Achte bei den Teilaufgaben darauf, ob "idealer OPV" angegeben ist, oder nicht mehr angegeben ist.
Der ideale OP hat unendlich hohen Eingangswiderstand an beiden Eingängen, und keinen Innenwiderstand an seinem Ausgang.
Die Eingangsspannung kommt also als Ue unverändert am nichtinvertierenden Eingang "+" an. Die beiden Widerstände davor ändern daran nichts.
Am Ausgang hängt ein Spannungsteiler, dessen unterer Widerstand zwei Widerstände parallelgeschalten hat. Diese beiden führen zurück zum "-" und von da nach Masse.
Da der OPV als ideal angenommen wird, belastet der "-"-Eingang diesen neuerlichen Spannungsteiler nicht.
Dem unteren 1kOhm Widerstand des Ausgangsspannungsteilers sind also 2 Widerstände von zusammen 2kOhm parallelgeschaltet.
Berechne also den Ersatzwiderstand des "unteren" Widerstandes (1 und 2k parallel) und berücksichtige dann, dass von der krumm geteilten Ausgangsspannung nochmal nur die Hälfte am "-"-Eingang des OPs ankommt.
Damit kommst Du auf die Gesamtverstärkung.
Für die weitere Teilaufgabe genügt es, zu erkennen, dass am real eben doch vorhandenen Innenwiderstand des Ausgangs Ri von den vorher 1,000Volt jetzt 0,001 Volt "abfallen". Damit hast Du die Spannung an diesem gedachten Innenwiderstand Ri.
Der Strom durch diesen Ri ist der nach aussen an die Last gelieferte Laststrom Ilast.
An der bekannten Last von 100 Ohm liegen die gegebenen 0,999Volt an. Strom I berechnen, I=U/R
Durch den "Innenwiderstand" des OP fliesst der gleiche Strom. Jetzt hast Du ganz einfach den Ri.
Mit der bereits berechneten Verstärkung guckst Du nun "rückwärts", wann die positive und negative Aussteuerungsgrenze 20 Volt erreicht wird, bei grösserer Eingangsspannung steht der Ausgang jeweils an diesem Anschlag, geht bei "null" aber durch"null", eingangs- wie ausgangsseitig.
Fast komplett vorgekaut!