Leitungsunterbrechung Folientastatur - leifähiger Lack?

OP #7513717
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Hallo,

nachdem ich hier vor Jahren bereits super Hilfe erhalten hatte, mit meinem Gabelstapler-Spannungsausgleich, habe ich nun mal wieder ein ähnliches Problem: Am Junior-Computer, der aktuell von meinem Neffen schmerzlich vermisst wird, geht der An-Knopf nicht mehr.

Ursache ist nach einigem Messen und Probieren eindeutig eine Leitungsunterbrechung infolge eines Kratzers in einer Leiterbahn. Ich habe vorsichtig den grünen Schutzlack in der Nähe entfernt und kann eindeutig herausmessen, dass dort die Unterbrechung ist. Dummerweise ist das auch noch im Gelenk (der Computer ist gebaut wie ein Laptop), also leicht bewegt.

Gibt es eine Art Lack, mit der man das reparieren kann?

Persönliche Seite #7513744
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H. H. schrieb:

Mit Bismutlot, Schmelzpunkt 138°C.

Wenn verfügbar wohl die beste Variante. Ansonsten: Wenn das Trägermaterial die Löttemperatur nicht verträgt (breit genug zum Testen ist es ja), könnte man beim Löten was temperaturbeständiges unterlegen, dass der Leiterzug nicht "durchsackt". Hinterher von oben und unten Tesa drüber. Damit ist auch die Isolation wieder gewährleistet.

Mit den "Leitbeschichtungen" zum Aufkleben hab ich auch keine gute Erfahrung gemacht.

#7513858
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bei dem Leitsilber Zeugs habe ich Bedenken, dass er auf bewegten Untergrund nicht lange hält.

Bei einer Lötung (an der bewegten Stelle) drauf achten, dass die Flickstelle nicht zu lang wird (max 1 cm). Zu lange Flicken (bzw. Lot) schränken die Beweglichkeit ebenfalls zu sehr ein.

wenn du deine PLZ verrätst, gibt es vielleicht einen Mit-Foristen in deiner Nähe mit Bismut Lot, der dir helfen könnte.

#7513947
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OP #7514169
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#7514310
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Hallo,

ich habe vor meinen Lötzeiten vor knapp 15 Jahren Silberleitlack dazu benutzt um "Voltmods" auf Grafikkartenplatinen durchzuführen. Geholt habe ich den nicht online, sondern im Autokleinteilehandel, ATU etc. Über Beweglichkeit/Haftung bei flexiblen Materialien kann ich nichts sagen. Das Löten feinen Kupferdrahtes ist hier schon genannt worden.

Vorhin fragte jemand nach Kupferklebeband. Ein solches wie verlinkt habe ich kürzlich bei Aliexpress bestellt und verwendet, um ein Batterieauflagepad auf einer Platine für eine Taschenlampe zu reparieren. (Das war ein Schraubverschluss, und durch die Reibung nutzte sich das Kupfer ab.) Es klebt wie sau, ist sehr dünn. Meines Erachtens wirkt der Kleber isolierend, man müsste also auch dann die zwei Verbindungen löten. Wäre vielleicht Draht vorzuziehen, das Band ist halt schon in Position und man muss mit sehr wenig Hitze kurz "drüberziehen" um das zu überbrücken. Bei der Taschenlampe brachte ich das Band auf, die abgenutzten Vias nutzte ich um Kupferlackdraht mehrfach durchzuführen. Dann machte ich eine Verlötung des Drahtes und des Bandes, und fixierte alles zusätzlich mit Lötstoppmaske.

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