, schon noch in Deutschland...

So ist aber schon immer in D: Ein paar Tage recht heiß im Sommer. Das wars. Deshalb lohnt sich hier auch kein Pool und fast niemand hat eine Klimaanlage. Und genau so war es jetzt eben auch wieder hier. 1-2 Wochen heiß und trocken. Davor und danach durchwachsen, viel Regen grade wieder, und unter 20 Grad.

#7462602
Lesenswert?

Ein wesentlicher Faktor ist der Eigenverbrauch. Wenn der Eigenverbrauch kleiner 3000kWh im Jahr ist und man 20kWp am Dach hat, ist die Amortisierungszeit sicher länger als 10 Jahre. Ich brauche >11000kWh im Jahr und habe 30kWp am Dach. Die erwartete Amortisierungszeit, nach derzeitigem Stand, ist 8 Jahre. Ohne den 22kW Akku wäre die Zeit sicher noch kürzer.

#7462610
Lesenswert?

Cyblord -. schrieb:

Davor und danach durchwachsen

Mal bei den Fakten bleiben:

Mai: 63% des langjährigen Mittels an Niederschlägen Juni: 65% des langjährigen Mittels

Und da gehen die wenigen Gegenden ein in denen es viel geregnet hat wie der südliche Schwarzwald, Allgäu und vieleicht auch die Nordseeregion.

Wemm wir nicht endlich mal so ein überdurchschnittlich feuchtes Frühjahr gehabt hätten hätte die Lanwirtschaft deutliche Mindererträge gehabt und im Wald wären noch mehr Bäume abgestorben.

(Firma: Papier & Knalltüten Manufaktur) #7462620
Lesenswert?

Hubert G. schrieb:

Ein wesentlicher Faktor ist der Eigenverbrauch. Wenn der Eigenverbrauch kleiner 3000kWh im Jahr ist und man 20kWp am Dach hat, ist die Amortisierungszeit sicher länger als 10 Jahre. Ich brauche >11000kWh im Jahr und habe 30kWp am Dach. Die erwartete Amortisierungszeit, nach derzeitigem Stand, ist 8 Jahre. Ohne den 22kW Akku wäre die Zeit sicher noch kürzer.

Vergiss die Entsorgungskosten für den Akku nicht!

#7462634
Lesenswert?

Udo S. schrieb:

Cyblord -. schrieb:

Davor und danach durchwachsen

Mal bei den Fakten bleiben:

Mai: 63% des langjährigen Mittels an Niederschlägen Juni: 65% des langjährigen Mittels

Die Sache mit dem Durchschnitt halt. 1,3 Kinder, 2 Päpste pro km² und 20 km Wege mit dem E-Auto.

Wemm wir nicht endlich mal so ein überdurchschnittlich feuchtes Frühjahr gehabt hätten

Wenn meine Tante Eier hätte, wäre sie mein Onkel.

#7462729
Lesenswert?

Udo S. schrieb:

Michael B. schrieb:

Genau. Meine Fakten.

Ich wusste gar nicht dass dein Wetterdienst in deiner Dusche misst. Oder von wo sind die Werte? Meine Werte waren von Deutschland. Aber wenn du deine eigenen "Fakten2 machst, brauchen wir nicht mehr weiter zu diskutieren.

Im Gegensatz zu manchen Dummschwatz hier der nur unbelegtes Gesabber loslässt nehme ich die Daten der nâchstgelegenen Wetterstation, mitten in Deutschland.

Ja, das Wetter in Deutschland ist vielerorts schlechter als die Nachrichten es uns schönreden wollen.

Gast #7462730
Lesenswert?

Udo S. schrieb:

überdurchschnittlich feuchtes Frühjahr

Also damals, als wir noch Wetter hatten und nicht Klima, da gab es ständig verregnete Sommer und dann auch wieder welche die waren schweineheiß und trocken. Ich denke heute wird jede Wettererscheinung gleich aufs Klima geschoben.

Das Flussbegradigung und massivste Grundwasserentnahmen + Intensivlandwirtschaft mit 2+ Ernten im Jahr, jedes Jahr, den Grundwasserspiegel senken und Wälder sterben, weil sie nach WW2 zur schnellen Holzgewinnung mit nicht trockenresistenten Nadelbäumen zugepflaster wurden, hat mit Klima nix zu tun.

Wir entnehmen völlig hemmungslos gigantische Mengen Grundwasser und das natürlich aus Landschaftsschutzgebieten. Klar das die Flachwurzler nicht mehr ans Wasser kommen.

Würde man mal in jedem Neubau Brauchwasseranlagen für Toilette + Waschmaschine vorschreiben und nicht jeder Hans und Franz seinen Pool im Sommer wöchentlich neu füllen, wäre schon viel gewonnen. Man kann gereinigtes Wasser auch wieder im Boden versickern, statt es im nächsten Fluss zu entsorgen, der es ins Meer spült.

Es ist eben einfach billiger einen Tiefbrunnen zu bauen, statt das Oberflächenwasser zu filtern oder sich mal um Brauchwassernutzung zu bemühen. Statt dessen spülen wir weiter unsere Klos mit Trinkwasser, kaufen BEV um das Klima zu retten damit es mehr regnet, damit wir weiter unsere Klos mit einem Lebensmittel spülen können.

Die damatische Trockenheit im Süden, liegt auch recht häufig daran, das z.B. gigantische Tomatenplantagen das fossile Grundwasser erschöpft haben. Aber statt damit aufzuhören, CO2 Hysterie.

Es gäbe 1000 Dinge die man tun könnte.

(Firma: Q3) #7462954
Lesenswert?

Ich habe im vergangenen Jahr (also 2022) 10 Module á 410 Wp gekauft zu je 140,-. Dazu einen gebrauchten Wechselrichter Steca 3010 zu 200,- ... montiert habe ich das in Eigenleistung und mit geschätzt 100,- Materialkosten auf meinem Garagendach. Macht zusammen 1700,-

Inbetriebnahme April 2022. Geerntete Leistung bis Dezember 2022 ziemlich genau 2MWh. Bei einem Preis von 31ct sind das 620 Euro. In diesem Jahr habe ich bisher 1.4 MWh, also kann ich mit ca 2,8MWh rechnen. Das wären um die 870 €.

Ich würde also meinen, bei den heutigen Strompreisen, braucht es ca. 3...4 Jahre zur Amortisation.

#7462966
Lesenswert?

Frank E. schrieb:

Ich würde also meinen, bei den heutigen Strompreisen, braucht es ca. 3...4 Jahre zur Amortisation.

Mann lügst uns was zusammen.

Du rechnest mit 31ct statt der Einspeisevergütung von 10.5ct.

Denn 3kW Grundlast hast du niemals, wären alleine 8100 EUR Stromkosten im Jahr bei denen eine Reduzierung um 800 EUR eher nebensächlich wäre.

Du installierst 4.1kWp, deon WR macht nur 3kW

Den hast du mit 200 EUR zu einem Preis bekommen, den kein anderer bekommt, der kostet nämlich 800.

Also selbst mit Eigenleistung und deinem Schnäppchenkauf (auch bei den Modulen)

(Firma: Hobbytheoretiker) #7462985
Lesenswert?

Anbei mal eine Abschätzungsvorlage nur für die Kosten:

Durchschnittlicher Stromverbrauch einer Familie im Eigenheim: 5000kWh

Solaranlage 10kW kostet: 10 kWp 50 – 100 qm 17.000 € ohne Speicher

Der Ertrag einer Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 10 Kilowatt Peak (kWp) beträgt im Jahresdurchschnitt etwa 8.000 bis 12.500 Kilowattstunden (kWh).

Berechnung der Einsparungen: Wenn 50% selbst verbraucht werden könnte:

Eigenverbrauch 2500 kWh zu 0,40 Euro/kWh = 1000 Euro

Einspeisung 7500 kWh zu 0,10 Euro/kWh = 0750 Euro

Summe wäre 1750 Euro. Amortisationsdauer 10J, wenn nicht noch andere Kosten hinzukommen.

Versicherung, Wartung, Ersatz ausfallender Komponenten, vielleicht noch Sonnensteuer. Es fehlt hier noch die Inflationsbereinigung und der Vergleich mit Zinsgewinnen.

Quellen: https://www.wemag.com/energiesparberatung/stromverbrauch-single-2-3-4-personen-haushalt https://www.enpal.de/magazin/solaranlage-kosten https://gruenes.haus/photovoltaik-pv-ertrag/

#7462990
Lesenswert?

Dieter D. schrieb:

Berechnung der Einsparungen

Nach der Methode der Verkäufer: geschönte Zahlen.

Du schaffst niemals 25% Eigenverbrauch ohne Akku.

Um so grösser die Anlage (600W Balkon vs. deine 10kWp) um so schlechter wird die Eigenverbrauchsnutzung.

Wenn ein BKW vielleicht noch 250W Grundlast ausgleicht, nutzt du von der 10kWp nur noch 4%.

Zudem mogelst du, rechnest Eigenverbrauch aber den Preis der Volleinspeisung. Du darfst nur 8.5ct Einspeisung ansetzen. Da fährt man mit Volleinspeisung besser, Amortisation 17 Jshre.

(Firma: Hobbytheoretiker) #7463033
Lesenswert?

Interessant wäre noch der Vergleich folgender Quellen zum Primärenergieaufwand: https://www.eb-region-winterthur.ch/graue-energie-von-pv-modulen/ https://www.solaranlage-ratgeber.de/solarenergie/oeko-und-co2-bilanz-von-photovoltaik-und-solarthermie https://www.bazonline.ch/die-verheerende-bilanz-von-solarenergie-454156025225 https://www.volker-quaschning.de/datserv/kev/index.php

Wenn also pro m² Solarfläche der Energieaufwand zwischen 800-1200kWh beträgt, aber die Peakleistung eines Panels bei rund 200W/m² liegt, also ein Ertrag von rund 200kWh/Jahr zu erwarten ist, dann beträgt die Amortisationszeit rund 5 Jahre.

Die Amortisationszeit beträgt 5 Jahre, wenn die Energie zu 100% aus regenerativen Quellen stammt. Bei einer Lebensdauer von 20 Jahren wird rund 25% des Solarstroms für die Erhaltungsproduktion von Solaranlagen benotigt.

Bei den Vergleichsrechnungen der Quellen wird davon ausgegangen, dass 1 kWh Kohle im Kraftwerk verheizt nur rund 0,47 kWh Strom ergibt. Werden die 1kWh in die Produktion von Solaranlagen gesteckt (also hier 0,001m²/kWh), dann produziert diese in 5 Jahren 1kWh oder in 2,4 Jahren bereits 0,47 kWh.

#7463050
Lesenswert?

Dieter D. schrieb:

Wenn also pro m² Solarfläche der Energieaufwand zwischen 800-1200kWh beträgt

dann kann ein 1.8m2 PV Modul nicht für aktuell 80 EUR https://solarscouts.de/36x-JA-Solar-385W-Palette-Black-Frame-JAM60S20-385-MR-BF verkauft werden, weil selbst günstig für 5ct/kWh eingekaufte Energie schon zu 90 EUR Kosten beim Hersteller führen würde. Und damit wäre noch kein Material, keine Arbeit, keine Verpackung, keine Steuern, kein Transport bezahlt.

Die von dir gesammelten Zahlen sind als schlicht Humbug.

1/10 davon könnte angehen.

Beitrag #7463067 wurde von einem Moderator gelöscht.
(Firma: Hobbytheoretiker) #7463147
Lesenswert?

Michael B. schrieb:

Und damit wäre noch kein Material, keine Arbeit, keine Verpackung, keine Steuern, kein Transport bezahlt.

"Graue Energie ist jene Energie, die für Herstellung, Transport und Entsorgung eines Produktes benötigt wird."

Daher sind diese Energiekosten alle enthalten. Auch das Material für die Halterungen.

Steuern sind keine Primärenergieaufwände, sofern Du nicht damit die Serverfarmen beim Finanzamt meinst, die auch Strom brauchen um Deine Abrechnungen als Kleinunternehmer zu halten, sowie Dein PC zu Hause, auf dem Du das alles bearbeitest plus die Papierdokumente.

#7463153
Lesenswert?

Dieter D. schrieb:

"Graue Energie ist jene Energie, die für Herstellung, Transport und Entsorgung eines Produktes benötigt wird."

Ebend das ist allen Menschen egal. Die Solarplatte oder der WR aus China, da wo sie/er üblicherweise herkommen, hat einen langen Weg und möglicherweise eine umwelttechnische ungünstige Herstellung hinter sich. Dann wird sie hier mit maximalen handwerklichen Lobby Dieselkräften, steuerlicher Maximalbelastung durch hier höchste Lohnkosten, auf das Dach gehievt, geht gelegentlich was defekt oder fackelt selten komplette Häuser ab. Über den Akku möchte ich hier erst gar nicht sprechen. Nach 30 Jahren sind die Platten Schrott, nach 10-15 Jahren der WR, nach 5-7 Jahren der Akku hinüber. Dann alles wieder von vorne. Mein grünes Motto: Zeug aus der Steckdose ziehen, Balkonsolar ohne Akku dran und fertig. Der Aufwand ist gering ebenso der Schaden, sollte es defekt gehen.

Aktuelles Angebot hier in Bayern ist 1500Euro pro kW/p vom örtlichen Installateur. Wie schaut es bei euch so aus?

PS: ich vergönne es den Firmen, die Leute haben Geld, wo auch immer her, möglicherweise in Omas Kopfkissen versteckt. Bevor sie dann mit ihrem Diesel in den 4 Sterne Urlaub fahren können sie besser da investieren.

#7463214
Lesenswert?

Michael B. schrieb:

Im Gegensatz zu manchen Dummschwatz hier der nur unbelegtes Gesabber loslässt nehme ich die Daten der nâchstgelegenen Wetterstation, mitten in Deutschland.

Ich dachte soviel Intelliganz hönnte ich dir zumuten das selber zu finden wenn du mir nicht glaubst. Aber bitte: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/5573/umfrage/monatlicher-niederschlag-in-deutschland/

So wenn du jetzt Eier in der Hose hast hätte ich gerne eine Entschuldigung!

#7463218
Lesenswert?

Udo S. schrieb:

Michael B. schrieb:

Im Gegensatz zu manchen Dummschwatz hier der nur unbelegtes Gesabber loslässt nehme ich die Daten der nâchstgelegenen Wetterstation, mitten in Deutschland.

Ich dachte soviel Intelliganz hönnte ich dir zumuten das selber zu finden wenn du mir nicht glaubst. Aber bitte: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/5573/umfrage/monatlicher-niederschlag-in-deutschland/

So wenn du jetzt Eier in der Hose hast hätte ich gerne eine Entschuldigung!

Mit Wetterpanik wird grade überall agiert. Die ganzen Schlagzeilen Temperaturen die angeblich auf Rhodos und Sizilien herrschen sind in 20 Sekunden durch Wetteronline.de widerlegt. Aber das juckt die gar nicht. Wers glauben will, glaubts einfach. Den Rest kriegen die sowieso nicht. Aber es nervt.

#7463229
Lesenswert?

Udo S. schrieb:

So wenn du jetzt Eier in der Hose hast hätte ich gerne eine Entschuldigung!

Wofür ?

In deinem Diagramm sieht man deutlich:

2021 deutlich mehr Niederschlag als im langjährigen Mittel, 2022 etwas weniger, 2023 ungefähr entsprechend dem langjährigen Mittel.

Ich weiss nicht, wer für angebliche Wasserknappheit verantwortlich ist, am Regen liegt's nicht (und am Verbrauch auch nicht, der ist seit Jahrzehnten rückläufig).

Wie das Bundesamt schon schrieb: keine Knappheit, nicht mal Wasserstress, nur wie seit Jahrhunderten: manches Jahr regnet es an einem Ort mehr, am anderen Ort weniger.

#7463230
Lesenswert?

Michael B. schrieb:

Wofür ?

In deinem Diagramm sieht man deutlich:

2021 deutlich mehr Niederschlag als im langjährigen Mittel, 2022 etwas weniger, 2023 ungefähr entsprechend dem langjährigen Mittel.

ist halt ne ganz andere Aussage als:

Mai: 63% des langjährigen Mittels an Niederschlägen Juni: 65% des langjährigen Mittels

die suggeriert dass es irgendwie im Mittel nur 2/3 der üblichen Mengen geregnet hätte.

#7463236
Lesenswert?

Udo S. schrieb:

So wenn du jetzt Eier in der Hose hast hätte ich gerne eine Entschuldigung!

https://de.wikipedia.org/wiki/Statista https://de.wikipedia.org/wiki/Str%C3%B6er_Media

Udo S. schrieb:

So wenn du jetzt Eier in der Hose hast hätte ich gerne eine Entschuldigung!

Entschuldige aber Wetter ist unberechenbar! Genauso wie die bösen Zündler in Griechenland / Spanien....ect...

#7463237
Lesenswert?

Cyblord -. schrieb:

ist halt ne ganz andere Aussage als:

Mai: 63% des langjährigen Mittels an Niederschlägen Juni: 65% des langjährigen Mittels

die suggeriert dass es irgendwie im Mittel nur 2/3 der üblichen Mengen geregnet hätte.

Das war ja auch nicht meine Aussage.

Hier hat es seit 2 Wochen 20 GradC und die nächsten 2 Wochen soll es nicht besser werden, ein Juli Totalausfall. Selbst in Finnland ist es wärmer.

Cyblord -. schrieb:

Die ganzen Schlagzeilen Temperaturen die angeblich auf Rhodos und Sizilien herrschen sind in 20 Sekunden durch Wetteronline.de widerlegt.

Aber stell dir vor, die Wetterstation brennt gerade ab...

(es gab an beiden Orten je einen echt warmen Tag um 40 GradC).

(Firma: Papier & Knalltüten Manufaktur) #7463293
Lesenswert?

Cyblord -. schrieb:

Mit Wetterpanik wird grade überall agiert. Die ganzen Schlagzeilen Temperaturen die angeblich auf Rhodos und Sizilien herrschen sind in 20 Sekunden durch Wetteronline.de widerlegt. Aber das juckt die gar nicht. Wers glauben will, glaubts einfach. Den Rest kriegen die sowieso nicht. Aber es nervt.

Das liegt an "EXCEL" seit es das Programm gibt, treiben Manager damit Unsinn und die KLIMACHAOTEN ebenso!

(Firma: Hobbytheoretiker) #7463613
Lesenswert?

In einem anderen Thread hat ein Forumsmitglied aus dem Norden des amerikanischen Kontinents ein schoenes Foto der Sonnenflecken gepostet. Was das fuer unseren Planeten bedeutet waere dort zu lesen:

https://presse.uni-mainz.de/internationales-forscherteam-bestaetigt-einfluss-des-11-jahres-rhythmus-der-sonne-auf-das-klima-bestimmter-regionen/#:~:text=Wenn%20die%20Anzahl%20an%20Sonnenflecken,der%20Troposph%C3%A4re%20und%20der%20Stratosph%C3%A4re.

Wenn die Anzahl an Sonnenflecken gering ist, gibt die Sonne weniger Strahlung im Ultraviolett-Bereich ab. Weniger UV-Strahlung bedeutet eine geringere Aufwärmung der Erdatmosphäre und führt damit zu Veränderungen in den Zirkulationsmustern der untersten atmosphärischen Schichten, der Troposphäre und der Stratosphäre.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren