mir träumte mal wieder was... Ein Router, nicht für's Internet, aber mit echten Ports, also kein Switch. "PC" schreibe ich deshalb, weil ein ganz normales Debian drauf laufen soll. Das apu6b4 Board¹ passt von der Ausstattung her wirklich perfekt, aber es ist so dermaßen² EOL... "After about 20 years of WRAP, ALIX and APU, it is time for me to move on to different things."
Es ist klar, dass es keinen gleichwertigen Ersatz geben kann, aber kennt jemand wenigstens etwas vergleichbares? Ich neige schon fast zu einem chinesischen NoName Gerät³. Das kostet zwar einen externen Medienkonverter, aber zum Ausgleich gibt es ein vernünftiges Gehäuse und einen Display Port, der wieder eine weitere Anwendung ermöglicht.
Das Angebot bei NRG Systems sieht auf den ersten Blick seriös aus, aber es gibt außer dieser einen Seite nichts - kein Manual, kein BIOS-Update, keinen Link zum Hersteller, nichts.
Demletzt bin ich irgendwo im www mal ueber einen SBC, vielleicht wars sogar ein Raspi, gestolpert, fuer den's ein Huckepackboard gab mit mindestens ein paar GBit-Ethernetports drauf.
Ja, ich weiss: Ist nicht besonders praezise, pardong.
Einen gebrauchten Fujitsu S920 für 30€, dazu eine Riser Card, damit ein 4-fach NIC im Low-Profile Format passt. Läuft problemlos mit den meisten aktuellen Linux-Distributionen.
Das Angebot bei NRG Systems sieht auf den ersten Blick seriös aus, aber
es gibt außer dieser einen Seite nichts - kein Manual, kein BIOS-Update,
keinen Link zum Hersteller, nichts.
Das Teil ist echte China-Ware. Wird bei Ali von Topton und Kingnovy in den verschiedensten Varianten vertickt. Einige Varianten haben Kühlungproblme, weil unter dem Wärmeleitpad zwischen Gehäuse und CPU ein Schraubenkopf war. Ja, es funktioniert, aber ich hatte mit meinem Exemplar auch schon Stabilitätsprobleme gehabt, wo es einfach nicht mehr booten wollte. Die Ursache habe ich nie rausgefunden. Hat mich ein Reinstall gekostet.
Zum Rumspielen für zuhause ok, aber wenn es einfach funktionieren muss, dann lass die Finger davon.
Supermicro hat sehr schöne kleine Kisten, mit vielen Ethernet-Ports, auch 10G, und diese Teile sind vernüntig per IPMI fernwartbar, und sie funktionieren einfach so. Davon habe ich einige im Einsatz.
Zwar nicht die eleganteste Lösung, nichts was ich ins Unternehmen stellen würde, aber günstig: Gebrauchter Mini-PC nach Wahl mit 2x USB 3, und 2 Dual-Port USB 3 Ethernet Adapter.
Hab sowas mal mit summarum 3x Ethernet ausprobiert. Weder Linux noch die BSD basierten Firewalls bereiteten Probleme.
Der Link geht auf Dual Ethernet und der PC kann wohl nur eine Karte.
Quad low Profile wird vmtl eng.
Quad Low-Profile geht. Ich habe eine von Sun-Microsystems. Was bei Quad-Low-Profile nur blöd ist, das die Stecker nur ohne Ummantelung gesteckt werden können, da die Ports zu eng beieinander liegen.
Schon seit elf Jahren habe ich zwei Router auf Basis von Axiomtek-Boards im Dauerbetrieb. Nach jeweils rund acht Jahren musste zwar die CF-Karte mit dem Betriebssystem (OpenBSD) getauscht werden, aber ansonsten gab und gibt es keinerlei Probleme. Die Teile sind absolut stabil. Ich müsste ggf. nachschauen, um welches Modell es sich handelt. Da ich sie damals mit Bytemine-Branding gekauft hatte, reicht es nicht aus, aufs Gehäuse zu schauen. Die beiden Boards haben jeweils sechs 1000Base-TX-Anschlüsse und eine serielle Konsole. Als Prozessor ist ein Intel Atom verbaut.
Auch heutzutage hat Axiomtek sehr ähnliche Produkte im Angebot:
So viele gute Tipps, vielen Dank euch allen. Inzwischen habe ich gemerkt, dass das Routing wohl zu kompliziert wird. Das Gerät soll das "große" LAN von 3 kleinen Netzen isolieren, damit man da beliebige Adressen verwenden kann. Das geht gerade noch, braucht aber schon NAT.
Manchmal soll eins von den kleinen Netzen über seine eigene FritzBox ins Internet. Die soll auch an den neuen Router angeschlossen werden, muss aber bei dem PC in dem Netz als Gateway eingetragen sein. Trotzdem will man die vom LAN aus konfigurieren. Der neue Router muss also zwischen den beiden Ports Switch spielen, aber das kleine Netz zum LAN hin routen.
Wahrscheinlich geht das sogar, aber wer versteht das hinterher noch? Jetzt ist auf Layer 2 jeder mit jedem verbunden, das geht, man muss "nur" mit den IP-Adressen aufpassen. Das wollte ich narrensicher und flexibler machen, aber so wird es genauso fehleranfällig wie jetzt, nur mit neuen Fehlern.