Kann man irgendwo einstellen, daß der PC nur bei tatsächlicher
Inaktivität runterfährt?
Was ist für dich "Inaktivität"? Was ist für den PC "Inaktivität"?
Das Problem daran, woran soll der PC erkennen ob er Inaktiv ist. An der CPU Last? Bedarf H2Test soviel CPU Lust das er dies unterscheiden kann? Das gleiche bei DL, für wann ist bei einer NIC die Last erreicht? Für wann bei einer HDD...
Das ist eine gute Frage von dir und würde mich auch interessieren, aber ich sehe die Probleme beim Rechner und dessen Entscheidungsfähigkeit.
Meine Renderserver lässt z.b. der Renderer selber nach erfolgreichem Rendern aus dem Programm heraus herunterfahren, aber dies kann es speziell selbständig.
Ich weiß nicht, was die Win-Programmierer da an Möglichkeiten haben, oder schon eingebaut haben.
Es gäbe ja die Möglichkeit, daß jedes Programm Windows mitteilt: "ich arbeite gerade, nicht runterfahren!".
Erst, wenn es kein Programm mehr im Arbeitsmodus ist, darf Win runterfahren.
Runterfahren beim Unterschreiten einer bestimmten (einstellbaren) CPU-Last ist auch eine Möglichkeit...
Konkret ist es bei mir so:
Läuft Totalcommander ohne Tätigkeit, fährt Win runter.
Kopiere ich mit TC Dateien hin und her, fährt Win nicht runter.
Erst wenn alle Dateien kopiert sind, oder TC auf eine Usereingabe wartet.
Bei H2testw fährt der PC leider auch runter, wenn es gerade eine HD testet.
Es gäbe ja die Möglichkeit, daß jedes Programm Windows mitteilt: "ich
arbeite gerade, nicht runterfahren!".
Erst, wenn es kein Programm mehr im Arbeitsmodus ist, darf Win
runterfahren.
Das ist der gängige Weg. Das H2test sollte das nutzen. Bei einem Programm, welches auch mal länger laufen kann, sollte das umgesetzt sein.
Ich würde sogar soweit gehen, das als vergessenes Feature zu bezeichnen. Wenn er Entwickler schon dran war, aber das immer noch nicht tut sogar als kaputt.
Was ist denn der Vorteil dieser Tools gegenüber Abschalten des Energiesparmodus?
Ich möchte ja, daß bei einem Programm, das dies nicht von selbst macht, das Runterfahren verhindert wird. Dazu aber vorher nicht andere Programme starten oder Einstellungen ändern.
Kann man solche Tools mit anderen Programmen koppeln oder gemeinsam starten/beenden?
Was ist denn der Vorteil dieser Tools gegenüber Abschalten des
Energiesparmodus?
Nun, es soll wohl auch Rechner geben, bei denen man nur "Benutzer" ist.
Dann faellt das aendern des Timeouts sowieso aus.
Das Einstellen ist ja auch kein Abschalten.
Meine Desktops lege ich immer selbst schlafen. Entweder per Hotkey
oder per Softwere. "POWEROFF" kann das beispielsweise.
Man laesst eine Tischlampe ja auch nicht an, wenn man nicht am
Tisch sitzt.
Ja, du siehst ja, wie weit du damit gekommen bist.
Die Erkennung von "Aktivitaet" ist nur unvollkommen umgesetzt.
Das es dort "Verbesserungen" geben wird, sehe ich nicht.
Und mit jeder weiteren Software die du einsetzen wirst, wirst
du immer wieder auf dieses Problem gestossen werden.
Fuer mich ist dieses Problem gar nicht existent.
Deine Tischlampe(n) brennen sicher auch den ganzen Tag.
Du sitzt also 3 Stunden vor dem PC, bis H2testw die Festplatte durchgetestet hat, oder eine halbe Woche, bist die Terabyte an Daten verschoben sind, um dann den PC runterzufahren?
Ein Tool liest die Prozessliste ein, diese enthält nicht nur die PID, sondern auch den Namen.
Gegen eine zweite Liste checkt das Tool, ob der Name einer oder mehrerer Anwendungen darin auftaucht und unterbindet dann per Syscall den Ruhezutand ...
Wenn man auch noch die CPU-Last des jeweiligen Prozesses ermittelt, könnte man herausbekommen, ob das Programm tatsächlich etwas tut oder "einfach nur" geöffnet ist.
Du sitzt also 3 Stunden vor dem PC, bis H2testw die Festplatte
durchgetestet hat, oder eine halbe Woche, bist die Terabyte an Daten
verschoben sind, um dann den PC runterzufahren?
Natuerlich nicht. Muss Mann, also ich ja auch nicht.
Wenn ich z.B. umfangreichere Dateibaeume kopieren muss,
steht eben ein:
@echo standby in 1 minute
@sleep 60
@start poweroff standby
am Ende des Batches. Oder man schreibt diesen 3 Zeiler selbst
in eine Batchdatei, die man dann nur noch aufrufen muss.
Dieses h2testw benutze ich selbst nicht. Da koennte man
z.B. alle 15 Minuten pruefen, ob sich die MD5-Summe eines Teil
oder des gesamten Screenshots geaendert hat. Und wenn nicht,
dass Ding also fettich ist, eben ein:
@echo standby in 1 minute
@sleep 60
@start poweroff standby
Kommerzielle Tools, wie FPGA-Build/Synthesetools kann man dafuer
konfigurieren: "Standby after Build".
Und diverse andere Videorecodierer, DVD/CD-Brenner, etc ...
natuerlich auch.
Die Windows Aktivitaetserkennung ist eben nur auf D.A.U.-Niveau.
Sonst braeuchten kommerzielle Tools diese Moeglichkeit gar nicht.
Oder man nimmt die Dinge eben selbst in die Hand.
Wenn du das alles nicht kannst, oder willst, wirst du dich damit
eben abfinden muessen.
Dafür gibt es so praktische "Glühbirnen" mit eingebautem
Bewegungsmelder. 😀
Sowas waere mir nur fuer "Durchgangsraeume" wie Treppe/Flur
ertraeglich. Die gehen, wenn man kein Zappelphilip ist, naemlich
oft genug einfach aus. Das ist nicht praktisch, sondern naerfend.
Die einfachste Hausfrauen-Lösung das Einschlafen zu verhindern ist: Die optische Maus auf einen Wecker mit Sekundenzeiger legen. Wenn Dein H2Test fertig ist, kannst Du die Maus wieder auf den Tisch legen und musst keine einzige Einstellung ändern.
Wenn man auch noch die CPU-Last des jeweiligen Prozesses ermittelt,
könnte man herausbekommen, ob das Programm tatsächlich etwas tut oder
"einfach nur" geöffnet ist.
Ingenieure schaffen es, Software zu schreiben, die mit einer
anteiligen CPU-Last von <0.1 % auf einem Core, sinnvolle Dinge zu tun.
Wo will man also die Grenze ziehen?
Wer seine Skripte auch auf anderen Plattformen als W10 laufen
sehen will, verzichtet gerne auf die "Beigaben" von M$ und
benutzt "DONTSLP". Das gibt es uebrigens schon droellzik Jahre.
Die einfachste Hausfrauen-Lösung das Einschlafen zu verhindern ist: Die
Die ganz einfache Hausfrauenloesung ist, sich bei den von Windows
mitgelieferten Mediendaten ein z.B. "clock.avi" zu suchen, und das
in einer Dauerschleife abzuspielen.
Das funktioniert sogar auf Rechnern ohne Adminrechte und Internet...
Kann man irgendwo einstellen, daß der PC nur bei tatsächlicher
Inaktivität runterfährt?
Er tut das.
Absolut niemanden interessiert H2testw, keiner bewegt die Maus, tippt und Video läuft auch nicht.
Da kann der Rechner gerne herunterfahren und beim nächsten Aufwachen läuft das Programm halt weiter.
So wie hundert andere Programme die auf deinem PC dauernd laufen auch.
Programme /könnten/ den PC ein wach-halten signalisieren, tunlichst nicht dauerhaft, sondern nur so lange in diesem Fall der Test noch läuft und nicht abgeschlossen ist. Sie müssen dazu nur dasselbe tun wie Videoabspielprogramme.
Das tut aber H2testw nicht, der Programmierer hat das so entschieden. Wenn du mit dessen Produkt nicht einverstanden bist, schreib es selber, so wie es dir gefällt.
Für mich auch nicht, ich habe diesen Unfug nicht aktiviert. Ich lasse zu, dass der Bildschirm dunkel wird und, dass der Laptop bei fast leerem Akku herunterfährt, bevor er mangels Strom abstürzt.
Du sitzt also 3 Stunden vor dem PC, bis H2testw die Festplatte
durchgetestet hat, oder eine halbe Woche, bist die Terabyte an Daten
verschoben sind, um dann den PC runterzufahren?
Du sitzt offenbar am PC, um Probleme zu suchen, die andere Benutzer garnicht haben. Wenn eine Aufgabe länger dauert, dann läuft die Kiste halt durch, bis ich manuell abschalte.
Wenn die Zeit zuverlässig kalkulierbar ist, an der Kommandozeile shutdown mit Parameter xxxx-Sekunden.
Die Windows Aktivitaetserkennung ist eben nur auf D.A.U.-Niveau.
Sonst braeuchten kommerzielle Tools diese Moeglichkeit gar nicht.
Die "Erkennung" war auch nie als solche Gedacht, sondern die Programme, die den Rechner aktiv halten wollen, haben das anzumelden. Das war bei Windows schon immer so. Damit habe ich vor 20 Jahren schon gekämpft.
Ich bekam da mal über Arbeit und MSDN Programm irgendwelche inline-Assembler-Beispiele zu Windows 2000 und die kamen zig Jahre später in einer anderen Firma bei einem Kollegen aus der selben Quelle an...
Ingenieure schaffen es, Software zu schreiben, die mit einer
anteiligen CPU-Last von <0.1 % auf einem Core, sinnvolle Dinge zu tun.
Wo will man also die Grenze ziehen?
Die zieht der Ing, indem sein Programm anmeldet, was es will.
Dass h2test das nicht tut, macht das Programm, wie gesagt, fast schon kap0tt.
Wo hier Scrips erwähnt werden:
Kann man H2testw irgendwie mit einer Verknüpfung/Script starten, das ein runterfahren des PCs verhindert, und beim Beenden von H2testw wieder aktiviert?
Das tut aber H2testw nicht, der Programmierer hat das so entschieden.
Woraus schließt Du das? Er kann es auch einfach vergessen haben, nicht dran gedacht haben, nicht auf dem Schirm gehabt haben - von einer "bewussten" Entscheidung kann hier also überhaupt keine Rede sein.
Und wer beendet H2testw? Beendet es sich überhaupt selbst (und schreibt vorher das Ergebnis noch auf Platte), so daß ein Script dessen Ende erkennen kann?
Beendet es sich überhaupt selbst (und schreibt
vorher das Ergebnis noch auf Platte), so daß ein Script dessen Ende
erkennen kann?
Schön wärs.
Ich stelle mir das so vor:
Ich starte das Script, dieses deaktiviert das PC-Runterfahren und startet H2testw.
Bin ich mit H2testw fertig, schalte ich es ab und das Script aktiviert das Runterfahren wieder mit den ursprünglichen Einstellungen.
Diese Methode kann man dann auch bei anderen Programmen anwenden, bei denen der PC durchlaufen muß.
Beendet es sich überhaupt selbst (und schreibt
vorher das Ergebnis noch auf Platte), so daß ein Script dessen Ende
erkennen kann?
Schön wärs.
Damit könntest sogar Du den groben Unfug erkennen.
H2testw schreibt keine Logdatei, wenn man es automatisch abwürgt, sieht man das Ergebnis des Tests nicht.
Anwendungen, die sich selbst beenden, kann man aus einer Batchdatei starten und am Ende "[Pfad]\shutdown /s /t 30" aufrufen.
Damit könntest sogar Du den groben Unfug erkennen.
H2testw schreibt keine Logdatei, wenn man es automatisch abwürgt, sieht
man das Ergebnis des Tests nicht.
Ein Argument! Der TO kann nach dem Abschalten nur sehen, wieviel Testdateien 1.h2w bis xxxx.h2w auf diesem Datenträger geschrieben wurden. Datenrate sieht man nur im aktiven Fenster.
Beendet es sich überhaupt selbst (und schreibt
vorher das Ergebnis noch auf Platte), so daß ein Script dessen Ende
erkennen kann?
Schön wärs.
Damit könntest sogar Du den groben Unfug erkennen.
H2testw schreibt keine Logdatei, wenn man es automatisch abwürgt, sieht
man das Ergebnis des Tests nicht.
Man muss es ja gar nicht beenden. :)
Es reicht ja, wenn man das Komputerchen schlafen legt, wenn es
mit seinem Tun fettich ist. Dann kann man die Schreckensmeldungen
nach dem Wiederaufwachen studieren...
Edith:
P.S.: Ich benutze fuer so etwas uebrigens "fio" und ein fio-Skript.
Ist aber eher nuex fuer Mausschubser und gebratene Tauben-Faenger.
Eher auf dem Nivea vom exiftool.