Mein Kaminofen aus den 80ern hat einen Ventilator um die warme Luft im Raum zu verteilen. Zur Regelung dient ein Drehschalter mit 5 Leistungsstufen.
Die Stromversorgung für den Ventilator (Asynchronmotor mit Kondensator) liefert ein Netztrafo vom Typ Autotransformator. Der hat 4 Abgriffe um insgesamt 5 Leistungsstufen zu liefern (Bei Stufe 5 hängt der Ventilator direkt an der Netzspannung)
Beim Basteln an dieser Installation passierte es, dass im Betrieb auf Stufe 1 der Transformator die Verbindung zum Neutralleiter verloren hat - Der Ventilator drehte mit erhöhter Drehzahl munter weiter.
Auf dem Schema im Anhang sieht man das: Der Ventilator ist weiterhin mit dem Neutralleiter verbunden, der Strom fliesst durch die oberen Windungen des Transformators und diese wirken wie eine Drossel.
Nun die Frage, könnte ich grundsätzlich beliebige Spulenteile des Transformators in Reihe Schalten, um meinen Ventilator zu drosseln, ohne dass der Transformator abraucht? Ich will den Kaminofen nämlich so beschalten, dass nur noch eine fixe Leistungsstufe abgerufen werden kann. Das würde den Aufwand für die Beschaltung vereinfachen.
Meine Überlegungen hierzu:
- Da der Ventilator die 230V voll abkann, macht ihm die Drossel sicher nix aus.
- Da Transformator und Ventilator aufeinander abgestimmt sind, kann es zu keiner Sättigung kommen, wäre auch kein Problem da immer der Ventilator als Last da ist.
- Wenn der Ventilator kurzschliesst ist immer noch eine 1.5A Feinsicherung vorgeschalten (war schon so).
- Der Effekt der Spannungsregelung ist natürlich hin, aber da ich nur meinen Ventilator damit betreibe kann ich einfach ausprobieren bis mir die Leistungsstufe gefällt.
Achja Transformator war mit 230V 0.5A beschriftet. Ohmsche Widerstände waren ca. (immer relativ zum Neutralleiter gemessen):
- Gesamtwiderstand: 64R
- Stufe 1: 27R
- Stufe 2: 35R
- Stufe 3: 43R
- Stufe 4: 55R


