Ich habe noch einen alten Rechner den ich verkaufen möchte.
Ein Dell D620 mit CoreDuo 2GHz Prozessor und Windows XP, SP3.
Er hat 3GB RAM (max 4GB möglich, aber XP kann nur 3GB verwalten).
Ich habe ihn mit einer 180GB Intel SSD aufgerüstet, dadurch ist er recht flott.
Der Rechner hat die letzten 10 Jahre in einem Karton verbracht und wurde auch vorher wenig genutzt, daher ist er in einem hervorragenden Zustand.
Der Akku ist auch noch fit, je nach Nutzung hält er 2 bis 3 Stunden (war damals normal) durch.
Statt des CD/DVD-Laufwerks lässt sich auch ein 2.Akku einsetzen.
Ich habe die Wärmeleitpaste erneuert, die Temperaturen bleiben niedrig, der Lüfter bleibt im Normalbetrieb aus.
Das Betriebssystem und die Programme lasse ich drauf.
Als Zugabe gebe ich die alte mag. 120GB Festplatte, als BackUp mit.
Die SSD wurde von dieser Platte geklont, da ist also das selbe drauf.
Netzteil ist auch dabei.
Ich denke der ein oder andere braucht noch ein altes System, um alte Technik am Leben zu erhalten.
Dieser Rechner wird sicherlich noch lange durchhalten, aber mit dem Internet sollte man es wohl nicht verbinden.
Bei Fragen melden.
Manchmal muß man sich als Paläoelektroniker betätigen, wenn man nicht beliebig viel Geld an Softwareheinis und Gierfirmen bezahlen mag.
Ich weiß noch wie ich vor einigen Jahren mal nen Tag damit verbracht habe einen alten 486er Tower mit Dos 3.11 wieder neu aufzusetzen, da die Arschl*€#r von der Herstellerfirma eines EMV Scannertabletts keine Software rausrücken wollten, aber noch eine Uraltversion vorlag. Neuverkauf Gesamtsystem wurde gleich beworben. Nenene.
Lief dann inklusive der ISA Steuerkarten- und wir hatten für deutlich weniger als fünftelliges Geld dann eine schöne Heatmap einer Boardunterseite mit einer Heatmap der HF Pegel.
Für sowas halte ich mir auch mehrere alte Rechner mit ISA / PCI Slots.
Ja klar,
diese alten CPU´s laufen immer unter Volllast.
Eine pdf Datei öffnen, dauert eine halbe Ewigkeit.
Kann ich nicht nachvollziehen.
Mit einer SSD, einem nicht vollgemülltem WindowsXP und einem schlanken
PDF-Reader geht es recht flott.
Da stimme ich zu. Ich hatte in der Firma einen Fujitsu-Siemens mit 2Ghz-C2D und privat einen Acer-Schminkspiegel mit 2,26 GHz, die sind für Internet flott genug und sogar tauglich, einfache Videos zu befingern.
Klar, sie beträgt 1440 x 900 Pixel auf einem 14,1" Bildschirm .
Das war damals die hohe Auflösung.
Ist das ein TN-Display?
Ich hatte beruflich so ein, oder ziemlich aehnliches Dell-NB unter
den Fingern. Bei einer (Vollbild-)Linuxkonsole musste man da dann
immer den Neigungswinkel des Displays von Hand nachstellen, wenn
man "oben" etwas lesen wollte. :) Und dann wieder zurueckklappen...
Auch wenn es ueber die Jahre unbenutzt im Schrank stand, und daher
neu, wie aus dem Ei gepellt aussieht, waere vllt ein wenig mehr
Realitaetssinn bei der Preisfindung zu empfehlen.
Ich kann mich an das Jahr 2012 erinnern, wo genau solche, allerdings
recht viel benutzte Dell Notebooks fuer 20 Euro an "Beduerftige"
unter den Mitarbeitern verteilt wurden. Die CPU mag bei diesen
Geraeten aber durchaus etwas schwaecher gewesen sein.
Und das Display auch eher 1366x768...
Mitgeliefert wird jetzt noch eine DockingStation und ein zusätzliches 90W Netzteil.
Es werden also zwei Netzteile mitgeliefert, eins mit 65W und eins mit 90W.
Wie auf den Bilder zu sehen gibt es da neben der seriellen auch eine parallele Schnittstelle und insgesamt 4 USB Anschlüsse.
Für manche Sachen braucht es halt alte Hardware.
Hier gibts auch noch Bretter mit ISA-Slots, VESA-Local,
Ja, aber es gibt diese olle Hardware Containerweise zum Kg Preis.
Was hat der olle Knecht denn was ihn so unersetzbar macht?
Win XP läuf übrigens auch auf neuer HW und auch super in der VM.
Also reduziert es sich auf die HW und da hat das Teil absolut nix was ein neuer nicht locker mitbringen würde.
Ich habe den Keller voll mit ollen Notebooks.
Zu schade zum wegwerfen, völlig wertlos im VK.
Einen nehme ich zum Reisen für 'ist nicht schade drum wenn der kaputtgeht', einer steuert Fräse und Laser, einer liegt noch rum weil ich ja vielleicht irgendwann in ferner Zeit doch noch mal meinen Galep mit Parallelport brauche.
Aber ich könnte alle heute wegwerfen und nichts würde fehlen.
Dann greif doch zu.
Ist ein echter Schnapper.
Quasi neuwertig
Deine Häme kannst du dir sparen.
Wenn man etwas OK und den Preis angemessen findet, heisst das noch lange nicht, dass man es auch kaufen will.
Und wenn du es nicht brauchst, weil du ja den ganzen Keller voll damit hast, dann bedeutet das nicht automatisch, dass es für andere auch wertlos ist
Das Ding hat z.B. eine echte serielle Schnittstelle und das ist heute etwas besonderes, bei Notebooks sowieso
Das Ding hat z.B. eine echte serielle Schnittstelle und das ist heute
etwas besonderes, bei Notebooks sowieso
Aber ganz ernsthaft, jetzt mal wirklich ernsthaft: Wer braucht das noch? Karl-Heinz aus der Autowerkstatt mit seinem 35 Jahre alten OBD Gerät? Die gibt es nicht mehr, der hat schon seit gut 15 Jahren eines mit USB. Prof. Dr. Dr. Schmitt für sein Messergerät an der UNI? Ja, aber die Uni hat noch genug eigene solche Geräte im Keller liegen. Der Micha aus der CNC Bude? Der teilt seinem Chef mit: "Dieter, wir bräuchten echt mal ne neue Drehbank - bei der alten ist nicht nur die Spindel halb tot, nein nun tut es auch der Rechner nicht mehr!"
Also ernsthaft: Wer braucht noch eine "echte" serielle Schnittstelle?
Die letzte die ich brauchte war vor genau 19 Jahren, damals eine Präzisionswaage - die wurde damals dann, als sie aufgrund ihres Alters nicht mehr geeicht wurde, zu einer getauscht die USB hatte. Tja..
Hier standen eben noch fuempff "echt" gute Gruende.
Die werde ich aber dir nicht verraten.
Weil es keine gibt.
Es gibt nichts was ein FTDI USB zu RS232 nicht ebenso gut oder sogar besser hinbekommen würde.
Und ich nutze oft die Serielle, auch mit RS485 und Docklight um Schnittstellen zu untersuchen oder Schnittstellen zu simulieren.
Der 'echte' LPT kann Sachen die eine USB zu LPT nicht kann, weil der oft für obskure Sachen missbraucht wurde. Damals, in grauer Vorzeit.
Der Galep3 z.B. verlangt noch danach, nur habe ich seit >10J kein Verlangen mehr nach dem Galep 3 der noch in der Schublade liegt.
Die Serielle war noch nie das Problem.
Die ist über USB Wandler mehr als gut abgedeckt.
Es gibt nichts was ein FTDI USB zu RS232 nicht ebenso gut oder sogar
besser hinbekommen würde.
Nö, das ist so nicht richtig.
Es gibt idiotische serielle Protokolle, die sich mit einer via USB angebundenen UART nicht, mit einer echten Hardware-UART aber sehr wohl umsetzen lassen. Dazu gehören beispielsweise Protokolle, die im Pingpong-Verfahren nur sehr wenige Bytes übertragen (und empfangen), dies aber mit hoher Datenrate und knapp bemessenen Timeouts machen.
Simples Beispiel: Datenrate 115200 Baud. Ein Byte wird von einem Gerät empfangen, und eine Antwort darauf muss in weniger als fünf Bytezeiten zurückgesendet werden. Eine Bytezeit ist bei 115200 Baud gerade mal 87 µs lang.
Wenn man, wie die meisten von uns, das Glück hat, nicht mit idiotischen seriellen Protokollen zu tun zu haben, dann ... spricht nichts gegen eine USB-UART. Wirklich nicht. Vor allem, weil die in der Regel den deutlich überlegenen Baudratengenerator hat. Die im PC verbaute Hardware-UART kann nur Baudraten erzeugen, die durch ganzzahlige Teiler (incl. 1) aus 115200 erzeugt werden. Damit sind z.B. die 31250 Baud von MIDI nicht möglich, denn:
Damit sind z.B. die 31250 Baud von
MIDI nicht möglich
Man muss nur den 12.288 MHz Quarz gegen einen mit 15 MHz austauschen.
Habe ich selbst schon bei einer, ansonsten "dummen" seriellen
8 Port Karte gemacht. Dann noch ein paar Optokoppler dran...
Und hatte 8 Midi-Out Ports...
Hier standen eben noch fuempff "echt" gute Gruende.
Die werde ich aber dir nicht verraten.
Weil es keine gibt.
Traeum mal weiter.
Es gibt nichts was ein FTDI USB zu RS232 nicht ebenso gut oder sogar
besser hinbekommen würde.
Einfaches Gegenbeispiel:
Versuche mal einen Satreceiver mit der Herstellersoftware
ueber eine emulierte serielle Schnittstelle ein neues Image zu flashen.
Viel Spass dabei. :)
Und ich nutze oft die Serielle, auch mit RS485 und Docklight um
Schnittstellen zu untersuchen oder Schnittstellen zu simulieren.
Der 'echte' LPT kann Sachen die eine USB zu LPT nicht kann, weil der oft
für obskure Sachen missbraucht wurde. Damals, in grauer Vorzeit.
Der Galep3 z.B. verlangt noch danach, nur habe ich seit >10J kein
Verlangen mehr nach dem Galep 3 der noch in der Schublade liegt.
Die Serielle war noch nie das Problem.
Die ist über USB Wandler mehr als gut abgedeckt.
Lass mal gut sein. Ich habe hier noch einen 16 Port seriellen
Terminaladapter, den ich uebers Netzwerk und mit virtuellen Comports
gleich fuer mehrere Rechner und serielle Geraete benutze.
Da ist so ein USB Wandler eher die Kategorie "Bastlerpfusch" was
z.B. ein 24/7-Betrieb angeht. Da geht bei den USB Wandlern gerne
mal eher das Licht aus.
Und schon wenn es um mehr als zwei Ports geht, wird die Angelegenheit
bei USB doch schnell unuebersichtlich.
Fuer meine Ciscos habe ich eine "Airconsole". Das ist ein serieller
Terminaladapter per WiFi/Ethernet/Bluetooth.
Klar, nur dann kannst Du alle PCs leider komplett vergessen.
Das hat auch überhaupt nix mit 'echter' Serieller oder sonst was zu tun, sondern mit den garantierten Antwortzeiten die ein PC OS nie und nimmer hinbekommt.
Der Flaschenhals ist nicht USB.
Wir bauen solche 'idiotischen' Protokolle nämlich durchaus.
Da ist auch überhaupt nix idiotisches dran, wenn ein RS485 Gerät nur einen schmalen Time Slot hat, weil es sonst den Bus blockiert.
Wenn sich 60 Geräte am Bus alle nur ein wenig Zeit lassen, wird der echt träge.
Ich habe hier noch einen 16 Port seriellen
Terminaladapter, den ich uebers Netzwerk und mit virtuellen Comports
gleich fuer mehrere Rechner und serielle Geraete benutze.
Wenn das jetzt das Argument sein soll einen altersschwachen Notebook für zu viel Geld zu kaufen, weil der eine 'echte' serielle hat die man über Ethernet auch an jedem modernen Gerät haben kann, dann versteh ich es nicht.
Serial ueber USB ist halt ueberwiegend Murks.
Serial ueber IP ist einigermassen brauchbar.
Im "Ernstfall" braucht es gelegentlich dann doch eine "Echte".
Ich brauch den D620 nicht. Ich hab schon (anderes).
Aber es wird sicher "Spezialisten" geben,
die damit etwas anfangen koennen.
Doch. USB arbeitet mit Paketen und ist deshalb nicht echtzeitfähig. Manche alten seriellen Pingpongprotokolle, siehe oben, brauchen das aber. Da kommt auch USB 3 nicht hinterher. Also schwätz hier nicht von Sachen, von denen du keine Ahnung hast.
Ich hab mir einen D630 gekauft für Xentry/DAS mit SD Connect C4 Multiplexer. Im Nachhinein musste ich feststellen dass es wohl mit jeden anderen Laptop genauso gegangen wäre, da die Stardiagnose über WLAN verbunden wird. Eine serielle Schnittstelle wird gar nicht benötigt. Die D620/D630 werden aber noch immer auf eBay extrem gehypt, genau aus dem Grund.
USB arbeitet mit Paketen und ist deshalb nicht echtzeitfähig.
Manche alten seriellen Pingpongprotokolle, siehe oben, brauchen das
aber.
Du möchtest nicht verstehen:
Deine ganze Echtzeit kannst Du Dir in die Haare schmieren so bald WIN oder Linux in Spiel kommen.
Wenn die es mal schaffen zuverlässig innerhalb 30ms zu antworten hat man Glück gehabt.
Das ist für ein 'Pingpong' Protokoll ungefähr 27ms zu spät.
Definiere doch mal 'Echtzeit' in Bezug auf Deinen konstruierten Fall.
Du willst mir nicht wirklich weiß machen, das ein Duo 2 Großvater mit einem ollen XP dank seiner überlegenen Technik schneller auf die Serielle Schnittstelle antwortet als ein moderner Ryzen?
Wenn die es mal schaffen zuverlässig innerhalb 30ms zu antworten hat man
Glück gehabt.
Ist das so?
Einfaches Beispiel: ein paar Bytes auf die serielle Schnittstelle schreiben (WriteFile()) und gleich wieder empfangen (ReadFile()). Dabei an der seriellen Schnittstelle Rx mit Tx verbinden (was gar nicht so abwegig ist, z.B. bei LIN oder ähnlichen Anwendungen). Das Ganze macht man 1000 mal in einer Schleife.
Nun variiert man die Anzahl der Bytes die man schickt und die Baudrate.
Ein mögliches Ergebnis (12 Bytes, 115200 Baud, Windows XP): ca. 2 Sekunden bei einer echten seriellen Schnittstelle, ca. 4 Sekunden mit einem USB auf RS232 Adapter (Prolific Chipsatz).
Je nach dem wie man das variiert und welches OS man verwendet können auch ganz andere Ergebnisse herauskommen.
Und zum Nachrechnen: die Antwortzeit liegt in diesem Fall zwischen 2 ms und 4 ms (soviel zu den 30 ms).
Aber eigentlich gehört das alles gar nicht in diesen Verkaufsthread...
Dell war doch immer so aufrüstfreudig, wo man fast alles tauschen konnte.
Ich hatte mal bei einem Dell die CPU durch eine Schnellere tauschen können, da die Gesockelt war.