ich möchte einen Raum mit einer Standheizung etwas beheizen. Die Heizleistung der untersten Stufe ist schon zu groß, deshalb möchte ich sie in Abhängigkeit von der Raumtemperatur Ein- und Ausschalten.
Ich würde die beiden Tasten der Fernbedienung, die mit einen Pol jeweils an einer 12V Batterie liegen jeweils mit einem PNP Transistor überbrücken.
Das sollte doch so funktionieren, oder?
Beim Booten oder Runterfahren des Raspberrys könnte es zu ungewollten Schaltvorgängen kommen, aber eigentlich bleibt er ständig eingeschaltet. Ich würde im Luftkanal auch einen Temperatursensor unterbringen, damit der Raspberry überprüfen kann, ob die Heizung läuft.
Mach das lieber mit galvanischer Trennung und Optokopplern. M.E. riskierst du unnötig die Gesundheit des RPi.
Die Funkfernbedienung meiner Heizung lässt sich übrigens mit lernfähigem Handsender problemlos klonen.
Die Basis der PNP Transistoren ist über den Widerstand jeweils mit einem GPIO Pin verbunden und die beiden Emitter mit den 3,3V des PIs. Das ist doch ein geschlossener Stromkreis, oder?
Ja, das kann man so machen. Nur hättest du etwas mehr zeichnen können, dann wäre es leichter zu verstehen gewesen, z.B. dass man sieht, dass kein gemeinsamer GND vorhanden ist. Siehe Anhang, ich habe nur einen Schaltpfad gezeichnet (Faulheit).
Der RasPi ist aber wie mit Kanonen nach Spatzen geschossen - oder?
Ein kleiner Tiny13 z.B. kann das locker auch.
Wie jeder andere PNP-Transistor in Emitterschaltung: Ansteuerung durch Stromfluss von Basis zum Emitter (bei GPIO Low) und Last zwischen Kollektor und (negativer) Betriebsspannung der Last.
Wer "GND2" sagt, sollte auch "GND1" sagen und es nicht dem Leser
überlassen, das Gnd-Symbol irgendeinem Netz zuzuordnen ;-)
Naja, das eine Netz hat ein GND-Symbol, das andere nur einen Namen und der ist nicht GND und hat damit auch keine Verbindung zum Netz mit dem Symbol. Da darf ich jeden Namen verwenden - außer eben GND.
Willst du das Bild nochmals korrigiert haben? 😀
Ich würde dann für diese Schaltung eher noch GND auf die +-Seite setzen und dann eben mit -3,3V und -12V arbeiten, als zwei verschiedene GND zu haben und +12V und +3,3V zusammenzuschalten.
Ja, das kann man so machen. Nur hättest du etwas mehr zeichnen können,
dann wäre es leichter zu verstehen gewesen, z.B. dass man sieht, dass
kein gemeinsamer GND vorhanden ist.
Der RasPi ist aber wie mit Kanonen nach Spatzen geschossen - oder?
Ein kleiner Tiny13 z.B. kann das locker auch.
Der soll ja noch ein paar Temperaturen und die Luftfeuchte messen und über daß WLAN erreichbar sein. Habe gerade Zeit und bin am Basteln und ich habe gerade keine andere Verwendung für ihn.
Dafür täte es auch ein kleines ESP-Board zu einem Bruchteil des Preises.
Aber bevor der Pi einstaubt ...
Mir ist das schon klar und ich habe auch ein paar ESP Boards hier. Das ist auch keine Dauerlösung und ich kann es später noch ändern.
Für mich ist der Raspi gerade am bequemsten und ich wollte mal wieder was in der Richtung machen. Arg eingestaubt war er wirklich!
Also sehts mir nach...
Ok, war auch nur ein Hinweis, dass die genannte Aufgabe locker mit was Kleinem zu lösen gewesen wäre. Deine anderen Randbedingungen waren ja noch unbekannt.
Mach das lieber mit galvanischer Trennung und Optokopplern.
Noch besser wäre m.E. die Verwendung von Reedrelais. Das passt immer,
während man bei Transistoren und OKs zumindest die Polarität des
Signals überprüfen muss.
Deine anderen Randbedingungen waren ja noch unbekannt.
Die ja auch vollkommen wurscht sind. Er wollte ja nicht wissen, ob der Raspi geeignet ist, sondern ob die gezeigte Anbindung geeignet ist. Und das kann man sofort mit ja beantworten, solange die Massen separat bleiben.
Noch besser wäre m.E. die Verwendung von Reedrelais. Das passt immer,
während man bei Transistoren und OKs zumindest die Polarität des
Signals überprüfen muss.
Das scheint sehr herausfordernd zu sein, die Polarität das eine mal festzulegen ...
der Nachteil ist nur deren Abhängigkeit von der Polarität und dem CTR.
Nachteile die ein Photomos Relais nicht hat, es schaltet nur langsamer was aber ohne PWM auch nicht stört.
Wenn GND von der Fernbedienung sicher niemals mit etwas verbunden wird, das auch zum Rapsberry Pi verbunden ist (z.B. den 12V Board-Netz), dann kann das so klappen. Achte auf Ladebuchsen und Matallteile, die eventuell aus dem Gehäuse der Fernbedienung heraus ragen.
Ich würde an der Stelle trotzdem lieber Optokoppler verwenden, um künftige Probleme zu vermeiden.
Der Raspberry bleibt ständig eingeschaltet
Ich hoffe, du hast genug Strom zur Verfügung. Bei Akkus will man das ja eher nicht.
Ich hoffe, du hast genug Strom zur Verfügung. Bei Akkus will man das ja
eher nicht.
Der Raspi hängt am Netz, die Batterie, von der ich geschrieben hatte ist die kleine Batterie in der Fernbedienung.
Es hat alles bestens funktioniert. Sicher könnte man das mit Optokopplern oder Relais machen, aber jeweils ein Transistor und ein Relais tun es auch. Vor allen sind das alles Sachen die ich hier hatte.
Hier hatte sich auch schon mal Jemand mit beschäftigt:
http://tilofranz.net/china/?fbclid=IwAR3YTuHUi9RXExb6-RWNVUGDS_awno8UtXOHUFuDLQVUNLQRV5RghmGqGOY
Sie hat einen Temperaturregler, der Brenner muß aber mit einer Mindestmenge Kraftstoff betrieben werden, sonst verrußt er. Das ist aber oft schon zu viel Heizleistung. Ein und Ausschalten tut sie sich nicht, sie läuft halt weiter, egal wie heiß der Raum ist.
Hast du die schon in Betrieb? Ist natürlich ein spottbilliger Chinakracher.
Meine ähnlich aussehende Eberspächer schaltet auch ganz ab, wenn die kleine Stufe noch zuviel heizt.
Wenn das so ist, wie im Eingangsposting geschrieben, so wäre doch viel einfacher (und billiger und zuverlässiger) ein mechanisches Thermostat zu verwenden. (ca. EUR 10, Bezugsquelle z.B. der Installateur deines gerinsten Misstrauens.)
Dann entfällt die gesamte Elektronik.
LG, jG
Das geht auf keinen Fall, die läuft nicht alleine an, wenn du sie
zwischendurch vom Strom abklemmst.
Die Heizung wird auch kaputt gehen, wenn man sie zum Abschalten einfach vom Strom abklemmt. Die läuft zum Auskühlen ohne Treibstoff noch ein paar Minuten nach, wie das alle Dieselheizungen machen. Wie gesagt, diese Heizungen sind 100% Klone der Airtronic D4 von Webasto und genauso sicher oder unsicher. Controller ist anders und sie haben keinen ECE Lappen.
Wenn das so ist, wie im Eingangsposting geschrieben, so wäre doch viel
einfacher (und billiger und zuverlässiger) ein mechanisches Thermostat
zu verwenden. (ca. EUR 10, Bezugsquelle z.B. der Installateur deines
gerinsten Misstrauens.)
Dann entfällt die gesamte Elektronik.