Hallo
Ich habe eine etwas unkonventionelle Idee für ein IP-over-RS485-System. Die Architektur besteht aus einer "Master"-Einheit (z.B. ESP32 mit WiFi) und mehreren "Slave"-Einheiten (z.B. WCH CH32V*).
Der herkömmliche Ansatz wäre wahrscheinlich, dass die "Slave"-Einheiten die Daten an die "Master"-Einheit senden, welche sie dann sammelt und ins Internet überträgt. Dieser Ansatz erfordert jedoch eine enge Abstimmung zwischen "Master" und "Slave", da sie die übertragenen Werte voneinander kennen müssen.
Daher spiele ich mit der Idee, auf den "Slave"-Einheiten ebenfalls einen IP-Stack laufen zu lassen, während der "Master" als Router fungiert. Das bedeutet, dass der "Slave" hinter einem NAT einen regulären Internetzugriff hat.
Ist ein solches Vorhaben bei geringem IP-Datenaufkommen (z.B. MQTT) überhaupt sinnvoll? Oder stosse ich bereits an die Grenzen von RS485?
Mir ist bewusst, dass ich dafür eine Form von Kollisionserkennung/-vermeidung benötige. Welche Protokolle eignen sich hier? Gibt es geeignete Protokolle, in die ich meine IP-Pakete einpacken kann?
Ich freue mich auf eure Meinungen und Erfahrungen zu diesem Thema!