Ich bin ungezogen und für den Herd stehen mit nur eine Phase mit 16 Ampere zur Verfügung.
Jetzt habe ich einen Herd mit Ceranfeld und Backofen. Jetzt ist es mein mir so ich benutze maximal (selten) 2 Kochplatten ODER den Backofen. Beides zusammen nie. Kann ich den Herd in der Form betreiben.
Bei 16 Ampere komme ich bei 230 Volt ja auf 3680 Watt. Die Stromaufnahme der Kochplatten oder des Ofens liegen ja deutlich drunter. Betreibe ich den Herd auf drei Phase ist es ja so, dass zwei Platten immer auf eine Phase liegen und der Herd auf einer Phase. Möglich müsste das doch sein oder?
Du kannst den Herd an eine 230V Leitung anschliessen in dem du sie an alle 3 Phasenanschlüsse L1, L2 und L3 anschliesst, N am N, PE an PE, es tritt keine Überlastung der Leitung auf.
Wenn du mehr als 2 Platten und/oder Backofen einschaltest, fliegt die Sicherung raus um eben eine Leitungsüberlastung zu verhindern.
Da Schuko nicht für Dauerbelastung taugt und ein Herd/Backofen schon recht lange an ist, ist Festanschluss vorzuziehen.
Du kannst den Herd an eine 230V Leitung anschliessen in dem du sie
an
alle 3 Phasenanschlüsse L1, L2 und L3 anschliesst, N am N, PE an PE, es
tritt keine Überlastung der Leitung auf.
Wenn du mehr als 2 Platten und/oder Backofen einschaltest, fliegt die
Sicherung raus um eben eine Leitungsüberlastung zu verhindern.
Da Schuko nicht für Dauerbelastung taugt und ein Herd/Backofen schon
recht lange an ist, ist Festanschluss vorzuziehen.
Da Schuko nicht für Dauerbelastung taugt und ein Herd/Backofen schon
recht lange an ist, ist Festanschluss vorzuziehen.
Autarke /Backöfen/ werden sehr oft mit Schukosteckern betrieben. Das ist werksseitig schon so vorgesehen. Beim Küchenbau sollte man natürlich für den Backofen einen eigenen Stromkreis vorsehen, um Ärger auszuschließen.
Diesen Herd hier als Kombination aus Backofen und Kochfeld aber würde ich /auf keinen Fall/ an einer Schukosteckdose anschließen, denn wenn zusätzlich zum Backofen doch noch mal 'ne Kochstelle eingeschaltet wird, werden mehr als 3.6 kW fließen. Den 16A-Sicherungsautomaten stört das 'ne ganze Weile lang nicht (der löst nicht aus, wenn 16.5 A fließen, und auch nicht, wenn 20 A fließen, siehe Auslösecharakteristik), aber für die Schukosteckdose wird das dann sehr unangenehm.
Da Schuko nicht für Dauerbelastung taugt und ein Herd/Backofen schon
recht lange an ist, ist Festanschluss vorzuziehen.
Autarke Backöfen werden sehr oft mit Schukosteckern betrieben. Das ist
werksseitig schon so vorgesehen. Beim Küchenbau sollte man natürlich für
den Backofen einen eigenen Stromkreis vorsehen, um Ärger auszuschließen.
Diesen Herd hier als Kombination aus Backofen und Kochfeld aber würde
ich auf keinen Fall an einer Schukosteckdose anschließen, denn wenn
zusätzlich zum Backofen doch noch mal 'ne Kochstelle eingeschaltet wird,
werden mehr als 3.6 kW fließen. Den 16A-Sicherungsautomaten stört das
'ne ganze Weile lang nicht (der löst nicht aus, wenn 16.5 A fließen, und
auch nicht, wenn 20 A fließen, siehe Auslösecharakteristik), aber für
die Schukosteckdose wird das dann sehr unangenehm.
Ingo L. schrieb:
und für den Herd stehen mit nur eine Phase mit 16 Ampere zur Verfügung.
Der Herd hat einen Festanschluss. An die Schukodose kommt der nicht
Kenne das auch durchaus häufig, einphasiger Herdanschluss. Meistens wird die entsprechende Wohnung dann generell nur mit Wechselstrom versorgt.
16A sind in der Konstellation aber eher ungewöhnlich. Meistens liegt ein 2,5qmm mit 20A Absicherung vor. Bei alten Installationen mit klassischer Nullung oft sogar 4qmm.
Der Herd hat einen Festanschluss. An die Schukodose kommt der nicht
Lass dich nicht verrückt machen. Das kannst du ganz normal anschließen, 1/2/3 und 4/5 jeweils gebrückt. Die flexible 2,5qmm Herdanschlussleitung ist völlig ausreichend.
Selbst wenn du zu viele Verbraucher am Herd einschaltest wird nicht mehr passieren, als dass die (zu knappe) 16A Sicherung auslöst. Die reißt auch keine anderen mit, da Überlast, wie bereits treffend erwähnt, kein Kurzschluss ist und nur die thermische nicht aber die magnetische Auslösung anspricht.
Üblicherweise stehen die vorgesehenen Anschlußschemata in der Anleitung, oder auch eingeprägt direkt am Anschlußfeld des Gerätes, und da findet man auch die Brücken.
für den Herd stehen mit nur eine Phase mit 16
Ampere zur Verfügung.
Habe hier ebenfalls nur 16 oder 20A (müsste nachsehen) für den Herdanschluss. Habe dort nur das autarke Kochfeld angeschlossen. Der Backofen hängt an der Steckdose für den Geschirrspüler (16A). Der GSP zieht wiederum max. 10A, hängt deshalb an der Steckdose für den Kühlschrank. Der KS mit seinen nur noch ca. 60W hängt mit an den Steckdosen für den Arbeitsplatz. WM hängt wie vorgesehen an der Steckdose für die WM. Klappt seit Jahren ohne Ausfall.
Wenn für deinen Herd nur 1x230V vorgesehen sind, hast du zu 99% nur ein und dieselbe Phase in der gesamten Wohnung. Der Herd sollte keine Probleme haben, wenn er mehrphasig angeschlossen wird, es aber in Wahrheit nur eine Phase ist. Oder du schaltest einfach eine unbenutzte Steckdose und den Heranschluss parallel, lässt den Herd auf eine Phase gebrückt.
Wahrscheinlich werden die werten Elektriker jetzt wegen irgend ner Vorschrift hysterisch schreien, oder mit unterschiedlichen Schleifenimpedanzen um sich werfen müssen, aber das funktioniert ggf. trotzdem. Physik kümmert sich glücklicherweise nicht um Vorschriften.
Wenn du mehr als 2 Platten und/oder Backofen einschaltest, fliegt die
Sicherung raus um eben eine Leitungsüberlastung zu verhindern.
Überlastung bedeutet "mehr als zulässig". Es bedeutet nicht "soviel, wie oft funktioniert".
Die Sicherung löst erst nach längerer Zeit aus. Ein B16 darf nach VDE bei 23 A bis zu einer Stunde mit dem Auslösen warten. In der Zeit kann alles Mögliche irgendwo qualmen.
Obendrein weiß man bei einer Installation, die so alt ist, dass sie keinen dreiphasigen Herdanschluss hat, nie genau, was da für Fallen und Leitungen in den Wänden versteckt sind. Bei uns hier ist alles modernisiert, aber im Treppenhaus gibt es noch ein paar 50+ Jahre alte textil-isolierte Leitungen. Die sind wahrscheinlich noch für 6 A ausgelegt.
Zulässig ist so ein Anschluss in keinem Fall. Und wer hat eigentlich eine Haftpflicht gegen selbst verschuldete Brände? Von Personenschäden durch Brände gar nicht zu reden, da wartet der Staatsanwalt.
Der Backofen hängt an der Steckdose für den Geschirrspüler (16A). Der GSP
zieht wiederum max. 10A, hängt deshalb an der Steckdose für den
Kühlschrank. Der KS mit seinen nur noch ca. 60W hängt mit an den
Steckdosen für den Arbeitsplatz. (...) Klappt seit Jahren ohne Ausfall.
Alles an einer Sicherung? Viel Spaß, wenn die mal auslöst und dann alles tot ist.
Meine Kühl-/Gefrier-Kombi hat auch nur ca. 50 W. Aber der Hersteller schreibt für den Anschluss eine Sicherung mit mindestens 10 A vor - wohl für den Fall, dass der Kompressor blockiert. Da habe ich einen schmalen Kabelkanal mit einer separaten Leitung bis zum Sicherungskasten auf die Wand gedübelt, damit die Kühlung niemals unnötig ausfällt und ich im Urlaub alles andere abschalten kann.
Wahrscheinlich werden die werten Elektriker jetzt wegen irgend ner
Vorschrift hysterisch schreien, oder mit unterschiedlichen
Schleifenimpedanzen um sich werfen müssen, aber das funktioniert ggf.
trotzdem. Physik kümmert sich glücklicherweise nicht um Vorschriften.
Du kannst auch mit schlechten Reifen von Flensburg nach Sizilien fahren. Manchmal sagt dir dann die Physik Bescheid, und manchmal nicht.
Kenne das auch durchaus häufig, einphasiger Herdanschluss. Meistens wird
die entsprechende Wohnung dann generell nur mit Wechselstrom versorgt.
16A sind in der Konstellation aber eher ungewöhnlich. Meistens liegt ein
2,5qmm mit 20A Absicherung vor.
Eben. Und wenn man das "Schieeeeeeflast"-Gekreische ignoriert, das im Mehrfamilienhaus mit > 10 Wohnungen auch kompletter Schwachsinn ist, dann kann man auch 4mm² verlegen und die mit 32A absichern. (Sofern man die Leitung nicht in Watte verlegt, dann darf die natürlich nicht handwarm werden).
In der Zeit wird dort nichts (ordnungsgemässes) qualmen, denn
Überraschung: Die Bauteile nach dem LSS sind auf die Kennlinie des LSS
ausgelegt.
Ich wusste bisher nicht, dass alle Elektroinstallationen "ordnungsgemäß" sind. Besonders solche, die so alt sind, dass sie keinen üblich leistungsfähigen Herdanschluss haben.
Und: Du hast wahrscheinlich noch nie eine verbrannte Tapete rund um eine Dose gesehen, in der sich eine Klemmschraube nach Jahrzehnten wegen fließendem Metall gelockert hat.
Blödsinn. Ich hatte schon in den 80ern in Berlin in einer
Einzimmer-Altbauwohnung drei Phasen mit 63A.
Dass Rauchen ungesund ist, ist Blödsinn, mein Opa ist als Kettenraucher 97 geworden. Soviel zum Thema "Allgemeine Aussagen aus einem Einzelbeispiel ableiten".
Ich wusste bisher nicht, dass alle Elektroinstallationen "ordnungsgemäß"
sind.
Daher, Überraschung, habe ich das reingeschrieben. Natürlich gibt es auch Pfusch mit nicht angezigenen Disenklemmen oder zu dünnem Klingeldraht - auch von Elektrikern..
Und: Du hast wahrscheinlich noch nie eine verbrannte Tapete rund um eine
Dose gesehen,
Habe ich, verschmorze Schuku, daher pläduere ich für Festanschluss. Deine Lesekompetenz liegt bei 0.
Der Backofen hängt an der Steckdose für den Geschirrspüler (16A). Der GSP
zieht wiederum max. 10A, hängt deshalb an der Steckdose für den
Kühlschrank. Der KS mit seinen nur noch ca. 60W hängt mit an den
Steckdosen für den Arbeitsplatz. (...) Klappt seit Jahren ohne Ausfall.
Alles an einer Sicherung?
Nein, an etlichen Automaten. Nur besser ausgelastet, um dem "Herd" mehr Strom zu ermöglichen. Und dabei haben wir sogar die Waschmaschine noch mit in der Küche.
1x16A wie beim TO ist heutzutage einfach eine Unverschämtheit für einen Herd. Kein Mensch kann damit vernünftig kochen. Ein halbwegs vernünftiges Kochfeld will ja schon 32A.
Lass dich nicht verrückt machen. Das kannst du ganz normal anschließen,
1/2/3 und 4/5 jeweils gebrückt. Die flexible 2,5qmm Herdanschlussleitung
ist völlig ausreichend.
Vollkommen richtig.
I.d.R. wir allerdings bei einem einphasigen Anschluss (mit entsprechender Leitung) mit 20A statt 16A vorgesichert.
Könnte also passieren, dass dir hin und wieder der LSS vom Herd fliegt.
Ich selber habe die Konstellation jahrelang mit 20A gehabt. Nahezu problemlos, nur einmal ist der LSS geflogen. Wenn du nicht alle Kochfeld / Backofen gleichzeitig nutzt wird das auch mit 16A funktionieren.
Ein halbwegs
vernünftiges Kochfeld will ja schon 32A.
Das ist allerdings auch Bullshit. Für Hobbyköche mit professionellen Allüren geht natürlich nichts über Gas, für alle anderen reichen die üblichen 11kW.
Ich bin ungezogen und für den Herd stehen mit nur eine Phase mit 16
Ampere zur Verfügung.
Wer zieht denn wieder in eine alte Studentenbude um? Oder Altbau in der Sahelzone? Man man Leute. Was stimmt mit euch nicht. Wo und wie haust ihr eigentlich?
Ich habe in der Küche zwei komplette "Herdanschlüsse" mit je 3 Phasen und insg. 6 LSS.
Damit kann man nicht nur Kochfeld und Herd an verschiedenen Seiten der Küche aufstellen, man hat auch für beides je 3 Phasen und 3 LSS zur Verfügung.
Als Student kocht man auch auf einem kastrierten Herd oder zur Not ner externen Kochplatte. Aber wer will so einen Krampf als Dauerlösung im Erwachsenenalter?
Das ist allerdings auch Bullshit. Für Hobbyköche mit professionellen
Allüren geht natürlich nichts über Gas, für alle anderen reichen die
üblichen 11kW.
Und welcher Strom fließt bei 11 kW, wenn man die einphasig absichert?
Oh, und wer mal mit einem anständigen Induktionskochfeld gekocht hat, der will kein Gas mehr. Es sei denn, das Kochen in Konservendosen ist sehr wichtig.
3x63A in ner Einraumwohnung sind Blödsinn, oder wenn tatsächlich,
dann wohl einmalig weltweit.
Nö, ein Durchlauferhitzer genügt dafür. Der war mit 3x35A abgesichert (bei 21 kW Leistung), und die drei Vorsicherungen im Sicherungskasten waren 63A-Sicherungen.
Meine Wohnung war allerdings eine Einzimmer*-, keine Einraumwohnung**.
Einphasige Hausanschlüsse gibt es auch in anderen Gegenden. Bei meinem Haus in einer schwäbischen Großstadt habe ich auch nur 1x63A. Der Herd hängt an einer Leitung mit 5x2.5 mm^2. Die drei Phasen sind erst an der Sicherung zusammengeführt. Obwohl die 11kW eigentlich das Doppelte benötigen, ist hat der 25A Leitungsschutz noch nie ausgelöst. 16A wären aber tatsächlich etwas wenig.
Auf garkeinen Fall darf der Herd auf eine einzige Phase gelegt werden!
Das kommt auf den Herd an, ob das mit einer Phase 16A geht, oder nicht. Ohne Kenntnis von Modell, Typ, Hersteller, sind die biherigen Aussagen hier nur populistische Meinungsaeusserungen.
Meine Kühl-/Gefrier-Kombi hat auch nur ca. 50 W. Aber der Hersteller
schreibt für den Anschluss eine Sicherung mit mindestens 10 A vor - wohl
für den Fall, dass der Kompressor blockiert.
Allerdings solltest du darauf achten, dass die Stromleitungen in deinem Haus in gutem Zustand sind. Wenn die Leitungen zu alt oder zu dünn sind, kann es zu Problemen kommen.
Bei einer Mietwohnung mit so einer (Alt)Installation sollte man den Vermieter auf die Physik hinweisen. Die hier gerne diskutierten Absicherungen und Ströme beanspruchen die Leitungen bis an ihre Grenzen. Deshalb heißt die „Sicherung“ auch „Leitungsschutz“. Aber eine dauernde Beanspruchung im Grenzbereich reduziert die Lebensdauer üblicher Leitungen DRASTISCH. Da können nach wenigen Jahren schon die ersten Isolationsprobleme auftreten. Das wird dann lange nicht bemerkt weil der Herdanschluss meist keinen RCD hat.
Wenn da die geringste Chance besteht ohne viel Stemmarbeiten eine „richtige“ Herdleitung (5x2,5) zu ziehen wird das der vernünftige Vermieter machen.
Bei Studentenbuden mit gelegentlichem Herdbetrieb völlig anders als bei einer Familie mit vielen Kindern und täglichen Kochorgien.
Wenn man nur 20% mehr Strom fliessen lässt, sinkt die Lebensdauer auf 2.5 Jahre. Daher ist eine Sicherung 'LSS' dran, die erlaubt keine 20% mehr.
Damit hält eine Leitung zumindest 20 Jahre, wenn nur 8 Stunden statt 24 Stunden belastet 60 Jahre und im Haushalt eigentlich ewig.
Aber schön, daß du mal wieder FUD abgesondert hast.
Auf garkeinen Fall darf der Herd auf eine einzige Phase gelegt werden!
Und da diese Vorschrift bei uns in D auch kompromisslos eingehalten
wird, müssen gaaanz viel Leute sich von Kaltschalen u.ä. ernähren,
um nicht zu verhungern. SCNR
Auf garkeinen Fall darf der Herd auf eine einzige Phase gelegt werden!
Und da diese Vorschrift bei uns in D auch kompromisslos eingehalten
wird, müssen gaaanz viel Leute sich von Kaltschalen u.ä. ernähren,
um nicht zu verhungern. SCNR
Sollte kein Problem sein. Die Hopfenkaltschale ist in D weit verbreitet.
Ich weiß von Hunderten derartiger Installationen, allerdings mit 20 A.
Und wenn man ein vernünftiges Kabel verwendet, dann geht das auch mit 32 A. Natürlich kommt dann sofort jemand angetanzt und kreischt was von Schieeeeeeflast, aber der Aufriss, eine Wohnung auf Drehstromanschluss umzustellen, ist deutlich größer, als eine 3x4²-Leitung vom Sicherungskasten in die Küche zu verlegen (und passend abzusichern).
Anders als bei einer Wallbox hat so ein Herd nämlich die Eigenschaft, fast nie Vollast zu benötigen, und wenn, dann auch nicht besonders lang. Die eigene Elektrokarre aber zieht schon mehrere Stunden am Stück ihre 11 kW.