Ich weiß, es gibt sehr viele Themen diesbezüglich.
Aber eine Sache geht mir nicht in den Kopf rein.
Und zwar, wenn ich eine PWM mit einer Frequenz von 500kHz habe, darf dann die Abtastrate, mit der die Dutycycle des PWMs geändert wird, größer sein als die PWM Frequenz!?
Angenommen, ich will ein Sinus erzeugen mit einer Frequenz von 10kHz und habe 1000 Stützstellen, dann muss ich ja mit 10MHz die Dutycycle verändern.
Das geht doch gar nicht!?
ich will ein Sinus erzeugen mit einer Frequenz von 10kHz und habe 1000
Stützstellen, dann muss ich ja mit 10MHz die Dutycycle verändern.
Nein du müsstest entweder direkt ein Analogsignal per DAC mit 10Msps erzeugen, oder eine PWM erzeugen, die nach einem Filter innerhalb von 100ns auf den neuen zur PWM passenden Analogwert eingeschwungen ist.
Also ziemlich unerreichbarer Blödsinn, hier 1000 Stützstellen zu fordern. Nach Nyquist reichen 2, aber reale Filter wollen eher 20, und der PWM Filter muss nur Frequenzen unter 10kHz gut durchlassen und die PWM Frequenz gut unterdrücken, auch da reicht dann das 20-fache sicher aus.
Den erlaubten Fehler, die Restwelligkeit im Sinus bzw. den Klirrfaktor muss man definieren, denn 0 wird er nie.
ich will ein Sinus erzeugen mit einer Frequenz von 10kHz und habe 1000
Stützstellen, dann muss ich ja mit 10MHz die Dutycycle verändern.
Nein du müsstest entweder direkt ein Analogsignal per DAC mit 10Msps
erzeugen, oder eine PWM erzeugen, die nach einem Filter innerhalb von
100ns auf den neuen zur PWM passenden Analogwert eingeschwungen ist.
Also ziemlich unerreichbarer Blödsinn, hier 1000 Stützstellen zu
fordern. Nach Nyquist reichen 2, aber reale Filter wollen eher 20, und
der PWM Filter muss nur Frequenzen unter 10kHz gut durchlassen und die
PWM Frequenz gut unterdrücken, auch da reicht dann das 20-fache sicher
aus.
Den erlaubten Fehler, die Restwelligkeit im Sinus bzw. den Klirrfaktor
muss man definieren, denn 0 wird er nie.
Nach Nyquist reichen zwar in der Theorie 2, aber das ist doch Unsinn.
Wenn ich 2 Stützpunkte beim Nulldurchgang habe, habe ich doch kein Sinus!?
Wenn ich 2 Stützpunkte beim Nulldurchgang habe, habe ich doch kein
Sinus!?
Schnauf, Augendreh'. Jaaaa.
Aber wenn du 2+epsilon Stuetzpunkte hast und ein gut genuges Filter, hast du deinen Sinus.
Und dann laesst du epsilon gegen Null gehen und die Ausmasse deines Filters gegen 1/epsilon...
Nennt sich übrigens Rekonstruktionsfilter oder aliasing-filter....
Ältere Datenblätter von AD DDS ICs und deren App-notes erklären das wunderbar (und ohne allzuviel Mathematik)
Ob du jetzt "1-Bit-DAC" als PWM, PDM, PDM oder was "besseres" machst ist im Grunde "egal" (natürlich hat das letztendlich Auswirkungen!). Die Zusammenhänge bleiben gleich.
Im Eingangsposting wird von Stützstellen gesprochen. Da sollte man beachten, dass du in der Amplitude und der "Zeit" wertdiskret oder kontinuierlich sein kannst. Damit meine ich, du hast x-bit DAC mit Y-msps oder du machst PWM mit 2 Zuständen und verschiebst die Schaltpunkte.
Das ändert mathematisch "nicht viel", wenn du nur eine Frequenz mit gegebener Amplitude brauchst. Mit einem richtigen DAC mit hoher Auflösung und Geschwindigkeit wirst du halt weniger Einschränkungen haben.
Typischer Fehler: Von einer vermeintlichen Lösung ausgehen, statt erst mal zu definieren, was denn das Ziel ist und dann zu gucken, was man braucht, um da hin zu kommen.
Also was für ein Frequenzbereich soll abgedeckt werden und mit welcher Präzision soll der Sinus erzeugt werden? Dann kann man von da aus schauen, wie hoch die Abtastrate dafür sein muss, wie gut das Ausgangsfilter sein muss und ob dieses ggf. nachgeführt werden muss.
Typischer Fehler: Von einer vermeintlichen Lösung ausgehen, statt
erst mal zu definieren, was denn das Ziel ist und dann zu gucken, was
man braucht, um da hin zu kommen.
Also was für ein Frequenzbereich soll abgedeckt werden und mit welcher
Hoch wie möglich
Präzision soll der Sinus erzeugt werden? Dann kann man von da aus
maximal präzise, Klirrfaktor 0%
schauen, wie hoch die Abtastrate dafür sein muss, wie gut das
Ausgangsfilter sein muss und ob dieses ggf. nachgeführt werden muss.
Das ist sogar definitiv unmöglich. Einen wirklich reinen Sinus gibt es nur in der Theorie. Genauso wie z.B. den absoluten Nullpunkt der Temperatur oder auch einen Dirac'schen Stoß oder, oder, oder...
Das sind alles nur mathematische Hilfskonstruktionen, Grenzfälle. Allesamt in unserem Universum nicht wirklich darstellbar.
Wer das nicht begriffen hat, muss sofort seinen BaFög zurückzahlen! Könnte sein, dass das die Haushaltslücke des Bundes schließt, der sich kürzlich aufgetan hat. ;o)