Ich suche eine ganz billige, weiße 6-Fach Steckdose ohne Schalter, die mittels Schrauben zusammengehalten wird und nicht mit diesen kopflosen Pressstiften. Ich möchte das Kabel auf 30cm kürzen.
Kennt da jemand was, idealerweise aus einem der üblichen Baumärkte?
Im Globus und Obi habe ich schon geschaut.
Ich weiß, die Dinger gibts auch ohne Kabel mit richtigen Schrauben aber dann muss ich quasi eine separate Steckdosenleiste mit dazu kaufen, nur um das Stück Kabel davon zu klauen.
Hallo Paul,
kürze doch das Kabel auf der anderen Seite am Stecker. Einen Ersatzstecker gibt es für ein paar Euro. Das dürfte die günstigste Variante sein.
Ich suche eine ganz billige, weiße 6-Fach Steckdose ohne Schalter, die
mittels Schrauben zusammengehalten wird und nicht mit diesen kopflosen
Pressstiften. Ich möchte das Kabel auf 30cm kürzen.
Kennt da jemand was, idealerweise aus einem der üblichen Baumärkte?
Im Globus und Obi habe ich schon geschaut.
Ich weiß, die Dinger gibts auch ohne Kabel mit richtigen Schrauben aber
dann muss ich quasi eine separate Steckdosenleiste mit dazu kaufen, nur
um das Stück Kabel davon zu klauen.
Da das Thema in schönster Regelmässigkeit auftaucht. Ist zwar leicht OT,
Ich hab eine Steckdosenleiste von der Norma, das Ding hat 5 einzeln sowie gemeinsam schaltbare Steckdosen mit ganz wichtig 90° Abgang, gibts auch stattdessen mit 3Steckdosen und 2*USB-A. Das ist ganz normal geschraubt, leider mit Sicherheitsschrauben, aber das ist die Ausführung normaler Schraubenzieher mit mittiger Aussparung. Sollte also selbst wenn man kein Bitsätze mit 100 Spezialbits hat, leicht aus nem gängigen Schraubenzieher bastelbar sein. Preis liegt, wenns das Angebot wieder mal gibt, bei 10-13€
Du kannst aber auch einfach das Kabel abzwicken und einen neuen
Schukostecker montieren.
Fand das halt immer als recht elegante Lösung, einfach das eh schon vorhandene Kabel kürzen zu können. Aber die Lösung mit dem Stecker wär auch möglich, sofern ich halbwegs brauchbare, gewinkelte Stecker finde.
Tatsächlich suche ich die ganz ganz einfachen billo-Steckdosenleisten. Hauptsächlich aufgrund ihrer Kompaktheit und Schlichtheit. Da es die von verschiedensten Herstellern gibt hoffe ich auf einen Geheimtipp.
Aber Stromkabel gibt es auch als Meterware.
Man darf halt nur nicht immer geizig sein.
Aldi und Konsorten bieten gelegentlich fertige Verlängerungskabel an, die sind billiger als Meterware im Baumarkt. Die ersten 3 Meter samt Stecker haben Ersatz für den Winkelschleifer gegeben, das andere Ende mit der festen Kupplung eine Verlängerung, eben einen Stecker angeschraubt.
Genau in dem Laden hatte ich vor Monaten Leisten in der Hand, die zugenagelt waren - Metallstifte mit planem Kopf ohne jede Zugriffsmöglichkeit. Habe ich natürlich nicht gekauft.
Lieber mal einen Blick auf Kopp, aber die sind preislich etwas höher
angesiedelt.
Das passt aber nicht in den Preiswunsch des TE. Mal davon abgesehen ist Brennenstuhl nicht so schlecht wie Du es hier darstellst. Wir haben Brennenstuhl seit 2007 im Einsatz, und es ist nie etwas passiert. Wenn das so schlecht wäre, hätte es unser Elektriker längst stillgelegt.
Lieber mal einen Blick auf Kopp, aber die sind preislich etwas höher
angesiedelt.
Das passt aber nicht in den Preiswunsch des TE.
Stimmt, der will perfekt zum Nulltarif.
Mal davon abgesehen ist
Brennenstuhl nicht so schlecht wie Du es hier darstellst.
Die Grafik stammt aus einem Thread, wo jemand gemeckert hat. Ich hatte zwei Produkte von Brennenstuhl, wo mir ein Blick ins Innere erhebliche Zweifel bescherten udn ich dem Namen nicht mehr traue.
Wir haben
Brennenstuhl seit 2007 im Einsatz, und es ist nie etwas passiert.
Das ist etwas zu einfach gedacht.
Wenn
das so schlecht wäre, hätte es unser Elektriker längst stillgelegt.
Weil der den Röntgenblick hat? Aber gut, wenn die seit 16 Jahren funktionieren, sind sie für Euren Einsatzfall passend.
Er kann die Stifte ja ausbohren. Wie er die Leiste dann wieder zubekommt?
Na, mit Heisskleber. Was sonst...
Wenn
das so schlecht wäre, hätte es unser Elektriker längst stillgelegt.
Ein budgetveranwortlicher Abteilungsleiter hat die guten™ 3-fach
Steckdosenleisten im 70er Jahre Look mal stillgelegt und eingezogen.
Wegen der jaehrlich anfallenden Pruefkosten.
Als Ersatz gab es dann schicke 8-fach Leisten im Alulook.
Spar dir doch solchen gehässigen Unsinn in Zukunft einfach, ja? Foren sollten als Plattform gemeinsamen, heiteren Austauschs dienen und nicht als Frust-Ventil.
Ich suche eine ganz billige, weiße 6-Fach Steckdose ohne Schalter, die
mittels Schrauben zusammengehalten wird und nicht mit diesen kopflosen
Pressstiften. Ich möchte das Kabel auf 30cm kürzen.
Wenn das Kabel an die "weiße 6-Fach Steckdose" fest dran ist dürfte es schwierig werden eine zu finden.
Aber:
pollin: steckdosenleiste-ohne-kabel-6-fach-weiss
Bestellnr.: 451212 EAN: 4011160117114
Ich suche auch eine spezielle Steckdosenleiste, und zwar:
19" für Serverschränke
Anschlüsse auf 90Grad gedreht.
Brennstuhl hat zwar 90Grad Steckdosenleisten - aber nicht in 19". Dafür haben sie 19" Leisten - diese aber wieder mit 45Grad Sockel. Preislich wäre ich pro Stück gerne bei umme 30€.
Spar dir doch solchen gehässigen Unsinn in Zukunft einfach, ja? Foren
sollten als Plattform gemeinsamen, heiteren Austauschs dienen und nicht
als Frust-Ventil
Dann bist du aber noch nicht lange in diesen, und anderen technischen Foren unterwegs. ;-)
Natürlich stimme ich dir zu, aber die Realität ist und war, erschreckender weise, gerade im technischen (Hobby-)Umfeld schon zu Zeiten der Telefonmailboxen immer anders...
Wobei das aber weniger Frust, sondern mehr eine fast schon Themenvorgegebene "Nerd-Stutenbissigkeit" ist.
"Ich bin mit meinem Wissen und Erfahrungen die Vorgabe und der Meister, meine Erfahrungen und mein Wissen sind die einzig wahre Wahrheit" wahr schon immer eine übliche Einstellung in der (Hobby-) Technik und Computer Welt.
Dass das Internet bzw. www nicht zu einer großen Gemeinschaft und einem freundlich, hochwertigen Wissensaustausch führt, haben schon die anfangs noch naiven und blauäugigen jugendlichen Teletonwahlmodem Nutzer in den späten 80er bis frühen 90er Jahre sehr schnell (quasi sofort mit der ersten Anfrage) feststellen dürfen.
Unabhängig von Foren und sozialen Medien:
"Großzügig" sein mit dem Geld von anderen ist eine sehr verbreitete Krankheit.
Da wird Sparsamkeit und aufs Geld schauen oft mit "Geiz" verwechselt.
Dass es ein Unterschied ist, ob man 3 Euro für eine sichere und funktionierende NoName 3er-Steckdosenleiste (und deutlich unter 10 Euro für eine 6-er Ausführung) bei Discounter, oder sehr deutlich über 10 Euro für die 3er Leiste von Brennerstuhl und Co. im Baumarkt bezahlt, verstehen die "Geizschreier" nicht.
Obwohl:
Verstehen werden sie es, aber akzeptieren und einsehen das nicht jeder ein Gutverdienender 2Edelmarken Fanboy"ist, sondern auf das Geld schauen muss - oder auch nur will, ja das können sie nicht. (siehe auch die typisch immer wieder kommenden Reaktionen auf Anfragen, welche die Hauselektrik betreffen - dass man einen Elektriker rufen kann, dürfte bei solchen Anfragen jeden TO klar sein...)
das nicht jeder ein Gutverdienender "Edelmarken Fanboy"ist
Nur: Je reicher um so geiziger. ;-)
Problem: Billige/günstige Produkte sind meist verpresst oder verschweißt. Die sollen ja nicht lange halten. Reparierbare Steckdosenleisten kosten nun mal etwas mehr.
Vielleicht sind aber auch die EU-Verordnungen schuld daran, dass Steckdosenleisten verpresst sind. Der Bürger soll doch gar nicht mehr selber Änderungen vornehmen können.
Ja die sind ja wieder 45 Grad - ich brauche aber 90 Grad.
Ach Du meinst die Löcher oben und unten. Das dürfte schwierig werden. Da könnte Selbstbau helfen, wenn Du es Dir zutraust. Hutschienen-Konstruktion. Oder das verlinkte Gerät aufschrauben und versuchen die Steckdosen zu drehen.
Ich suche eine ganz billige, weiße 6-Fach Steckdose ohne Schalter, die
mittels Schrauben zusammengehalten wird und nicht mit diesen kopflosen
Pressstiften.
Ein verschraubtes Gehäuse alleine reicht da nicht, es braucht auch wiederanschließbare Klemmen. Die beiden Daytool Bilder zeigen das Innere einer mit Tri-Wing Schrauben zusamengehaltenen Einfachst-Steckdosenleiste. Die Leiste habe ich für die Fotos aus meiner Elektroschrottkiste geholt, das Anschlusskabel ist für die 2,50€, die ich bei Pollin für die Leiste bezahlt hatte, ganz in Ordnung.
Ja die sind ja wieder 45 Grad - ich brauche aber 90 Grad.
Ach Du meinst die Löcher oben und unten. Das dürfte schwierig werden. Da
könnte Selbstbau helfen, wenn Du es Dir zutraust.
Hutschienen-Konstruktion. Oder das verlinkte Gerät aufschrauben und
versuchen die Steckdosen zu drehen.
Das sind üblicherweise keine Einzeldosen. Im Inneren der Leisten hast Du zwei durchgehende Kontaktstreifen. Die sind bei 90° halt 19 mm auseinander und bei 45° 13 mm.
Das sind üblicherweise keine Einzeldosen. Im Inneren der Leisten hast Du
zwei durchgehende Kontaktstreifen. Die sind bei 90° halt 19 mm
auseinander und bei 45° 13 mm.
Da wäre Selbstbau vielleicht doch besser, da kann man auch den Abstand selbst bestimmen.
Ja die sind ja wieder 45 Grad - ich brauche aber 90 Grad.
Ach Du meinst die Löcher oben und unten. Das dürfte schwierig werden. Da
könnte Selbstbau helfen, wenn Du es Dir zutraust.
Hutschienen-Konstruktion. Oder das verlinkte Gerät aufschrauben und
versuchen die Steckdosen zu drehen.
Da hatte ich wohl unter 90 Grad was anderes verstanden und lag deshalb mit meinem Vorschlag daneben. Bei Kopp und Brennenstuhl heißt 90° dass alle Löcher in einer Linie sind und Winkelstecker damit quer zur Leiste abgehen. So wie hier (teuer):
Da wird Sparsamkeit und aufs Geld schauen oft mit "Geiz" verwechselt.
Dass es ein Unterschied ist, ob man 3 Euro für eine sichere und
funktionierende NoName 3er-Steckdosenleiste (und deutlich unter 10 Euro
für eine 6-er Ausführung) bei Discounter, oder sehr deutlich über 10
Euro für die 3er Leiste von Brennerstuhl und Co. im Baumarkt bezahlt,
verstehen die "Geizschreier" nicht.
Brennstuhl würde ich ebenfalls zur Discounterware zählen. Wenn es was taugen darf, dann nimm Knürr, Schroff, Rittal, Merten. So Namen, die man als Elektrotechniker schonmal gehört hat. Gerade Server-Steckdosenleisten von Schroff oder Rittal gibt es gebraucht bei ebay sehr günstig. Die sind robust, zerleg- und reparierbar. Allerdings 45°-Anordnung.
Und Bachmann? Aber bei diesen Namen sind wir Neupreis weit über billig
und günstig. ;)
Die Bachmann "Steckdosenleiste Connect Line" ist mit Schrauben ausgestattet und man kommt an die Kabel dran und kann diese kürzen / tauschen... aber preislich kostet halt eine 4-Fach Leiste dann auch um die 22,- EUR...
Ich persönlich würde künftig, zumindest im PC-Bereich und bei Heimelektronik, eher über Steckdosenleisten mit Kaltgeräteanschluß nachdenken. Kaltgerätekabel gibt es in verschiedenen Größen, laut Internet auch in 30cm. Bei meinem TV habe ich das sogar schon (lag auch bei 110,- Euro), wenn ich nicht irre.
Da das Thema immer noch aktuell ist. Die von mir genannten Steckdosenleisten von der Norma gibts rein zufällig bereits nächste Woche, je nach Filiale möglicherweise bereits heute zu kaufen. 5, neuerdings 4 bzw 3 Steckdosen + 2 USB-A mit 90° Abgang, und mit teilweise grösserem Abstand, so dass man wenigstens 2 grosse SteckerNT reinbringt für jeweils 10€. Die Dosen sind einzeln sowie gemeinsam schaltbar. Und von hinten mit leider Spezialschrauben geschraubt.
Als Ergänzung gibts in einer Woche einen besonders flachen Winkelstecker um 2€.
https://www.norma-online.de/de/angebote/ab-dienstag,-02.01.24/zuhause-wohlfuehlen-t-257473/einzeln-schaltbare-steckdosen-i-257958/
Ich suche eine ganz billige, weiße 6-Fach Steckdose ohne Schalter, die
mittels Schrauben zusammengehalten wird und nicht mit diesen kopflosen
Pressstiften.
Gibt es eigentlich noch die alten, einfachen Dreifach-Aufputz-
Steckdosen für Wandmontage? Da könnte man zwei mit Abstand auf
ein Brett schrauben. Die haben zwar auch keine 90°-Anordnung,
aber zumindest 4 Dosen kann man beliebig belegen. Für die
restlichen zwei hat man ja vielleicht zwei "normale" Stecker.
Du meinst sowas in der Art, bloss in der Mitte höher?
https://www.pollin.de/p/rev-multisteckdose-3-fach-16-a-weiss-552202
Grade für den Zweck, Steckernetzteil mit Kabelabgang ist so ein Teil mit Abstand am schlechtesten geeignet. Da passt nämlich leider nur ein einziges solches NT rein, bei jedem weiteren geht irgendwo ein Eck im Weg rum.
Drum bevozuge ich das grade genannte von der Norma, wobei der grössere Abstand zwar nett ist, aber für die gängigen NT die bei Festplatten oder ähnlichem dabei sind gar nicht nötig, weil da eins neben das andere passt.
Wobei ich noch irgendwo ein ganz riesiges solches Teil liegen habe, bei dems tatsächlich nötig wäre.
Lass Dich nicht verunsichern. Brennenstuhl kann auch nicht schlechter
sein als Discounterware.
Doch. Habe hier eine Brennenstuhl schaltbare Leiste, deren Schalter nach dem zweiten mal einschalten final verschweißt ist.
Die NoNameBilligleiste mir Schalter (halt ohne Befestigung) hat das 6 Jahre täglich mitgemacht...
Doch. Habe hier eine Brennenstuhl schaltbare Leiste, deren Schalter nach
dem zweiten mal einschalten final verschweißt ist.
Nun, das ist das typische Problem von Schaltern mit "High Inrush
Current" im Bereich von einigen zehn Ampere. Ich kenne zwar Relais
mit Kontakten "for high inrush current", bei Schaltern habe ich das
aber noch nicht gefunden.
Gibt es eigentlich noch die alten, einfachen Dreifach-Aufputz-
Steckdosen für Wandmontage? Da könnte man zwei mit Abstand auf
ein Brett schrauben. Die haben zwar auch keine 90°-Anordnung,
aber zumindest 4 Dosen kann man beliebig belegen. Für die
restlichen zwei hat man ja vielleicht zwei "normale" Stecker.
Die gibt es noch, zusammen mit einem Brüstungskanal wird das aber deutlich teuerer als vernünftige Sechsfachleisten vom Schaltschrankbauer.
Gibt es eigentlich noch die alten, einfachen Dreifach-Aufputz-
Steckdosen für Wandmontage?
Die gibt es noch, zusammen mit einem Brüstungskanal wird das aber
deutlich teuerer als vernünftige Sechsfachleisten vom
Schaltschrankbauer.
Die, die ich meine, wurden ohne Brüstungskanal einfach
auf die Wand geschraubt. Bzw. bei mir von hinten an den
von mir als Werkbank benutzten Schreibtisch.
Die, die ich meine, wurden ohne Brüstungskanal einfach
auf die Wand geschraubt. Bzw. bei mir von hinten an den
von mir als Werkbank benutzten Schreibtisch.
Wohl eher eine von diesen mit 3 Steckdosen in einer Reihe:
Berker 4040 3fach-Steckdose SCHUKO
Busch-Jaeger 2300-03EAP SCHUKO Steckdose 3 fach
Gira 078913 Schuko-Dreifachsteckdose
Jung SCHUKO 3fach Steckdose 10S23LWW
Die sind alle für eine senkrechte Montage ausgelegt, aber da muss man sich ja nicht dran halten.
Wohl eher eine von diesen mit 3 Steckdosen in einer Reihe:
Berker 4040 3fach-Steckdose SCHUKO
Busch-Jaeger 2300-03EAP SCHUKO Steckdose 3 fach
Gira 078913 Schuko-Dreifachsteckdose
Jung SCHUKO 3fach Steckdose 10S23LWW
Ja, sowas meinte ich, aber damals habe ich nur einen Bruchteil
des dort angegebenen Preises bezahlt.
Ich suche eine ganz billige, weiße 6-Fach Steckdose ohne Schalter, die
mittels Schrauben zusammengehalten wird und nicht mit diesen kopflosen
Pressstiften. Ich möchte das Kabel auf 30cm kürzen.
Kennt da jemand was, idealerweise aus einem der üblichen Baumärkte?
Im Globus und Obi habe ich schon geschaut.
Forget it, ganz billig und schraubbar schließen sich aus. Und dann noch aus "einem der üblichen Baumärkte"???
Ich hatte in einem anderen Thread mal ein Foto von einigen meiner Steckdosenleisten angehängt. Hänge ich hier erneut an.
Da siehst Du von oben nach unten:
1.) Billig-Leiste, nicht schraubbar, vermutlich "üblicher Baumarkt". Qualität China und scheiße.
2.) geschraubte Leiste mit Schalter und ebenso geschraubten Schaltern, vor Jahrzehnten bei Tschibo gekauft, noname, nach meiner Erinnerung damals für ca. 15,-- DM. Verblüffend gut, hält bis heute.
3.) Brennenstuhl. Hübsch designed, mit austauschbarer Feinsicherung, aber nicht geschraubt. Teurer Scheiß.
4.) Kopp. Mein Elektriker-Kumpel mag Ware von Kopp nicht. Die Steckdosenleiste ist komplett geschraubt, leicht zu öffnen, innen alle Anschlüsse robust verdrahtet (geschraubt). Der Schalter ging defekt, ließ sich gut durch einen original Marquardt-Schalter ersetzen. Meine ausdrückliche Empfehlung für Leute, die auf Qualität Wert legen statt auf abgebrannte Wohnungen und tote Katzen.
5.) ebenfalls Kopp. Mit eingebautem FI und LSS. Könnte auch Katzenleben retten.
Die allermeisten Tischsteckdosen sind intern ganz übel aufgebaut. Selbst bei den "schraubbaren" Varianten (gemeint ist die schraubbare Anschlußleitung) habe ich schon lose Nieten von dem Schraubbock auf die Kontaktleiste gehabt.
Daher öffne ich jede Steckdosenleiste vor der Verwendung und schaue mir die an. Kopflose Schrauben kann man überlisten indem man von der Oberseite an der richtigen Stelle ein 2mm Loch bohrt und die Schraube mit einem Stift rausdrückt (die sind auch in der Montage nur gedrückt, drehen sich also bei Druck von der Rückseite von selbst wieder raus). Muß man hinterher halt das Loch wieder zumachen ;-)
Die Leitungen werden bei mir ausschließlich gelötet, das ergibt den besten Übergangswiderstand und Dauerhaltbarkeit. Auch die Stanzgitterteile werden an den Verbindungsstellen nachgelötet; natürlich nicht in den Bereichen wo Federkraft erforderlich ist. Damit hat noch jede so behandelte Steckdose den BGV A3 Test noch nach 20 Jahren anstandslos bestanden. Ohne Nachlöten bestehen die sonst die PE-Widerstandsmessung nicht.
Gibt es eigentlich noch die alten, einfachen Dreifach-Aufputz-
Steckdosen für Wandmontage? Da könnte man zwei mit Abstand auf
ein Brett schrauben. Die haben zwar auch keine 90°-Anordnung,
aber zumindest 4 Dosen kann man beliebig belegen. Für die
restlichen zwei hat man ja vielleicht zwei "normale" Stecker.
Die, die ich meine, wurden ohne Brüstungskanal einfach
auf die Wand geschraubt. Bzw. bei mir von hinten an den
von mir als Werkbank benutzten Schreibtisch.
Sowas auf ein Brett geschraubt tut natürlich auch seinen Dienst. Wobei
der eine oder andere Elektrikergeselle dabei wieder Schnappatmung
bekommt...
Das sind 3-fach Steckdosen die in eine einzelne UP-Dose passen.
Sowas kann man nur mit einem Adaper (Aufputz-UP-Dose) auf ein Brett schrauben. Da wäre ein Installationskanal mit Steckdosen wohl besser.
Aber wieder mein Link un oben:
https://www.pollin.de/p/gao-schutzkontakt-steckdose-0307-4-fach-554558
Bloss dass dieses Bauhaus volto Dingens keinen 90° Abgang hat sondern 0°, es also nicht wirklich möglich ist alle Dosen zu nutzen, wenn man SteckerNT hat.
Brennstuhl würde ich ebenfalls zur Discounterware zählen. Wenn es was
taugen darf, dann nimm Knürr, Schroff, Rittal, Merten. So Namen, die man
als Elektrotechniker schonmal gehört hat.
Ja, hier sind noch Knürr-Leisten in Betrieb, deren Alter ich auf über 50 Jahre schätze. Aufgebaut mit Einzeldosen "Siemes-Schuckert", kann man aufmachen und revidieren - kein Vergang dran.
Vergleichbar sind ältere Kopp aufgebaut, von denen ich mehrere nutze. Bild hängt an, Schalter ist Standardmass wie Marquardt. Einige habe ich umverdrahtet auf ein paar mit Dauerstrom.
Nach dem eine 3er-Brennenstuhl gebrochen ist, stecken Mikrowelle plus zwei Kleinverbraucher an einer 3er-Knürr.
Aber gerade Rittal dürfte doch Leisten zum Schrankeinbau in beliebigen Geschmacksrichtungen haben?
Ich nehme an, dass der TO mit 90° die Bauart wie auf meinem Bild meint. Die scheißen einen an, wenn das Netzteil quer ist, auch im Bild zu sehen.
Da das Thema immer noch aktuell ist. Die von mir genannten
Steckdosenleisten von der Norma gibts rein zufällig bereits nächste
Woche, je nach Filiale möglicherweise bereits heute zu kaufen.
Oder auch garnicht, je nach Region. Hier sehe 45° mit Einzelschaltern.
Doch. Habe hier eine Brennenstuhl schaltbare Leiste, deren Schalter nach
dem zweiten mal einschalten final verschweißt ist.
Nun, das ist das typische Problem von Schaltern mit "High Inrush
Current" im Bereich von einigen zehn Ampere. Ich kenne zwar Relais
mit Kontakten "for high inrush current", bei Schaltern habe ich das
aber noch nicht gefunden.
Das ist mir prinzipiell klar. Computerschaltnetzteile sind böse. Der beschaltete PC-Tisch braucht auch einen C16-Automaten, wenn weniger als 10m Leitung zwischen ihm und dem LSS sind. Den B16 holt er spielend raus, wenn im Spannungsmaximum geschaltet wird. Dabei hängen nominal nicht mal 1000W dran...
Brennenstuhl hat auch ohne große Diskussion eine neue Leiste geschsickt. Die ist aber mit genau dem gleichen Fehler nach genau der gleichen Schaltzahl wieder ausgestiegen. Die Leiste ist halt auch vernagelt, so dass man keinen ordentlichen Schalter einbauen könnte.
Die Frage, warum denn das "Markenprodukt" nach wenigen Schaltvorgängen versagt, wo das Billigprodukt problemlos funktioniert konnte mir das Walkietalkie am anderen Ende der Leitung nicht sagen.
Ich denke das Design der Schaltwippe ist so vergeigt, dass die beim abschalten nicht genug Kraft auf den Rocker bringt um ihn wieder abzureißen. Der Billigheimer kann das offenbar besser. Der dürfe jetzt um die 3000Schaltvorgänge absolviert haben.
PS: Interessanter weise verbaut Brennenstuhl den Schalter auch in den Profileisten mit Überspannungsschutz für Serverschränke. Gut, die werden eher selten geschaltet...
Schaltnetzteile sind generell böse, auch kleine. Ich schalte meinen Internetzugang nur ein, wenn ich aktiv am PC bin, das tue ich mit einem Zwischenstecker. Der Zwischenstecker ist Marke DDR von Pollin, wo ich einen einpoligen Marquardt-Wippschalter eingebaut habe.
Lange war da ein Trafonetzteil 24VA dran, der neuere bintec hat ein 24W-Schaltnetzteil. Seit dem so ist, lebt der Schalter nur noch ca. 500 Zyklen.
Manfred, so eine orangene Kopp hab ich auch noch bloss etwas kürzer 6 oder so Dosen. Und weil du meinst, dass die 45° Dosenleisten brauchbar sind.
Ausschliesslich dann, wenn man nur gewöhnliche Schuko oder natürlich Eurostecker benutzt, da passen aber keine 2 Steckernetzteile nebeneinander rein. Einfach aus dem Grund, weil sich durch die 45° die benötigte Breite
aufs 1,42 fache vergrössert. Bei 90° Abgang ist das alles gar kein Problem, bei der Leiste von der Norma erst recht nicht, weil da 2 oder 3 je nach Ausführung auch noch einen vergrösserten Abstand haben.
Grade mal nachgemessen, so ein Standard 12V/2A SNT von ner Harddisk ist knapp 43mm breit, das müsste sogar ganz knapp in den schmalen Abstand reinpassen. Bei 45° Abgang müsste der Abstand jedoch 61mm sein.
Manfred, so eine orangene Kopp hab ich auch noch bloss etwas kürzer 6
oder so Dosen.
Die Bauart ist Meterware, Profil mit Einzeldosen. Die wurden in diversen Längen gefertigt.
Und weil du meinst, dass die 45° Dosenleisten brauchbar
sind.
Ausschliesslich dann, wenn man nur gewöhnliche Schuko oder natürlich
Eurostecker benutzt, da passen aber keine 2 Steckernetzteile
nebeneinander rein. Einfach aus dem Grund, weil sich durch die 45° die
benötigte Breite
aufs 1,42 fache vergrössert. Bei 90° Abgang ist das alles gar kein
Problem.
Du willst nicht verstehen, dass es diverse Bauformen von Steckernetzteilen gibt. Es gibt nicht das Steckernetzteil und / oder die Dosenleiste, in die alle passen.
Nicht ohne Grund habe ich auf meinem Bild ein Netzteil eingesteckt, wo der Kabelabgang mit den Steckerstiften fluchtet und in diesem Fall die Nachbardose blockiert.
Wir reden aneinander vorbei, nochmal ein Steckernetzteil normaler Bauform, wies zu Millionen bei Festplatten, Scannern usw dabei ist, mit der üblichen Bauform, dass das Gehäuse 90° zum Stecker steht, passt nicht nebeneinander in so eine 45° Steckdosenleiste rein. Es mag einige wenige Ausnahmen geben, das bestreite ich gar nicht. Schau vielleicht einfach mal bei Pollin, Reichelt usw, die Masse hat genau die Bauform, wie von mir beschrieben.
Es gibt manche besonders flache, hauptsächlich USB-NT die tatsächlich direkt nebeneinander reinpassen, die haben dann aber die Steckkontakte in 0° Anordnung. Aber die sind halt die Ausnahme. Und natürlich kann man Stecker mit Kabel dran problemlos nutzen.