vorneweg gesagt, ich habe mich noch nie mit dem Thema Solar beschäftigt und habe mein Wissen soweit nur aus Medien.
Zum Einstieg denke ich darüber nach, mir eine sog Balkonsolaranlage zu kaufen, die ja mittlerweile günstig angeboten werden; um 300€ für 830W/600W (von zB Vendomnia falls das eine Rolle spielt).
Soweit ich das verstehe, ist da nur noch auspacken und einstecken angesagt, nichts was einen Elektriker braucht, oder irgendeine Anmeldung.
Meine Fragen hierzu sind:
Ich habe ein Flachdach (Garage) auf dem ich die Paneele legen kann, und von da in eine Außensteckdose. In das Dach will ich (erst mal) noch keine Löcher bohren. Wenn die einfach nur platt aufliegen, muß ich mir da Sorgen bei starkem Wind machen?
Kann ich die überhaupt so hinlegen, oder müssen die aufgebockt liegen, wg zB Wasser was sich drunter sammeln würde?
Ist der Wechselrichter wasserdicht, sprich kann ich den einfach so mit auf das Dach legen?
Die 830W/600W sind, nehme ich an, das theoretische Maximum. Mit was kann ich denn so in etwa tatsächlich rechnen? Das Dach ist unbeschattet.
Spielt es eine Rolle, an welcher Steckdose die Anlage angeschlossen wird? Ich habe gelesen daß die Zähler saldieren, daher sei der Stromkreis egal.
Neue Zähler sollen eine Rücklaufsperre haben, dh wenn die Anlage mehr erzeugt als ich brauche, verschenke ich den Strom, richtig?
Sehe ich an so einer Anlage ohne extra Geräte ob die funktioniert? Ich meine nun nicht was die gerade erzeugt, sondern ob alles in Ordnung ist?
Nutze die Suchfunktion, nimm ein Blatt Papier samt Stift zur Hand und wühle Dich durch die letzten 100 Beitrage in der Art. Wenn dann noch Fragen sind, melde Dich wieder.
Ich habe ein Flachdach (Garage) auf dem ich die Paneele legen kann, und
von da in eine Außensteckdose. In das Dach will ich (erst mal) noch
keine Löcher bohren. Wenn die einfach nur platt aufliegen, muß ich mir
da Sorgen bei starkem Wind machen?
Ja. Die wehen weg. Zudem verdrecken sie. Nicht mal im Regen werden Blätter abgewaschen.
Kann ich die überhaupt so hinlegen, oder müssen die aufgebockt liegen,
wg zB Wasser was sich drunter sammeln würde?
Platt hinlegen ist nicht gut wegen der Stauwärme unter den Modulen, die die Leistung reduziert und die Lebensdauer.
Ist der Wechselrichter wasserdicht, sprich kann ich den einfach so mit
auf das Dach legen?
Würde ich nicht machen, nichts ist so dicht dass es im Wasser liegen kann und trotz Temperaturzyklen kein Wasser zieht.
Die 830W/600W sind, nehme ich an, das theoretische Maximum. Mit was kann
ich denn so in etwa tatsächlich rechnen? Das Dach ist unbeschattet.
Das, was die PV Module liefern bringt ja nur was, wenn es auch verbraucht wird. Selten passt Stromerzeugung (tags, Sommer) mit Stromverbrauch (nachts, Winter) zusammen. Es gleicht eigentlich nur deinen Dauerstromverbrauch aus, und das auch nur bei Sonnenschein, also ca. 1/2 Jahr 1/2 Tag ca. 100 Watt Dauerstromberbrauch, also ca. 200kWh/a. Die Werbezahlen von 'spart die Hälfte des Stromverbrauchs' passen nur, wenn das Haus hohen Daterstromverbrauch hat, Heizungspumpen, Bitcoinminer, viele Kühlschränke, ...
Spielt es eine Rolle, an welcher Steckdose die Anlage angeschlossen
wird? Ich habe gelesen daß die Zähler saldieren, daher sei der
Stromkreis egal.
Richtig.
Neue Zähler sollen eine Rücklaufsperre haben, dh wenn die Anlage mehr
erzeugt als ich brauche, verschenke ich den Strom, richtig?
Richtig. Es gibt einige Zahler, die sogar deine Einspeisung als Verbrauch zählen.
Sehe ich an so einer Anlage ohne extra Geräte ob die funktioniert? Ich
meine nun nicht was die gerade erzeugt, sondern ob alles in Ordnung ist?
Stell deine Frage im Photovoltaik Forum. Wobei genau genommen sind deine Fragen dort schon 1000x beantwortet worden. Es genügt wenn du dir dort den passenden Artikel durchliest.
Wenn es weltweit nur den einen Wechselrichter gibt, dann ist er ganz
bestimmt nicht 100% Wasserdicht.
Er hat doch geschrieben,,welches Set er meint, und damit ist klar, welcher Inverter beiliegt, du bist offensichtlich zu faul zum Suchen aner nicht zu faul zum Stänkern.
Soweit ich das verstehe, ist da nur noch auspacken und einstecken
angesagt, nichts was einen Elektriker braucht, oder irgendeine
Anmeldung.
Anmeldung ist weiterhin nötig, aber ab 2024 erleichtert. Du musst nicht mehr Zwei Anmeldungen abgeben, sondern nur noch Eine vereinfachte an das Marktstammdatenregister. Die direkte Meldung an den Netzbetreiber entfällt.
Sehe ich an so einer Anlage ohne extra Geräte ob die funktioniert?
Ich meine nun nicht was die gerade erzeugt, sondern ob alles in Ordnung
ist?
Mache einen Shelly oder ähnliches an die Einspeisesteckdose. Dann kannst Du Live am Handy beobachten was gerade INSGESAMT eingespeist wird. Also Eigenverbrauch plus ggf Einspeisung ins Netz nach draußen.
Hallo,
vorneweg gesagt, ich habe mich noch nie mit dem Thema Solar beschäftigt
und habe mein Wissen soweit nur aus Medien.
Zum Einstieg denke ich darüber nach, mir eine sog Balkonsolaranlage zu
kaufen …
Wie kommen Menschen - bei denen man eine solide Grundintelligenz vermutet - auf solche Ideen?
Indirekt dann doch, weil der es aus dem Marktstammdatenregister bekommt.
Genau das ist der Vorteil. Bisher haben die Netzbetreiber die "Anmeldung" eher als "Bitte auf Genehmigung" aufgefasst, der sie dann größzügigerweise irgendwann entsprochen haben.
Jetzt ist klar: das ist eine Anmeldung, der Netzbetreiber hat die zur Kenntnis zu nehmen, ob und wie er darauf reagiert ist nicht mehr dein Bier.
Neii-heiiin, ist doch schon gesagt worden, ab morgen nicht mehr!
Doch, weil die Regierung das noch nicht beschlossen hat. War geplant ist
aber noch nicht durch.
Genau, die Abstimmung über genau die für den Bürger interessanten Punkte wurde blockiert und damit kommen die Änderungen (800Watt, keine Anmeldung beim NB, zeitweise Zähler rückwärts erlaubt...) erst am Sanktnimmerleinstag. Ein Schelm, wer Lobbyismus dahinter vermutet.
In dem Punkt haben die NB eh verloren, die Abstimmung erfolgt mit den Füßen und die Leute machen einfach. Anmeldung hin oder her...
Egal, wer sich mit dem Gedanken herumschlägt, ob er ein Balkonkraftwerk haben will oder nicht, der sollte sich vor allem in einer Mietwohnung ganz schnell eines besorgen, bevor das tolle lobbyistenverseuchte IEC-Gremium mit seiner internationalen Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für verarmte örtliche Elektroinstallateure vielleicht tatsächlich durchkommt, die die einfache Installation in Zukunft erheblich erschweren könnte (kein Schuko-Stecker mehr erlaubt und noch schlimmer, dedizierte Einspeiseleitung zur Verteilung verlangt). Dann habt ihr ein Balkonkraftwerk im Bestandsschutz und das IEC kann euch mal am Arsch lecken.