Bei einem neuen Haus wurden für die meisten Deckenauslässe für Lampen Unterputzdosen einbetoniert. Mir stellt sich die Frage, wie man hier Lampen gescheit befestigt, bzw. wie ein solcher Auslass am besten abgedeckt wird, wenn die Lampe etwas versetzt montert wird (vgl. beigelegtes Bild).
Vielen Dank,
Joe D.
So simple Fragen, das Forum hier ist echt nur was für Programmierer und am Arbeitstisch Werkbank Arbeitende?
Da geht man in den Baumarkt oder online u. sucht nach Blinddeckel denn der UP-Becher hat ja Schraublöcher. Also ohne handwerkliches Geschick u. Einfallsreichtum (Erfahrung) kommt man hier nicht weiter.
Es gibt auch ganz schönen weißen AP-Kanal 15 x 15 mm oder sogar flacher wgn. dem versetzten Aufhängen der Lampe, oder man bohrt von oben drüber (wenn der Raum drüber frei u. dafür nutzbar wäre) ein Loch genau an der Stelle wo die Lampe drunter hängen soll u. führt dadurch das Kabel ein. Den Haken, zur Befestigung der an der Dose, wird man auch noch irgendwo her bekommen.
Hatte ich so ähnlich auch, das Problem. Ich habe in einer abgehängten Decke (Rigips) aus den Standard Mittelauslass, das Kabel in 2 Raumecken verlängert. Um in der Zwischendecke halbwegs vernünftig hantieren zu können, habe ich mit der Lochkreissäge 58mm Löcher gebohrt, die Kabel mit Wagos verlängert und dann Hohlwanddosen in die Decke gesetzt. Da dann Blinddeckel mit Haltekrallen drauf, aus denen ich dann kleine Aussparungen für den Kabelauslass ausgezwickt habe. Die Lampensockel habe ich dann halb überlappend über die Auslassdose gesetzt, so das sie in der Decke verankert waren, aber das Kabel über die Aussparung im Blinddeckel dann im Lampenfuß verschwand.
Ich seh halt hier kein Problem.
Du mußt dich einfach an die Gegebenheiten anpassen.
Wähle die Lampen/Leuchten aus mit denen du am einfachsten die UP-Dose abdecken kannst!
Das Problem löse ich für leichte Lampen mit Klappdübeln. Eine Gewindestange mit zwei "Flügeln" und einer Feder, dazu Muttern, meistens M4.
Zur Montage erst mal zwei Muttern ganz unten gegeneinander kontern. Eine große Unterlegscheibe auf den Gips, sonst drückt sich das ein.
Die Klappdübel brauchen ein Loch im Gips von 12-15mm Durchmesser und man bekommt sie nicht wieder heraus.
Irgendwo weiter oben in der Decke sind auch noch Hohlblocksteine und Beton, daran irgendwo Holzlatten für die abgehängte Decke. Ich kann also auch noch in den Hohlblock bohren oder die schmale Latte suchen. Dazu muß ich mit einem lange dünnen Draht herumstochern und anschließend die Löcher wieder zugipsen.
Das hatten wir doch grade neulich: "zum Klugscheissertreffen 48,7m" (darunter "50m" durchgestrichen). Mir war klar, dass das kommen muss, aber der TO hat damit angefangen.
Für meinen 60 Jahre alten Gips (auf Schilfrohrmatte) ist das nicht gut, das bröselt heraus. Ich habe die Kunststoffversion ausprobiert, aber das taugt hier nichts. Die Klappdübel verhaken sich vor allem im Schilfrohr.
Ja, Einzug war 1964. Und das sind noch Schilfrohrmatten, damals vom Fachmann angebracht, während der Rest großenteils im Eigenarbeit entstand.
Mein Vater hatte sich sein Studium schon auf dem Bau verdient. Im TV gab es mal ein Interview mit Mario Adorf (ein Jahr jünger, wie Kohl) der hatte es ebenso gemacht https://de.wikipedia.org/wiki/Mario_Adorf
Die ersten Jahrgänge die nicht in den Krieg ziehen mussten ("Gnade der späten Geburt" Kohl). Es gab viel wieder aufzubauen, da brauchte man jede Hand.
Jaja, Du weißt natürlich alles besser, als ein Bauingenieur, der tatsächlich ganz schön viel seiner Lebenszeit mit Lernen über solche Themen verbracht hat...
Aber egal. Ich bin nicht Luther. Mir ist egal, ob Du es glaubst. Lass Deine Wände ruhig atmen, während ich in meinem Plastehaus ersticke.
Jaja, Du weißt natürlich alles besser, als ein Bauingenieur,
Du hast offenkundig ein Verständnisproblem mit Allquantor und Existenzquantor.
Es gibt viele BauIngs die vieles besser wissen als ich, keine Ahnung warum du gerade den herausziehst, der offenkundig noch Dinge lernen muss die sogar ich aus seinem Fachbereich schon weiss.
Es ist halt mehr Aufwand. Aber die modernen Häuser werden nicht so alt
wie die Fachwerkhäuser die man über all finden kann.
Sehe ich zwar auch so, aber die paar hundert Jahre sind bei den modernen Baustoffhäuser noch nicht um und wir werden hier es nicht erleben wenn 200-300 Jahre um sind.
Bitte selbst denken, mit einem Gehirn das du nicht hadt.
Nimm einen Stein, Lehm oder Kalksand, oder Holzklotz, und stelle ihn in rin Zimmer, z.B. 20 GradC mit 60% Luftfeuchte.
Unzweifelhaft nimmt der Stein Feuchte aus der Luft auf und passt sich dem Raumklima an. Extremsportler lehen den Klotz gleich in Wasser.
Nun trägst du den Stein nach draussen, sagen wir 5 GradC bei 50% Luftfeuchte, also 1/3 der absoluten Feuchte. Auch hier passt sich der Feuchtegehalt an, nicht ohne Grund kann man (Brenn)holz trocknen und werden Wände nach dem mauern trocken.
Dieser Feuchtetransport passiert bei einer Wand kontinuierlich, Wasser diffundiert hin zum Ort der geringeren Feuchte. Besonders gut funktioniert das, wenn die Wand aussen durch die Sonne erwärmt wird, nachdem in der Nacht die Feuchte aus dem Raum in die äusseren Schichten vorgedrungen ist, insbesondere bei hygroskopischen Baustoffen wie Kalk.
Je nach Experimentierbedingungen liegt der Feuchtetransport um 10l pro Tag pro Zimmer, mit allerdings grossen Schwankungen je nach Jahreszeit, Aussenfeuchte, Sonnenrichtung
Da sind SD-Werte von allen möglichen Materialien aufgeführt.
Ich zumindest kann damit nicht ausrechnen, inwieweit sich der Feuchtetransport von innen nach außen ändert, wenn ich ein außen ein bei vielen so verhasstes WDVS aufbringe.
Wer? Ich, der Verfasser des Dokuments, oder das Arschloch hier, bei dem
bis zu 10l Wasser durch die Außenwand eines Zimmers pro Tag
transportiert werden? Bei dem ist wohl einiges nicht ganz dicht.
Schon klar, was man nicht versteht, das gibt es einfach nicht...
Schon klar, was man nicht versteht, das gibt es einfach nicht...
Wie viel Wasser diffundiert durch eine normale Wand aus Mauerwerksverband, die innen und außen verputzt ist?
Praktisch nix.
Du könntest mir das Gegenteil ja einfach vorrechnen mit deinen verlinkten Wasserdampfdifffusionswiderständen. Gerne auch mit einem hypothetischen extrem Beispiel, drinnen tropisches Klima 25°/80% rlF und draußen eisige Winternacht -10°C/30%rlF. Oder irgendwie andersrum.
Ich freu' mich schon.
Crackpots belehren zu wollen ist vergebene Liebesmüh.
Aus zugegebenermaßen fachlich höchst kompetenten Elektronikern Bauingenieure zu machen offensichtlich noch viel mehr, insbesondere wenn sie außer Beleidigungen nichts substantielles vorzuweisen haben.
Nur gegenüber Menschen, die mir unterstellen, kein Gehirn zu haben. Das sind Arschlöcher, mit denen ich nicht diskutiere.
Mich einen "Crackpot" zu nennen ist auch nicht viel besser.
Aber wie ist es eigentlich bei dir, Laberkopp. Über 50% rel. LF nimmt die Diffusion stark zu. Ungefähr Faktor 2. Während deine trockene Wand also 10 Liter pro Tag durchlässt, sind es feucht 20 Liter. Wenn es jetzt an deine Westseite regnet, dann müssen nach deiner Definition runde 20 Liter pro Tag durch deine atmende Wand fließen. Diffusion ist keine Einbahnstraße.
Bei 20 Litern wäre deine Wand innen also komplett nass.
Richtig. Daher heizen wir drinnen, da sinkt bei gleicher absoluter Feuchte wie draussen die wahrgenommene relative Feuchte. Im ungeheizten Feldsteinbau ist es unangenehm feucht und zumindest zeitweise sind dort die Wände nass.
25°C/60%rLF sind ca. 15g/m3.
Macht im 20qm Zimmer also 2,5m20m215g/m3 = 0,75l.
Der Laberarsch lüftet also die Feuchtigkeit seiner Raumluft bis zu 10l/0,75l = 13 mal pro Tag oder alle 2 Stunden aus dem Haus raus, und das alleine durch seine Wände.
Im ungeheizten
Feldsteinbau ist es unangenehm feucht und zumindest zeitweise sind dort
die Wände nass.
Gut, dann ist aber ganz klar zu sagen, dass Du mit deinem exotischen Gemäuer eine ziemliche Ausnahme in der sonst üblichen Bauweise der Neuzeit darstellst. Da ist es dann aber auch ziemlich falsch, komplett zu generalisieren, wie in diesem Thread geschehen.
Es hat schon seinen Grund, warum man heute keine derartigen Häuser mehr baut. Vor allem der absolut miserable Dämmwert von Natursteinmauern sind der Hauptgrund neben dem hohen Preis.
Sorry für leicht OT: Aber was ist das denn links für eine Lampe? Ich sehe da keine Fassung, eher als Leuchte an einem Stück mit Kabel. Wo bekommt man sowas?
Es ist halt mehr Aufwand. Aber die modernen Häuser werden nicht so alt
wie die Fachwerkhäuser die man über all finden kann.
Man sieht von den alten aber nur die, die noch übriggeblieben sind. Und längst nicht alle heutigen Fachwerkhäuser sind innen das, was sie scheinen.
Ist wie bei den Kirchen. Die alten Baumeister waren gar nicht solche Statik-Genies: Die Mathematik war nicht so weit und die Rechenhilfsmittel auch nicht.
Deswegen sind viele Kirchen einfach eingestürzt und in Vergessenheit geraten. Sagte neulich ein heutiger Dombaumeister.
Was den Aufwand angeht: In der Türkei und ähnlichen Gegenden bauten die Dorfleute früher mit ungebrannten Lehmziegeln. Da arbeitete dann in jedem Frühjahr das ganze Dorf vier Wochen am Neu-"Verputzen", damit die Häuser nicht zusammensackten. Nur die betuchten Bürger hatten gebrannte Lehmziegel.
Für mich ist das eine Lampe oder Leuchte, die zufällig oder absichtlich so aussieht wie früher eine Baustellenfassung in Kombination mit einer E27 Glühbirne.
Aber es ist eben gerade keine Fassung.
Das im Bild könnte eine „Kölner Deckendose“ sein. Dafür gibt es im Baumarkt passende Teile, die eine sehr solide Anbringung von Leuchten ermöglicht.
Und wenn die Leuchte weiter weg ist, kommt auf die Dose nur der Deckel (ohne Haken, nur Schraube zum Befestigen des Deckels/Baldachin) und darauf ein Blindbaldachin. Daraus eine „Affenschaukel“ aus flexibler Kunststoffschlauchleitung zu Leuchte.