statt auf eine weitere Festplatte kann man seine Daten auch "ins Internet" kopieren. Solange man rein zwecks Backup nur Dateien kopiert, kommt erstmal alles von Webspace bei Strato über Managed Server bis AWS in Frage. Was benutzt man vernünftigerweise für max. 10GB?
Und wie sieht es aus, wenn man den Komfort von ssh mit public key gewohnt ist und auf keinen Fall spezielle Software installieren will?
Diese Frage kam auf, weil hier jemand "natürlich" von überall auf seine Backup-Platte an der FritzBox zugreifen wollte.
kommt erstmal alles von Webspace bei Strato über Managed Server bis AWS
in Frage. Was benutzt man vernünftigerweise für max. 10GB?
Irgendwas davon, oder eins der anderen Cloud-Angebote. 15GB sind z.B bei den Magenta-Tarifen der Telekom mit dabei (wenns hier um eine Alternative zur Festplatte an der Fritzbox geht). Nur ist 15GB doch für jedes einigermaßen sinnvolle Backup viel zu wenig, und dazu ärgert einen dann da bei ADSL das A doch erheblich. Es dauert...
Im Hinterkopf sollte man dabei aber den Fall des abgebrannten Rechenzentrums in Strassburg haben, wo dann doch einige Nutzer erstaunt feststellen mussten, daß die Daten in solche einer Cloud nicht unbedingt per backup gesichert werden. Wenn weg, dann weg ...
Die Frage ist immer wie man zugreifen möchte und wie man sichern möchte.
Die bequemste/gewohnteste Variante ist vermutlich eine Hetzner Storagebox auf die man soagr per CIFS Share zugreifen kann. Die Risiken muss jeder für sich abwiegen; im Zweifelsfall gehen auch bessere Protokolle.
Als nächstes kommen dann die üblichen Irgendwas-Drives die i.d.R. selber Sync/Backuptools mitbringen.
Mein persönlicher Favorit ist bisher https://www.borgbase.com/ mit restic als Backup Tool (ist aber eine dedizierte Software)
Ich mag keine Mietmodelle. Deshalb habe ich mir 500GB bei pcloud gegönnt. Man zahlt einmalig. Verschlüsselungsoption gibt es gegen Aufpreis. Die Verschlüsselung läuft lokal auf dem Rechner. D.h. der Datenstrom in die Cloud ist schon verschlüsselt wenn man die Option nutzt. Cloudspeicherstandort kann man USA oder Europa wählen.
Leider soll Borg Backup mit deren zur Verfügung gestelltem Tool zur Einbindung der Cloud als Laufwerk nicht funktionieren. Ich hoffe sie (also Pcloud) häkeln das noch hin. Borg ist erstaunlich gut was die Komprimierung in Verbindung mit der Deduplizierung betrifft. Ich habe anfangs die Backups geprüft da ich nicht glauben konnte dass da so wenig übrig bleibt. :)
rclone behauptet, mit Pcloud arbeiten zu können. Hab ich aber bisher nicht getestet. Dann kann man auf die kostenpflichtige Verschlüsselungsoption bei Pcloud verzichten. Oder natürlich auch, wenn man eh lokal verschlüsselt.
Borg ist erstaunlich gut was die
Komprimierung in Verbindung mit der Deduplizierung betrifft. Ich habe
anfangs die Backups geprüft da ich nicht glauben konnte dass da so wenig
übrig bleibt. :)
Borg auf einen Backup-Server, bestehend aus alter Disk und altem RasPi2, platziert in mit VPN verbundener Verwandschaft, wirkt sehr überzeugend. Ist unschlagbar günstig und ausserhalb der eigenen Brandzone.
Wobei die Anforderungen an einen Server mit Live-Daten doch etwas anders sind, als an einen Datenbackup. Wenn die Backups weg sind, hat man mindestens noch die Originale.
restic als Backup Tool (ist aber eine dedizierte Software)
Klare Empfehlung, ist OpenSource und für alle Plattformen zu haben.
Eine Datei ohne große Installation.
Sehr komfortabel, verschlüsselt, macht inkrementelle Backups und ist einfach zu bedienen.
Wenn Du schon ssh mit public key hast dann ist doch sshfs DAS Mittel
Deiner Wahl.
Was ich habe, als Backup-Speicher zu missbrauchen, ist unmoralisch, Perlen vor die Säue. Aber warum mögen alle Leute sowas "als Laufwerk einbinden"? Genau das will man doch vermeiden; na gut, meinetwegen als Write-Only Laufwerk. Da wird gelegentlich etwas drauf kopiert und hoffentlich sehr selten davon gelesen.
Borg auf einen Backup-Server, bestehend aus alter Disk und altem RasPi2,
platziert in mit VPN verbundener Verwandschaft, wirkt sehr überzeugend.
Ist unschlagbar günstig und ausserhalb der eigenen Brandzone.
Ideal, weil das auch ohne Borg geht, und noch besser, wenn es auch noch gegenseitig funktioniert. Aber günstig ist relativ, wenn ich mit Windows-Beratung bezahlen müsste ;)
Es gab schon Leute, die haben 1000 "Backups gemacht", als mal eins gebraucht haben, mußten sie feststellen, dass .... keins funktionierte. Deshalb scheinen mir Datenträger an einem anderen, sicheren Ort auch in Sachen Wiederherstellungszeit und Überprüfung durchaus nützlich.
Hmm. Und wovon leben die? Was garantiert, daß es die in ein paar Jahren
noch gibt?
Dann müssten sie heute abschalten. Es gibt die schon ein paar Jahre.
Es gibt keine Garantie, wie bei den anderen auch nicht. Ich war gerade in Spendierlaune und bin das "Risiko" eingegangen. Hat einmal beim "Kauf" weh getan, danach nie wieder. Beim Abomodell tut es jeden Monat weh.
Wenn die dicht machen tut es noch einmal weh, in Summe also nur zweimal.
A.K. sein Modell mit dem Pi2 ist sicher besser, hatte ich auch ins Auge gefasst. Mochte ich auch nicht, weil man sich dann um noch ein System "kümmern" muss. Aber ich überlege immer noch :) Aber ich hab jetzt erstmal ein "externes" Backup.
Es gab schon Leute, die haben 1000 "Backups gemacht", als mal eins
gebraucht haben, mußten sie feststellen, dass .... keins funktionierte.
Zu einem Backup gehört eben auch, auf einem jungfräulichen Rechner das Backup einzuspielen und wenigstens einen Tag lang zu testen. Alle Datenträger auf diesem Testrechner müssen gelöscht sein (keine Schnellformatierung).
Und das mindestens einmal im Jahr zu wiederholen. Bei einem produktiven System würde ich das sogar monatlich wiederholen.
Es gab schon Leute, die haben 1000 "Backups gemacht", als mal eins
gebraucht haben, mußten sie feststellen, dass .... keins funktionierte.
Deshalb scheinen mir Datenträger an einem anderen, sicheren Ort auch in
Sachen Wiederherstellungszeit und Überprüfung durchaus nützlich.
Das ist eine Selbstverständlichkeit.
Aber sich darauf zu verlassen, daß ein irgendwo sitzender Internetdienstleister so etwas mit der nötigen Zuverlässigkeit zur Verfügung stellt, insbesondere bei nur /einmaliger/ Zahlung, das halte ich für hysterischen Optimismus. Lalala, was soll schon schiefgehen, lalala?
Zu einem Backup gehört eben auch, auf einem jungfräulichen Rechner das
Backup einzuspielen und wenigstens einen Tag lang zu testen. Alle
Datenträger auf diesem Testrechner müssen gelöscht sein (keine
Schnellformatierung).
Ist das immer noch nötig? Wenn man ein Image von der kompletten Platte zurück spielt, muss man vorher nichts löschen. Auf einer neuen Hardware erst recht nicht und da wird man gleich merken, dass es nicht läuft.
Wahrscheinlich ist es nötig, wenn man ein Backup Tool benutzt. Dem würde ich auch nicht trauen. Wenn man einfach nur Dateien kopiert, kann man ja noch mit md5sum testen. Mehr Aufwand erscheint mir ziemlich übertrieben. Das Betriebssystem neu zu installieren ist doch das wenigste und der Rest sind dann normale Dateien.
Dank UEFI sollte es sogar ohne Installation gehen. Man muss Partitionen anlegen, Dateisysteme einrichten und nur noch Dateien aus dem Backup drauf kopieren. Ganz ohne irgendetwas zu installieren, vor allem keinen Bootloader.
Von einem vollständigen Backup sollte das so einfach gehen. Interessant wäre, ob man so auch eine Neuinstallation machen kann. Wie viele Dateien werden vom Installer passend für die Hardware erzeugt? Eigentlich kann ein Distributions-Kernel plus initrd doch alles alleine?
Ist das immer noch nötig? Wenn man ein Image von der kompletten Platte
zurück spielt, muss man vorher nichts löschen.
Da hast Du natürlich recht. Ich meinte auch eher, daß man nicht noch Partitionen übrig gelassen hat, auf die man wichtige Informationen verschoben hat und die man vergessen hat, ins Backup mit aufzunehmen. Prinzipiell reicht es auch, diese Partitionen zu disablen oder einen anderen Laufwerksbuchstaben zuzuweisen.
Das Betriebssystem neu zu installieren ist doch das wenigste und der
Rest sind dann normale Dateien.
Unter Windows ist Neuinstallation ein riesen Hassle, den man sich ohne allergrößte Not nicht noch ein 2. mal antun will. Es dauert unendlich lange, da kreuz und quer auf die SSD zugegriffen wird. Und damit man nicht einfach dabei schlafen geht, wird an zufälligen Stellen auf Nutzereingaben gewartet.
Ein lineares Beschreiben mit dem Systemabbild geht dagegen ratzfatz und vor allem sind sämtliche Anwendungen und längst vergessenen Einstellungen wieder aktiv.
Zu einem Backup gehört eben auch, auf einem jungfräulichen Rechner das
Backup einzuspielen und wenigstens einen Tag lang zu testen. Alle
Datenträger auf diesem Testrechner müssen gelöscht sein (keine
Schnellformatierung).
Ist das immer noch nötig? Wenn man ein Image von der kompletten Platte
zurück spielt, muss man vorher nichts löschen. Auf einer neuen Hardware
erst recht nicht und da wird man gleich merken, dass es nicht läuft.
Du ahnst nicht, was alles schief gehen kann. Daher gehört das praktische Testen des Restore-Vorganges immer noch zu den Best Practices.
Hab ich auch schon erlebt. Image-Backup vom Netbook mit clonezilla erstellt, mit Clonezilla restored => nix geht.
Dummerweise braucht man für eine Failsafe-Strategie dann zwei von jeder Sorte Maschine. Eine produktiv, und eine für die Restore-Tests. Was bei einem Netbook trivial ist. Bei einem Enterprise-Speichersystem hingegen nicht.
Die bequemste/gewohnteste Variante ist vermutlich eine
Hetzner Storagebox
Das scheint exakt das zu sein, wonach ich gefragt hatte. Wie war das,
sieht zu gut aus um wahr zu sein? Wo ist der Fehler?
1TB für 3.81€, ein klarer Fall von "du bezahlst mit deinen Daten". Ich finde schon die Telefonnr. überflüssig, aber Hetzner will ein Foto, nicht nur von mir, auch vom Ausweis und das Beste: beides nur Live per Handy-Kamera. Zum Vergleich: einem Notar reichen Ausweisfotos per EMail.
statt auf eine weitere Festplatte kann man seine Daten auch "ins
Internet" kopieren. Solange man rein zwecks Backup nur Dateien kopiert,
kommt erstmal alles von Webspace bei Strato über Managed Server bis AWS
in Frage. Was benutzt man vernünftigerweise für max. 10GB?
Und wie sieht es aus, wenn man den Komfort von ssh mit public key
gewohnt ist und auf keinen Fall spezielle Software installieren will?
Restic kann diverse Backends nutzen, auch ssh, such dir was aus:
Klare Empfehlung, ist OpenSource und für alle Plattformen zu haben.
Und? Sind Deine Daten dann auch open source?
Zumindest für den Anbieter mit dem "Generalschlüssel"
Ich wollte damit ausdrücken, dass durch OpenSource die Qualität/Security prüfbar wird und man es ggf. auch selber kompilieren kann - man also kein Risiko wie bei einer proprietären abgekündigten Software hat.
Verstehe deine Ironie mit dem Generalschlüssel nicht.
Was hat die Datensicherheit mit der Zahlungsweise zu tun?
Darüber solltest Du nochmal nachdenken. Die Firma hat von Dir einmal Geld kassiert, warum sollte sie Dir auf Dauer dafür eine Dienstleistung zur Verfügung stellen, die bei ihr ständig Kosten verursacht?
Oh Gott in go entwickelt, das lässt übles befürchten. Diese Sprache zieht Stümper magisch an.
In der Tat, schaut man sich die issues an will man nur wegrennen, voller Anfängerfehler die erst die Anwender gefunden haben, die "Entwickler" hatten solche Trivialitäten schon gar nicht mehr aufm Schirm, hauptsache der compiler läuft durch.
Darüber solltest Du nochmal nachdenken. Die Firma hat von Dir einmal
Geld kassiert, warum sollte sie Dir auf Dauer dafür eine Dienstleistung
zur Verfügung stellen, die bei ihr ständig Kosten verursacht?
Das ist das traditionelle Geschäftsmodell der meisten iPhone/Android Apps. Insofern nicht ungewöhnlich.
Allerdings merken die Autoren zunehmend, dass bei einer allmählichen Sättigung des Marktes nur Abos noch ausreichend Mäuse bringen. Besonders natürlich bei langfristig genutzten Apps mit erheblichem Support-Aufwand.
Allerdings merken die Autoren zunehmend, dass bei einer allmählichen
Sättigung des Marktes nur Abos noch ausreichend Mäuse bringen. Besonders
natürlich bei langfristig genutzten Apps mit erheblichem
Support-Aufwand.
Und daher merken die Nutzer zunehmend, daß solche langfristig genutzten Apps mit erheblichem Aboaufwand eigentlich verzichtbar sind.
Hetzner will ein Foto, nicht nur von mir, auch vom Ausweis
Aus eigenem Antrieb, oder steckt da schon die Sicherheit des
modernisierten Staates dahinter?
"Unsere automatische Systemprüfung hat ein erhöhtes Risiko bei der Überprüfung Ihrer Angaben festgestellt. Bitte nutzen Sie eine der verfügbaren Verifizierungs-Methoden: 1) Foto"
Das sieht eher nach letzterem aus, oder? Vielleicht wohne ich im falschen Bundesland? Wer weiß, was heute alles verdächtig ist: hat kein Auto, kauft im Supermarkt vegetarisches, isst aber zur Tarnung in der Wirtschaft fette Steaks? Allerdings gab es auch aufwendige Tests, die mehr nach Hetzner aussehen, so "ist Ihr Computer gefährlich".
Ach deshalb gab es eine ausführliche Anleitung wie man ein gutes Foto macht, gutes Licht, keine Reflexionen, keine Schatten, der richtige Ausschnitt... Die Seite war auch extrem spartanisch, kein bisschen bunt, keine Werbung, nur Funktion.
Mir fällt gerade ein, dass lokales Backup doch viel praktischer ist ;)
Die Firma hat von Dir einmal
Geld kassiert, warum sollte sie Dir auf Dauer dafür eine Dienstleistung
zur Verfügung stellen, die bei ihr ständig Kosten verursacht?
D.h. die haben von vornherein das nur als Lockangebot "erfunden" um Kunden abzuziehen? Ja, so kann man denken. Liegt mir aber fern.
Ich bin nicht blöd, klar kann der Laden pleite gehen und dann ist halt Essig. Aber ich nehme das nicht von vornherein an. Und ich habe mich innerlich schon damit abgefunden dass die Kohle futsch ist. Hat auch nur einmal weh getan. Wenn ich Webspace n Monate kaufe, bin ich die gleiche Kohle los und dann kann der Laden auch pleite gehen.
Wo ist jetzt der Unterschied? Das Risiko ist bei Einmalzahlung nur solange größer wie dieser Betrag die Summe der Mietzahlungen übersteigt.
Ich kann damit leben.
Ach die Daten sind dann weg? Macht nichts, dann hab ich die ja noch hier. Das beide Datenlager gleichzeitig "sterben", halte ich für relativ unwahrscheinlich. Und dieses Risiko ist auch unabhängig von der Zahlungsweise.
Das ist das traditionelle Geschäftsmodell der meisten iPhone/Android
Apps. Insofern nicht ungewöhnlich.
Nope. Eine App kann programmiert, verkauft und vergessen werden, die verursacht beim Hersteller keine laufenden Kosten, die von der Anzahl der Installationen abhängig sind.
Mögliche laufende Kosten sind Softwarewartung, Updates etc., aber die fallen nur einmal pro /Produkt/ und nicht pro Nutzer an.
Das "gekaufte" Backupvolumen aber ist individualisiert, das verursacht für jeden einzelnen Kunden Kosten, denn irgendwo muss ein Server stehen, mit Strom versorgt werden, der Speicherplatz zur Verfügung stellt (und gegebenenfalls auch noch die zugehörige Backupinfrastruktur, damit auch beim Ausfall des Servers die Daten wieder hergestellt werden können).
Und du meinst die sind mit 3,50€ für 15GB nicht für die nächsten 10 Jahren gedeckt?!
Da haben die sogar noch Gewinn mit gemacht, ganz im Gegenteil - damit haben sie erstmal Gewinn gemacht. Denn die Hardware läuft, der Platz ist da, Strom frisst es sowieso... Die richtigen Gelder werden an ganz anderer Stelle verdient.
Was denkst du denn wie JLCPCB oder Temu seinen Gewinn macht? Denk mal drüber nach... Stichwort: Ausnutzung vorhandener Kapazitäten.
Aeh GO wurde von Google entwickelt. .. der Fokus von GO ist
Kompatibilitaet mit allen zukuenftigen Versionen. Wenn das ein
Designziel ist...
Warum diese Zweifel? Nach ein paar Dutzend Versuchen in über einem halben Jahrhundert weiß man doch, wie die endgültige, perfekte Programmiersprache auszusehen hat. Das sollte doch im ersten Anlauf zu schaffen sein ;)
Noch dazu, wenn Geld keine Rolle spielt, weil: Jetzt kann jedes GO-Programm Tracking-Daten liefern, vor allem ein Backup-Tool. Zugriff auf alle lokalen Daten eines Benutzers -- der feuchte Traum der Werbeindustrie.
Was steckt wohl alles in dem 21.1MB großen restic? Zum Vergleich rsync: 0.9MB. Warum ist restic eins der am besten gepflegten Debian-Pakete? Den passenden Smilie darf sich der Leser selbst aussuchen.
Weshalb versuchst du hier dagegen
Sturm zu laufen? Auch noch mit sehr dünnen Argumenten?
Es gibt bereits genügend Cloud-Anbieter, die Gott und die Welt versprochen haben, und dann aber doch recht schnell den Dienst eingestellt haben. Die Benutzer mussten dann teilweise mit nur sehr wenig Vorwarnzeit ihre Daten retten.
Es gibt bereits genügend Cloud-Anbieter, die Gott und die Welt
versprochen haben, und dann aber doch recht schnell den Dienst
eingestellt haben.
Dann darfst du niemanden trauen. Nicht mal deiner Bank, auch wenn es Einlagensicherung gibt. Dann ist das Geld besser unter dem Kopfkissen aufgehoben.
Die Benutzer mussten dann teilweise mit nur sehr
wenig Vorwarnzeit ihre Daten retten.
Ich mache in dem Fall einfach eine weitere (neue) Sicherung bei einem anderen Anbieter. Ich habe die Daten ja noch hier. Verstehe das Problem nicht. Muss dann nochmal hektisch passieren.
Wer natürlich sonst keine Kopie hat.....
Dem ist aber eh nicht zu helfen und ist auch ein völlig anderes Problem.
Sollte Hetzner mal pleite gehen, um den diese Diskussion hier geht -
Nein, um den geht es mir nicht. Das ist kein Cloud-Anbieter, und der stellt seine Dienstleistung auch nicht für eine /einmalige/ Zahlung zur Verfügung.
Ohne den Sourcecode zu verstehen, auch nicht sicherer.
Zum Beispiel hat der Entwickler von TrueCrypt (wahrscheinlich auf Druck der US Regierung) sein Projekt aufgegeben. Kurz darauf entstand ein Fork unter dem Namen VeraCrypt und beide Programme wurden von einer Security Firma intensiv auf Sicherheitslücken untersucht. Seit dem ist klar, dass beide Programme nicht makellos sind, aber sicherer als BitLocker von Windows, weil sie keine Hintertüre für die NSA (oder sonst wen) enthalten.
Ohne Open-Source wäre weder die Weiterentwicklung noch die Kontrolle möglich gewesen.
Was steckt wohl alles in dem 21.1MB großen restic?
Go Programme sind im Gegensatz zu deinem "kleinen" rsync statisch gelinkt. Dieses konkrete Programm enthält Bibliotheken für zahlreiche Repositories und Verschlüsselungsalgorithmen, die rsync nicht unterstützt.
1
Mein rsync ist 500 kB groß, dazu kommen
2
3
libacl.so 38 kB
4
libz.so 120 kB
5
libpopt.so 56 kB
6
liblz4 150 kB
7
libzstd.so 764 kB
8
libxxhash.so 80 kB
9
libcrypto.so 4714 kB
10
libc.so 1922 kB
11
ld-linux-x86-64.so 210 kB
12
13
Macht zusammen: 8554 kB
Was steckt da wohl alles drin? Wenn es dich interessiert, schau in die Quelltexte.
Zur Abschreckung. Nicht dass Du dort verschluesselt den Plan zur gewaltsamem Errichtung des Gottesstaates ablegst und darueber das Heer von tausenden Gotteskriegern steuerst oder nur im Kleinen Deinen Dealerring in der Stadt?
Aus dem Grunde, keine Anonymitaet mit falschen Papieren. Da muss man streng sein.
einmal 500GB hochladen und Du kommst nicht mehr ran?
Also ein ganz normaler Backup. :)
"Der Traffic für freigegebene Links ist der Verkehr, der erzeugt wird, wenn andere Personen Inhalte von Ihren freigegebenen Links streamen oder herunterladen."
einmal 500GB hochladen und Du kommst nicht mehr ran?
Unsinn, das gilt für freigegebene Links, also Daten die du mit anderen teilen möchtest. Der Traffic wird auch alle 30 Tage resetted und wer mehr braucht kann sich auch Traffic kaufen.
Für Sachen wie der buckligen Verwandtschaft "Weihnachten_2017.zip" zukommen zu lassen reicht der Traffic allemal.
Es herrscht keine Beschränkung, um seine eigenen Daten hoch- und runterzuladen.
Im engsten Familienkreis haben wir nach einer passenden Cloudlösung gesucht (multi-user Anforderung); eine eigene nextcloud-Instanz zu administrieren ist ebenfalls aufwändig.
Wir sind bei pCloud gelandet in Kombination mit Cryptomator (für sensible Daten). Ja natürlich kann es passieren, dass der Anbieter dicht macht, aber dass das zeitgleich passiert mit einem unwiederbringbaren lokalen Ausfall von Rechner UND Backup-Platte, ist für uns hinreichend unwahrscheinlich.
Funktioniert akzeptabel gut unter Windows und Android und für unsere Anwendungsfälle reichen die 2TB.
Im engsten Familienkreis haben wir nach einer passenden Cloudlösung
gesucht (...)
Wir sind bei pCloud gelandet
Danke für die Warnung! Das ist tatsächlich in jeder Hinsicht ein Angebot, wie ich es nicht haben will. Ein großes Plus ist allerdings, dass es Server-seitige Verschlüsselung gratis gibt, schließlich werden täglich Festplatten aus Rechenzentren gestohlen ;)
Aber wer es interessant findet, sollte den Werbetext auf Wikipedia lesen. Mit Computer Bild als Quelle.
Den Nachteil solcher Lösungen kannte schon Friedrich Schiller: "Drum
prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich nicht noch was Besseres findet."
Naja, natürlich schaut man sich auch Alternativangebote an, welche die eigenen Requirements erfüllen.
Dropbox Business
sync.com Team-Plan
Google Drive Business
...
Beim einen hat man vllt. etwas mehr Speicher, beim anderen Kollaborationstools, aber günstiger (zumindest auf zwei Jahre gerechnet) sind die meist auch nicht, sobald multi-user ins Spiel kommt. Hat man den Use-Case nicht, können andere Angebote besser sein.
Naja, natürlich schaut man sich auch Alternativangebote an, welche die
eigenen Requirements erfüllen.
Auch jene, die erst danach rauskommen oder bekannt werden? :)
Dann ist das halt so ;-) da die Leistung ja schon bezahlt ist und das Problem gelöst, werde ich die Augen nicht weiter offen halten. Und mit jeder Zeitscheibe die verstreicht, müsste die Alternative ja stückchenweiser günstiger werden, um dann in Betracht zu kommen.
Aber wer es interessant findet, sollte den Werbetext auf Wikipedia
lesen. Mit Computer Bild als Quelle
Du hattest ruhig du schreiben können, dass der dort bekomme Artikel der Computer Bild von 2020 ist und einiges nicht mehr stimmt. Z.B. Server außerhalb Europas u.s.w.
Die Verlinkung müsste eigentlich entfernt werden.