Hallo zusammen,
vielen Dank für die Diskussion.
H. H. schrieb:
https://www.lcsc.com/products/Linear-Analog-Multipliers-Dividers_11188.html
Vielen Dank für die Lösung mit den fertigen IC's. Ist leider alles zu teuer. Aber ich merke mir die Seite. Ich hab bisher immer auf octopart.com geschaut.
Christian S. schrieb:
Die Aufgabe zu lösen, wird sicherlich sehr interessant. Im dümmsten Fall
könnte man neben dem Woiderstand einen Temperatursensor anbringen, der
nach entsprechender Verzögerung den Regler mit steigender Temperatur
drosselt.
Dankeschön. Ich habe hier schon Versuche gemacht und die Temperaturdifferenz des Heizelements und der Steuerungsplatine (so nah wie möglich) gemessen.
Innerhalb von ein paar Sekunden ist er 20-25°C und im thermisch eingeschwungenen Zustand sind es 50°C (gemessen bei keinem Airflow - wenn da noch Airflow hinzu kommt weiß ich es (noch nicht)).
Ich brauche keine Echtzeitregelung. Wenn er einmal alle 2s nachregelt ist das vollkommen ausreichend. Danke auch für den Ansatz mit der virtuellen Masse.
Andreas H. schrieb:
Wie willst Du denn den Strom messen. Mit dem Widerstand ja anscheinend
nicht ;)
--> Ich habe eine kostengünstige Schaltung mit einem Shunt die mir auf der highside-Seite den Strom misst und eine auf GND referenzierte Spannung ausgibt.
Andreas H. schrieb:
Wenn man drei identische Widerstände in Reihe schaltet, wie verhalten
sich dann eigentlich die Teilspannungen?
Und wie verhalten sich die Teilspannungen wenn sich die Temperatur
ändert?
--> Das Problem ist, dass sich bei der Serienschaltung ein Widerstand einen TK von 3900ppm hat und die normalen SMD-Widerstände 100ppm haben. Wobei Dir kein Hersteller sagt, dass es 100ppm sind. Das ist ja nur der max. Wert.
Christian S. schrieb:
Die Gilbert-Zelle funktioniert nur für Kleinsignale, wenn man sie
diskret aufbaut.
--> Dankeschön.
Christian S. schrieb:
Ein Bimetallschalter?
--> Schöne simple Idee. Allerdings denke ich, dass diese Zweipunktregelung zu simpel für meine Anwendung ist.
Rainer W. schrieb:
Versteh ich nicht - wenn der Widerstand sich mit der Temperatur ändert,
reicht doch eine Widerstandsmessung, um die Temperatur zu bestimmen.
Gegen Toleranzen hilft kalibrieren.
--> Da hast Du vollkommen recht. Vielleicht verfolge ich nun einen Chopper-Einsatz.
Kalibrieren wird schwer. Klar kann ich den nominalen Wert messen und in einem EEPROM speichern. Allerdings kann ich mit dem Wert auf der bestückten Platine nichts anfagen. Der nominale Wert hätte wahrscheinlich Auswirkung auf irgendwelche Verstärkungsfaktoren und damit auf Widerstandswerte - also eine Bestückungsoption. Das ist leider nicht möglich.
Rainer W. schrieb:
Was ist denn dein eigentliches Problem?
Eine Leistung will man ja nicht aus Jux und Dollerei regeln.
Die Gesamtleistungsaufnahme meines Produktes ist limitiert.
Es gibt Anforderungen, dass ich die Leistungsaufnahme "maximiere" aber nicht über das Limit rüber gehe.
Purzel H. schrieb:
Bei einem auch nichtlinearen widerstand kann man sich den Aufwand doch
sparen. Maximale Spannung bedeutet maximale Leistung. resp maximaler
Strom bedeutet maximale Leistung.
Der Widerstand ist linear. Nur hat er einen hohen TK.
Dergute W. schrieb:
Ich wuerde gucken, welche von all den Ausreden, was alles bei dir aus
Gruenden nicht geht, die faulste ist, oder davon eine Faulheitshitparade
erstellen.
Dann dem Ausredenerfinder in den Hintern treten und dann entsprechend
was Vernuenftiges entwickeln.
--> So ist das. Meistens sind es historische Gründe warum etwas so ist wie es ist. Manchmal gibt es aber einfach Anforderungen an die man sich bzw. ich mich halten muss. Ich würde auch lieber etwas vernünftiges Entwickeln aber mein potenzieller Kunde zahlt keinen Cent mehr wenn etwas besser funktioniert.
Michael B. schrieb:
Auch auf die alten Tage hin, in denen man sich sein ganzes Leben lang
davor gedrückt hat was Neues zu lernen, endlich programmieren lernen,
damit man einen uC einsetzen kann.
--> So alt bin ich gar nicht. Aber es ist für eine Branche bei der ich SW unbedingt vermeiden möchte. Falls uC drin wäre müsste ich über >15 Jahre SW-Updates bereitstellen, Cyber-Security usw. geschweige denn von den BOM-Kosten.
Peter H. schrieb:
Ist auf meiner Homepage beschrieben:
http://www.hcp-hofbauer.de/indexisg9050.htm
--> Vielen Dank
Arno R. schrieb:
Ich auch. Abhängig vom Änderungsbereich des Widerstands geht eventuell
sogar eine ganz einfache Schaltung so wie die hier:
Beitrag "Re: Einstellbarer Linearregler"
--> Das sieht echt super aus. Schaue ich mir im Detail an.
Robert K. schrieb:
bei einer konstanten Eingangsspannung ist der Eingangsstrom proportional
zur Ausgangsleistung (unter Vernachlässigung des Wirkungsgrades). Du
musst also nur die Ausgangsspannung so regeln, dass sich der gewünschte
Eingangsstrom ergibt.
Kommt natürlich auch auf die gewünschte Genauigkeit an
--> Das ist ein Ansatz den ich bisher noch gar nicht in Betracht gezogen habe. Dankeschön für den neuen Blickwinkel!
Ob S. schrieb:
Ja, dann bau halt einen ein! Für so einen kleinen 6- oder 8-Pinner ist
immer Platz. Jede denkbare "analoge" Lösung trägt mit Sicherheit dicker
auf.
--> Dagegen sprechen Kosten und Software-Aufwand den mein Kunde auf dem Hauptgerät hätte. Und dann noch FuSa falls die Verbindung gestört wäre...
Vielen Dank an das Forum