wir haben einige dieser Gira Glühlampendimmer verbaut. Einer davon war nun nach ca. 15 Jahren defekt: egal in welcher Stellung der Drehknopf steht, die Lampe leuchtet mit ca. 20% Helligkeit. Auch wenn ich den Drehknopf in die "Aus" Position bewege leuchtet die Lampe immer noch.
Nach dem Motto "lieber reparieren als wegwerfen" würde ich den Dimmer gerne wieder funktionsfähig machen.
Bevor ich mir das Teil von innen anschaue wollte ich fragen ob jemand zu diesem Dimmer einen Schaltplan hat. Es ist ein "GIRA 0300 00 / I01", "R" (also reiner Phasenanschnitt). Es ist die Billigvariante, mit Plastikgewinde am Poti und hinten grauem Plastikgehäuse. Vermutlich baugleich mit etlichen anderen Herstellern.
Die Sicherung ist OK. Das Poti fühlt sich beim Drehen und Einrasten normal an, also kein offensichtlich mechanischer Defekt. Der Leistungsschalter (Triac?) dürfte auch in Ordnung sein, sonst würde die Lampe gar nicht oder mit voller Helligkeit leuchten. Ist das vielleicht ein bekannter Defekt?
Es gibt auch ein Fehlerbild, bei dem der Triac zur Diode mutiert ist.
Du meinst die Lampe brennt dann nur noch mit einer Halbwelle? Wäre denkbar... ich nehm das Teil am Wochenende mal auseinander, mache auch Bilder ;-) und messe die Bauteile durch. Mal sehen was dabei rauskommt.
-> ab ca. 200V wird die Lampe sprunghaft hell.
-> wird etwas heller bei 230V
-> Leistungsaufnahme bei 230V ca. 25W (mit 60W-Birne)
-> beim runterstellen des Variac wirds dunkler bis ca.150V, dann aus.
Oszillogramm:
-> PhasenANschnitt, ca. 4ms vor Nulldurchgang bei 230V. Bei niedrigerer Spannung verschiebt sich der Einschaltzeitpunkt nach hinten (ca. 3ms vor Nulldurchgang bei 200V).
-> Stromfluss zu beiden Seiten (also alle 10ms)
-> bei höherer Last (2x60W-Birne) mehr Strom, gleiche Einschaltzeiten
=> Triac wohl in Ordnung, jedenfalls keine Diode.
Der Mitnehmer an der Drehachse ist gebrochen, hat also das Poti nicht mehr mitgenommen. Dass sich der Regler einwandfrei anfühlte liegt daran dass die gesamte Haptik vom Drehachse/Gehäuse und einem federbewehrten Stift bestimmt wird, der in der Achse sitzt.
In der Tat nix kompliziertes an Elektronik drin, in diesem Dimmer, und funktioniert auch einigermassen (Vertikal 500mA/div).
Jetzt muss ich das Gebrösel irgendwie zusammenkleben damits wieder ordentlich mitnimmt, und ich mein bevorzugtes Glühobst wieder schön altmodisch dimmen kann.
2x C´s 2x R ? u. 1x Si mit dem Triac , oder ist ein Diac dabei, der blaue vor dem plan eingelöteten Triac, u. welcher wäre das? Ein Plan davon wäre vllt. auch nicht schlecht, oder fällt das dann unter Betriebsgeheimnis von Gira?
Schön wärs wenn ich das Teil dort fände. Das Zusammenkleben (2K-Kleber) hat natürlich nicht gehalten, auch mit interner Bandage (0,8mm Nagel) nicht. Was ein Bockmist, dieses Plastikzeug!
Mit ein bisschen OpenSCAD:
$fn=36;
cylinder(h=10,d=10);
translate([0,0,10])cylinder(h=10,d=5);
translate([0,0,10+10])cylinder(h=10,d=3);
Wenn du die Maße hast kann ich dir auch weiterhelfen.
Schön wärs wenn ich das Teil dort fände. Das Zusammenkleben (2K-Kleber)
hat natürlich nicht gehalten, auch mit interner Bandage (0,8mm Nagel)
nicht. Was ein Bockmist, dieses Plastikzeug!
eine 100 Watt "Heizbirne"
Gelegenheit, auf zeitgemäße Leuchtmittel umzusteigen, findest Du nicht?
Ich dachte der ist symmetrisch, aber wohl doch nicht ganz...
Kurioserweise kann man bei dem Gira Dimmer den Gate des Triac wahlweise an 2 verschiedene Lötpads anlöten. Beim einen über den Diac, beim anderen direkt ans RC-Glied. Welchen Sinn könnte das haben?
Wenn ich recht verstehe sorgt der Diac für ein Einschalten ab ca. 35V Spannungsdifferenz zwischen Triac und RC-Glied. Derzeit zündet er bei maximaler Helligkeit ca. 1ms nach Nulldurchgang. Ohne den Diac wäre die Zündung also näher am Nulldurchgang.
Könnte das dann ein PhasenABschnitt-Dimmer werden?
Doof. Interessant finde ich auf den Fotos, dass ein gewöhnliches Poti von Piher drin steckt.
Ich musste mal einen Dimmer Busch-Jäger 2250 austauschen, weil darin ein vermutlich proprietärer Drehwiderstand steckte, jedenfalls habe ich nichts Passendes gefunden. Fand ich ärgerlich.
Ich dachte der ist symmetrisch, aber wohl doch nicht ganz...
Die Anschlussbelegung ist natürlich nicht symmetrisch (Gate liegt nicht in der Mitte), aber es ist im wesentlichen egal, wie rum A1 und A2 angeschlossen werden. Es ist auch egal ob der Dimmer in den Neutralleiter gelegt wird, oder in die Phasenleitung.
Auf welcher Seite nun die Glühlampe eingebaut wird, ist dadurch selbstverständlich auch egal geworden.
Kurioserweise kann man bei dem Gira Dimmer den Gate des Triac wahlweise
an 2 verschiedene Lötpads anlöten. Beim einen über den Diac, beim
anderen direkt ans RC-Glied. Welchen Sinn könnte das haben?
Gab es eventuell mal Triacs, bei denen das Diac bereits integriert ist?
Kurioserweise kann man bei dem Gira Dimmer den Gate des Triac wahlweise
an 2 verschiedene Lötpads anlöten. Beim einen über den Diac, beim
anderen direkt ans RC-Glied. Welchen Sinn könnte das haben?
Gab es eventuell mal Triacs, bei denen das Diac bereits integriert ist?
Ja, die gab es, nannte man Quadrac, und das wird auch die Erklärung sein.
Hier mal ein Bild und die openSCAD Datei, wenn du die Maße lieferst kann
ich weitermachen....
Bitteschön :-)
Ich hoffe die Masse sind einigermassen eindeutig. Die Kurvennut ist etwa 2mm breit und 3mm tief, die Ränder kommen sich auf der Seite des Lochs bis auf etwa 5mm nah. Vermutlich 270° Drehwinkel, müsste dem Piher-Poti entsprechen.
Wenn man von "oben", also von der Nut aus, auf die Achse schaut ist an der rechten Seite des breiten Zylinders eine leichte Abflachung (auf dem Bild gut sichtbar). Das ist vermutlich herstellungsbedingt, dort ist der Spritznippel sichtbar und die Abflachung sorgt dafür dass er nicht stören kann.
OpenSCAD kenne ich nicht, habe mit SketchUp schon viel gemacht. Kannst Du das Modell so exportieren dass ich es lesen kann?
Ich spiel gerade ein wenig damit herum. Die kleine Abflachung aussen (letzter Term) kann man weglassen. Der Winkel sollte etwas grösser sein. Wenn ich statt 270 z.B. 290 eingebe wird das ganze jedoch asymmetrisch, mal schauen ob ich den Startpunkt finde.
Wenn ich statt 270 z.B. 290 eingebe wird das ganze jedoch asymmetrisch,
mal schauen ob ich den Startpunkt finde.
dann setze den Winel für das Loch auf 55 also um 20Grad/2.
Die Drehung beginnt auf der Y-Achse.
Oder So:
translate([0,0,8+9])rotate([0,0,-10])rotate_extrude(angle=290)translate([(D3/2)-3, 0,0]) square([2,3.01]); // Kurvennut
Oder 2 cylinder an die Enden der Kurvennut setzen, das hängt von der gewünschte Optik/Funktionalität ab.
Oder in Rund:
rotate([0,0,290])translate([(D3/2)-2,0,L2+L3+(L4/2)])cylinder(h=10,d=2.2);// Rundes Ende Kurvennut
rotate([0,0,0])translate([(D3/2)-2,0,L2+L3+(L4/2)])cylinder(h=10,d=2.2);// Rundes Ende Kurvennut
3d-druck z.b. in Makerspaces oder Repaircafes.
Man kann auch nach Freecad exportieren.
mit # und ! kann man einzelne teile einfärben oder solo darstwellen.
Und noch eine Schräge nach der Nase:
// Nase
#translate([-0.5,-1.5,L2+L3+L4+L5+(L6/2)-0.4])rotate([45,0, 0])cube([1,2,2]); // Nase 1x3mm mit Höhe L6 ab Zentrum plus schraege
......
So, bin jetzt einen Schritt weiter... aber eher in die falsche Richtung.
Habe zwei Bekannte mit 3D-Drucker gefragt ob sie mir das mal testhalber drucken können, haben beide abgewunken. Das Teil sei vertikal nicht druckbar (verstehe ich) und auch nicht stabil genug (kann ich nicht beurteilen). Horizontal wäre es stabiler, aber man braucht Stützen.
Und warum kann man vertikal keine Stützen anbringen? Ich würde nur eine Bohrung vorne, wo das abgebrochene Teil sass reinmachen und lediglich das nachbasteln, abhängig vom Material dann lediglich einkleben oder zusätzlich mit nem Querbolzen gegen verdrehen sichern.
Der Support lässt sich meistens Problemlos lösen,...
Ich dacht der "Support" wird beim Druck erstellt, d.h. ist aus demselbem Material?
Jedenfalls stelle ich es mir schwierig vor, einen Zylinder mit 6mm Durchmesser zu drucken der an einer Stelle auf 13mm aufgeht. Da spritzt der Drucker ja ins Leere!
3D Druck sollte schon klappen, am besten aufrecht. Die Stützstruktur muss man hinterher abpulen und das ganze ggf. etwas abschleifen.
Sollte mit Stützen ungefähr so aussehen wie im Anhang.
Ob die zwei kleinen Mitnehmer-Spitzen dann wirklich stabil genug sind, muss man sehen... gerade bei PLA und in der gezeigten Druckrichtung können die leicht abbrechen.
Habe zwei Bekannte mit 3D-Drucker gefragt ob sie mir das mal testhalber
drucken können, haben beide abgewunken. Das Teil sei vertikal nicht
druckbar (verstehe ich) und auch nicht stabil genug (kann ich nicht
beurteilen). Horizontal wäre es stabiler, aber man braucht Stützen.
habe mal drei varianten (stehend, 2 mal flach) gedruckt. ist evtl. nicht
die beste qualitaet, aber evtl. langts ja schon.
wenn du mir deine adresse via PN schickst, kann ich das in einen luft-
polsterumschlag packen und dir schicken.
Um das 3D-Druckteil etwas robuster zu machen wäre es wahrscheinlich sinnvoll, statt der zwei Mitnehmer-Nasen einfach einen dickeren rechteckigen Schaft zu drucken. Wenn ich den ganzen Aufbau richtig verstehe, soll der Teil doch nur das Poti drehen, oder?
Um das 3D-Druckteil etwas robuster zu machen wäre es
wahrscheinlich
sinnvoll, statt der zwei Mitnehmer-Nasen einfach einen dickeren
rechteckigen Schaft zu drucken. Wenn ich den ganzen Aufbau richtig
verstehe, soll der Teil doch nur das Poti drehen, oder?
Um das 3D-Druckteil etwas robuster zu machen wäre es wahrscheinlich
sinnvoll, statt der zwei Mitnehmer-Nasen einfach einen dickeren
rechteckigen Schaft zu drucken...
Ja, das geht vermutlich auch. Ist ja egal wenn die Achse etwas Spiel im Poti hat.
nein. scheinbar ist meine PN an dich auch nicht angekommen...
Doch, da kommt was an. Aber ich kann nicht darauf antworten, es kommt immer wieder mit Fehlermeldung zurück.
Ich habs jetzt nochmal probiert. In Deinem Forumsbeitrag auf den Usernamen "r_w" geklickt, dann das Formular ausgefüllt und "Abschicken". Kann man da was falschmachen? Ist vielleicht Deine Mailbox voll?
keine ahnung. auf meinem server kommt keinerlei zugriffversuch von mikrocontroller.net (bzw. amazonses wwas laut anderen emails die ich von mc.net erhalten habe benutzt wird).
ich sehe im logfile und firewall logs keine einkommenden emails.
PNs habe ich ende juni noch erhalten.
ach, ich habe dir doch meine email adresse in der PN geschrieben - geht das direkt auch nicht?
If you are trying to send an email, and get the message “Relay access denied”, there are two possible causes:
Restriction by the Internet Provider¶
This error can happen when the internet service provider (Orange, Free, etc.) blocks port 25 of its outgoing mail server (SMTP).
In this case try changing your settings to use port 587 or 465 with SSL activated.
Wrong Outgoing Mail Server¶
This means that you are trying to send the mail from an outgoing mail server (SMTP) other than the one that is associated to your mailbox, and that the outgoing mail server does not allow such an action.
In this case, you just need to change which outgoing mail server you are using:
1
If you are trying to send from GandiMail, try using Gandi’s mail server, or that of your ISP.
2
3
If you are trying to send from a non-GandiMail mailbox address, then do not try and use Gandi’s mail servers, but rather, your ISP’s, or another one.
passt, danke. damit verstehe ich wo das problem liegt.
(hintergrund: mein provider, der die domaine hat, betreibt auch den backup MX - warum der ploetzlich die emails fuer "meine domains" nicht mehr annimmt, muss ich dann morgen klaeren.)