Program-3-Tägiges Schnupperpraktikum

OP (Firma: yssir) #7544686
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Hallo zusammen,

im Rahmen eines Berufsorientierungsprogramms für unentschlossene (etwas schwierigere) Schüler habe ich mich dazu entschlossen, die Organisation ehrenamtlich zu unterstützen. Mein Beitrag besteht darin, den Jugendlichen im Rahmen eines dreitägigen Elektrotechnik-Workshops praxisnahe Einblicke zu vermitteln.

Die Zielsetzung ist, dass die Teilnehmer ein praktisches Projekt umsetzen, bei dem gelötet, geschraubt und am Ende der drei Tage etwas Konkretes entsteht. Meine Überlegung ist es, klassisch einen elektronischen Würfel oder ein Lauflicht zu bauen. Dabei sollen sie eine Lochrasterplatine und Teflonlitze bzw. Silberdraht für alle Verbindungen verwenden.

Da mir bewusst ist, dass diese Projekte etwas albacken/ausgelutscht sind, frage ich hier im Forum nach, ob jemand bereits Erfahrung mit ähnlichen Projekten hat.

Die Schüler verfügen über wenig bis gar keine Erfahrung im Bereich Elektrotechnik. Zunächst hatte ich Arduino in Erwägung gezogen, bin jedoch überzeugt, dass dies den Rahmen und die Ressourcen sprengen würde.

Ich freue mich über wertvolle Tipps und Anregungen :)

#7544704
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Moin,

Mister L. schrieb:

Meine Überlegung ist es, klassisch einen elektronischen Würfel oder ein Lauflicht zu bauen.

Ich hab' leichte Zweifel, ob man mit sowas noch "junge Leute von heute" hinter'm Ofen vorlocken kann. Mir faellt aber auch nix gscheids ein. Bin wohl zu alt dafuer :-) Vielleicht irgendwelche Bluetooth-Lautsprecherboxen (aus chin. Elektronikmodulen) selberbauen mit der Aussicht damit mehr Krach machen zu koennen als mit gekauften?

Gruss WK

#7544736
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Mister L. schrieb:

im Rahmen eines Berufsorientierungsprogramms für unentschlossene (etwas schwierigere) Schüler

Warum müssen gerade solche Schüler E-Technik machen? Die sollen Steine klopfen oder Waldarbeiter werden oder sonst was einfaches körperliches tun.

Denen ihr Problem ist NICHT dass die nicht wissen was sie tun sollen, sondern dass sie keine Motivation oder kein Können dafür haben. Sowas gibts einfach. Das muss man akzeptieren. Sich immer einzureden man müsse nur aufzeigen, nur motivieren, dann geht das, damit belügt man sich selbst. Und den Kindern hilft man auch nicht.

Wer während der ganzen Schulzeit keine Idee entwickeln kann, was seine Stärken und Interessen sind, ja der hat halt Keine. Aber solche Leute muss es auch geben. Und dafür gibts einfache Jobs. Die werden niemals Ing. Die studieren niemals. Die werden Autoschrauber oder Türsteher.

#7544740
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Dergute W. schrieb:

Vielleicht irgendwelche Bluetooth-Lautsprecherboxen (aus chin. Elektronikmodulen) selberbauen mit der Aussicht damit mehr Krach machen zu koennen als mit gekauften?

So etwas habe ich mit meinen Praktikanten gemacht:

  • Bluetoothmodulplatine aus China
  • Stereo-Monomischer mittel Widerständen
  • passiver Kuhschwanzentzerrer mit nachgeschaltetem OP-Verstärker
  • Brückenendstufe mittels (uralt) TDA2030
  • VU-Meter mit PFS154

SMD Baustein PFS154 wird von mir bestückt, der Rest ist THT.

Wirklich "erfolgreich2 mit dieser Platine war ich nicht, weil keiner hierfür irgendwie einen Lautsprecher besorgen wollte, geschweige denn aus Holz eine Box dafür bauen.

Praktikumsprojekt wurde eingestellt (kann man schicker und schöner billig vom Taschengeld kaufen).

(Firma: ****) #7544759
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Cyblord -. schrieb:

Warum müssen gerade solche Schüler E-Technik machen? Die sollen Steine klopfen oder Waldarbeiter werden oder sonst was einfaches körperliches tun.

Schon viel wahres dran, aber eventuell ist trotzdem jemand darunter, der nur einen "Mentor" braucht. Ich sehe es bei mir - ich war zwar nicht schwierig, aber ohne Fremdeinwirkung hätte ich nicht herausgefunden, dass ich so viel Interesse an E-Technik habe und hätte evtl. nicht meinen Ing. gemacht. Erste Begegnung war ein alter Fernseher vom Schrottplatz und ein Lötkolben, den ich von meinem Vater "geklaut" habe. Das ganze im alter von 6. Zweite Begegnung war die Amateurfunk-AG bei uns an der Schule - danach drehte sich meine Welt nur noch um E-Technik/Elektronik.

Vielleicht ist die Jugend von heute / Gen-Z doch nicht eine gänzlich verlorene Generation.

OP (Firma: yssir) #7544762
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Dergute W. schrieb:

Moin,

Mister L. schrieb:

Meine Überlegung ist es, klassisch einen elektronischen Würfel oder ein Lauflicht zu bauen.

Ich hab' leichte Zweifel, ob man mit sowas noch "junge Leute von heute" hinter'm Ofen vorlocken kann. Mir faellt aber auch nix gscheids ein. Bin wohl zu alt dafuer :-) Vielleicht irgendwelche Bluetooth-Lautsprecherboxen (aus chin. Elektronikmodulen) selberbauen mit der Aussicht damit mehr Krach machen zu koennen als mit gekauften?

Gruss WK

Das befürchte ich auch. Nur leider fehlt mir die richtige Idee...

Beitrag #7544766 wurde von einem Moderator gelöscht.
OP (Firma: yssir) #7544767
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Cyblord -. schrieb:

Mister L. schrieb:

im Rahmen eines Berufsorientierungsprogramms für unentschlossene (etwas schwierigere) Schüler

Warum müssen gerade solche Schüler E-Technik machen? Die sollen Steine klopfen oder Waldarbeiter werden oder sonst was einfaches körperliches tun.

Denen ihr Problem ist NICHT dass die nicht wissen was sie tun sollen, sondern dass sie keine Motivation oder kein Können dafür haben. Sowas gibts einfach. Das muss man akzeptieren. Sich immer einzureden man müsse nur aufzeigen, nur motivieren, dann geht das, damit belügt man sich selbst. Und den Kindern hilft man auch nicht.

Wer während der ganzen Schulzeit keine Idee entwickeln kann, was seine Stärken und Interessen sind, ja der hat halt Keine. Aber solche Leute muss es auch geben. Und dafür gibts einfache Jobs. Die werden niemals Ing. Die studieren niemals. Die werden Autoschrauber oder Türsteher.

Ist sicherlich richtig und stellt auch irgendow die Wahrheit da. Denoch bin ich der Meinung, man muss ja nicht für jeden Job studieren und der absolute High-Performer sein. Außerdem muss man ja nicht jeden überzeugen, es ist schon ein Erfolg, wenn nach dem Workshop einer was gscheites machen will.

#7544804
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Die Idee finde ich sehr gut.


Den Einwürfen von Cyblord muss ich aufs schärfste widersprechen, es gibt natürlich viele hoffnungslose Fälle - da hat er recht.

Aber auch dazwischen viele - die spät zünden, bildungsfernes Umfeld, oder eine ADHS haben - die eine vorhandene mittlere bis hohe Begabung maskiert..

Ich kann aus eigener Erfahrung aus der Schulzeit bestätigen, dass manch arbeitsverweigernder Schüler deutlich höheres Potential hat, das entsprechend geweckt werden kann.

In meiner Oberstufenklasse am technischen Gymnasium hatten wir einen Wechsler von der Hauptschule, der zwar auch dann noch seltsame Dinge rauchte, aber erfolgreich sein Abitur ablegte und mittlerweile einen Doktortitel im Informatikbereich hat. Das war im nachhinein gesehener ein klassischer voll - ADHSler, der sich erstmal etwas berappeln musste. Wenn man diese anlagebedingt konzentrationsschwachen Menschen erstmal für ein Thema begeistert - dann können sie Großes leisten. Man darf sie nur nicht mit Bürokratie quälen - aber IBN oder Feuerwehr in Projekten ist auch manchmal toll ;)

Dafür benötigt man aber etwas soziale Intelligenz und Lebenserfahrung, um solche Potenziale sehen zu können und zu wollen - und die Menschen doch noch vom Underarchiever zu einem erfüllten (Berufs)Leben umzuleiten.


Irgendsoeine Bluetooth Modul - Lärmvorrichtung hätte wahrscheinlich den größten Wow-Effekt. Vielleicht gibt es da ja auch halbfertige Bausätze, denen man ein cooles individuelles Gehäuse spendieren kann. Stromversorgung per Powerbank, damit an nicht so schnell für abbrennende Wohnungen verantwortlich ist...


Mich hat man als ca. 10 Jährigen Schüler mit einem Garfield auf Eurokarte mit Blinkeaugen gefangen. Astabiler Multivibrator mit 2x BC238. Das war die Fußgängerzonenaktion beim Stadtfest mit weniger als einer Stunde Zusammenlöten. Werbung der Volkshochschule für deren Elektronikkurs.

Vielleicht kann man so einen Weihnachtsstern o.ä. erstmal zur Einstimmung die ersten 3 Stunden zusammenbraten lassen.

------->>>>>

Idee : Es gibt den AATIS Amateurfunk in der Schule Arbeitskreis. Die bieten auch Bausätze genau für solche didaktischen Zwecke an - da ggfs. mal reinschauen

vg Maik

#7544915
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Mister L. schrieb:

Mein Beitrag besteht darin, den Jugendlichen im Rahmen eines dreitägigen Elektrotechnik-Workshops praxisnahe Einblicke zu vermitteln.

[..] Meine Überlegung ist es, klassisch einen elektronischen Würfel oder ein Lauflicht zu bauen.

Falls überhaupt jemand aus der Zielgruppe einen elektrotechnischen Beruf ergreift, dann wohl zu 99% als EFEG. Solche Elektronik-Bastelübungen haben mit dem Beruf aber rein gar nichts zu tun. Das ist somit kein praxisnaher Einblick, sondern eher irreführend.

Gast #7545947
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Mister L. schrieb:

ie Zielsetzung ist, dass die Teilnehmer ein praktisches Projekt umsetzen, bei dem gelötet, geschraubt und am Ende der drei Tage etwas Konkretes entsteht. Meine Überlegung ist es, klassisch einen elektronischen Würfel oder ein Lauflicht zu bauen. Dabei sollen sie eine Lochrasterplatine und Teflonlitze bzw. Silberdraht für alle Verbindungen verwenden.

Das setzt schon vielzuviel voraus. Da sind die meisten schon total überfordert.

Ich würde bei Null anfangen, z.B. erstmal erklären worin der Unterschied zwischen AC und DC besteht.

Arbeitsmaterial: Trafo, Gleichrichter (Mono,Brücke) Kondensator (Elko) und evntl. einen Transistor.

Dann würde ich aufzeigen wozu AC benutzt werden kann (Lampe, Heizdraht) und wie man aus AC DC machen kann um z.B. elektronische Bauteile zu versorgen. Die Erklärungen dazu wird die Teilnehmer schon sehr in Anspruch nehmen.

Dann sind die 3 tage auch schon um.

#7545978
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CA schrieb:

elektronischen Würfel oder ein Lauflicht zu bauen. Dabei sollen sie eine Lochrasterplatine und Teflonlitze bzw. Silberdraht für alle Verbindungen verwenden.

Das setzt schon vielzuviel voraus. Da sind die meisten schon total überfordert.

.. wie man auch auf manchen Bildern im µC-net sieht. Es ist handwerklich fordernd, wenn es anständig aussehen soll und vorweg muß man sich Gedanken über die Anordnung der Bauteile machen.

Ich würde bei Null anfangen, z.B. erstmal erklären worin der Unterschied zwischen AC und DC besteht.

Arbeitsmaterial: Trafo, Gleichrichter (Mono,Brücke) Kondensator (Elko) und evntl. einen Transistor.

Dann würde ich aufzeigen wozu AC benutzt werden kann (Lampe, Heizdraht) und wie man aus AC DC machen kann um z.B. elektronische Bauteile zu versorgen. Die Erklärungen dazu wird die Teilnehmer schon sehr in Anspruch nehmen.

Ich denke, Deine Erklärungen würden die Leute eher verschrecken. Die brauchen etwas zum Anfassen, was blinkt und piept.

Wobei, OK, Schalter - Lampen - Relais als Steckbrett könnten ein paar Grundlagen praktisch darstellen.

Ein Kollege hatte für eine Gruppe Praktikanten Bausätze gekauft, klassisch bedrahtete Teile. Dazu je ein DMM, um die Widerstände auszumessen, falls der Farbcode nicht klar war. Von denen landeten dann einige auf meinem Tisch, weil sie nicht funktionierten, Fehlbestückungen.

Bei Industrieveranstaltungen wie dem "Girls Day" zeigt man erstmal den Betrieb, was und wie dort gefertigt wird. Danach hat man nur noch einen einfachen Bausatz zur Hand, irgendwas mit blinkenden LEDs, was um eine Stunde herum zu bauen ist und kaum Fehlerrisiko bietet.

#7546018
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Hey,

tolles Projekt! Ich würde ein simples Tetris mit einem Arduino bauen. In den drei Tagen bekommst du keinen Mikrocontroller komplett erklärt, da muss man Abstriche machen. Wenn du eine LED Matrix nimmst, kannst du zumindest das Konzept erklären wie man die Reihe/Spalte anspricht und so auch ein wenig Theorie einfließen lassen. Dazu was ein Compiler ist, Grundaufbau und fertig. Sowas wie hier:

http://hems.de/plattform/elektrotechnik1/digitale-mikroelektronik/tetris-mit-arduino/

Ich würde es evtl. anders aufziehen. Eine kleine Platine designen, dazu dann von den Kids die Komponenten auflöten lassen (e.g. Arduino, Display, Taster, ggf. lipo Ladeschaltung und dann ein Gehäuse aus dem 3D Drucker (falls die Schule/Organisation sowas hat) drum. Damit gibst du ihnen was mit das sie sicherlich hier und da auch benutzen (ja, Tetris funktioniert auch bei den Kinds noch), sie können sagen, dass sie eine einfach Konsole selbst gebaut haben (Computerspiele gehen immer) und sie haben ein paar Grundlagen gelernt ohne das es zu sehr ins Detail geht.

MfG,

Ben

OP (Firma: yssir) #7546201
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Ben K. schrieb:

Hey,

tolles Projekt! Ich würde ein simples Tetris mit einem Arduino bauen. In den drei Tagen bekommst du keinen Mikrocontroller komplett erklärt, da muss man Abstriche machen. Wenn du eine LED Matrix nimmst, kannst du zumindest das Konzept erklären wie man die Reihe/Spalte anspricht und so auch ein wenig Theorie einfließen lassen. Dazu was ein Compiler ist, Grundaufbau und fertig. Sowas wie hier:

http://hems.de/plattform/elektrotechnik1/digitale-mikroelektronik/tetris-mit-arduino/

Ich würde es evtl. anders aufziehen. Eine kleine Platine designen, dazu dann von den Kids die Komponenten auflöten lassen (e.g. Arduino, Display, Taster, ggf. lipo Ladeschaltung und dann ein Gehäuse aus dem 3D Drucker (falls die Schule/Organisation sowas hat) drum. Damit gibst du ihnen was mit das sie sicherlich hier und da auch benutzen (ja, Tetris funktioniert auch bei den Kinds noch), sie können sagen, dass sie eine einfach Konsole selbst gebaut haben (Computerspiele gehen immer) und sie haben ein paar Grundlagen gelernt ohne das es zu sehr ins Detail geht.

MfG,

Ben

Hi Ben,

dankeschön , Tetris wäre natürlich mega. Man könnte auch um Kosten zu sparen eine Arduino Standalone Lösung bauen. Bzgl Software und Microcontroller, kann ich ja die Atmega vorab schon bespielen. Da müssen die Schüler ja nicht den "Deep Dive" machen. 3D Druck hmmm... da muss ich mich nochmal informieren, ansonsten kann man ja auch das Gehäuse weglassen.

Danke und LG Derbystar

#7546648
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Maik .. schrieb:

Wobei es immer eine Frage des Alters der Zielgruppe ist.

Vor vielen Jahren mußte ich in einem Kindergarten auf fünf Dreijährige aufpassen.

Vorher hatte ich diese Schaltung gebastelt: 5 Druckschalter, eine Batterie und eine Lampe - die Schalter, alle in Reihenschaltung.

Zweite Schaltung: 5 Druckschalter, eine Batterie und eine Lampe - die Schalter dieses mal in Parallelschaltung.

Erste Schaltung: Nur dann, wenn alle Kinder auf den Knopf drücken geht das Licht an.

Zweite Schaltung Wenn nur ein Kind auf den Knopf drückt, egal was die anderen machen, geht das Licht an.

Die Kinder waren für den ganzen Tag beschäftigt und das war die Initiakzündung: Einer ist heute Elektriker und ein anderer HF-Ingenieur ;-)

Ich lege Wert darauf, dass ich kein Pädagoge bin!

#7546675
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Ich hatte letztes Jahr aus dem Bekanntenkreis so nen 14jährigen aus der Verwandschaft als Schülerpraktikum ne Woche unter den Fittichen..

Aus dem Gedanken heraus, daß das gebaute sowieso nutzlos sein wird, haben wir eine "useless box" gebaut. Mit Arduino Nano und einem Modellbauservo. Er mußte bohren, sägen, feilen, schrauben, den Nano auf ne kleine Lochraster mit Steckterminals für Schalter, Servo und Spannungsversorgung löten. Und bissl programmieren. Er fands total witzig.

War noch etwas unorganisiert und spontan, die Idee, aber beim nächsten würde ich es wieder machen. Mit etwas besserer Vorbereitung kommt man beim Programmieren vielleicht so weit, daß man noch "unvorhersehbare" Reaktionen hinbekommt. Die Krönung wäre dann noch Batteriebetrieb, und der Servoarm kann das Ding ganz abschalten.

Gast #7553671
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Lirum, larum Besenstiel - Wer Gold sucht der brauch nicht viel ;)

MW-Radio ist out. Aber MW-Metalldetektor ist immer in.

Schatzsuche mag jeder. 1 m Kupferrohr für eine Loop kostet nicht die Welt und zwei MW- Oszillatoren (f. Suche und Referenz) schnell aufgebaut.

Im Prinzip aktives Radiobasteln mit Senderbau.

Gast #7553680
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CA schrieb:

Ich würde bei Null anfangen

Macht das ja nicht, Theorie schreckt ab - gute Praxis zieht an.

Zuerst ein funktionierendes Gerät. Irgendetwas Sensationelles mit Lichteffekt, Sound oder auch Krach z.B. ein Buhei.

Wegen dem Erfolgserlebnis.

Bleibt das aus, fängt die Katz ka Maus.

#7554197
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Alexander schrieb:

OMG bist Du schlau! Ich habe mich immer gefragt wieviel Glück man haben muss zufällig gefilmt zu werden wie man gerade in sein Auto steigt! Ach, klar ist der Renault Fahrer eingeweiht, die teilen sich hinterher die Kohle!11 Du hast mir die Augen geöffnet!

Mach mal nen Internet-Führerschein dann muss du nicht alles glauben was du auf youtube siehst. Vielleicht zahlt dir das Amt ja sowas.

#7554209
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Alexander schrieb:

OMG bist Du schlau! Ich habe mich immer gefragt wieviel Glück man haben muss zufällig gefilmt zu werden wie man gerade in sein Auto steigt! Ach, klar ist der Renault Fahrer eingeweiht, die teilen sich hinterher die Kohle!11 Du hast mir die Augen geöffnet!

Ach du machst dich jetzt hier zum Affen. Ich hatte mich schon gewundert warum gar kein hohles Gestammel mehr von dir in meinem Thread kommt.

Cyblord -. schrieb:

Junge das ist einfach nur gespielt

Geh ich auch von aus, aber wissen kann man es tatsächlich nicht. An dem Punkt gebt ihr beide euch nicht viel. Haut im Brustton der Überzeugung Äusserungen raus, von denen ihr prinzipiell nicht wissen könnt, wo der Pfeffer wächst, wenn ihr nicht dabei gewesen seid.

Wie gesagt, ich gehe auch davon aus, dass es gestellt, erlaube mir aber keine Äußerung der Überzeugung dazu.

#7554245
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J. T. schrieb:

Wie gesagt, ich gehe auch davon aus, dass es gestellt, erlaube mir aber keine Äußerung der Überzeugung dazu.

Tust du nicht? Na dann, abgesehen dass der "Common Sense" einem das sagen müsste, schauen wir mal auf die Fakten:

Davon ausgehend dass es sich um einen "Prank" handeln soll und der "Penner" der Lockvogel ist (das noch mit Abstand realistischste Szenario, aber manche Genies glauben wahrscheinlich die ganze Szene wäre echt).

Wie trifft man dann jetzt zufällig auf den arroganten Anzugträger der zufällig ein Clown-Auto fährt? Und parkt den Sportwagen zufällig direkt dahinter? Wie lange muss man da rumhängen um diese Konstellation zu bekommen, ohne dass der Anzugträger mitspielt? Absurd überhaupt in Betracht zu ziehen da wäre irgendwas echt.

#7554255
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Cyblord -. schrieb:

Tust du nicht? Na dann, abgesehen dass der "Common Sense" einem das sagen müsste, schauen wir mal auf die Fakten:

Wie gesagt, ich gehe auch davon aus, das es gestellt ist, sogar sehr stark, aber WISSEN kann ich es nicht, wenn ich nicht zum Produktionsteam gehöre.

Cyblord -. schrieb:

Davon ausgehend dass es sich um einen "Prank" handeln soll und der "Penner" der Lockvogel ist (das noch mit Abstand realistischste Szenario, aber manche Genies glauben wahrscheinlich die ganze Szene wäre echt). Wie trifft man dann jetzt zufällig auf den arroganten Anzugträger der zufällig ein Clown-Auto fährt? Und parkt den Sportwagen zufällig direkt dahinter? Wie lange muss man da rumhängen um diese Konstellation zu bekommen, ohne dass der Anzugträger mitspielt? Absurd überhaupt in Betracht zu ziehen da wäre irgendwas echt.

Bin ich voll bei dir, die Wahrscheinlichkeit spricht absolut dafür, dass es gestellt ist, aber am Ende des Tages kann man es nicht wissen. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Konstellation zufällig Auftritt, ist verschwindend gering, ich wüsste nicht einmal, welche Faktoren man beachten sollte, um es zu berechnen. Aber sie ist eben nicht null, die Wahrscheinlichkeit.

(Firma: mechapro GmbH) Persönliche Seite #7554284
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Die Steigerung zum reinen Tetris wäre das hier: http://mithotronic.de/ledmeplay.php Um die Verdrahtung zu vereinfachen habe ich dazu mal eine kleine Interface-Platine [1] gemacht. Nur von den LED-Panels habe ich keine mehr, aber die gibt es auch anderswo.

Mit freundlichen Grüßen Thorsten Ostermann

[1] https://www.mechapro.de/shop/LEDmePlay:::51.html

#7554344
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J. T. schrieb:

Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Konstellation zufällig Auftritt, ist verschwindend gering,

Cyblord hat völlig Recht. Die Wahrscheinlichkeit das jemand jeden Tag am selben Haus zur selben Tageszeit in sein Auto steigt ist gleich null, und dann auch noch einen Parkplatz dort zu finden schier unmöglich. Das ist auch gar nicht Berlin das ist Moskau. Anzugträger in Berlin gibt es gar nicht.

#7554365
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Alexander schrieb:

Die Wahrscheinlichkeit das jemand jeden Tag am selben Haus zur selben Tageszeit in sein Auto steigt ist gleich null, und dann auch noch einen Parkplatz dort zu finden schier unmöglich.

DAS ist doch gar nicht der springende Punkt. Und seit wann zählt für dich denn überhaupt ein Youtube-Video? Da wird doch sowieso überall grundsätzlich nur Unsinn erzählt. Aber so ein BS-Video nimmst du dann für bare Münze. Bei dir ist doch irgendwas gewaltig schiefgelaufen.

Ist dir zum Artilleriefeuer also nichts mehr eingefallen?

#7554529
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J. T. schrieb:

DAS ist doch gar nicht der springende Punkt. Und seit wann zählt für dich denn überhaupt ein Youtube-Video?

Also wird jetzt der nächste Thread gekapert. Es waren zwei Memes, die Message war don't judge a book by its cover. Es gibt genug reiche die aussehen wie Penner, was soll also daran nicht echt sein? Ist der Lambo von Sixt gemietet? Außerdem ist die Bezeichnung Penner genau genommen schon diskriminierend, wenn man genau hinschaut ist das albanische Kleidung oder?

#7555337
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Alexander schrieb:

Also wird jetzt der nächste Thread gekapert. Es waren zwei Memes, die Message war don't judge a book by its cover.

Relevanz? Ich habe niemanden irgendwie nach dem Aussehen vorverurteilt. Es ging um schwierige Schüler. Die wurden bereits so beurteilt hier vorgestellt. Ich habe nur angemerkt dass man nicht ausgerechnet bei solchen Schülern eins auf Wissenschaft und Technik machen muss. Dafür gibt es sicher bessere Kandidaten. Deine Memes gehen am Thema also auch noch komplett vorbei.

#7555467
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Cyblord -. schrieb:

Es ging um schwierige Schüler. Die wurden bereits so beurteilt hier vorgestellt.

Kommt drauf an. Wir hatten Praktikanten, die verschiedene Abteilungen durchliefen. Einer davon wurde mir direkt als Problemkandidat vorgestellt.

Egal, ich bekam ihn und habe ihn beschäftigt, war etwas schwierig. Danach staunten die Kollegen, warum gerade ich mit ihm zurechtgekommen war - vielleicht, weil ich etwas direkter unterwegs bin?

Das muß nicht immer so sein, aber anstatt zu pauschalieren sollte man zumindest versuchen, auf die Leute einzugehen.

Cyblord -. schrieb:

Die sollen Steine klopfen oder Waldarbeiter werden oder sonst was einfaches körperliches tun. Richtig. Was denkst du wer die Straße frei macht wenn ein paar Bäume drauf gefallen sind, damit ich da wieder fahren kann?

Das tut hier, direkt am Ortsausgang, die Freiwillige Feuerwehr und sogar zu Zeiten, wo typische Arbeiter schlafen.

OP (Firma: yssir) #7601396
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Hallo zusammen,

vielen Dank noch einmal für die rege Beteiligung in diesem Thread.

Ich möchte gerne ein kurzes Update zu dem Projekt geben:

Letzte Woche wurde das Projekt durchgeführt. Wir haben zusammen mit den Schülern das Tetris-Spiel aufgebaut, und ich muss sagen, es ist grundsätzlich ein wirklich schönes Projekt, das man für unter 20€ realisieren kann. Natürlich hatten einige Schüler Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren und aufmerksam zu bleiben, aber letztendlich haben es alle gemeistert. Ich muss zugeben, dass ich spontan ein paar Abblockkondensatoren und den Reset weggelassen habe.

Mir ist bewusst, dass nicht alle Schüler aufgrund dieser dreitägigen Aktivität eine große Karriere anstreben werden. Es ist unwahrscheinlich, dass jemand von ihnen später Elektroingenieur wird. Es ist auch unwahrscheinlich, dass jemand nur! aufgrund dieses Projekts eine technische Ausbildung beginnt. Doch ich kann mir gut vorstellen, dass einige Schüler durch das Projekt ihre Entscheidung für eine Ausbildung gefestigt haben.

Zumindest hoffe ich es.

LG

OP (Firma: yssir) #7609564
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Mister L. schrieb:

Hallo zusammen,

vielen Dank noch einmal für die rege Beteiligung in diesem Thread.

Ich möchte gerne ein kurzes Update zu dem Projekt geben:

Letzte Woche wurde das Projekt durchgeführt. Wir haben zusammen mit den Schülern das Tetris-Spiel aufgebaut, und ich muss sagen, es ist grundsätzlich ein wirklich schönes Projekt, das man für unter 20€ realisieren kann. Natürlich hatten einige Schüler Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren und aufmerksam zu bleiben, aber letztendlich haben es alle gemeistert. Ich muss zugeben, dass ich spontan ein paar Abblockkondensatoren und den Reset weggelassen habe.

Mir ist bewusst, dass nicht alle Schüler aufgrund dieser dreitägigen Aktivität eine große Karriere anstreben werden. Es ist unwahrscheinlich, dass jemand von ihnen später Elektroingenieur wird. Es ist auch unwahrscheinlich, dass jemand nur! aufgrund dieses Projekts eine technische Ausbildung beginnt. Doch ich kann mir gut vorstellen, dass einige Schüler durch das Projekt ihre Entscheidung für eine Ausbildung gefestigt haben.

Zumindest hoffe ich es.

LG

Noch ein kurzer Nachtrag. Das Tetris ist wirklich lässig. Hab kurzerhand für meinen Schwager zum Geburtstag noch eins mit Display (Punktestand) und Signalton falls man verliert gebaut. Hab auch alles auf eine Lochrastergepakt.

Echt mega easy.

LG

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