Ich suche als Ersatzteil für eine Audioendstufe
von QSC einen Elektrolytkondenator 1000uF mindestens 90V mit 16mm Durchmesser.
Bei Elektronik Würth, Digikey, Mauser und Farnell konnte ich keinen 1000uF 90V oder 100V Kondensator finden mit weniger als 18mm Durchmesser.
Bin ich Blöd oder gibt's so einen Kondensator nicht zu kaufen? Der verbaute Kondensatoren 1000uF 90V 16x40mm von nichicon kann ja auch nicht vom Himmel gefallen sein.
Bin für alle Tipps dankbar wo man diese Kondensator em bekommen kann.
Ich suche als Ersatzteil für eine Audioendstufe
von QSC einen Elektrolytkondenator 1000uF mindestens 90V mit 16mm
Durchmesser.
Bei Elektronik Würth, Digikey, Mauser und Farnell konnte ich keinen
1000uF 90V oder 100V Kondensator finden mit weniger als 18mm
Durchmesser.
Bin ich Blöd oder gibt's so einen Kondensator nicht zu kaufen? Der
verbaute Kondensatoren 1000uF 90V 16x40mm von nichicon kann ja auch
nicht vom Himmel gefallen sein.
Bin für alle Tipps dankbar wo man diese Kondensator em bekommen kann.
Bin ich Blöd oder gibt's so einen Kondensator nicht zu kaufen? Der
verbaute Kondensatoren 1000uF 90V 16x40mm von nichicon kann ja auch
nicht vom Himmel gefallen sein.
Passende Nichicon haben min. 18mm Durchmesser, sofern keine anderen Nebenbedingungen dazu kommen. Bei Panasonic sind's auch mindestens 18mm. Du mußt also noch mal neu messen oder Platz schaffen oder z.B. die Ansprüche an die Spannung auf 80V senken.
Die Anforderungen habe ich mir nicht ausgedacht, das so ein Elko existiert bereits und liegt vor mir.
Wie kann es sein das QSC vor 15 Jahren Elkos verbaut hat die heute niemand mehr Herstellen kann?
Besonders hoch und schlank, oder klein und dick und sonstige "Sonderlocken", wie krumme Kapazitätswerte, kann man bei Abnahme entsprechender Stückzahlen durchaus kundenspezifisch fertigen lassen.
Sei es, weil es die Platzverhältnisse so erfordern, oder weil man der Konkurrenz das Kopieren erschweren will, oder halt, weil man will, das neu gekauft und nicht repariert wird.
Nimm die verlinkten Nicicons, das passt schon. 28 Milliohm ESR ist schon recht wenig. Es gibt da Kandidaten, die werden mit 90 Milliohm als low ESR beworben.
10.000h bei 105° sind schon eine außergewöhnliche Haltbarkeit. Auch da gibt es viele Serien, die 1000 oder 2000 bieten.
820µ sind weniger als -20% Abweichung. Früher waren derartige - und noch größere Toleranzen üblich. Ein halbwegs gutes Schaltungsdesign verzeiht -50%. Das zusammen mit den 10Kh Lebensdauer, passt dann schon.
Kann man den als LOW ESR und geeignet für eine Audioendstufe betrachten?
War denn der originale C ein explizit ausgewiesener Low-ESR? Und welche Besonderheiten muß ein Elko haben, um für Audio-Endstufen geeignet zu sein? Da eignet sich doch praktisch jeder Elko ...
War denn der originale C ein explizit ausgewiesener Low-ESR?
Dazu schweigt der TE.
Auf der oben genannten QSC-Seite scheint das ja auch nur ein Nichicon zu sein, nur die Baureihe sieht man da nicht. Aber das könnte ja der TO nachliefern, so daß sich dann vielleicht sogar ein altes DB finden ließe (wenn der C nicht gerade kundenspezifisch ist).
An welcher Stelle der eingebaut ist, hat er aber wohl auch noch nicht verraten, oder?
Aber vielleicht ist der C eh' nicht kaputt, und soll nur prophylaktisch getauscht werden, weil es gerade in ist ...
Ich suche als Ersatzteil für eine Audioendstufe
von QSC einen Elektrolytkondenator 1000uF mindestens 90V mit 16mm
Durchmesser.
Ich lese da, daß die Audioendstufe von QSC ist. Sollte sich das auf den Hersteller des Kondensators beziehen, ist das ein Zeichen für sehr schlechten Satzbau.
2 Ansätze die beide gebastel sind, hätte ich anzubieten, einmal parallelschaltung zweier übereinandergstapelter Elkos 470µF und eventuell 560µF. Oder man nimmt einen mit passenden Werten und verlängert die Zuleitung und legt den irgendwo passend in der Nähe hin.
welche
Besonderheiten muß ein Elko haben, um für Audio-Endstufen geeignet zu
sein?
Für den Techniker reicht da jeder 0815 Allgebrauchselko.
Für den Audiophilen muss es etwas aus Unobtanium sein, mit sauerstoffreien Kupferbeinen, der bei Vollmond von Jungfrauen gewickelt wurde weil ansonsten die Chakren in der 7ten Dimension verzerren.
Natürlich würde ein leicht erhältlicher 820uF/100V mit 16mm Durchmesser ausreichen.
Aber vielleicht ist der C eh' nicht kaputt, und soll nur prophylaktisch
getauscht werden, weil es gerade in ist ...
Nicht nur "in ist ". Wenn ein Geraet reparaturbeduerftig ist sollen grundsaetzlich ALLE Kondensatoren vorab ausgetauscht werden - selbst die, die sich in einer Fernbedienung fuer das Geraet befinden.Naja - so hoert sich das hier manchmal auf dem Forum so an....😆😆😆😆
Zusammenfassend können wir festhalten das es den gesuchte Kondensator 90V 1000uF mit 16mm Durchmesser nicht zu kaufen gibt, da der eine Spezialanfertigung für den Gerätehersteller ist.
Der Vollständigkeit halber es handelt sich um eine QSC PL 230 Endstufe.
Was spricht dagegen wie eins beim Silberpfeil den Lack (in diesem Fall den Schrumpfschlauch) und dann noch ein bißchen vom Alubecher runterzunehmen? Die Nachbarteile, die den Kondensator auf Preßpassung berühren, sind bei 90V sicherlich alle isoliert.
Grober Murks! Du hast offensichtlich keinerlei Ahnung von
Schaltnetzteilen.
Dann kläre mich bitte auf, warum ein paar Zentimeter beim Siebteil etwas ausmachen!
Ich sehe im Moment noch nicht die Problematik, aber ich vertraue sehr auf deine Fachkentnisse.
Wann wurde eigentlich aus einem 'irgendwie Audio Kondensator Dingens mit 90V / 1000U' ein low ESR Siebkondensator in einem mit 100Khz getakteten Schaltnetzteil?
Und warum wird hier eigentlich wegen dem Primitivkram ein Fass nach dem anderen aufgemacht?
Nun soll der TO da endlich den 100V / 820uf Kondensator reinnageln damit der Mummenschanz hier aufhört.
Als ob das irgendeine Rolle spielen würde ob 1000u oder 820u.
Wann wurde eigentlich aus einem 'irgendwie Audio Kondensator Dingens mit
90V / 1000U' ein low ESR Siebkondensator in einem mit 100Khz getakteten
Schaltnetzteil?
Als klar wurde, um welche exakte Audio Endstufe es sich hier dreht. Nämlich um eine QSC PL320. Und die hat ein Schaltnetzteil statt eines Eisenschweins als Versorgung verbaut.
Und die hat ein Schaltnetzteil statt eines
Eisenschweins als Versorgung verbaut.
Ohje und natürlich ist dann jeder Kondensator allerhöchsten Belastungen ausgesetzt und bis auf die dritte Nachkommastelle berechnet.
Leute, ich baue selber Schaltnetzteile.
Nun hört mal auf Euch immer schneller um die eigene Achse zu drehen und aus einer Filzlaus eine Horde Elefanten zu konstruieren.
Schon ein paar Zentimeter Leitung haben schnell 1µ an Induktivität, und
die stört bei 100kHz und dicken Strömen sehr.
Wenn der Siebelko ausgelagert wird, würde ich den mit vier
Drähten anschliessen. Zwei Drähte vom Netzteil zum Elko und
zwei Drähte vom Elko zum Verbraucher. Dann wäre die Leitungs-
induktivität sogar nützlich.
Es sind ganze Gruppen von parallelgeschalteten Elkos verbaut. Das Originalersatzteil hat einen Temperaturbereich bis runter zu -55°C. Diese Endstufe wird vom Hersteller mit 2*900 Watt an 4 Ohm angegeben. Und ja, Bühnen-PA muss auch im Winter funktionieren. Auch an Silvester.
Freilich turnen hier selbsternannte "Experten" ohne Fachwissen herum, die raten dann zum Rumtüddeln, "...wird schon gehen". Da darf dann auch "in der Ecke gelagert", die Isolation entfernt und Luftikus gespielt werden.
Freilich turnen hier selbsternannte "Experten" ohne Fachwissen herum,
Ja, die meinen dann ohne einen mundgeblasenen Spezialelko könne so ein außergewöhnliches Wunderwerk wie ein Schaltnetzteil garnicht funktionieren.
Es sind ganze Gruppen von parallelgeschalteten Elkos verbaut.
Und die sind alle von Buddhistischen Mönchen handverlesen und miteinander bekannt gemacht worden.
Da kann man jetzt keinen 820uf/100V einsetzen, weil die anderen Elkos mit dem nichts zu tun haben wollen und sich aus Scham selbst entleiben werden.
Ihr Audio Leute seid ein komisches Volk.
Das ist ein Schaltnetzteil wie es Millionen andere gibt und die Industrie hat viel härtere Anforderungen.
Da muss kein aus Yakdung geklöppeltes Spezialteil rein.
Ein stinknormaler Elko reicht völlig.
Die anderen Elkos haben auch nicht mehr annähernd ihre originalen 1000uF oder den originalen ESR.
Es geht doch nicht um Esoterik, sondern um einen PA-Verstärker. Man muss den Eindruck haben, dass du von der Auslegung solcher SNT zu wenig Ahnung hast. Natürlich wird der mit den empfohlenen Elkos funktionieren, aber irgend ein Billigkram wird darin schnell versagen. Wenn der dann während eines Events versagt, ist das für den Veranstaltungstechniker fast der GAU.
Sollte der TE den rein privat verwenden, dann werden natürlich auch Billigelkos ausreichen.
Das habe ich nicht geschrieben.
Natürlich muss die Isolation eingehalten werden.
Klar, wenn das Teil mit 100khz taktet, ist das schon ein Unterschied.
Ich dachte das ist irgendein Oldtimer, der mit ein paar Kilohertz getaktet wird.
Mein Fehler.
Danke H.Hinz!
Bin immer dankbar für deine Beiträge.
wens interessiert (den TO scheinbar nicht mehr),
der holt sich bei Tanya den Plan und sieht, dass da 2x je 5 Stk 1000u/90V drin sind, und die Spannungen sind mit +67 und -67 beschriftet.
da verbietet sich mMn irgendein Gebastel oder Billig-Teile
@ Peter, den Link dazu hättest ja auch noch bringen können, damit sich die Kenner hier davon selber überzeugen
Mit Google finde ich auf die Schnelle nämlich nichts dazu
Holy shit!
Na wenigstens wird die untere Temperaturgrenze der Elkos selbst im Außeneinsatz nicht lange ein Problem sein. Das ist Leistungselektronik pur
Man muss
den Eindruck haben, dass du von der Auslegung solcher SNT zu wenig
Ahnung hast. Natürlich wird der mit den empfohlenen Elkos funktionieren,
aber irgend ein Billigkram wird darin schnell versagen. Wenn der dann
während eines Events versagt, ist das für den Veranstaltungstechniker
fast der GAU.
Lustig das Du sowas sagst.
Du machst gleich mehrere Denkfehler:
Du gehst automatisch davon aus das das Originalteil ein low ESR Typ ist, nur weil er in einem SNT eingesetzt wird.
-> Das ist sehr häufig bzw. überwiegend NICHT der Fall und damit reines Wunschdenken.
Ganz einfach weil low ESR Typen ein Vielfaches Kosten und man durch Parallelschaltung den ESR auch so gut drücken kann.
Die Entwicklung sieht den vielleicht noch vor, aber spätestens wenn der BWLer damit durch ist, ist das ein normaler Cent Artikel.
Du gehst davon aus das ein Originalteil automatisch besser sein muss, als 'Billigkram'
Wieder falsch, denn der vorgeschlagene Nichicon Low ESR 820uF/100V ist mit Sicherheit besser als ein kundenspezifischer Sonderkondensator aus der Resterampe mit x Jahren Lagerung.
Du gehst das von aus das PA Kram so super professioniell ist, das es Industriekram überlegen sei.
Falsch, Industrie arbeitet noch unter Bedingungen bei denen der Konzertbesucher bibbernd vorm Ofen sitzt oder wegen Hitzschlags behandelt wird.
Und das tut die 24/7 über Jahre und die testet den Kram auch, weil Maschinenausfall ein extrem teuerer Spaß ist.
Es ist Dir und all den anderen nicht mal aufgefallen das hier ein einzelner Elko getauscht werden soll. Was glaubt Ihr denn haben all seine Kollegen mitlerweile für grottige Werte?
Wenn dieses Teil tatsächlich so unglaublich hochwertig ist das man es Kundenspezifisch fertigen musste weil all die sehr guten und teuren Elkos am Markt nicht funktionierten, warum ist es denn jetzt kaputt?
Kann ich Dir sagen:
Weil sein Temperaturbereich zu klein ist und sein ESR zu hoch.
Dazu sitzt er im Elko Pack ohne Kühlung, dafür neben den heißen Kühlkörpern der Halbleiter und trocknet durch die Hitze schnell aus.
Und das betriff auch alle seine Kumpels die wohl längst auf dem letzen Loch pfeifen.
Der ganze regelmäßige Aufschrei nach Originalteilen rührt allein aus dem Unverständniss was das teil tun muss und was es kann.
Und da man es nicht durchdringt, scheut man die eigene Emtscheidung und setzt seine Hoffnung in den Hersteller der schon alles richtig gemacht haben wird. Denn mehr als Hoffnung ist es nicht, wenn harte Zahlen fehlen.
Und wo waren die jetzt gleich für den Exoten Elko?
Ich denke eher es fehlt Dir an Erfahrung bei solchen Schaltnetzteilen.
PA Zeug ist Massenware und wie jede Massenware muss es billig sein, weil der Mitbewerber es billiger baut und der Kunde weder Know How noch Möglichkeiten hat den Unterschied zu erkennen.
Ich habe bereits mehrkanalige 1800W Class-D Verstärker gebaut, betrieben mit einem ganz stinknormalen Meanwell Industienetzteil.
Ich baue auch Schaltnetzteile, die u.A. in Luftfahrzeugen landen und tatsächlich bei -40°C +60°C getestet werden.
Und das abgebildete SNT ist mit Sicherheit kein 1800W Netzteil.
Das packt der Kern garnicht bei 90Khz.
Die haben einfach nur jede Menge Elkos drangepappt um Peak Power zu liefern, weil es keinen PFC gibt, dafür aber fetten 100Hz Ripple und weil die Regelung nicht schnell genug ist um ohne die Elkos stabil zu sein.
Gemach gemach.
Jedes PC Netzteil ist deutlich ausgefuchster.
Kaum packt man da alles voller Kühlkörper weil man total ineffizient unterwegs ist und knallt alles mit Elkos voll, weil das SNT auf Kante genäht ist, knien die Gläubigen nieder und preisen die schiere Masse an Bauteilen?
das ist ein mittelprächtiger Verstärker gebaut von ganz normalen Menschen aus Fleisch und Blut.
Keine Raketenwissenschaft, kein Mil, Space oder Avionic Gedöhns, sondern Palettenware für den Provinz DJ der damit Hochzeiten und Geburtstage beschallt.
Niemand beisst ins Gras wenn da mal ein Verstärker ausfällt.
Das weiß auch der Hersteller und der baut etwas bei dem er und jeder Zwischenhändler seinen Schnitt macht und kalkuliert dazu 10% Garantieersatz ein.
Nun mal wieder Puls und Atmung unter Kontrolle bringen und nicht so an dem Originalelko aufspulen.
Wenn dieses Teil tatsächlich so unglaublich hochwertig ist das man es
Kundenspezifisch fertigen musste weil all die sehr guten und teuren
Elkos am Markt nicht funktionierten, warum ist es denn jetzt kaputt?
Kann ich Dir sagen: