Schulungen elektrische Messtechnik

#7493152
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F. M. schrieb:

Schon wieder so ein Fake-Blödsinn mit einem neuen Account.

Nicht von der Hand zu weisen, dass es eine weitere Verarsche ist.


Bruno V. schrieb:

Damu bist so unspezifisch wie "Zeitmessung". Vom ablesen einer Eieruhr über Sport oder Uhrmacher geht das bis in die theoretische Physik.

Messungen sind Mittel zum Zweck, daher meist zweckspezifisch.

Die Überschrift lautet "elektrische Messtechnik". Diese basiert auf Grundlagen , womit Harald W. ganz gut liegt:

Harald W. schrieb:

Ja, Berufsschule.

Wenn es dann später sehr komplex wird, kann man mit dem Lieferanten der Meßtechnik sprechen, ob dieser spezielle 'Workshops' anbietet.

Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7493218
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MIKE schrieb:

Bin da nicht fixiert, Messtechnik in der Mikroelektronik / Proberkarten wäre interessant.

Frager: Gibt es Schulungen zum Thema "Licht"?

Antworter: "Licht" ist zu allgemein, kannst du das genauer eingenzen?

F: Bin da nicht fixiert, Licht im sichtbaren Bereich wäre interessant.

A: Kannst du da konkreter werden?

F: ... A: ... F: ... A: ... F: ... A: ... F: ... A: ... F: ... A: ... F: ... A: ... F: ... A: ... F: ... A: ... F: ... A: ... F: ...

A: Was willst du denn eigentlich machen?

F: Ich soll den Vorwiderstand einer roten LED für 12V ausrechnen!

#7493233
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Der war nicht kaputt, sondern nicht vorhanden. Zumindest auf elektronischer Ebene. Der mechanische Verpolungsschutz (aka. die Form des Batteriefaches) war unzureichend gegen milden Einsatz von roher Gewalt. D.h, der 9V-Block paßte zwar eigentlich nur in einer Richtung, bei kräftigem Nachdrücken gings aber auch falschrum.

OP #7493284
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Ihr seid alle schon sehr witzig. Ich verstehe ja, was ihr meint. Ich wollte mich nur erkundigen, ob jemand grundsätzlich grob in diesem Bereich schon etwas gemacht hat und das weiterempfehlen kann. Ich frage nicht nach einer perfekt zugeschneiderten Veranstaltung, sondern wollte mich nur mal informieren.

(Firma: Golden Delicious Computers) #7493295
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MIKE schrieb:

Ihr seid alle schon sehr witzig. Ich verstehe ja, was ihr meint. Ich wollte mich nur erkundigen, ob jemand grundsätzlich grob in diesem Bereich schon etwas gemacht hat und das weiterempfehlen kann. Ich frage nicht nach einer perfekt zugeschneiderten Veranstaltung, sondern wollte mich nur mal informieren.

Keine Ahnung ob Dir das Folgende hilft:

Ich hatte damals dieses Buch:

https://www.amazon.de/Elektrische-Messtechnik-Messung-elektrischer-nichtelektrischer/dp/3446409041

und im 5ten Semester die zugehörige Vorlesung (Schulung) des Profs besucht: https://de.wikipedia.org/wiki/Elmar_Schrüfer

D.h. ja, ich habe "grundsätzlich grob in diesem Bereich schon etwas gemacht".

Gast #7493323
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MIKE schrieb:

ob jemand grundsätzlich grob in diesem Bereich schon etwas gemacht hat und das weiterempfehlen kann.

Im allgemeinen ist das Teil einer Ausbildung und man eignet sich das auch ganz automatisch an, wenn man sich mit Elektronik beschäftigt. Messtechnik lernt man nicht einmal. Man lernt sie ein Berufsleben lang. Es hängt auch immer davon ab auf was man Zugriff hat. Ich muss mit den Geräten die ich habe gut umgehen können. Es bringt mir nichts zu wissen wie ich das auf einem Gerät messen könnte, das ich nicht habe.

Willst Du also eine Grundlageneinführung in die Basics der Messtechnik mit Multimeter und einmal ehrfurchtsvoll einen 50Hz Sinus auf dem ollen 20Mhz Oszi anzeigen, oder geht es eher in Richtung compliance Messung für 1Gbit Ethernet mit einem 50K€+ Oszi, oder ist Dein Anliegen EMV Messtechnik zu erlernen? WAS willst Du überhaupt und auf welchem Niveau?

Alles was an Kursen für Industrie angeboten wird, ist abartig teuer oder eine reine Werbeveranstaltung eines Herstellers. Das zahlt Dir ggf. Dein AG, wenn er den Sinn darin sieht.

Ansonsten bleibt die die VHS, bei der ich noch nie einen sinnvollen Kurs in der Richtung gesehen habe, oder das Selbststudium. Gibt viele gute Bücher dazu.

#7493332
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Michael schrieb:

WAS willst Du überhaupt und auf welchem Niveau?

Das ist die eigentlich Crux. Mit einem Wochenend VHS Kurs kann man keinen Realschüler zum Messprofi machen.

Michael schrieb:

Gibt viele gute Bücher dazu.

Die zu 90% an werdende Akademiker gerichtet sind und mit partielle Ableitung beginnen. So wie ich die Beiträge des TOs lese wäre das mehrere Nummern zu hoch. Ich hatte kurz mal nach Büchern für Arduio Bastler oder Elektronik Beginner gesucht zum Thema "praktische Messtechnik für Anfänger" aber nichts gefunden was ich dem TO empfehlen könnte. Vieleicht hat jemand anderes da einen Tipp.

(Firma: Hobbytheoretiker) #7493333
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Es gab mal einen Kurs fuer Frauen um diese fuer die Technik zu interessieren. Da waren auch ein paar Einheiten Messtechnik dabei. Im Hintergrund stand Frauen fuer die QM-Messplaetze der nahen Industrie zu interessieren.

Neuerdings muesste er daran auch teilnehmen koennen, nach dem man das Geschlecht frei waehlen kann. Ohne diesen Ausblick, haette ich so einen Kurs nicht vorgeschlagen.

#7493527
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MIKE schrieb:

Ich verstehe ja, was ihr meint. Ich wollte mich nur erkundigen, ob jemand grundsätzlich grob in diesem Bereich schon etwas gemacht hat und das weiterempfehlen kann.

Zu analogen Zeiten gab es 2 "allgemeine Bereiche":

a) "strom- oder spannungsrichtig" (Fehler durch Innenwiderstände) b) Ablesen: Fehlerabschätzung, Genauigkeitsklassen, Lage des Messgerätes, Parallaxenfehler, Anzahl der Stellen, Trägheit, ...

b spielt mit DVM meist keine Rolle, a sollte man mal gehört haben.

#7493643
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Michael schrieb:

oder eine reine Werbeveranstaltung eines Herstellers.

Eine solche kann trotzdem interessant sein, zumindest aus meiner Erfahrung.

Bruno V. schrieb:

Zu analogen Zeiten gab es 2 "allgemeine Bereiche": a) "strom- oder spannungsrichtig" (Fehler durch Innenwiderstände)

Das war bei mir Stoff der Berufsschule und ist es hoffentlich heute noch.

b) Ablesen: Fehlerabschätzung, Genauigkeitsklassen, Lage des Messgerätes, Parallaxenfehler, Anzahl der Stellen, Trägheit, ...

b spielt mit DVM meist keine Rolle,

Vorsicht damit: DVMs gaukeln mit ihrer Digitalanzeige Genauigkeiten vor, die sie garnicht haben. Ist in anderen Threads gerne genommen, Auflösung versus Genauigkeit.

Gerne genommen ist auch, dass die Meßtoleranz bei AC erst oberhalb xx% des Meßbereiches definiert ist.

a sollte man mal gehört haben.

Bzgl. Spannung mit den typischen 10Meg Einganswiderstand meist kein Problem. Die Rückwirkung bei Strommessungen muss auch heute noch beachtet werden.

#7493963
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Das ist wahr. Aber bei analogen Skalen war das reine Ablesen schon fehlerträchtig.

Das wird/wurde, wenigstens früher noch, auch behandelt -(Was soll der Spiegel?)-; in der ganz normalen FH-Ausbildung für "elektrotechnische Fachkräfte" (damals kamen solche aus der entsprechenden Ausbildung auch heraus).

Gast #7494023
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Richtig eingespiegelt und abgelesen, sind analoge Instrumente meistens sehr genau, weil die Anzeige in Breite und Größe an die Meßgenauigkeit angeglichen sind. Was man da lesen kann, steckt im Wert meistens auch drin.

Ein weiterer Punkt: Weil die analogen Geräte mechanisch eingestellt sind, verstellen sie sich auch recht leicht und altern. Aber: Das erleichtert auch das Kalibrieren, was regelmäßig erfolgt und einfacher möglich ist, als bei den digitalen Geräten.

Auf diese Weise sind analoge Geräte, die einmal im Jahr eingestellt werden, den digitalen, die jahrelang auf dem Tisch liegen, oft schnell überlegen.

#7494048
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Manni T. schrieb:

Auf diese Weise sind analoge Geräte, die einmal im Jahr eingestellt werden, den digitalen, die jahrelang auf dem Tisch liegen, oft schnell überlegen.

Eine Skala in DIN A4 Breite auf 3.5 Stellen abzulesen ist praktisch unmöglich.

Und die Kontrolle des 0-punkts dauert beim DMM keine 3s.

Analogskalen auf mehr als 2 Stellen abzulesen ist heute so anachronistisch wie die Programmierung eines Videorecorders.

Ein häufiger Grund: keine Batterie (z.B. Messschieber, Thermometer, ...)

Gast #7494056
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Bruno V. schrieb:

Und die Kontrolle des 0-punkts dauert beim DMM keine 3s.

Es geht nicht um den Nullpunkt, sondern die Kalibrierung, also um das, was es anzeigt, wenn 3.00 Volt eingespeist werden. Das sind ohne Kalibierung schon mal schnell 3.1 nach einigen Jahren und dann nutzen die 3 "Skalenteile" nichts :-)

#7494067
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Manni T. schrieb:

Ein weiterer Punkt: Weil die analogen Geräte mechanisch eingestellt sind, verstellen sie sich auch recht leicht und altern. Aber: Das erleichtert auch das Kalibrieren, was regelmäßig erfolgt und einfacher möglich ist, als bei den digitalen Geräten.

Auf diese Weise sind analoge Geräte, die einmal im Jahr eingestellt werden, den digitalen, die jahrelang auf dem Tisch liegen, oft schnell überlegen.

Kalibrierte Geräte mit unkalibrierten zu vergleichen hat aber schon viel von Äpfeln & Birnen.

#7494131
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Manni T. schrieb:

Auf diese Weise sind analoge Geräte, die einmal im Jahr eingestellt werden, den digitalen, die jahrelang auf dem Tisch liegen, oft schnell überlegen.

Analoge Geräte wurden nicht eingestellt, die hatten eng tolerierte Widerstandsketten, messen sinnvoll oder sind kaputt.

Die Erfahrung mit Digitalmultimetern zeigt, dass selbst billige China- oder Baumarktgeräte auch nach vielen Jahren keine relevanten Abweichungen zeigen.

Relevante Abweichungen heißt, im Rahmen ihrer Spezifikation, die man kennen und vor allem auch begreifen muß.

Manni T. schrieb:

also um das, was es anzeigt, wenn 3.00 Volt eingespeist werden. Das sind ohne Kalibierung schon mal schnell 3.1 nach einigen Jahren und dann nutzen die 3 "Skalenteile" nichts :-)

Du hast Toleranzen nicht verstanden. Mit meinem analogen Unigor3s würde ich den 10V-Bereich nutzen müssen. Wenn das Gerät eine Genauigkeitsklasse 1,5 hat, darf es an jeder Stelle um 150mV abweichen. Es kann also 2,85 bis 3,15 Volt anzeigen, ohne außer Toleranz zu sein.

Wie war das in der Praxis: Niemand hat im Internet geheult, weil seine 3,00 nur gemessenen 2,875 Volt sind, die Genauigkeit hat gereicht und würde es auch heute noch.

In der Steckdose habe ich ein digitales China-Voltmeter ohne Nachkommastelle. Das soll 1% vom Meßwert können, dürfte bei 230V also 228..232V zeigen. Dazu kommt mindestens +/- 1 digit der letzten Stelle, also 227..233 Volt Anzeigewert - da kann jedes anständige Zeigergerät mithalten.

Man kann bis zum Tod durch Erbrechen diskutieren oder einfach akzeptieren, dass man wissen muß, was man tut.

#7494621
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MIKE schrieb:

Ihr seid alle schon sehr witzig. Ich verstehe ja, was ihr meint. Ich wollte mich nur erkundigen, ob jemand grundsätzlich grob in diesem Bereich schon etwas gemacht hat und das weiterempfehlen kann.

Erstmal muss man wissen was man überhaupt machen will. Hauselektrik? Der Hochfrequenztechniker will meistens nichts von Mess- und Regeltechnik hören und umgekehrt. Wenn du noch gar nichts weißt, such dir einen passenden Elektronikbaukasten. Kurse, ich glaube die wenigsten haben so etwas gemacht. Entweder haben sie schon in der Kindheit angefangen oder meist durch den Beruf einen Einstieg gehabt. Das hier ist schon einmal ein guter Einstieg: http://www.elektronik-kompendium.de/

Gast #7494855
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Bruno V. schrieb:

Du hast ein analoges Messgerät, wo jeder den Endbereich verstellen kann/darf/soll

Unfug! Es geht allein um den Aufand.

Michael schrieb:

Manni T. schrieb:

Es geht darum, dass man das analoge öfters nachstellt, weil es einfach zu machen ist.

Anhand welcher Referenz?

Selbstredend mit Spannungsnormalen.

Kalibrierzertifikat + Aufkleber druckt sich dann jeder Dödel auch selbst aus?

Nein, die QA-Abteilung - und das Zertifikat für das Normal kommt aus Braunschweig.

#7495109
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Manni T. schrieb:

analoge sind Instrumente meistens sehr genau,

Analoge Zeigermessgeräte sind typischerweise genauso genau, wie es auf der Skala draufgedruckt ist. Bei digitalen Messgeräten dagegen ist es deutlich schwieriger, die Genauigkeit zu ermitteln, insbeson- dere, wenn die Bedienungsanleitung verloren gegangen ist.

Auf diese Weise sind analoge Geräte, die einmal im Jahr eingestellt werden, den digitalen, die jahrelang auf dem Tisch liegen, oft schnell überlegen.

Das wage ich zu bezweifeln. Modernere Digitalmultimeter lassen sich meist sogar rein über die Software kalibrieren (und justieren), ohne an irgendwelchen Schrauben zu drehen.

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