Ich habe anliegende Schaltung mit Kuli auf dem Steckbrett laufen. Alles in Ordnung und der Ausgang vom Komparator hat knapp 20 V oder etwas über 0 V je nach Zustand.
Jetzt möchte ich damit eine Last Schalten und hab den NPN mit und ohne Vorwiderstand (reicht ja auch der 6,2 k) angebaut und die LED geht auch An und Aus.
Mit dem Buntstift Zusatz (NPN) werden die Schwellwerte beeinflusst, was ungünstig ist.
Was kann ich wie an die Kuli Schaltung hinten anknüpfen, so dass die Hysterese Werte nicht verändert werden ?
Ich habe anliegende Schaltung mit Kuli auf dem Steckbrett laufen. Alles
in Ordnung und der Ausgang vom Komparator hat knapp 20 V oder etwas über
0 V je nach Zustand.
Der "kompariert" aber nicht, weil die Rückkopplung eine Gegenkopplung ist, und nicht eine Mitkopplung (für die Hysterese) ist. Du hast also den falschen Eingang mit der Rückkopplung beauftragt.
Mit dem Buntstift Zusatz (NPN) werden die Schwellwerte beeinflusst, was
ungünstig ist.
Entweder Du schaltest einen kleinen N-Kanal-Mosfet statt NPN (dann brauchste auch nicht den Buntstift-Rb), oder machst eine Darlingtonstufe ran statt simplem NPN, so daß der Rb viel größer ausfallen kann, und damit den 6,2k nicht so sehr beeinflußt.
Achso, da Du ja mit 20V arbeitest - das kann evtl. schon zu viel für ein Mosfet-Gate sein. Du könntest aber auch einfach eine Z-Diode parallel zum Ausgang bzw. GS-Strecke des Mosfets schalten. Z.B. Uz=10V.
Das könntest Du eigentlich auch bei einem NPN so machen, nur eben wieder mit Rb, und zwar so, das die sich ergebende Spannungsteilung bei kurzgeschlossener B-E-Strecke des NPN > Uz ist.
Also bei 20V Versorgung, Uz=10V, Roc=6,2k muß der Rb>6,2k sein.
Ach ja, und wie üblich: Abblock-C nicht vergessen, auch wenn das potentiell dadurch verursachbare Drama sich bei dieser Anwendung eher in Grenzen halten dürfte.
Hallo und danke für das Feedback. Lassen wir mir die Begrifflichkeiten außen vor. Dem Komparator ist es doch Wurst, ob der LDR am plus oder minus, ebenso die Referenz/Hysterese angeschlossen ist. Dann ist halt nur das Verhalten invertiert. Die Schaltschwellen sind auch identisch. So zumindest bei mir, grad nochmal ausprobiert.
Dem Rückkopplungswiderstand (Hysterese) ist es nicht Wurst; der gehört beim Komparator vom Ausgang des OPV auf den positiven Eingang. Nur das führt zur gewünschten Mitkopplung, wie Jens schon schrieb.
Hallo und danke für das Feedback. Lassen wir mir die Begrifflichkeiten
außen vor. Dem Komparator ist es doch Wurst, ob der LDR am plus oder
minus, ebenso die Referenz/Hysterese angeschlossen ist. Dann ist halt
nur das Verhalten invertiert. Die Schaltschwellen sind auch identisch.
So zumindest bei mir, grad nochmal ausprobiert.
Wo der LDR angeschlossen ist, das ist dem Komp. wurscht (das wird nur davon bestimmt, ob der invertierend arbeiten soll, oder nicht). Nicht aber, wo die Rückkopplung angeschlossen ist, wenn er ein Schaltsignal erzeugen soll, und nicht nur ein bißchen verstärken soll.
Warum sollte er das tun? Der 293 ist genau die richtige Schaltung für einen A/D Wandler, wie ihn sich der TE vorstellt. Es muss ja nur die Mitkopplung an den nicht-invertierenden Eingang. Man kann das auch alles um den Faktor 10 hochohmiger machen, dann beeinflusst der Hysterese Widerstand auch nicht die Schaltschwelle in dem Maß.
Hallo in die Runde und danke für das zahlreiche Feedback.
Ich hab mir überlegt, den 2 Komparator nicht unnütz zu lassen und diesen als Schmitt Trigger mit den Kippspannungen vom ersten zu koppeln und den Ausgang vom ersten OPV zu versorgen.
So gibt es keinen Stress mit der Hysterese und der zweite OPV Ausgang kann den NPN
ordentlich schalten.
Ich hab mir überlegt, den 2 Komparator nicht unnütz zu lassen und diesen
als Schmitt Trigger mit den Kippspannungen vom ersten zu koppeln und den
Ausgang vom ersten OPV zu versorgen.
Einverstanden? Kommentare?
Die Beschreibung ergibt IMHO keinen rechten Sinn.
Dein Problem ist, daß du eigentlich zwei Baustellen hast:
so wie gezeichnet, hat die Schaltung keine Hysterese. Dazu muß eine Rückkopplung auf den (+) Eingang des Komparators verhanden sein. Das wurde dir jetzt mehrfach gesagt, aber du zierst dich wie eine Jungfrau, darauf auch nur einzugehen.
die Größe der Hysterese ergibt sich dann aus dem Verhältnis der Widerstände und dem Ausgangsspannungshub. Eine Hysterese von vielleicht 100mV kriegt man auch mit dem Transistor direkt am Ausgang hin (der Ausgangsspannungshub ist dann ~ 600mV).
Den zweiten Komparator braucht man dafür eigentlich nicht. Wenn man den verwenden wöllte, könnte man z.B. einen Fensterkomparator bauen. Oder einen Schmitt-Trigger mit getrennt einstellbaren Schaltschwellen. Aber auch dazu muß man die Funktionsweise der Grundschaltung "Komparator mit Hysterese" wenigstens einmal verstanden haben.
Was du vorhast, liest sich für mich wie "ich habe das nicht verstanden und will mir auch keine Mühe geben sondern pfusche halt was zusammen". Kann man machen, nur sollte man das keinem zeigen.
Ich hab mir überlegt, den 2 Komparator nicht unnütz zu lassen und diesen
als Schmitt Trigger mit den Kippspannungen vom ersten zu koppeln und den
Ausgang vom ersten OPV zu versorgen.
Einverstanden? Kommentare?
Die Beschreibung ergibt IMHO keinen rechten Sinn.
Erkläre mal bitte warum nicht ?
Dein Problem ist, daß du eigentlich zwei Baustellen hast:
so wie gezeichnet, hat die Schaltung keine Hysterese. Dazu muß eine
Rückkopplung auf den (+) Eingang des Komparators verhanden sein.
Man kann ja im Schriebs auch mal drauf hinweisen, daß Du da einen neuen Plan angehängt hast. Nicht jeder schaut sich die Posts so genau an.
Ansonsten ist es zwar "schlechter Stil", einem Komparator die hysterese-verseuchte Ref.-Spannung dem zweiten ebenfalls als Referenz anzubieten, aber ja, sollte trotzdem so gehen.
Ach nee - sollte doch nicht so gehen - aus dem Spannungsregler kommen mit Sicherheit keine 18V raus, sondern nur dessen reichliche Referenzspannung ...
Ach ja, und wie üblich: Abblock-C nicht vergessen, auch wenn das
potentiell dadurch verursachbare Drama sich bei dieser Anwendung eher in
Grenzen halten dürfte.
Übrigens sind 293/393 sowie 239/339 Komparatoren unter den wenigen Schaltungen, wo lt. Datenblatt ausdrücklich auf Abblockkondensatoren verzichtet werden darf.
Das ist nicht oft so und schaden tut es sicher auch nicht, aber wer unbedingt sparen will, kann es hier ausnahmsweise tun.