Hallo,
gibt es eine sinnvolle und kostengünstige Möglichkeit, ein Balkonkraftwerk an einem gebogenen Balkon/Balkongeländer anzubringen? Was taugen flexible Module bzw was kostet da brauchbare Qualität?
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Balkonkraftwerk an gebogenem BalkongeländerHallo, gibt es eine sinnvolle und kostengünstige Möglichkeit, ein Balkonkraftwerk an einem gebogenen Balkon/Balkongeländer anzubringen? Was taugen flexible Module bzw was kostet da brauchbare Qualität?
Ein Schlosser vor Ort wird da sicher was Passendes bauen können.
Angenommen es zeigt nach Süden, 2 Module, deren leichter Winkel stört nicht, Befestigung an den Stützen wäre besser als an den Gitterstäben aber Abstand unbekannt, jedenfalls ist es technisch kein Problem mit passenden Metallteilen, die zusätzliche Windlast von je nach Grösse und Sturm 60-120kg geht gegen den Sicherheitsmargin 'Leute lehnen am Geländer', aber wer ist bei Sturm schon draussen.
Sagtest du nicht kostengünstig ? Die "typischen" Solarplatten für Balkonkraftwerke sind gerne 100 x 180 cm groß. man könnte prüfen, ob man die Platten senkrecht montieren kann. Der Abstand der senkrechten Geländerpfosten könnte ca. 80-100 cm sein. Bei einer Brüstungshöhe von ca. 100 cm + 20 cm Bodenplatte sind es also ca. 60 cm, welche bei senkrechter Montage unterhalb der Bodenplatte "heraus ragen". Wenn an der Giebelwand drunter nur ein Fenster (und kein weiterer Balkon) ist, dann könnte das vielleicht funktionieren
Ist das Haus Dein Eigentum oder Mietobjekt? Senkrecht auf die Außenwand klatschen. Gerade in Winter keine schlechte Idee.
Es könnte sich auch z.B. um eine Eigentumswohnung in einem Mehrparteien-Haus handeln. Klar, je nach Besitzverhältnisse (Mieter, Wohnungseigentümer oder Hauseigentümer) könnten sich unterschiedliche Genehmigungs-Wege ergeben. Mögliche (mechanische) Befestigungs-Optionen bzw. Varianten bzw. der Typ (z.B. Größe des Solarpanels) sind aber erst mal unabhängig von den Besitzverhältnissen. Ich vermute, der Thread-Starter wollte mehr auf mechanische Lösungen oder Modulvarianten eingehen, und nicht auf Genehmigungsprozesse. ...teures, neues Edelstahlgeländer am sanierten Altbau? Der Antennenwald im Spiegelbild der Fenster hat's verraten. Da wirst mit gummierten Schraubschellen aus dem Leitungsbau arbeiten müssen, Bohren und/oder Schweißen fällt flach. Die gibt es in allerlei Größen mit Gewindestiften dran an welche man eine Unterkonstruktion für PV pfriemeln kann. Handlauf /Pfosten geschätzt 42mm, Zwischengurte 38 mm, Stäbe 12 mm. Wirkt bis auf die verhungerten Fußplatten ausreichend stabil. Hätte man kräftiger gestalten können, guckt mir aber mit 12er Ankerstangen befestigt daher. Ich kann Balkonkraft auf den Tod nicht ausstehen, aber darum geht es hier ja nicht :-) DerSchmied Edit:
Selbst massive Module haben nach Jahren gern mal mannigfaltige Probleme, obwohl sie aus Glas und Alu sind. Reine Kunststoffgebilde sind nicht langlebiger, im Gegenteil, Kunststoff und UV Licht verträgt sich nur schwer. Berücksichtige bitte auch, dass dir hier eine Menge Licht verloren geht welches du dann elektrisch zuführen musst ;-)
Anfangs fand ich die toll, hier und da sind sie unauffällig und fügen sich ins Bild. Wenn die Mieter dann mit Ständerwerk aus Dachlatten zu basteln anfangen, um noch 3,5% Mehrleistung zu erzeugen, bekomme ich einen Würgereiz. Aber Optik ist ja nicht alles ;-) Wenn ich mir das Foto ansehe ... rein optisch würde es sich anbieten, flexible Module hinter dem Geländer anzubringen, die senkrechten Stäbe dürften nur wenig verschatten. Die Leistung dieser flexiblen Module ist auf dem gleichen technischen Stand, wie die der starren Module, nur sind sie eben etwas teurer, weil weniger nachgefragt. Die sind primär z.B. zum Aufkleben auf das Dach von Wohnmobilen oder das Deck von Yachten gedacht. Kosten um die 100,- für 100Wp wenn man etwas gründlicher sucht ... Für die Befestigung würde ICH kleine Schellen an den senkrechten Stäben in Kombination mit irgend einer eigenen stabilen Clip-Konstruktion aus dem 3D-Drucker (ABS) wählen. Die flexiblen Module wiegen nur wenig mehr als ein gleichgroßer Fußabtreter, d.h. auch die Folgen bei einem eventuellen Loslösen durch Wind/Sturm sind deutlich weniger dramatisch als bei den sonst üblichen ca. 25kg der "klassischen" starren Module.
ABS im Aussenbereich um Panele am Balkon zu halten wuerde ich mir nicht zutrauen (UV Strahlung).
Tja, der Schmied arbeitet mit Eisen; der Dachdecker arbeitet mit Dachlatten. :-) Solartechnik hat schon viele Häuser verschandelt. Wenn das Dein Haus ist, dann mache die Panele an die Wand links und rechts von dem Balkon.
Bist du Fan von brutalo Optik a la Musks virtuellem Kleinlaster? :) Tu dir und der Optick einen Gefallen und probiere flexible Module. Klaro! Den Investionsüberhang bekommst du im Leben nicht mehr rein. Aber eine elegante PV_Rundung am Balkon hat eine optische Güte wo sich andere verpeitschen würden für!
Viel schlimmer sind die Fenster, die zerstören das glatte Mauerwerk, sind ausserdem grosse Wärmelöcher, sollte man auch abschaffen.
Ja, zumal man sie ja problemlos durch LC-Bildschirme ersetzen könnte. Bei Flugzeugen wurde das schon ernsthaft erwogen.
Nö, sich nicht. Hähä. Mir ist nur wirklich einiges schon über den Weg gelaufen dem man den Begriff "Geländer" angedichtet hat. Der Laie kann das oft statisch nicht einordnen was nun tragfähig ist und was nicht, aus Altersgründen überarbeitet oder die Bauleittung des neuen Eigenheims mit ihm um den Hals ersäuft werden sollte. Windlast bei Orkan ist nicht zu unterschätzen, vor allem wenn die PV dann nicht rechtzeitig davongeweht wird und das Geländer Schaden nimmt. Durch Stäbe pfeift der Wind eben einfach durch, 4m² oder mehr PV sind nicht zu unterschätzen. Beim Geländer des TO sieht das aber halbwegs gesund aus, ohne jetzt präzise über die Verankerung Aussagen zu können. Das Geländer macht den Eindruck, dessen Erbauer wüsste was er tut, und lässt den Rückschluss auf gute Verankerung zu. Weit entfernt davon was ich als Pfusch deklarieren würde. Billig war das ganz sicher nicht, allein schon die Verblendung der Betonplatte ist lobenswert sauber ausgeführt. Balkonkraftwerke sollte man nicht blauäugig irgendwo hinspaxen, geht sonst ins Auge. DerSchmied
Ich denke, Du bist da mit mir einer Meinung: Eine solche Halterung sollte ein Fachmann bauen. Wobei ich annehme, das ein Schmied sich auch mit Schlosserarbeiten auskennt. Ich bin Elektroniker und würde es mir normalerweise nicht zutrauen, was zu bauen, was wirklich sicher gegen Absturz ist.
Durchaus, unter anderem :-)
Win/ Win wie man so schön sagt. Schön zu wissen wo ich mir Rat holen kann... DerSchmied
Nach Berufsbildern der letzten xx-Jahre gibt es vermutlich weder einen Schmied noch einen Schlosser, das sind Metallbauer Fachrichtung irgendwas.
Ich hätte für mich keine Bedenken. Eine Halterung ist vertrauenswürdig, wenn ich mich traue, mich selbst dranzuhängen oder draufzusetzen. Gemäß irgendwelcher Experten ist vermutlich alles, was ich für mich gebaut habe, Faktor fünf überdimensioniert.
BlaBlaBla Fachrichtung BlaBlaBla. Exakt so sieht das aus. Schönfärberei, nichts weiter. Sogar den Notendurchschnitt zur bestandenen Gesellenprüfung hat man in meinem Gewerbe Richtung 4,9 hochgesetzt um wenigstens noch irgendwas an Nachwuchs vorweisen zu können, Note "knapp 5" ist bei mir aber Nähe Schwachsinn oder völligem Desinteresse. Nun Schlosser kommt von Schloss, die baut der seit Vorkriegszeiten aber schon lange nicht mehr selbst sondern nur noch ein. Insofern war eine Reformation der Berufsbezeichnung schon notwendig. Ist aber eskaliert... Gelernt habe ich tatsächlich das Schmieden von einem Meister der Namen und Titel noch zurecht trug, harte, alte Schule war das. Wer geflennt hat war fehl am Platz. War / ist viel Denkmalpflege, viel altes Wissen das den Bach runter gehen wird. Schmiede braucht kein Mensch mehr, und schon gar keine die mit dem Lufthammer sacht eine Streichholzschachtel zuschieben könnten. War Pflichtübung meinerzeit. Das Ding bricht einem sonst den Arm wie das Streichholz in der Schachtel. Nun, ich kann's noch, fundiert, auch wenn "nur" BlaBla Fachrichtung BlaBla in meinem in meinem Gesellenbrief stand. Der weit leichtere Teil ist simpel nur etwas Geometrie, rechnen & Interesse am Beruf. Und Erfahrung, die YouTube & Co immer mehr ins lächerliche ziehen.
Nuja, bspsws eine 100-to-Kranbahn aus den 60ern irgendwo in der süddeutschen Schwerindustrie zu ertüchtigen erfordert schon einen gewissen Ruf in der Branche. Wenn das Ding in der Gebäudestatik eingebunden ist und keine Pläne mehr greifbar sind kann man das nur schwerlich mit darauf herumschunkeln austesten :-)
Im KFZ-Bereich werden Radkästen, Stoßfänger, Aussenspiegel usw. aus ABS gefertigt. Ich selbst habe spezielle Klammern für die Solarmodule auf meinem Garagendach (Blechdach) gedruckt, die jetzt seit 2 Jahren unverändert halten.
Das mag für den Privatgebrauch noch sinnvoll sein; im industiellem Bereich ist sowas viel zu teuer.
Die Berufe Schlosser und Schmied sind vor längerer Zeit offiziell zum Beruf Metallbauer zusammengefasst worden. Wenn es darum geht, ob die Verankerung am Bauwerk hält, ist ein Bauingenieur gefragt.
Nö. Im obigen Fall der Handwerksmeister, sonst niemand.
Nö. Da besteht absolut kein Zusammenhang.
Sag ich doch. DerSchmied
Doch, zukünftig darf nur eine Person weniger gleichzeitig auf dem Balkon stehen. Sonst bricht er ab. :-)
ABS ist nicht gleich ABS. Einige Sorten sind nicht UV-fest. https://de.wikipedia.org/wiki/Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymer
Wer weiß, aus was für einer ABS-Sorte die Filamente für deinen Drucker bestehen und ob sie nach 3 Jahren spröde werden.
Der Zusammenhang erschließt sich, wenn man einfach mal annimmt, dass ich keinen Blödsinn erzähle. Dann habe ich nämlich die Verankerung des Balkons am Bauwerk gemeint. Es gibt ja auch nicht-begehbare Ziergitter, die ähnlich aussehen ("Hundebalkons"), und die sind mit ihrer simplen Verankerung nicht prinzipiell zum Tragen von PV-Modulen geeignet.
Was wird dann eingeblendet, wenn ein Triebwerk brennt?
Ein intaktes Triebwerk. :-) Fallschirmwerbung
Oder Leute, die Antennen an die Häuser knallen
Ich würde die Frage im Photovoltaik Forum stellen. Walta
Wobei vielleicht dort die Frage ohne 'Stuhlkreis' beantwortet würde.
Die Folgen sind bekannt https://auto.oe24.at/thema/hochhaus-schmilzt-suendteuren-jaguar/114873697
Wurde vom Hersteller der Teile wirklich das vorgeschriebene Material eingesetzt? ...das macht doch nix...
Das war sicher ein offizieller Test für Solarthermie! ;-))
Solange der einen 'Statikstempel' besitzt... Antwort schreibenBitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben. |
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