Welche Slew Rate braucht ein OP bei 250kHz, wenn er am Ausgang +/-15Vss bringen muss und dazu mit 18V versorgt wird?
(Eingang 3Vss und Gain 5:1)
Beziehe ich mich auf die 15V oder die 18? Oder gar 30V von wegen -30 -> +30?
Ich hätte jetzt den Gain zur Seite gelassen und einfach die tatsächliche Steilheit genommen, die sich bildlich aus den 15V ableitet, da Steigung des Sinus im Nullpunkt = 1. Somit also:
30V für 2 Pi -> 15V * 3 x 250 kHz.
Das wären gerade 11 V/us. Scheint mir sehr wenig. (???)
und einfach die tatsächliche Steilheit genommen, ... da Steigung des Sinus im Nullpunkt = 1.
Aber nur wenn die Amplitude genau zur Periode passt. Hast du den Wert nachgerechnet das der zufällig (würde arg nach Hausaufgabe stinken) genau Eins ergibt oder hast du das nur angenommen? Und selbst wenn, dann gilt das gerade mal nur für genau den Nulldurchgang. Geringfügig davor oder danach wird die Steigung schon wieder flacher. Es gilt also nicht über die gesamte Periode (und damit Amplitude) die gleiche Steigung.
Ist halt die Frage wie genau du deine Schaltung auf diesen einen Punkt um die Null herum optimieren willst. Dann wäre das ganze quasi ein Trapez mit 45° (wenn denn die Eins stimmt). Jetzt musst du nur noch ausrechnen wie lang die "Abgeflachte" Line des Trapez ist. Die von der Periodendauer abziehen und du hast deine benötigte Anstiegszeit...
Es sollte dir doch aufgefallen sein, dass die Rechnung von Manfred L. zutreffende ist und es zu deinem Wert eine erhebliche Diskrepanz gibt.
Bevor du deinem Nick hier wieder alle Ehre machst, sollte dir das zu Denken geben.
Das wären gerade 11 V/us. Scheint mir sehr wenig. (???)
Tipp:
Wenn du deiner Rechnung nicht traust, nimm zur Kontrolle ein Stück Karo-Papier, zeichne eine Sinus-Kurve mit einer Periode von 4µs und einer Amplitude von 15 Kästchen. Dann legst du am 0-Durchgang die Tangente an die Kurve und liest die Steigung dieser Tangente ab - ganz ohne (Ver)-Rechnen.
Du darfst natürlich zum Zeichnen der Kurve auch jedes beliebige andere Tool nehmen, mit dem du umgehen kannst.
Slew rate ist z.B. hier https://www.ti.com/lit/an/sloa011b/sloa011b.pdf
die max. Ausgangsänderungsgeschwindigkeit, wenn am Eingang eine deutliche Spannungsdifferenz anliegt. Sauber geregelt wird da nix mehr!
Slew rate ist z.B. hier https://www.ti.com/lit/an/sloa011b/sloa011b.pdf
die max. Ausgangsänderungsgeschwindigkeit, wenn am Eingang eine
deutliche Spannungsdifferenz anliegt. Sauber geregelt wird da nix mehr!
Bei der Auswahl des OPV sollte man ohnehin deutlich über der rechnerisch ermittelte SR liegen, wenn man auch Wert auf den Klirrfaktor legt. Bei rechnerisch 23V/µs sollte man also eher >100V/µs anstreben.
Gibt's wie Sand am Meer, aber in Verbindung mit 30V-Spannungshub wird die Auswahl schon recht eng. Zumal das dann keine R2R-OPV mehr sein werden, so daß die Betriebsspannung dann schon >35V liegen müsste.
Slew rate ist z.B. hier https://www.ti.com/lit/an/sloa011b/sloa011b.pdf
die max. Ausgangsänderungsgeschwindigkeit, wenn am Eingang eine
deutliche Spannungsdifferenz anliegt. Sauber geregelt wird da nix mehr!
Eben. Hier braucht man eher die power band width oder large signal band width.
Der Sinus steht in der mir zugänglichen Realität in den "...", was du nicht zitiert und nicht gelesen hast. Zur Klärung, was dort in deiner Realität steht, gilt: Fragen sie ihren Arzt, Apotheker oder Optiker.
Der Sinus steht in der mir zugänglichen Realität in den "...", was du
nicht zitiert und nicht gelesen hast. Zur Klärung, was dort in deiner
Realität steht, gilt: Fragen sie ihren Arzt, Apotheker oder Optiker.
Lese/Verständnis-Schwäche deinerseits?
Der TO verwendet den Ausdruck "SINUS" in seinem untauglichen Versuch, eine Antwort auf seine eigene Frage zu finden -- und u.A. Du plapperst das unreflektiert nach ...
Der Sinus steht in der mir zugänglichen Realität in den "...", was du
nicht zitiert und nicht gelesen hast. Zur Klärung, was dort in deiner
Realität steht, gilt: Fragen sie ihren Arzt, Apotheker oder Optiker.
Lese/Verständnis-Schwäche deinerseits?
Der TO verwendet den Ausdruck "SINUS" in seinem untauglichen Versuch,
eine Antwort auf seine eigene Frage zu finden -- und u.A. Du plapperst
das unreflektiert nach ...
Aha, wenn der TO von Sinus redet, dann meint er nicht wirklich Sinus?
Naja, Rechteck wird's ja nicht sein, denn da bräuchte er ja unendliche SR. Was liegt also näher als von Sinus auszugehen ...
Ergo muss der OP-Ausgang innerhalb von 4us (1/250kHz) von -15V nach +15V
-- und wieder zurück. Dazu reicht eine slewrate von 15V/us.
Das wäre der Fall wenn eine Dreieck/Sägezahn Spannung ausgegeben werden würde. Hier geht es um Sinus und der hat keine konstante Steigung. Der korrekte Wert wurde schon ausgerechnet.
Aha, wenn der TO von Sinus redet, dann meint er nicht wirklich Sinus?
Naja, Rechteck wird's ja nicht sein, denn da bräuchte er ja unendliche
SR. Was liegt also näher als von Sinus auszugehen ...
Noch einer, der meint, unreflektiert jeden Mist nachplappern zu müssen ...
Tatsächlich kommt der Begriff "slew rate" aus der Impulstechnik - salopp gesagt der Verarbeitung von RECHTECK-Signalen.
So benutzt https://en.wikipedia.org/wiki/Slew_rate nur an einer Stelle, inklusive der ganzen 'References' den Begriff "sinusoidal waveform" - aber in einem völlig anderen Zusammenhang, nämlich dort, wo es um nicht-lineare Effekte geht (Zitat: "In amplifiers, limitations in slew rate capability can give rise to non-linear effects ...").
Wer sich näher informieren will, dem sei an dieser Stelle [1] und [2] empfohlen.
Natürlich gibt es Zusammenhänge zwischen "slew rate" und "bandwidth".
So wird der bandwidth-Begriff dann verwendet, wenn man auf die Frequenz-Komponenten eines Signals referenziert (also auf SINUS-Größen), ergo man in der Frequenz-Domain arbeiten will. Der slew-rate-Begriff (bzw. rise/fall/delay-time - siehe [2]) hingegen beschreibt Effekte im Zeitbereich.
Zwischen beiden Domänen steht die Fourier-Transformation. Ich bin mir aber nicht sicher, ob der TO auf diesem Gebiet ausreichend sattelfest ist ...
Aber nur wenn die Amplitude genau zur Periode passt. Hast du den Wert
nachgerechnet
Ich war aus der Erinnerung der Ansicht, dass der Sinus im Nullpunkt die Steigung 1 hat, u.a. wegen der Reihenentwicklung. Allerdings ist der Denkfehler wohl der, dass sich das auf 2 PI bezieht. Verglichen mit einem Dreieck müsste es mit 90° aber passen.
Wie auch immer: Die 250kHz beziehen sich auf die höchste Frequenz im Signal. Da ein Dreieck, das immer als Beispiel genommen wird, Oberwellen enthält, ist das wahrscheinlich nicht das beste Vergleichsbeispiel. Logisch ist in jedem Fall die Herleitung über die Ableitung und der größere Wert. Wie das mit Sinus und Dreieck zusammenpasst weis ich jetzt nicht.
Egal: wenn der Sinus im Nullpunkt maximal steigt, wäre das dann für mich das Kriterium. Also:
Und das ist falsch. Obwohl es oben schon korrekt berechnet wurde. Wie kommst du nur auf den falschen Wert? Kein Ansatz, kein Lösungsweg, nichts, nur ein Ergebnis das nicht stimmt.
So wird der bandwidth-Begriff dann verwendet, wenn man auf die
Frequenz-Komponenten eines Signals referenziert (also auf SINUS-Größen),
ergo man in der Frequenz-Domain arbeiten will. Der slew-rate-Begriff
(bzw. rise/fall/delay-time - siehe [2]) hingegen beschreibt Effekte im
Zeitbereich.
Tatsächlich kommt der Begriff "slew rate" aus der Impulstechnik - salopp
gesagt der Verarbeitung von RECHTECK-Signalen.
Das ist salopp gesagt kompletter Bullshit. Slew Rate ist die maximale Änderung pro Zeit. Dabei ist es völlig egal, um welche Signalform es geht, schneller wird es nicht. Ob die slew rate reicht, kann man anhand der gewünschten Änderungsrate am Ausgang bewerten.
So wird der bandwidth-Begriff dann verwendet, wenn man auf die
Frequenz-Komponenten eines Signals referenziert (also auf SINUS-Größen),
ergo man in der Frequenz-Domain arbeiten will. Der slew-rate-Begriff
(bzw. rise/fall/delay-time - siehe [2]) hingegen beschreibt Effekte im
Zeitbereich.
Offensichtlich hast du absolut nichts verstanden. Bandwidth ist etwas, was sich ua. aus slew rate berechnet. Bei doppeltem Ausgangspegel reicht gleiche slewrate nur für halbe Bandbreite. Das sind absolute Grundlagen, die jemandem mit deinen Auftreten gut stehen würden.