Ich habe zur Türklingel bereits eine 5V DC Leitung gelegt, um damit meinen ESP zu versorgen. Der Gong läuft weiterhin über das 12V AC Klingeltrafo.
Nun ist meine Frage, ob es möglich ist, das Relais zum Schalten des Gongs auch durch einen Optokopller zu ersetzen, schlichtweg aus Platzgründen. Ich möchte ungern einen riesen Kasten an der Wand haben :D
Welcher Optokoppler würde sich dafür eignen bzw. geht das überhaupt?
Es gibt SSR für 12V AC. (Optokoppler für AC werden als Solid State Relais bezeichnet). Sind aber auch nicht kleiner als ein Reed Relais im DIL Gehäuse.
Es gibt SSR für 12V AC. (Optokoppler für AC werden als Solid State
Relais bezeichnet). Sind aber auch nicht kleiner als ein Reed Relais im
DIL Gehäuse.
Und ziemlich teuer, so wie ich es gerade gesehen habe. Gibt es sonst noch eine andere Alternative?
Es gibt SSR für 12V AC. (Optokoppler für AC werden als Solid State
Relais bezeichnet). Sind aber auch nicht kleiner als ein Reed Relais im
DIL Gehäuse.
Aber im Gegensatz zu Reed Relais im DIL Gehäuse überleben die mehr als zweimal Gong. Man darf mal nach PhotoMOS suchen, Panasonic AQVxxx oder AQYxxx, die gibt es im DIL8 oder als SO.
Und ziemlich teuer, so wie ich es gerade gesehen habe. Gibt es sonst
noch eine andere Alternative?
Du hast Sonderwünsche, aber ein Portemonnaie aus Zwiebelleder, das geht nicht überein. Es gibt mechanisch kleine Relais, mal bei Reichelt nach "hongfa" schauen und nicht beim Dorfelektriker.
Das typische ESP32-Dev-Modul ist 30mm breit, erzähle mir nicht, dass ein solches Relais mit 20x10x10mm den Platzbedarf unzumutbar vergrößert.
Naja so klein wie möglich. Es geht auch eher um die Bauhöhe, weswegen ich kein Relais benutzen möchte. In einem anderen Forum wurde mir dieser Optokoppler empfohlen:
Nicht standalone, denn diese Optotriacs sind nicht gedacht zum direkten schalten von Lasten, sie sind reine Trigger für den 'grossen' nachgeschalteten Triac. Aber in Verbindung mit einem normalen Triac ist das durchaus eine Alternative. Ein Triac schluckt so etwa 1,4V im geschalteten Stromkreis, aber ich denke, das wird bei dir kein Problem sein.
Ich glaube ich brauche erstmal eine grundlegende Aufklärung. Ich kann mit den "On state RMS current ITRMS 100mA" und "Forward voltage
VF typ 1.25 max 1.6 V" nicht wirklich was anfangen.
Ich kann
mit den "On state RMS current ITRMS 100mA" und "Forward voltage
VF typ 1.25 max 1.6 V" nicht wirklich was anfangen.
Beide Werte beziehen sich auf den durchgeschalteten Zustand des Triac. Dann verträgt er max. 100mA und über ihm gehen 1,25V bis 1,6V verlustig. So ein Triac hat etwa die doppelte Durchlasspannung einer Si-Diode. Das bedeutet übrigens auch, daß das Verlustleistung ist, d.h. Strom mal Spannung gleich Leistung heizen den Triac auf.
Der hat den Leistungstriac bereits eingebaut, wie bereits heute
Nachmittag geschrieben.
Ich blicke nicht durch :D
MOC + Triac = AQ-H
Jetzt hab ich es verstanden. Die AQ-H gibt es scheinbar nur bei einem Anbieter mit exorbitanten Versandkosten. Dann muss es wohl doch ein moc+triac werden. Welcher Triac passt dann in mein Setup? Und welche Widerstände brauche ich dann dafür?
Dann muss es wohl doch ein
moc+triac werden. Welcher Triac passt dann in mein Setup? Und welche
Widerstände brauche ich dann dafür?
Blödsinn und Ignoranz: Ein MOC30xx plus Triac braucht mehr Platz als ein kleines Relais. Wenn nicht zufällig ein Triac in der Bastelkiste liegt, fallen auch dafür Versandkosten an.
Frei nach der Spülmittelwerbung: Während Moritz noch im Forum spielt, hat Manfred das Ding schon längst fertig und nuckelt sein Feierabendbier.
Ein MOC30xx plus Triac braucht mehr Platz als ein
kleines Relais.
Nö. Beim Relais musst du snubbern, wenn du einen Wagnerschen Hammer schalten möchtest und damit relativiert sich der Aufwand eines MOC (oder einem der Sharp Optokoppler bei Pollin) mit einem externen Triac. Das bekommst du auf ein winziges Lochrasterplatinchen in der Grösse eines Miniaturrelais. Der Vorteil liegt auf der Hand - sehr lange Lebensdauer im Vergleich zum Relais.
Die Panasonic AQ-H gibts übrigens bei tme.eu, ich kann aber über Versandkosten nichts sagen.
Ich meine hier durchaus nicht die Spannung über der LED, sondern die Vf der Lastseite (die wird im Datenblatt genau so genannt, wie ich sie in Anführungszeichen zitiert habe). Ein Triac leitet nicht mit 0V Spannungsabfall. Und diese Vf über dem Triac ist durchaus lastabhängig.
Ich meine hier durchaus nicht die Spannung über der LED, sondern die Vf
der Lastseite (die wird im Datenblatt genau so genannt, wie ich sie in
Anführungszeichen zitiert habe). Ein Triac leitet nicht mit 0V
Spannungsabfall. Und diese Vf über dem Triac ist durchaus lastabhängig.
Wo denn da im Datenblatt? Ich finde nur den angefügten Teil, allerdings für die LED.
Verbindungen zwischen Baugruppen sind anscheinend heute nicht mehr nötig, ist ja alles Wireless :-P Da fehlt ein Vorwiderstand an der LED im AQH.
Die ESP benötigen einen anständigen Reservoirelko an der Betriebsspannung.
Kann der ESP32 15mA am Ausgang liefern? Wenn ja, dann passt das. Für einen MC GPIO sind 15mA aber schon ganz schön viel, guck ins Datenblatt, ob er das schafft.
Kann der ESP32 15mA am Ausgang liefern? Wenn ja, dann passt das. Für
einen MC GPIO sind 15mA aber schon ganz schön viel, guck ins Datenblatt,
ob er das schafft.
Da werd ich nicht fündig. Laut Internetrecherche 12mA. Dann also einen 180 Ohm Widerstand
Wenn an C2 "Klingel" tatsächlich die Klingel kommt, dann darf die nicht arg viel Strom brauchen, denn da fehlt die Versorgung.
Ich würde diese beiden Pins von C2 daher "Schalter" nennen. Denn das ist deine Schaltung letztendlich: ein "Schalter" für die Versorgung der Klingel.
BTW: C2 ist ein ungeschickter Name für einen Stecker, weil üblicherweise Kondensatoren mit C benannt werden. Nenn den Steckverbinder X2 oder wenigstens CN2. Das X2 würde dann auch gut zur allgemeinen Betriebsmittelkennzeichnung passen:
Wenn an C2 "Klingel" tatsächlich die Klingel kommt, dann darf die nicht
arg viel Strom brauchen, denn da fehlt die Versorgung.
Ich würde diese beiden Pins von C2 daher "Schalter" nennen. Denn das ist
deine Schaltung letztendlich: ein "Schalter" für die Versorgung der
Klingel.
BTW: C2 ist ein ungeschickter Name für einen Stecker, weil üblicherweise
Kondensatoren mit C benannt werden. Nenn den Steckverbinder X2 oder
wenigstens CN2. Das X2 würde dann auch gut zur allgemeinen
Betriebsmittelkennzeichnung passen:
Schon mal gemessen, was so n "klingklong" Gong an Strom braucht?!? Was willst du da mit 100 oder 300mA? Einen Triac bei 12V tut sich doch heute niemand mehr an?
Schon mal gemessen, was so n "klingklong" Gong an Strom braucht?!? Was
willst du da mit 100 oder 300mA? Einen Triac bei 12V tut sich doch heute
niemand mehr an?
Schon mal gemessen, was so n "klingklong" Gong an Strom braucht?
Aber davon ab, bei einigen Threadtitel lese ich hier auch z.B. Dampf-Hasen und Spur-Hasen-Assistentinnen, oder Gelenkprothesen, oder gebratene Röhren...