vorweg: ich hoffe jetzt mal dass das hier auf dem korrekten Unterforum auf MC untergebracht ist. Hab lange überlegt und es dann schlussendlich hier reingetippt..;)
Hab Linux auf allen Rechnern - in der Hauptsache EndeavourOs aber auf einem Notebook auch noch MX-Linux.
Auf meinem Desktop PC kommt seit geraumer Zeit auf dem Betriebsystem EndeavourOs ein KDE Plasma zum Einsatz, Ich liebe es weils extrem anpassbar ist und modular.
Da ich auf dem Notebook aber eine alte Hardware hab - ein Thinkpad T520 mit einem I5 u. einem 4GB RAM (will hier aufstocken auf 18 GB und eine SSD - ferner noch SWAP-File anlegen); Und als DE möchte ich gerne mal etwas anderes ausprobieren (ganz offen gestanden: also mit Gnome bin ich bis heute noch nicht wirklich in Berührung gekommen...).
Welche Desktop-Umgebung ist eurer Meinung nach definitiv einen Versuch wert? Hier einig schlanke Systeme:
1
LXDE-istm.E.gestorgen.letztesReleasewar17,,
2
LXQt
3
XFCE
4
IceWM
5
Enlightenment
6
Cinnamon
ich bin noch nocht ganz schlüssig; Meine Vermutungen:
LXQt wird wahrscheinlich weniger RAM und Rechenleistung verbrauchen, da es auch über weniger Ressourcen verfügt. aber ich denke mal, dass auf einem Intel Core i5-2520M dies keinen Unterschied machen sollte.
Daneben ist vllt. auch die Differenz interessant zw. Stable und Point-Release-Distri. Vllt. ists aber auch schlauer eine eine stabile / Point-Release-Distribution anstelle einer rollierenden Distribution wie MX Linux auf alter Hardware wählen.
In mx können ich ggf. auch zwischen XFCE und FLUXBOX wählen.
ich nutze auf 2 noch älteren Thinkpads T410 mit 4GB RAM als Debian-Desktop Plasma von KDE.
Aus dem einfachen Grund, weil mir die "schlankeren" Desktops auf diesen Rechner nicht wirklich "flutschiger" laufen. Ich hab sie alle durch, mehrfach ausprobiert, immer wieder durch Berichte motiviert, dass XFCE, LXQT, Cinnamon & Co. noch etwas mehr resourcenschonender sein sollen. Alles Unfug. Plasma ist für mich das Mittel der Wahl, vor allem wenn man von Windows7/10 kommt.
Es sind immer irgendwelche Kleinigkeiten, die bei dem einen oder anderen Desktop nerven. Mal kann der mitgelieferte Dateimanager keine Lassoauswahl im "Listen/Detailansicht"-Modus, mal gehen Fn-Kombinationen wie "Fn+F8" nicht (zum (de)aktivieren des Touchpad) nicht.
Bitte nicht falsch verstehen: ich habe höchsten Respekt vor den Programmierern aller Desktops, aber für mich hat sich Plasma von KDE als am performantesten herausgestellt. Auch der Speicherverbrauch ist auf einem 4GB-System völlig in Ordnung. Es ist ein "full-feature"-Desktop der wirklich gut & rund läuft. Debian12 (Bookworm) mit Plasma ist meine Empfehlung für ein stabiles Endverbrauchersystem.
Lange Zeit hatte ich LinuxMint mit Plasma genutzt, irgendwann haben sie dann die KDE-Version eingestampft, dann hatte ich Mate & Cinnamon benutzt, bin dann aber doch zur Ursprungs-Distri Debian zurück, da für mich das pragmatische, vielleicht nicht immer auf der neuesten Software basierende, aber dafür stabile Image sinnvoller erscheint.
vorweg vielen Dank für Eure Rückmeldung u. eure Beiträge - die geteilten Erfahrungen u. Ideen. Das sind sehr sehr wertvolle Anrgeungen
also vorweg: ich will das T520 mit
einem groesseren RAM ausstatten - 16 gb
einer SSD
und dann ein SWAP-File einrichten -. ein paar GIG halt.
Dann denk ich sollts schon besser gehen.
Aus dem einfachen Grund, weil mir die "schlankeren" Desktops auf diesen
Rechner nicht wirklich "flutschiger" laufen. Ich hab sie alle durch,
mehrfach ausprobiert, immer wieder durch Berichte motiviert, dass XFCE,
LXQT, Cinnamon & Co. noch etwas mehr resourcenschonender sein sollen.
Alles Unfug. Plasma ist für mich das Mittel der Wahl, vor allem wenn man
von Windows7/10 kommt.
Es sind immer irgendwelche Kleinigkeiten, die bei dem einen oder anderen
Desktop nerven. Mal kann der mitgelieferte Dateimanager keine
Lassoauswahl im "Listen/Detailansicht"-Modus, mal gehen Fn-Kombinationen
wie "Fn+F8" nicht (zum (de)aktivieren des Touchpad) nicht.
Bitte nicht falsch verstehen: ich habe höchsten Respekt vor den
Programmierern aller Desktops, aber für mich hat sich Plasma von KDE als
am performantesten herausgestellt. Auch der Speicherverbrauch ist auf
einem 4GB-System völlig in Ordnung. Es ist ein "full-feature"-Desktop
der wirklich gut & rund läuft. Debian12 (Bookworm) mit Plasma ist meine
Empfehlung für ein stabiles Endverbrauchersystem.
vielen vielen Dank für deine Einschätung u. deinen Erfahrungsbericht. DAs ermutigt - zu hoeren dass du auch auf 4GB bist.
hmm - ey also wenn man auf die Kriterien Reife u. Spreicherkonsum / performanz schaut u. dann dabei . unter diesen Gesichtspunkten LXQT u. Xfce miteinander vergleicht dann kommt man m.E. zu vielleicht folgendem:
Xfce ist vllt von beiden am ausgefeiltesten und verfügt über mehr Funktionen als die LXQT und auch LXDE. Da kommen dann im Grunde mehr Optionen zur Auswahl wie Menü, mehr Panel-Plugins usw. Lxqt ist auch gut, hat aber wohl im Vergleich iwie weniger Funktionen, obwohl es meiner Meinung nach etwas leichter und schneller ist. LXDE ist gut, schnell, aber sehr minimalistisch, was bedeutet, dass es über grundlegende Funktionen verfügt.
Man könnt vllt. sagen dass Lxqt aufgrund seiner LXDE-Wurzeln wahrscheinlich etwas leichter ist.
Demgegebenüber kann man dann aber auch so ansetzen u. sagen dass Xfce weitaus stabiler und ausgereifter daherkommt;
Aus lauter Sorge dass ich ggf. mit KDE Plasma das Thinkpad 520 in seiner Standard-HW-Ausstattung überfahre hab ich mal auf vermeintlich schlankerer
DE gesetzt u. hab LXQT installiert -(/ btw. Als default wir EOS glaub ich mit XFCE ausgeliefert gell - müss ich also on the fly wohl auch dahin wechseln können, oder!?)
Dass KDE Plasma nur vermeintlich Ressourcenhungrig ist - (sei) aber diese Zeiten längst vorbei sind - hab ich auch schon mal gehöht.
Man hört ja im Grunde viel.
Hab scho gehört, dass XFCE auf Debian-Systemen mit etwa 650 MB rennt und LXQT hier hingegen etwa 1 GB RAM belegt.
und weiters (hab ich auch scho Leute sagen hoeren): xfce benötigt anscheinend 300 MB bei einer neuen Arch-Installation und lxqt etwa 500 bei einer neuen Arch-Installation.
Hmm - ich bin sehr Dankbar dass ihr Eure Erahrungen mit mir hier (und mit allen!!!) hier teilt: Also ich werd auf alle Fälle nächstens mal die Hardware-Sachen machen
einem groesseren RAM ausstatten - 16 gb
einer SSD
und dann ein SWAP-File einrichten -. ein paar GIG halt.
also ich hab halt echt immer wieder Abstürze mit dem LXQT -
hab den Vivaldi als browser neben Mozilla drauf
+bei dem Vivaldi da sind manchmal 15 tabs offen. Und hier hab ich den Verdacht, dass dies eher tooo much ist.
Mozilla ist m.,E nicht so speicherhungrig.
Das NB ist - um auf deine Frage zu kommen - in erster Linie um
a. zu surfen
b. Texte zu schreibren (Featherpad ) & ggf. mal Libreoffice.
wenig anderes mehr - manchmal is Gimp offen
aber wie schon gesagt - wenn ich Mozilla u. Vivaldi laufen lass - u. ggf. der Vivaldi einige Tabs offen hat - dann reichts wenn in einem Tab eine etwas aufwändigere Webseite - mit iwelchen besonderen "Applikationen" läuft - die ggfl länger laden (müssen) dass das Notebook hier einfriert
Was meinst du dazu -was meint ihr -. ich sollte hier gff einfach Vivaldi radikal begrenzen -bzw. mich eher auf Mozilla verlegen. ist iwie nicht so "hungrig"
Probier' doch mal Chromium aus. Ich nutze Firefox (ESR) & Chromium, und finde dass Chromium besser läuft & weniger Speicher beansprucht. Aber Abstürze hatte ich trotzdem noch nie - trotz nur 4GB RAM und KDEs Plasma Desktop.
vielen Dank; also ich nutze Endeavour-OS - eine Arch-basierte Distri.
Chromium - ja hat ich früher auch massiv eingetzt bis ich auf Vivaldi gekommen bin - der m.e. ebenfalls auf die Chromium-Engine setzt.
Aber deine Idee ist gut - ich sollte das tatsächlich mal ausprobieren.,
I really like Vivaldi, I even use its email. I haven't been using it for long, but I've found it uses a lot of memory. When I look at it in the task manager, Vivaldi is always using at least 1 GB of memory. This pushes the memory usage up to 50%. Regardless of whether Vivaldi is minimized or is being used, it is always the same.
I have a pretty good laptop. It has a great processor and 16 GB of ram, so I'm not sure why this is happening. I've tried changing Vivaldi's settings to make it better, but I don't really know what I'm doing. Is there any way of reducing the impact on my laptop?
Performance
Vivaldi
When it comes to performance, Vivaldi is dependable for browsing without glitches. When over 20 tabs are open, the RAM consumption is high.tch
Performance
Firefox
Whether on desktop or mobile devices, Firefox is among the fastest web browsers that you can count on.
When its Quantum version was updated in 2017, its RAM usage was reduced which boosted its speed. Ever since then, Firefox’s performance has experienced a great transformation.
The browser performs well even under heavy load, for instance, when 20 tabs and more are open. In such a case, it utilizes relatively few resources per tab.
If you're actually concerned about memory usage, you should look into Vivaldi's built in task manager. You can open it with Shift-Escape, or from Menu > Tools > Task Manager.That should tell you if a tab or extension is doing something weird. Sometimes, I've noticed that longer (2 hours+) YouTube videos can become very bloaty for RAM, chumping on over a gig.But yeah, you actually want programs to use RAM. The alternative is using your SSD/HDD for caching, and that's orders of magnitude slower. In fact, that's why your programs slow down when you run out of RAM: They now have to cache and fetch stuff with the SSD/HDD, which takes much, much longer than doing it from RAM.
Designed to offer a rich browsing experience, Vivaldi also uses RAM to speed up processes and provide quick access to cached sites. It's common for Vivaldi to use substantial RAM, especially when multiple tabs are open or when using resource-intensive extensions.08.06.2023
Ich habe einen T500 und einen T430 jeweils mit XFCE und es läuft gut, beim T500 merkt man die 4GB etwas, beim T430 mit 8 GB gar nicht, der flutscht durch alles ohne Verzögerung. Vorteil vom XFCE-Desktop ist die Verwandschaft mit Gnome.
Mein "Desktop" ist die IDE zum Entwickeln. Ein Desktop interessiert mich einen Scheiss, ich nehm was default mitgeliefert wird, das erfordert am wenigsten Nachgefrickel.
Wer sich heute noch über den "richtigen" Dekstop/WM oder Speichersparen bei diesen Dingern Gedanken macht hat nix zu arbeiten.
Mein "Desktop" ist die IDE zum Entwickeln. Ein Desktop interessiert mich
einen Scheiss, ich nehm was default mitgeliefert wird, das erfordert am
wenigsten Nachgefrickel.
Du frickelst nicht gerne.. okay... das mag ja sein. Wir lieben frickeln.
Frickeln - das gehört zur Condition humaine und zu unserer Seinsverfassung. Du arbeitest u. wir "spielen" - und überlegen was wir mit Linux noch alles machen können:
also für dich: wir wollen frickeln - frickeln ist nicht nur Selbstzweck, denn wir wollen Linux auf allen Devices - auf Raspi, Bananapi und auf ESP 8266 oder dem esp 32 und - hmmm - warum nicht auch noch am Ende sogar noch auf deinem Scheiss Toster.. ;)
Wer sich heute noch über den "richtigen" Dekstop/WM oder Speichersparen
bei diesen Dingern Gedanken macht hat nix zu arbeiten.
Hmm - ich sehs anders: ... Man muss sich halt auch mal mit aussergewöhlichen Linux-Fragen wie dieser beschäftigen - ich liebe es, zu überlegen was alles mit Linux geht - und ob man auf 4 GB Ram noch KDE oder GNOME laufen lassen kann. Das sind für mich _( und ich glaube für viele viele andere hier doch auch noch Fragen , die es durchaus wert sind, bedacht und disktuiert zu werden: allemal - denk ich das!!!!!
Conclusio: Wir können nicht ohne Linux - deshalb lieben das Linux-Gefrickel und die Idee - auf dem T520 gescheit noch arbeiten zu können.
also vorweg: ich will das T520 mit
einem groesseren RAM ausstatten - 16 gb
einer SSD
und dann ein SWAP-File einrichten -. ein paar GIG halt.
Das hast Du nun schon mehrfach postuliert.
Warum ist es dann wichtig einen ressourcenschonenden Desktop zu verwenden? Ob der nun 0,5 0,8 oder 1,2GB für sich nimmt, spielt doch bei 16GB keine Rolle?
Conclusio: Wir können nicht ohne Linux - deshalb lieben das
Linux-Gefrickel und die Idee - auf dem T520 gescheit noch arbeiten zu
können.
Sprich bitte nicht für mich. Ich will nicht frickeln, sondern die Kiste soll laufen damit ich arbeiten kann.
Deshalb benutze ich die hochintegrierte Plasma-IDE.
@Thema:
Müsst ich einen Desktop für alte Hardware wählen würde ich das grottenhässliche xfce nehmen.
Das ist wenigstens gut abgehangen und hat genug Fans so dass es gut gepflegt wird.
Zum Threadthema „was setzt ihr ein und warum?“: Hier ist’s Xfce (Eigenschreibweise, sollte man schon respektieren). Einfach, weil ich diesbezüglich ein Gewohnheitsmensch bin, und das seit ~20 Jahren nutze. Dem kommt natürlich entgegen, dass Änderungen an der Bedienung in der Zeit höchst sparsam vorgenommen worden sind, im Gegensatz zu einigen anderen Kandidaten, die mal eben mit dem Wechsel der Majorversion das ganze Bedienkonzept über den Haufen werfen. Gnome wäre da das Paradebeispiel …
Welche Desktop-Umgebung ist eurer Meinung nach definitiv einen Versuch
wert?
Wenn du da bislang gar keine Präferenzen hast: alle der im Titel genannten, und die Anderen auch. Bild’ dir selbst deine Meinung. Dabei ist’s hilfreich, eine möglichst offene Distribution (Arch, Debian, etc.) zu wählen, statt einer, die sich stark auf eine Desktopumgebung konzentriert und die anderen allenfalls halbgar konfiguriert mitliefert – wenn überhaupt.
und dann ein SWAP-File einrichten -. ein paar GIG halt.
Bei 16GB RAM? Da wäre Swap allenfalls notwendig, wenn man mit Hibernation arbeiten will – was allerdings nicht mit einem Swapfile funktioniert, da braucht es eine Swap-Partition für. Ansonsten könnte man das noch brauchen, wenn man wirklich ernsthaft mit größeren Datenmengen hantiert – aber wer das macht, der würde nicht solche Threads erstellen müssen.
Wir können nicht ohne Linux - deshalb lieben das
Linux-Gefrickel und die Idee - auf dem T520 gescheit noch arbeiten zu
können.
Um ehrlich zu sein: ich nutze Linux, weil ich da eben /nicht/ frickeln muss. Das System wird ordentlich aufgesetzt, und dann läuft das. Und ja – das geht entgegen anderslautender Unterstellungen auch mit Arch ganz ausgezeichnet.
OT:
Wenn du den Text, den du zitieren willst, markierst und dann auf „Markierten Text zitieren“ klickst, dann wird er völlig automatisch korrekt dargestellt, und nicht so kaputt, wie du’s derzeit manuell hinfrickelst.
Ich bin immer noch auf XFCE, schon seit Jahren. Allzu viele Ressourcen braucht es auch nicht. Aber fast wichtiger als die DE sind die Anwendungen und deren GUI Toolkits. Die zeichnen ihre Fenster leider selber. Wenn die nicht sparen, hilft dir die beste DE nichts.
Cinnamon. Das einzige das mich nervt ist, dass es aus mir unbegreiflichen Gründen gelegentlich auf ein anderes Tastenlayout umschaltet. (Ich habe alle entsprechenden Hotkeys deaktiviert -- glaube ich).
und dann ein SWAP-File einrichten -. ein paar GIG halt.
Bei 16GB RAM? Da wäre Swap allenfalls notwendig, wenn man mit
Hibernation arbeiten will – was allerdings nicht mit einem Swapfile
funktioniert, da braucht es eine Swap-Partition für.
Das passt schon. Linux kann auch selten verwendete Speicherbereiche auslagern, bevor das RAM knapp wird. Dann hat es mehr Platz für den Buffer Cache und ähnliche Verwaltungsdaten von deren Präsenz im RAM man mehr profitiert als von einem inaktiven Prozess.
in den Ring werfen. Ist verglichen zu Manjaro-sway noch etwas bedienungsfreundlicher und es macht einen stabileren Eindruck. Manjara basiert auf Arch und hier und da rutscht mal was instabiles durch.
Linux kann auch selten verwendete Speicherbereiche
auslagern, bevor das RAM knapp wird. Dann hat es mehr Platz für den
Buffer Cache und ähnliche Verwaltungsdaten von deren Präsenz im RAM man
mehr profitiert als von einem inaktiven Prozess.
Der Kernel wird keine „echten“ Daten zugunsten von Buffern oder Caches auslagern, im Gegenteil: diese temporären Daten werden verworfen, bevor Swap angefasst wird.
Es wird geswappt, sobald es die Speichersituation erfordert. Bei 16GB RAM muss man sich schon Mühe geben, eine solche Situation hervorzurufen (oder kaputte Software verwenden – dann geht’s manchmal schnell. Dagegen kann Swap dann allerdings auch nichts tun – es verlangsamt den Vorgang dann nur).
Aber es spricht, außer der Platzverschwendung, auch nix dagegen, Swap anzulegen – ich würd’s nur nicht ausdrücklich empfehlen, wenn es absehbar gar nicht gebraucht wird.
Linux kann auch selten verwendete Speicherbereiche
auslagern, bevor das RAM knapp wird. Dann hat es mehr Platz für den
Buffer Cache und ähnliche Verwaltungsdaten von deren Präsenz im RAM man
mehr profitiert als von einem inaktiven Prozess.
Der Kernel wird keine „echten“ Daten zugunsten von Buffern oder Caches
auslagern, im Gegenteil: diese temporären Daten werden verworfen, bevor
Swap angefasst wird.
Ich wüsste nicht wie ich es sonst erklären könnte, dass mein Rechner derzeit ca 3.5GB Swap belegt, obwohl noch mehr als 4GB RAM frei sind und durch buffer/cache genutzt werden.
Ich wüsste nicht wie ich es sonst erklären könnte, dass mein Rechner
derzeit ca 3.5GB Swap belegt, obwohl noch mehr als 4GB RAM frei sind und
durch buffer/cache genutzt werden.
Ich kann’s durchaus erklären: die Daten wurden aufgrund Platzmangels¹ ins Swap geschoben und verbleiben dort, bis sie tatsächlich wieder angefragt werden wird (oder der betreffende Prozess verschwindet). Das ist völlig normales Verhalten, und keine unübliche Speicherbelegung.
Dass der Kernel aber proaktiv Programmdaten auslagern würde, von den er „glaubt“, dass sie sie in der nächsten Zeit nicht gebraucht würden, um Platz für temporäre Daten mit niedriger Priorität zu schaffen, ist zumindest nach meinem Kenntnisstand weder vorgesehen, noch umsetzbar. Nun kann es natürlich immer sein, dass ich nicht auf dem neusten Stand bin – in dem Fall würde ich mich über eine seriöse Quelle für die Information freuen.
Edit, Nachtrag:
¹) Besser: einer Situation, in der entsprechend der Konfiguration geswappt wird – je nach Umständen kann das durchaus der Fall sein, bevor ein tatsächlicher Platzmangel auftritt.
Nun, wenn der Platzmangel dadurch definiert ist, dass eine gewisse Anzahl lange nicht genutzter Pages das RAM zum Nachteil vom Kernel als wichtiger bewerteter Information belegt, dann reden wir doch über das gleiche.
Letzlich ging es nur darum, zu zeigen weshalb es auch heute noch durchaus sinnvoll sein kann, swap space vorzuhalten. Ich hab das seit ein paar Jahren wieder eingeschaltet und arbeite dadurch wesentlich flüssiger in meiner VM, in der ich den größten Teil des Tages verbringe.
Ich hab das seit
ein paar Jahren wieder eingeschaltet und arbeite dadurch wesentlich
flüssiger in meiner VM, in der ich den größten Teil des Tages verbringe.
Und ich hab’s seit Jahren ausgeschaltet, und habe keine darauf zurückzuführenden Engpässe auf den Systemen direkt auf den Maschinen feststellen können; sowas hatte ich zuletzt vor einigen Jahren auf einem System mit 2GB RAM – so what?
Aber wie gesagt: es schadet kaum, auch bei 16GB RAM Swap einzurichten. Es bringt beim zu erwartenden Nutzungprofil des TE aber halt auch nicht viel bis gar nichts, sodass zumindest ich davon abgesehen hätte, das explizit zu empfehlen. Und wenn, dann hätte ich eine Swappartition angeraten, kein Swapfile.
Einfach ein paar Tabs mehr aufmachen. Schön mit viele bunte Bilder und youtube undso, noch zwei electron apps dazu öffnen (zettlr und vscode) und schon haste nach ner Weile auch 16GB RAM + 10GB Swap gefressen.
Dann ist der Kernel nur noch mit sich selbst beschäftigt, dreht die CPU auf 100% und wenn man pech hat kommt man auf kein terminal mehr um killall firefox einzugeben. Dann geht nur noch S-Abf mit REISUB.
Einfach ein paar Tabs mehr aufmachen. Schön mit viele bunte Bilder und
youtube undso, noch zwei electron apps dazu öffnen (zettlr und vscode)
und schon haste nach ner Weile auch 16GB RAM + 10GB Swap gefressen.
Hab ich häufiger, auch auf Maschinen mit weniger als 16GB RAM. Keine Probleme soweit. In diesem Moment auf ’nem ältlichen T440 mit 8GB RAM und ohne Swap, mit FF mit einer Handvoll Tabs, dazu VSCode und Logseq als fully bloated Electron „Apps“.
Geschickter wär’s in dem Fall aber, den SysRq für den Aufruf des OOM-Killers zu verwenden. Da muss man nicht direkt alles hart abwürgen. Das hatte ich häufiger auf dem T400 mit 2GB, das ich vor dem T440 genutzt habe.
Hallo, ich fange mal mit dem geschichtlichen Teil an.
Mein Bildschirm vor 40 Jahren und später der Desktop waren immer grün. grins
Ja, wirklich wahr, es tut den Augen gut, wenn ich durch den grünen Wald wandere oder mit dem Fahrrad fahre.
Zwischendurch war mal der Editor blau und bekam dafür eine gelbe Schrift. Mischen kann das jeder selbst.
Mittlerweile arbeiten wir auf fünf Notebooks Lenovo T530 und diversen Desktop-PCs mit MX 19 oder 21. Eine typische Konfiguration kommt zum Schluss.
Wie ihr dort seht, ist die Desktop-Umgebung Xfce. Grün wollen wir ja alle und wissen wie es aussieht, dazu noch Gnome Symbole. Einen aktuellen Screenshot muss ich mir aus verständlichen Gründen verkneifen.