Beeindruckendes von STM

OP #7551058
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Nachdem ich doch recht viel auszusetzen hatte, bin ich jetzt echt mal beeindruckt! Die schaffen es tatsächlich, eine komplette IDE in ein Standard CAN-FD frame zu bekommen. Siehe Bild!

Quelle: https://www.st.com/resource/en/application_note/an5348-introduction-to-fdcan-peripherals-for-stm32-product-classes-stmicroelectronics.pdf

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(Firma: 1984now) #7551060
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Tobias K. schrieb:

Nachdem ich doch recht viel auszusetzen hatte, bin ich jetzt echt mal beeindruckt! Die schaffen es tatsächlich, eine komplette IDE in ein Standard CAN-FD frame zu bekommen. Siehe Bild!

Lange nicht so gelacht. Witze über mehrdeutige Acronyme verkneift sich jeder mit einer gewissen Grundintelligenz aus einsichtigen Gründen...

(Firma: 1984now) #7551072
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Joe schrieb:

Welche "einsichtigen Gründe" meinst du denn?

OMG, lass Hirn wachsen...

Ein Acronym ist eine Abkürzung. Das verringert naturgemäß den Codespace. Bei einer dreibuchstabigen Abkürzung hast du bei Einschränkung auf die Capitals von Latin (also für Idioten wie dich: auf "A bis Z") genau 3^26 Möglichkeiten. Das ist zwar immer noch eine ganze Menge, aber offensichtlich nicht ausreichend, um Kollisionen unmöglich zu machen.

Ich kenne IDE z.B. seit ewigen als Acronym für "integrated develepment environment" als auch als Acrononym für "integrated device electronics". Hat beides rein garnix miteinader zu schaffen, aber halt doch dasselbe Acronym.

(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #7551160
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Sebastian W. schrieb:

Tobias K. schrieb:

eine komplette IDE in ein Standard CAN-FD frame zu bekommen

Sogar in nur ein Bit!

Vor einigen Jahren meinte mal ein Hardwareentwickler meines Kunden, einige völlig unsinnige Vorgaben für den Aufbau der Firmware machen zu müssen. Dazu gehörte insbesondere ein Konfigurationswort mit 32 Bit, in dem alle Gerätekonfigurationen abgebildet werden sollten. Er wollte nicht verstehen, dass sich in einem Bit eben nur zwei Zustände unterbringen lassen und nicht eine ganze Struktur. Er meinte, wir sollten eben Speicher sparen. Es ging dabei um ein fettes Embedded-Linux-System mit etlichen MByte an RAM und Flash. Er verwies darauf, dass frühere Geräte auch mit solch einem Konfigurationswort ausgekommen wären.

Gast #7551162
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Andreas S. schrieb:

Er verwies darauf, dass frühere Geräte auch mit solch einem Konfigurationswort ausgekommen wären.

Dann wird er damit schon recht haben. Einer der zwischen Konzentration aufs Wesentliche damals und Verschwendung heute vergleichen kann. Ein Hardwareentwickler sollte im übrigen wissen was in einem Bit unterzubringen ist.

(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #7551268
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Gerhard H. schrieb:

Einer der zwischen Konzentration aufs Wesentliche damals und Verschwendung heute vergleichen kann.

Nein.

Ein Hardwareentwickler sollte im übrigen wissen was in einem Bit unterzubringen ist.

Derjenige entwarf dann auch eine Leiterplatte, die strahlte wie ein Weihnachtsbaum und äußerst instabil funktioniert. Letzteres ließ sich darauf zurückführen, dass eine DDR-RAM-Datenleitung einen ziemlich großen Umweg machte. Auf meinen Hinweis, dass dies nicht zulässig sei und dies fehlerhaften Bitmuster exakt mit dieser Datenleitung korrelieren, meinte er nur, dass er mit so etwas noch nie Probleme gehabt hätte und sich nicht vorstellen könne, dass so etwas "plötzlich" auftrete. Der wesentliche Unterschied bestand darin, dass die Vorgängerprodukte ein 8051-Derivat mit 8 MHz und internem Speicher beinhalteten und das aktuelle Produkt einen ARM9 mit 400 MHz und externem DDR-RAM... Da musste der Geschäftsführer meines Kunden den Hardwareentwickler direkt anweisen, meine Layoutkorrekturen genau so umzusetzen. Das gab ziemliche Proteste, aber der nächste Hardwarestand funktionierte. Die Emissionen waren aber ein ganz anderes Thema...

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