Ich habe mal einige Fragen, was man dem Ispropanol beimischen kann um klebrige Flussmittelreste zu entfernen. Meint ihr man kann da etwas Aceton beimischen, um diese klebrige Wirkung aufzuheben. Oder könnt ihr etwas anderes empfehlen? Sollte es eher eine Lauge oder Säure sein?
Es geht um so Flussmittelreste von Flussmittelgel aus der Spritze anscheinend ist das Zeug absichtlich so klebrig damit z.B. die BGA Kugeln am Platz bleiben.
Das flussmittel löst sich warscheinlich gut im isopropanol. Kleben kann es nur, wenn man es nicht gut genug wegspült. also entweder richtig spülen oder mehrmals anlösen und trockentupfen. Von einmal nassmachen und wieder trocknen lassen, wird das flussmittel nicht weniger klebrig.
ich reinige meine Platinen wie folgt.
Warmes Leitungswasser + Iso 50:50 und straffe Pinselborsten.
Danach mit dem Pinsel und reinen destillierten Wasser nochmal komplett drüber und mit etwas Warmluft trocknen. Danach Sichtkontrolle wegen Zinnperlen etc.. Die entferne ich mit einer Nadel. Danach noch liegen lassen zum weiteren trocknen. Hin und wieder lege ich die auch auf den Heizkörper mit Abstand.
Danach klebt nichts mehr.
Wasser verwende ich ungern, da sich Alkohole eben schneller verflüchtigen gerade unter den Bauteilen möchte ich kein Wasser stehen haben.
Ich reinige das auch mit einer kräftigen Bürste (ESD-geschützen) und tupfe das danach ab. Aber selbst mit anschließend wärmen Wasser, geht das Zeug sehr schwer weg, die Patine hat danach immer so nen Matten Film drüber, das Zeug ist richtig hartnäckig.
Was ist der Vorteil vom Ethanol gegenüber dem Isoprop? Ethanol scheint verträglicher zu sein, ich benutze es aber nicht für die Hände.
20 min im aufgewärmten Iso-Bad, mit Pinseln oder Bürstchen bei engen Zwischenräumen nachhelfen, wenn nötig. Entscheidend für das Ergebnis ist m. E. dann nur noch das Trocknen mit Druckluft (zügig beidseitig von oben nach unten). Kurzes Spülen und Trocknen ggf. wiederholen. Hand- und Gehörschutz nicht vergessen!
Gibt es eigentlich auch Anwendungen, wo Isopropanol
besser als Ethanol ist?
Ich verwende in der Regel zum Abwaschen der Lötrückstände zunächst Spiritus, welcher aber Vergällungsrückstände (weißer Belag) beim Abtrocknen hinterlässt.
Um diesen Belagrückstand zu vermeiden, wird die Leiterplatte mit einer geringen Menge 70%igem Isopropanol (Apothekenreinheit und –PREIS!) nachgewaschen.
Danach die bestückte Leiterplatte abtrocknen lassen und (lötbaren) Lack auftragen.(schützt Jahrzehnte)
Ich verwende in der Regel zum Abwaschen der Lötrückstände zunächst
Spiritus, welcher aber Vergällungsrückstände (weißer Belag) beim
Abtrocknen hinterlässt.
Reiner Etylalkohol enthält keine Rückstände und so kannst Du Dir
die zweite "Waschung" ersparen. Er ist allerdings auch deutlich
teurer als Spiritus.
Was ist der Vorteil vom Ethanol gegenüber dem Isoprop?
Polarer.
Gibt es eigentlch auch Anwendungen, wo Isopropanol
besser als Ethanol ist?
Selbstverständlich, ehr fettiges löst er besser als Ethanol. Waschbenzin wäre da aber noch besser. Professionell nimmt man meist Mischungen, abgestimmt auf das lösende Problem.
Aceton greift auch in geringer Konzentration viele Kunststoffe an.
IC-Gehäuse praktisch gar nicht, allerdings aufgedruckte Beschriftungen. Wenn man aber andere Polymere hat (Steckverbinder, Schalter), sollte man mit Aceton sicher vorsichtig sein.
Ich verwende Bremsenreiniger und eine Kunststoffbürste ähnlich
einer Zahnbürste bei Platinen mit unempfindlichen Bauteilen (keine Mikrofone oder Bauteile mit Öffnungen).
Kurz einwirken lassen, abbürsten, nachspülen. Keine Rückstände und es verdampft innerhalb einer Minute.
Ich verwende in der Regel zum Abwaschen der Lötrückstände zunächst
Spiritus, welcher aber Vergällungsrückstände (weißer Belag) beim
Abtrocknen hinterlässt.
Ändert sich leider auch alle Naslang. Ich hatte vor zwei Jahren einen Brennspiritus von Budnikowski, der in dieser Hinsicht anwenderfreundlich war und kaum Schlieren hinterließ. Aber sowas weißt Du erst nach dem Kauf und der ersten Anwendung.
Aceton vermeide ich tunlichst. Es löst diverse Kunststoffe an (irreversibel), entfernt Beschriftungen und sollte nur in gut belüfteten Umgebungen verwendet werden (bei mir: draußen auf der Terrasse).
Aceton vermeide ich tunlichst. Es löst diverse Kunststoffe an
(irreversibel), entfernt Beschriftungen und sollte nur in gut belüfteten
Umgebungen verwendet werden (bei mir: draußen auf der Terrasse).
Ah ja. Du weißt aber, dass die MAK-Sätze für Ethanol geringer sind als für Aceton, ja? ;-)
ich zehre hier noch aus einem 5 Liter Isoprop 99,x% Kanister den ich vor Corona Zeiten günstigst gekauft habe. Das habe ich auch aufgrund fehlender Zusätze gekauft um keine Rückstände zu haben. Das Isoprop wende ich nicht unbedingt sparsam an, es hat aber mit diesen Flussmittelgel seine Probleme, deswegen wollte ich eben etwas anderes zugeben, was ebenfalls geringe Rückstände hat.
ich zehre hier noch aus einem 5 Liter Isoprop 99,x% Kanister den ich vor
Corona Zeiten günstigst gekauft habe. Das habe ich auch aufgrund
fehlender Zusätze gekauft um keine Rückstände zu haben. Das Isoprop
wende ich nicht unbedingt sparsam an, es hat aber mit diesen
Flussmittelgel seine Probleme, deswegen wollte ich eben etwas anderes
zugeben, was ebenfalls geringe Rückstände hat.
Ja, in Corona-Zeiten sind die Preise für Isopropanol sprunghaft angestiegen wegen des Bedarfs für Desinfektionsmittel, inzwischen hat es sich normalisiert und die Preise sind fast wieder auf Vor-Corona-Niveau.
Wie Hinz empfahl: Mit Ethanol oder einer Ethanol/Isopropanol-Mischung probieren.
Etwaige Schlieren vom Brennspiritus kannst Du anschließend mit Isopropanol entfernen. Bei mir hat es nach meiner Erinnerung stets funktioniert.
Um diesen Belagrückstand zu vermeiden, wird die Leiterplatte mit einer
geringen Menge 70%igem Isopropanol (Apothekenreinheit und –PREIS!)
nachgewaschen.
Du könntest auf 99,9%iges aus dem Industriebedarf oder von eBay etc. wechseln. Das ist preiswerter als 70%ige aus der Apotheke. Wenn du unbedingt 70% haben möchtest, dann kannst du dir das 99,9%ige mit destilliertem Wasser verdünnen.
70% ist sehr speziell, weil IPA bei dieser Konzentration am besten Viren und Bakterien tötet. Bei höheren Konzentrationen kapseln sich Bakterien ein und überleben eventuell. Daher ist 70%iges IPA das was die Apotheke bevorzugt liefert - zu Apothekerpreisen.
Ich hab da gute Erfahrungen mit Bremsenreiniger von der Norma gemacht.
Einfach mal ausprobieren, die Büchsen gibts alle paar Monate mal und kosten meistens rd 4€.
70% ist sehr speziell, weil IPA bei dieser Konzentration am besten Viren
und Bakterien tötet. Bei höheren Konzentrationen kapseln sich Bakterien
ein und überleben eventuell. Daher ist 70%iges IPA das was die Apotheke
bevorzugt liefert - zu Apothekerpreisen.
Sie liefert es nicht bevorzugt..., sie liefert nur das! Weil sie nämlich kein anderes hat und liefern darf. Und bevor du über den Preis meckerst, sieh dir mal dazu die entsprechenden Vorschriften im 'Deutschen-' und 'Europäischen Arzneibuch' an; das ist nicht die Plörre, die du u.U. im Net kaufst. "Es war schon immer teurer, eine besonderen Geschmack zu haben"; ein Werbeslogan von ca. 1970, 'Attika' Zigaretten, die Älteren werden sich erinnern.
Wie immer, das Beste zum niedrigsten Preis, aber anschliessend meckern.
Aber Waschbenzin hinterlässt auch Rückstände, während Ethanol keine
Rückstände hinterlässt. Ich musste beruflich Oberflächen reinigen,
um nachher Messungen im nm-Bereich durchzuführen. Da gab es mit der
Reinigung, schon etwas mehr Probleme, als wenn man nur eine Leiter-
platte "schön aussehen" lassen will.
70% ist sehr speziell, weil IPA bei dieser Konzentration am besten Viren
und Bakterien tötet. Bei höheren Konzentrationen kapseln sich Bakterien
ein und überleben eventuell. Daher ist 70%iges IPA das was die Apotheke
bevorzugt liefert - zu Apothekerpreisen.
Sie liefert es nicht bevorzugt..., sie liefert nur das!
Komisch, meine Apotheke konnte mir auch 99,9% liefern. Das Rohmaterial aus dem er zu Corona-Zeiten höchstselbst 70% zu Desinfektionszwecken zusammengerührt hat.
sieh dir mal dazu die entsprechenden Vorschriften im 'Deutschen-' und
'Europäischen Arzneibuch' an;
Und warum brauch ich dieses besondere, unheimlich reine 70% IPA für Platinen? Muss ich die desinfizieren oder will ich das Flussmittel ablösen?
das ist nicht die Plörre, die du u.U. im
Net kaufst.
Die 99,9% reine Plörre reicht aber völlig zur Reinigung von Platinen.
Wie immer, das Beste zum niedrigsten Preis, aber anschliessend meckern.
Junge, komm mal runter, ja? Wie kommst du auf die Idee, dass ich das Zeug aus der Apotheke überhaupt will? Ich habe nur jemandem der 70% Apotheken-IPA zur Platinenreinigung verwendet und den Preis aufbrachte geschrieben dass er auch preiswertes 99,9% IPA nehmen kann.
Und wegen dieser Aussage drehst du dann durch.
73
Ach, ein Funkamateurfunker. Ihr seit wie immer "anders".
70% ist sehr speziell, weil IPA bei dieser Konzentration am besten Viren
und Bakterien tötet. Bei höheren Konzentrationen kapseln sich Bakterien
ein und überleben eventuell. Daher ist 70%iges IPA das was die Apotheke
bevorzugt liefert - zu Apothekerpreisen.
Sie liefert es nicht bevorzugt..., sie liefert nur das! Weil sie nämlich
kein anderes hat und liefern darf.
Brennspiritus ist zumeist mit einer Stoffmischung aus 2-Butanon, Isopropanol und Bitrex vergällt.
2-Buton (MEK) ist in der Anwendung als Lösungsmittel dem Aceton ähnlich mit dem es auch chemisch verwandt ist.
Die Beimischschung von 2-Butanon und Isopropanol machen den Spiritus unverträglich. Das bedeutet der Körper verträgt es nicht wenn man diesen Trinkt und reagiert entsprechend. In gewissen Maße gibt es natürlich auch eine Geschmacksveränderung.
Das Bitrex (bitterster Stoff der Welt) macht den Alkohol absolut ungenießbar. Zu behaupten er "schmeckt" dadurch selbst in starker Verdünnung nicht mehr ist leicht untertrieben. Diese Stoff hat somit auch eine Warnfunktion da jemand mit halbwegsnormalen Geschmacksempfinden ein mit Brennspiritus in für Alkoholwirkung relevanter Menge (und weniger) versetztes Getränk sofort ausspucken wird. Davon abgesehen ist Bitrex aber nicht Gesundheitsschädlich.
Soweit ich weiß/erfahrung habe ist das Bitrex zum nicht kleinen Teil an der Bildung der Rückstände bei Brennspiritus beteiligt da es nicht Flüchtig ist. Es können aber noch andere Verunreinigungen dazukommen.
Das Bitrex bekommt man, da es nicht Flüchtig ist, somit durch Destillation relativ einfach aus den Brennnspiritus wieder raus.
Anders sieht es mit dem MEK/Isopropanol aus. Dieses lässt sich nicht mehr durch Destillation hinreichend trennen da diese Stoffe mit dem Ethanol ein Azetropes Gemisch (gemeinsamer Siedepunkt aller gemischten Stoffe bei bestimmten Verhältnissen) bilden.
Um diese Stoffe wieder herauszubekommen sind sehr komplexe chemische Prozeduren notwendig deren Durchführung weit mehr Kosten (auch wegen der benötigten Zusatzstoffe, nicht nur wegen Zeit) verursachen würde als der Steuersatz auf Ethanol beträgt.
Da diese Stoffe aber beide ebenfalls Flüchtig sind, durch das Azetrope Verhältnis gleichzeitig mit dem Ethanol verdunsten, stören diese aber für Reinigungszwecke absolut nicht.
Daher: Eine vollständige Renaturierung von Ethanol ist für einen chemischen Laien faktisch ausgeschlossen. Und auch für den der das beherrscht ist das ausser für ein "Proof of Concept" Experiment vollständig unsinnig da höcht unwirtschaflich.
Die Entfernung des (mit) Rückständeverursachenden Bitrex ist jedoch durch einfache Destillation machbar.
Was ich jetzt gerade nicht aus dem Kopf weiß ist ob das Bitrex für die aus steuerliche Sicht vollständige Vergällung notwendig ist oder nur aus Sicherheitsgründen zugesetzt wird. Ist es für die vollständige Vergällung notwendig würde man durch die Destillation eine (teilweise) Entgällung vornehmen die natürlich, wie sollte es anders sein, verboten ist.
Auch wenn das entstehende Produkt weiterhin nicht zum Trinken geeignet ist und man es auch zu nichts anderem als Platinenreinigung/sonstiges Putzen verwendet.
Also besser kein Lifehack Video auf Youtube einstellen wie man Rückstandsfreie Reinigungslösung auf Alkoholbasis aus Brennspiritus herstellt.
Und auch für den der das
beherrscht ist das ausser für ein "Proof of Concept" Experiment
vollständig unsinnig da höcht unwirtschaflich.
Vielen Dank für Deine Mühen.
Nicht umsonst hat man hier Substanzen zugesetzt, die nur mit erheblichem,wenn überhaupt, Aufwand abgetrennt werden können.
Wer hat schon zu Hause eine Destille oder weitere Gerätschaften.
Dann werde ich doch lieber weiterhin etwas Isopropanol zum Nachwaschen einsetzen.
Dann werde ich doch lieber weiterhin etwas Isopropanol zum Nachwaschen
einsetzen.
Achso, ich dachte, lieber den Apfelwein in die Destille kippen. :-)
On-topic: wenn auch teuer, benutze ich dafür mittlerweile die fertigen Platinenreiniger-Flaschen. Die haben halt gleich die praktische Bürste mit dran.
On-topic: wenn auch teuer, benutze ich dafür mittlerweile die fertigen
Platinenreiniger-Flaschen.
Ja, Kontakt LR ist schon besser auch wenn da 90% Isoprop drin sind.
Aber die restlichen 10Prozent sind wohl wichtig.
Man kann aber sparen indem man seine Platinen ueber ein Marmeladenglas
reinigt und so das Zeug auffaengt. DAnn beim naechsten mal zuerst
mit dem alten Zeug reinigen und nur am Ende einmal mit frischen LR
drueber gehen.
Ich lege Platinen ein paar Minuten in Iso (99.9%, gibts bei ebay für 4€/L) ein und reinige dann mit einem festen, kurzhaarigen Pinsel. Letzte Spülung mit frischem Iso über der Schüssel, in der ich einlege. Trocknen mit Warmluft (Heizlüfter) oder Pressluft. Fertig.
Die Schüssel ist eine aus dem Lebensmittelhandel: Glas mit Schnappdeckel, recht groß, ich meine >2...3 L. Da bleibt das Iso dauerhaft drin. Ab und zu mal durch einen Filter laufen lassen wegen der Festbestandteile.
[Edit] Natürlich nur, wenn kein Display oder was empfindliches auf der Platine ist.
Kontakt LR haben wir auf der Arbeit ich finde das braucht sehr lange zum
trocknen, die restlichen 10% scheinen wenig flüchtig zu sein.
Wir reinigen grobe Verunreinigungen und Rückstände mit Cramolin Fluxfrei, das hat bisher alles angelöst. Anschließend wird die angelöste Suppe mit reichlich Kontakt LR oder WL eingesprüht und alles mit Druckluft runtergeblasen.
Den nehmen wir immer auf Arbeit. Nur mit sprühen geht es nicht, man muss auch den Glasfaseraufsatz nutzen. Damit sehen alle handgelöteten Platinen nachher aus wie frisch vom Bestücker.
Zum Glück ist es kein Glas. :-) Das würde mächtig kratzen. ;-)
Früher habe ich immer Aceton und 'ne alte Zahnbürste genommen (die sich natürlich durch das Aceton dann allmählich zerdröselt). Der Pinselaufsatz von den Sprühdosen ist da schon etwas komfortabler, wenngleich natürlich gerade bei etwas zu zögerlichem Druck aufs Ventil viel daneben sabbert.
Klar, aber das Hauptroblem ist IMHO das man wenn man nur mit Pinsel
ueber Spuelstein arbeitet, 90% verschwendet. Und dann koennte man
noch ueber den Umweltaspekt herziehen. :)
Optimal waere vermutlich wenn man das Zeug nicht in der Dose sondern
im Kanister haette. Dann Platine ins Marmeladenglas, etwas einwirken
lassen und hinterher mit normalen billiger Isoprop abwaschen.
Ich schaetze mal das ich privat dann mit so einer Dosenmenge 5Jahre
auskomme. Dann ist es okay.
Da finde ich die kosten fuer Kaeltespray schon auf einem anderen
Level.
Also wenn ich das Sicherheitsdatenblatt richtig deute ich das eigentlich
zum auffuellen von Feuerzeugen gedacht. Ich weiss nicht ob ich damit
ordentlich auf meinem Schreibtisch rumspruehen will.
Also wenn ich das Sicherheitsdatenblatt richtig deute ich das eigentlich
zum auffuellen von Feuerzeugen gedacht. Ich weiss nicht ob ich damit
ordentlich auf meinem Schreibtisch rumspruehen will.
Sowas gibts auch in nicht brennbar, allerdings viel teurer.
Wohl auch nicht von diesem Thread – sonst wäre dir wohl nicht entgangen, dass es in der Diskussion just vor deinem Beitrag exakt um Kontakt-Chemie LR ging …
Also meiner Meinung nach ist IPA immer noch die beste Lösung. Wahrscheinlich nicht die wirksamste, aber es ist eine brauchbare Kombination aus geringer Giftigkeit, Reinigungswirkung und Verfügbarkeit.
Wenn es nicht von alleine gut klappt, hilft eine Zahnbürste eventuell weiter.
Nur das 99%ige klappt gut, die Desinfektionslösung (70%) hinterlässt Rückstände.
Was witzig ist:
Ich lasse Isopropanol-Reste zur Entsorgung in der Sonne auf der Terrasse eindampfen.
Was mir dabei aufgefallen ist, ist dass es ein exzellentes Lockmittel für Nacktschnecken ist. Die kriechen dafür auch über von der Sonne erhitzte Betonsteine (und sterben dabei), nur um das IPA zu erreichen.
IPA ist Bestandteil von Obst (z.B. Äpfeln), und wird wohl ein wichtiger Bestandteil des Aromas sein, aus Sicht von Schnecken zumindest. Ich kenne das von Spiritus, aber IPA scheint stärker zu sein.
Also Die Reste könnte man durchaus noch im Garten verwenden, als Füllung für Schneckenfallen. Ich würde es dazu aber verdünnen, z.B. auf 20%.
Kleben kann
es nur, wenn man es nicht gut genug wegspült. also entweder richtig
spülen oder mehrmals anlösen und trockentupfen. Von einmal nassmachen
und wieder trocknen lassen, wird das flussmittel nicht weniger klebrig.
Ok da steht drin was drin ist, aber nicht wieviel.
Das steht mit ausreichender Genauigkeit im MSDS. Und wer so viel verbraucht, dass er es ganuer wissen möchte, der gibt die paar Kröten für eine einfach Analyse aus.
also wie gesagt das Kontakt LR ist bei diesem einen Flussmittel nicht aggressiv genug, es wird zwar angelöst und verteilt sich über die Platine und macht diese dann auch etwas milchig klebrig. Ich kann da schlecht 200ml drüberspritzen ohne das es viel hilft.
Ein anderes Flußmittel verwenden wäre auch eine Option!?
Das Amtech-Zeug wirkt hervorragend, ist aber, wie bereits bemerkt, sehr umständlich zu entfernen.
Das Thema habe ich selber aktuell am Wickel. Nun probiere ich verschiedene Flußmittel durch. Aktuell habe ich eines von einem deutschen Händler welches wasserlöslich ist.
Wirkt nicht ganz so gut wie Amtech, aber ausreichend gut und löst sich leicht in Wasser auf.
aggressiv genug, es wird zwar angelöst und verteilt sich über die
Platine und macht diese dann auch etwas milchig klebrig.
Deshalb meine Marmeladenglasmethode. Erstmal alles mit altem gebrauchten Kontakt LR anloesen und danach einmal mit einer geringen Menge frischen Zeugs runterspuelen. Damit haelt dann so eine Dose 5-10x so lange und der Preis relativiert sich.
Ansonsten, ich hab auch schon mal einfach eine Platine mit in die Spuelmaschiene gestellt. (Aldi-Tab) Ist perfekt sauber geworden und hat auch noch funktioniert. ICh weiss aber nicht ob das fuer wirklich jedes Bauteil so gut ist. Und klappt natuerlich eigentlich nur gut wenn die Freundin gerade ausser Haus ist.
Wohl auch nicht von diesem Thread – sonst wäre dir wohl nicht entgangen,
dass es in der Diskussion just vor deinem Beitrag exakt um
Kontakt-Chemie LR ging …
Da in den meisten Threads wenig hilfreiches geschrieben wird, dafür aber oft einfach nur blöd dahergeredet, erspare ich mir zunehmend das Lesen nach den ersten 3-4 Antworten. Hier bin ich sogar bis zu Hinz Antwort zum Vorteil von Ethanol gegenüber Isopropanol gekommen, bevor ich den Rest übersprungen habe.
Da in den meisten Threads wenig hilfreiches geschrieben wird, dafür aber
oft einfach nur blöd dahergeredet, erspare ich mir zunehmend das Lesen
nach den ersten 3-4 Antworten
Dann enthalte dich bitte allerdings auch irgendwelcher Antworten. Es ist einfach unhöflich gegenüber denjenigen, die bereits diskutiert haben.