ich stehe vor folgendem Problem. Bei meiner S51 B2-4 brennt ständig das Leuchtmittel (Fern und Abblendlicht durch). Die benötigte Spannung wird von einer 6V-35W Lichtspule und dem Polrad erzeugt. Die Lichtspule ist nur für das Frontlicht zuständig. (Keine Zündung, keine weiteren Lichter an der Spule)
Folgende Punkte habe ich überprüft:
-Richtiges Leuchtmittel eingesetzt: 6V 35W Birne
-Alle Verbindungen (Zuleitung + Masse) sind korrekt angeschlossen.
-Spannung unter Last wurde mit einem Digitalmultimeter (Wechselspannung) gemessen. Ergebnis 4V-7V
-Kurzschlussstrom der Lichtspule wurde gemessen: 6A-7A
(Die verbaute Lichtspule sollte somit eine 6V 35W Lichtspule sein)
Laut den Messergebnissen sieht es so aus, als ob die Spule einen zu hohen Strom liefert. P=UI = 7V7A = 49W. Das Leuchtmittel kann aber auf Dauer nur mit 35W belastet werden. Meine Vermutung ist jetzt, dass etwas mit der Spule nicht stimmt oder sind das normale Toleranzen bei einer Lichtmaschine?
Wäre auch eine Lösung über zwei Z-Dioden (antiparallel) denkbar um die Spannung auf 6V zu begrenzen? Wenn ja, welche Ströme müssten die Dioden abhalten können.
Ich bin euch schon jetzt über eure Unterstützung dankbar.
VG Alex
vielen Dank für die schnelle Rückmeldung.
Der Akku ist i.O., denn der wird wie du geschrieben hast von einer anderen Spule (Lade+Rücklichtspule) geladen. Am Moped wurde nichts umgebaut und ist nach dem Schaltplan im Anhang verkabelt. Der Laderegler ist auch wie auf dem Schaltplan vermert, verbaut und verkabelt. Dort gibt es keine Probleme. Umgebaut habe ich nichts
ich stehe vor folgendem Problem. Bei meiner S51 B2-4 brennt ständig das
Leuchtmittel (Fern und Abblendlicht durch). Die benötigte Spannung wird
von einer 6V-35W Lichtspule und dem Polrad erzeugt. Die Lichtspule ist
nur für das Frontlicht zuständig. (Keine Zündung, keine weiteren Lichter
an der Spule)
Folgende Punkte habe ich überprüft:
-Richtiges Leuchtmittel eingesetzt: 6V 35W Birne
-Alle Verbindungen (Zuleitung + Masse) sind korrekt angeschlossen.
-Spannung unter Last wurde mit einem Digitalmultimeter (Wechselspannung)
gemessen. Ergebnis 4V-7V
Nur mit einem True RMS tauglichen Messgerät kann man hier aussagekräftige Messwerte messen. Wenn allerdings die korrekte Lampe eingesetzt ist und diese immer wieder durchbrennt, ist der TrueRMS Wert sicher oberhalb der Spezifikation der Lampe!
-Kurzschlussstrom der Lichtspule wurde gemessen: 6A-7A
(Die verbaute Lichtspule sollte somit eine 6V 35W Lichtspule sein)
Laut den Messergebnissen sieht es so aus, als ob die Spule einen zu
hohen Strom liefert. P=UI = 7V7A = 49W. Das Leuchtmittel kann aber auf
Dauer nur mit 35W belastet werden. Meine Vermutung ist jetzt, dass etwas
mit der Spule nicht stimmt oder sind das normale Toleranzen bei einer
Lichtmaschine?
Da hast du u.U. einen echt seltenen Fall. Bei 6V Systemen kämpft man sonst immer mit zu hohen Spannungsabfällen auf Leitungen und Verbindern, wodurch die Lampe nur schwach leuchtet.
Wäre auch eine Lösung über zwei Z-Dioden (antiparallel) denkbar um die
Spannung auf 6V zu begrenzen? Wenn ja, welche Ströme müssten die Dioden
abhalten können.
Du könntest (ohne weitere Ursachenforschung) ggf. auch einfach einen 0,15 Ohm Widerstand mit einer Belastbarkeit von mind. 3,75W (aber besser 10W für bessere Wärmeabgabe) in Reihe zur Lampe testen.
Sollen es unbedingt Dioden sein, nimm normale Si-Dioden, antiparallel geschaltet. Die müssen dann aber eine Spitzen-Strombelastbarkeit von mind. 7,1A aufweisen.
Alle Angaben ohne Gewähr!
Ich bin euch schon jetzt über eure Unterstützung dankbar.
VG Alex
Wie kommst du eigentlich auf 3,75W? Angenommen es soll 1V über dem Widerstand anliegen, komme ich auf P=UI P=1V7A = 7W. Also sollte der 25W auf alle Fälle passen. Sollte das Leuchtmittel kaputt gehen, fließt ja eh kein Strom mehr. Müsste also passen.
Du könntest (ohne weitere Ursachenforschung) ggf. auch einfach einen
0,15 Ohm Widerstand mit einer Belastbarkeit von mind. 3,75W (aber besser
10W für bessere Wärmeabgabe) in Reihe zur Lampe testen.
Widerstaende in Reihe zur Lampe sind Humbug.
Bei meiner MT8 (auch 6V/35W Licht) hab' ich schon vor zig Jahren mal 2 antiseriell geschaltete Z-Dioden und in Reihe dazu noch einen kleinen R verschaltet. Hab deren Werte aber nicht mehr im Kopf. Die Z-Dioden waren schon etwas kraeftiger, in dem Gehaeuse, wo der eine Anschluss ein Gewinde ist.
Entweder sowas, oder ein entsprechender Widerstand parallel zur Lampe.
sind das normale Toleranzen bei einer Lichtmaschine?
Na ja, zwischen Leerlaufspannung 7V und Kurzschlussstrom 7A stellen sich nicht 49W ein, sondern im Belastungspunkt liegrn eher 6V, 6A, 36W, pssst also.
Da du nichts umgebaut hast:
Die Glühlampen sind einfach schlecht, das ist heute üblich, schlecht für das Rütteln am Moped, vielleicht ist die Lampe auch nicht ganz fest und schüttelt selbst.
ich stehe vor folgendem Problem. Bei meiner S51 B2-4 brennt ständig das
Leuchtmittel (Fern und Abblendlicht durch). ...
Schau, dass du NARVA Leuchtmittel bekommst. Die sind härter im Nehmen, weil sie extra für die Bedingungen der Simme angepasst wurden. Das Problem, dass bei einigen Exemplaren der Simme die LiMa zu viel Leistung abgegeben hat, ist nämlich nicht neu.
ich tendiere auch zu der Lösung mit den Z.-Dioden. Den Widerstand parellel zur Lampe finde ich nicht so gut. Grund: Sollte das Leuchtmittel ausfallen, müsste der Widerstand die komletten 7A aufnehmen können.
Hättest du für mich vielleicht einen Tipp wie ich die Z.-Dioden und den Widerstand in Reihe berechnen kann?
Was für einen Lampenhersteller verwendest du? Am Besten sind nicht die, die aktuell prodziert werden, möchte jetzt keinen Lieferanten was unterstellen. China ist nicht immer China, die Quali variiert von extrem gut bis total Scheiße und von Simson bekommt man quasi alles neu ... Verwende lieber "alte neue Lagerware" NOS genannt. Sollte das Prob weiterhin bestehen hast du ein Problem das du einkreisen kannst. Wenn du auf der Simson dann auch noch einen Tuning Zylinder hast, der statt 7000 nun in der 10000er Gegend herumdreht, brauchst dich ned wundern wenn dir die Birnen hops gehen ;-)
7V wäre doch noch normal für eine 6V-Birne, so wie bei 12V-Systemen ja auch über 14V normal sind (wegen Akku-Ladespannung, auch wenn bei Dir der Akku nicht an dieser Spule mit dranhängt).
Hättest du für mich vielleicht einen Tipp wie ich die Z.-Dioden und den
Widerstand in Reihe berechnen kann?
Ich wuerd's nicht so wissenschaftlich angehen; guck mal lieber, was du so an Leistungs-Z-Dioden (koennten 10Watt Typen gewesen sein) noch kriegst. iirc waren die Dinger, die ich verbaut hatte, irgendwas im Bereich 5.6...6.8V und der Widerstand wahrscheinlich so um 1 Ohm rum... Ich glaub, den hatte ich damals nur eingebaut, weils mechanisch gut gepasst hatte. Die beiden Z-Dioden waren jeweils mit ihrem einen Bein auf ein Stueck Alublech geschraubt, eine davon isoliert und zwischen die beiden anderen Beinchen hat halt noch gut der Widerstand gepasst...
Sollte das nicht annähernd Sinusspannung sein? Kann man daher auch mit
einem 0815-Meßgerät messen können.
Sinus ja, aber in welchen Frequenzbereich, abeits der 50..100 Hz garantieren nur wenige Geräte.
Anstatt die teuren Scheinwerferbirnen zu verfeuern, würde ich für Messungen mal einen Lastwiderstand setzen: Glaskörper knacken und in den Restsockel einlöten.
Und dann tatsächlich mal schauen, wie sich das ändert, wenn die zweite Spule / der Batteriekreis getrennt werden. Das hat jahrelang funktioniert, also muß irgendwo ein Fehler sein.
Bei meiner S51 B2-4 brennt ständig das Leuchtmittel
(Fern und Abblendlicht durch). Die benötigte Spannung wird
von einer 6V-35W Lichtspule und dem Polrad erzeugt.
Versuch s doch mal mit einer 6V/45W-Lampe. Vielleicht passt die besser.
Und warum sollte das Einfluß auf den Scheinwerferstromkreis haben?
Hat es nicht. Die Spulen sind komplett getrennt und auch magnetisch nicht oder nur kaum gekoppelt.
Neues Polrad hast Du aber nicht eingebaut, oder? Die Permanentmagneten lassen über die Jahre nach und da ist man dann manchmal verleitet, das Polrad zu tauschen. Allerdings baut MZA wirklich nur absoluten Müll und halten sich nicht an die Spezifikationen. Die schaffen es ja nicht einmal, einen anständigen Auspuff zu bauen, der dem Original entspricht. Von so Dingen, wie miserablen Laufbuchsen ganz zu schweigen.
Wenn Du nachhaltig ruhe haben willst, bau auf die Vape um. Das werde ich bei meiner KR51/2L nächsten Sommer machen, denn ich hab von dem Ärger mit dem 6V Kreis endgültig die Nase voll.
Wenn Du nachhaltig ruhe haben willst, bau auf die Vape um. Das werde ich
bei meiner KR51/2L nächsten Sommer machen, denn ich hab von dem Ärger
mit dem 6V Kreis endgültig die Nase voll.
Ich habe damals die beiden Spulen per Gleichrichter auf eine simple Laderegelung erst auf Blei- und später dann LiFePO4-Akkus gelegt und alle Verbraucher dort angeschlossen. Seitdem ist Ruhe, man auch bei Standgas noch zu sehen und auch nach Monaten Standzeit ist der Akku nicht platt ;-)
Durchgebrannt ist mir übrigens noch nie eine Birne (auch vor dem Umbau nicht). Sind offenbar noch die originalen Narva-Birnen.
Edit: es waren nicht alle drei Spulen. Die Zündspule blieb getrennt und original.
Leider nein. Der Akku funktioniert ohne Probleme. Auch wenn er defekt wäre, hätte das meiner Meinung nach doch keinen Einfluss auf mein Problem. Grund: Akku und Frontlicht werden von unterschiedlichen Spulen gespeist. Oder wie erklärst du dir da einen Zusammenhang?
Versuch s doch mal mit einer 6V/45W-Lampe. Vielleicht passt die besser.
Ist notiert. Werde das probieren. Diese Lösung finde ich iwi smarter als den zusätzlichen Strom einfach über einen Widerstand (parallel zur Lampe+Sicherung) zu verbraten.
Und dann tatsächlich mal schauen, wie sich das ändert, wenn die zweite
Spule / der Batteriekreis getrennt werden. Das hat jahrelang
funktioniert, also muß irgendwo ein Fehler sein.
Das schaue ich mir auch noch einmal an. Kann die Messung auch mit einem Oszi durchführen.
Neues Polrad hast Du aber nicht eingebaut, oder? Die Permanentmagneten
lassen über die Jahre nach und da ist man dann manchmal verleitet, das
Polrad zu tauschen.
Dieser Hinweis ist auch super. Das Moped war zur Motorregeneration und zum Zündung einstellen. Da muss ich beim Mechaniker heute gleich mal nachfragen ob er das Polrad getauscht hat.
Ich muss nochmal entschuldigen,
dieser Regler begrenzt die Spannung anscheinend auch ab ca. 6-7V durch Schalten auf Masse.
(da steigt dann auch der Strom an, wie z.B. bei einer 45W Lampe)
Ich dachte die Spule wäre nur dazu in der Lage maximal den Kurzschlussstrom zu liefern. Ich dachte wenn der Motor mit hoher Drehzahl dreht und ich den Kurzschlussstrom messe, wäre das das Maximum.
Bedeutet doch bei gemessen 7A (Kurzschlussstrom) und 7V (gemessener Wert über einer 6V 35W Birne) wären das höchsten 49W oder liege ich da komplett falsch?
Na ja, zwischen Leerlaufspannung 7V und Kurzschlussstrom 7A stellen sich
nicht 49W ein, sondern im Belastungspunkt liegrn eher 6V, 6A, 36W, pssst
also.
Wie hier geschrieben, wird aufgrund von Last der Wert ja eher noch geringer werden.
Wie kommst du eigentlich auf 3,75W? Angenommen es soll 1V über dem
Widerstand anliegen, komme ich auf P=UI P=1V7A = 7W. Also sollte der
25W auf alle Fälle passen. Sollte das Leuchtmittel kaputt gehen, fließt
ja eh kein Strom mehr. Müsste also passen.
VG Alex
Du verwendest eine 6V/35W Lampe. Die bestimmt den Strom im System.
Bei Nennspannung fließen ca. 5,83A.
Für einen Spannungungsabfall wie an einer SI-Diode habe ich 0,8V zugrunde gelegt. Mit dem gewählten 0,15R Widerstand in Reihe geschaltet kommt man auf einen System-Gesamtwiderstand von 1,18R. Bei der Nennspannung fließen somit nur noch 5,09A.
Die Verlustleistung am Vorwiderstand berechnet sich mit P=IIR = 5,095,090,15R, das ergibt eine Pv von 3,89W RMS. Als Sicherheitsmarge und auch um die Oberfläche des Bauteils für eine bessere Wärmeabfuhr zu verbessern, eignet sich ein Bauteil mit deutlich höherer Belastbarkeit.
Der von dir gefundene Widerstand eignet sich gut, weil du ihn auf eine wärmeabführende Fläche (Kühlkörper/Blech o.ä.) montieren musst. Der ARC HS15 150R J mit 15W ginge auch, kostet deutlich weniger, ist aber erst ab Dez. vorrauss. lieferbar.
Zwei in Reihe antiparallel geschaltete Dioden gehen auch, aber müssen auf den Spitzenwert des Stromes ausgelegt sein (5,09*1,4142=7,2A), sind sicher teuer und sind meist schlechter zu montieren.
Ich würde mich freuen zu lesen, ob der Rv geholfen hat.
Auch wenn er defekt wäre, hätte das meiner Meinung nach doch keinen
Einfluss auf mein Problem. Grund: Akku und Frontlicht werden von
unterschiedlichen Spulen gespeist. Oder wie erklärst du dir da einen
Zusammenhang?
Irgendeine Abhängigkeit zwischen den Spulen muss es da schon geben. Zumindest wurde seinerzeit von Simson der Einbau der elektronischen Zündung mit ihren im Vergleich zur klassischen Spulenzündung geringeren Verlusten offiziell als Grund benannt, warum man den Scheinwerfer von 25 auf 35 W upgraden konnte.
Durchgebrannt sind die mir nie, aber bei mir waren das auch alles Narva-Lampen. Massiv umgebaut hatte ich nur die Gleichstromanlage, auf 12 V, mit nur leichtem Umwickeln der Ladespule und Anbringen eines Parallelreglers. Fortan waren die Blinker hell und die Batterie immer geladen … ist schon lange her.
Die 45-W-Lampen haben einen anderen Sockel (zumindest kenne ich sie so), die passen nicht in die 35er Fassung.
Auch wenn er defekt wäre, hätte das meiner Meinung nach doch keinen
Einfluss auf mein Problem. Grund: Akku und Frontlicht werden von
unterschiedlichen Spulen gespeist. Oder wie erklärst du dir da einen
Zusammenhang?
Irgendeine Abhängigkeit zwischen den Spulen muss es da schon geben.
Zumindest wurde seinerzeit von Simson der Einbau der elektronischen
Zündung mit ihren im Vergleich zur klassischen Spulenzündung geringeren
Verlusten offiziell als Grund benannt, warum man den Scheinwerfer von 25
auf 35 W upgraden konnte.
Meines Wissens nach gab es für die 35W-Variante beim M541 aber auch ein anderes Polrad (rot?). Ob die Spulen identisch waren, kann ich nicht sagen - ist auch schon lange her und das Ding fährt einfach :-)
Bei einem Widerstand in Reihe würde das Licht auch bei halber Drehzahl z.B. etwas dunkler
und das soll es ja nicht.
Dieser von mir genannte Regler müsste eigentlich schon gehen, die Spule ist ja gut
gekühlt, und der Regler wird ja anscheinend öfter verwendet.
Der Kurzschlusstrom dürfte vielleicht gar nicht so viel ausmachen.
Mit dem Regler werden ja nur die -Spitzen- der Wechselspannung "gekappt"
wie auf dem Bild oben mit dem LM117 bzw. LM317.
(bei Gleichstrom wäre das ein Nebenschlussregler oder Shuntregulator)
Irgendeine Abhängigkeit zwischen den Spulen muss es da schon geben.
Nope. Siehe Schaltplan.
Mir geht's nicht um die Schaltung, sondern um irgendwelche Einflüsse über das Magnetfeld. Dass die schaltungstechnisch nur über die Masse verbunden waren, ist mir völlig klar.
(bei Gleichstrom wäre das ein Nebenschlussregler oder Shuntregulator)
Genau sowas hatte ich für die Gleichstromanlage. Allerdings musste der bei Betrieb mit Licht (was ja der Normalzustand ist bei einem Zweirad) kaum noch was verheizen. Vorteil gegenüber dem Längsregler war halt, keine zusätzlichen Spannungsabfälle zu verursachen – ich hatte ja die Ladespule von 6 auf 12 V getunet.
Könnte da auch drin sein. Hat halt gleich ein gehäuse drumrum und Kabel dran.
Ich habe jedenfalls schon so Dinger eingebaut und seither keine Probleme mehr mit abgerauchten Lampen. Und dass es 'ne Spule verheizt habe ich noch nie erlebt, die sind zu robust.
Bei einem Widerstand in Reihe würde das Licht auch bei halber Drehzahl
z.B. etwas dunkler
und das soll es ja nicht.
Eben! Man sieht eh schon nichts mit den "Schattenwerfern". Und wenn ich ne 45W Funzel reinbaue wird das ja noch schlimmer, da kommt einfach nicht mehr raus aus der Spule.
Irgendeine Abhängigkeit zwischen den Spulen muss es da schon geben.
Nope. Siehe Schaltplan.
Mir geht's nicht um die Schaltung, sondern um irgendwelche Einflüsse
über das Magnetfeld. Dass die schaltungstechnisch nur über die Masse
verbunden waren, ist mir völlig klar.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich beide über das Magnetfeld beeinflussen.
Toni schrieb:
(bei Gleichstrom wäre das ein Nebenschlussregler oder Shuntregulator)
Genau sowas hatte ich für die Gleichstromanlage.
Honda hat mal solchen Unfug mit Shuntregler und Wechselstromscheinwerfer gebaut. Mit Lastwiderstand anstatt 12V-Scheinwerferbirne kamen bei defektem Regler weit über 20 Volt raus. Bei dem Wort Elektrik hat der Vertragshändler direkt sein Tor geschlossen und zugesperrt, mit der Anlage kam fast niemand zurecht.
Allerdings musste der
bei Betrieb mit Licht (was ja der Normalzustand ist bei einem Zweirad)
kaum noch was verheizen.
Das ist das Prinzip der Shuntregler: Gegen den Ri des Generators muß nur soviel Strom gezogen werden, dass die Spannung unter die Schwelle kommt. Sowas habe ich mal an Kartentrafo-Netzteilen gestrickt, damit im Leerlauf der 7824 nicht überfahren wurde. Im Betriebsfall war der Shunt Leistungsfrei.
Bei einem Widerstand in Reihe würde das Licht auch bei halber Drehzahl
z.B. etwas dunkler
und das soll es ja nicht.
Eben! Man sieht eh schon nichts mit den "Schattenwerfern". Und wenn ich
ne 45W Funzel reinbaue wird das ja noch schlimmer, da kommt einfach
nicht mehr raus aus der Spule.
Wird es passende 6V-45W überhaupt geben? Das müsste doch der kleine Sockel sein, für den es nur 25 und 35 Watt gibt.
Natürlich gibt es einen gegenseitigen Einfluss, weil halt der magnetische Fluss durch die komplette Grundplatte läuft. Aber die Frage ist, wie relevant er ist.
Natürlich gibt es einen gegenseitigen Einfluss, weil halt der
magnetische Fluss durch die komplette Grundplatte läuft.
Meiner Erinnerung nach ist die Grundplatte aus Alu-Druckguss.
Es wird sich eher um eine Art Sättigungseffekt der im Polrad verbauten Permanentmagnete handeln. Die waren vor 50 Jahren, als diese Technik konzipiert worden ist, ja weit entfernt von der späteren Magnet-Technologie der 1990er Jahre mit ihren Neodym-Magneten.
Ursächlich für die Probleme des TE wird aber in der Tat eher eine schlechte Qualität des verwendeten Glühobstes sein. Dazumals, als die Simsons hier in Millionen-Stückzahlen herumdüsten, gab es genügend Leute mit kaputter Batterie, die keine Lust hatten, sich einen Ersatz zu beschaffen (war wie so vieles in der DDR manchmal nicht ganz einfach). Als äußeres Zeichen wurden dann einfach die Blinkerkappen nach unten gedreht, damit der Mopedfahrer halbwegs offiziell seinen Abbiegewunsch mit der Hand anzeigen durfte. Dass es bei solchen Leuten damals zum vermehrten Ausfall des Hauptlichts geführt hätte, ist mir nie zu Ohren gekommen. (Das wäre vermutlich für die Leute sogar ein Grund gewesen, sich lieber um eine Ersatzbatterie zu kümmern.)
Glüwo war dem Vernehmen nach das VEB Glühlampenwerk Oberweissbach. Hersteller ist jetzt wohl die Franz Spahn Glühlampenfabrik, also durchaus Made in Germany. Die Abkürzung MZA wird auch immer wieder in diesem Zusammenhang genannt, sagt mir aber nichts weiter.
Scheint also die Marke ist an dieser Stelle zu unrecht belächelt worden.
Glüwo war dem Vernehmen nach das VEB Glühlampenwerk Oberweissbach.
Hersteller ist jetzt wohl die Franz Spahn Glühlampenfabrik, also
durchaus Made in Germany. Die Abkürzung MZA wird auch immer wieder in
diesem Zusammenhang genannt, sagt mir aber nichts weiter.
Scheint also die Marke ist an dieser Stelle zu unrecht belächelt worden.
Oberweisbach wär' ja gut: Dort kamen die Narva KFZ-Leuchten der Sorte "Robusta" her...
PS: Bis zum "Modellwechsel" hatte ich sogar Narva H1 im Auto, welche ich über den örtlichen Teilehandel für 2,-/Stk erworben hatte. 4 Stk im Laufe eines Jahres. Haben dann fast 10 Jahre bis zum Ende des Auto gehalten...
Sehr schoene Daten. Solange das Wetter eh nicht zum Moppedfahren einlaedt, koennte man direkt daraus mal probieren, die inneren Impedanzen (L, Rcu, Rfe) der Lima zu berechnen. Wenn man die dann hat, mal gucken, ob man nicht mittels einer zur Lampe parallel geschalteten z.b. RC-Kombi die Drehzahlabhaengigkeit der Leistung etwas verringern bzw. im unteren Drehzahlbereich steigern koennte. Und wenn man das dann hat, koennte man berechnen, wie gross der Anhaenger fuer diese RC-Kombi sein muss.
Aber man koennte auch weiter nur im Forum schlau daherreden ;-)